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Memes und ihr Einfluss auf politische Kommunikation
Die Durchdringung aller gesellschaftlichen Bereiche durch das Internet bietet auch neue Kanäle und Formate für politische Kommunikation. So werden auch Memes, alltagssprachlich als „lustige Bilder im Internet“ bezeichnet, verstärkt zum Mittel politischer Kommunikation. Wie sich der Einsatz von Memes in der politischen Kommunikation auswirkt, wird in dieser Masterarbeit untersucht. In einem Experiment wurde überprüft, wie sich die wahrgenommene Sympathie und Professionalität politischer Akteure verändert, wenn statt eines klassischen Sujets ein Meme verwendet wird, um politische Inhalte zu kommunizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass politische Kandidat*innen durch den Einsatz von Memes anders wahrgenommen werden, allerdings weder sympathischer noch professioneller als Kandidat*innen, die auf klassische Sujets mit Text-Bild-Kombinationen setzen.The penetration of all areas of society by the Internet also offers new channels and formats for political communication. Memes, mostly regarded as "funny pictures on the internet", are increasingly becoming a part of political communication. This master’s thesis examines how the use of memes affects political communication. In an experiment it was examined how the perceived sympathy and professionalism of political actors changes when a meme is used instead of a classic political image to communicate political content. The results show that political candidates are perceived differently through their usage of memes, but neither more sympathetic nor more professional than candidates who rely on classic images with text-image combinations
Sprachlernerfahrungen und Sprachlernstrategien von gehörlosen Erwachsenen im DaZ Bereich
Den Lernenden in DaZ-Kursen für gehörlose Erwachsene fehlen oft die nötigen Sprachlern-strategien, um Deutsch zu lernen und viele der KursteilnehmerInnen sind lernungewohnt. Häu-fig fehlt ihnen das Wissen über die eigene Erstsprache und es fällt ihnen schwer neues Sprachwissen aufzubauen. In den DaZ-Kursen für gehörlose Erwachsene befinden sich ge-hörlose Personen aus aller Welt, welche verschiedenste Formen von Schulbildung genossen haben. Je nach Schulform wurde lautsprachlich oder gebärdensprachlich unterrichtet und eine oder mehrere Sprachen gelehrt. Dabei wurden abhängig von den LehrerInnen verschiedene Sprachlernstrategien vermittelt. Die Gehörlosen bringen dadurch viele verschiedene und we-sentliche Faktoren in den Deutschunterricht mit, welche für einen Lernerfolg von Bedeutung sind. Dabei fällt es vielen schwer, selbständig zu lernen, da ihnen das nötige Werkzeug und Wissen dazu fehlt.
Ziel dieser Arbeit war es mit Hilfe von Interviews herauszufinden, auf welche Sprachlernerfah-rungen gehörlose Lernende aufbauen können, welche Sprachlernstrategien sie bereits ver-wenden und welche noch weiter ausgebaut werden können, damit sie in späterer Folge erfolg-reich autonom lernen können. Außerdem sollte mit dieser Arbeit ein Bewusstsein für die Lern-schwierigkeiten und Bedürfnisse von gehörlosen Erwachsenen in Österreich geschaffen wer-den.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die befragten ForschungspartnerInnen vor allem auf soziale und allgemein kognitive Strategien beim Lernen zurückgreifen. Auf Grund ihrer gerin-gen Sprachlernerfahrung beim eigenständigen Lernen aber häufig überfordert sind und drin-gend passende Lernmaterialen und Kursangebote bräuchten.The participants of German as a Second Language courses for deaf adults often lack the nec-essary language learning strategies to learn German and many of them are unaccustomed to studying. They often have no theoretical knowledge of their own first language and find it diffi-cult to acquire new language skills. German as a Second Language courses for deaf adults are targeted at deaf people from all over the world who have received different forms of schooling. Depending on the school type, the language of instruction was spoken language or sign language and one or more languages were taught. At the discretion of the teachers, dif-ferent language learning strategies were taught. As a result, the deaf students contribute vary-ing and essential factors to German lessons that are important for successful language learn-ing. Many find it difficult to study independently because they lack the necessary tools and knowledge.
Through interviews conducted with deaf adults, this thesis aims to find out which language learning experiences learners can rely on, which language learning strategies they are already using and which strategies can be further developed so that learners can successfully study independently later on. In addition, this thesis intends to raise awareness of the learning diffi-culties and needs of deaf adults in Austria.
The interviews showed that the research partners surveyed mainly apply social and general cognitive strategies in language learning. However, due to their lack of language learning ex-perience in independent studying, they are often overwhelmed and in urgent need of suitable learning materials and courses
Migrants’ customer participation in Austrian public employment service and the role of communication barriers
Nicht erst seit heute, sondern schon vor vielen Jahren haben sich Menschen über Grenzen hinwegbewegt und sich in den verschiedensten Teilen der Welt niedergelassen. Migration hat die unterschiedlichsten Gründe. Sich in einer neuen Kultur niederzulassen bedeutetet aber immer auch Akkulturation – der Prozess sich einer fremden Kultur anzupassen (Redfield et al., 1936; Graves 1967; Berry 1997; Schwartz, Unger, Zamboanga & Szapocznik, 2010). Die Tatsache, dass multikulturelle Gesellschaften immer schon ein Bestandteil der Menscheint waren und Migration ein Phänomen ist, welches bereits über Jahrzehnte existiert ist, unumstritten. Aus diesem Grund ist es vor allem für Dienstleister essentiell, Migration als wesentlicher Bestandteil zur Etablierung ihrer Marketing Strategien zu betrachten und Migranten als Konsumentengruppe zu identifizieren und diese gezielt am Markt anzusprechen. Auf Grundlage dieser Idee untersucht die vorliegende Arbeit den Einfluss von Kommunikationsbarrieren zwischen Dienstleiter und Migranten und deren Auswirkungen auf die Beteiligung der Migranten am Dienstleistungsprozess. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarkt Service Österreich (AMS) konnte analysiert werden, dass Kommunikationsbarrieren einen essentiellen Einfluss auf die Beteiligung am Dienstleistungsprozess der Migranten haben. Im selben Zug konnte durch die Analyse festgestellt werden, dass die Fähigkeit sich mit Österreich, als Land, zu identifizieren und die kulturelle Diversität zwischen Heimatland der Migranten und Österreich, die Bereitschaft und/oder die Kompetenz der Migranten am Dienstleistungsprozess beeinflusst. Schließlich soll die vorliegende Arbeit dazu beitragen die Literatur über Akkulturation und Dienstleistungsmarketing zu bereichern und zusätzlich dazu führen Verbesserungen für Dienstleistungsprozesse vorzuschlagen sowie Gesetzgeber dazu zu animieren Migration als wichtiges Thema nicht aus den Augen zu verlieren.Not only nowadays but also in the past people were moving across countries and settling in different cultures. Given different reasons for migration, people entering a new cultural environment face the demanding process of acculturation. While multicultural societies have always existed since migration set in, migration has just most recently become again an important public topic. Subsequently, service providers have to adjust their marketing strategies. Plural societies lead to the identification of migrant customers as a distinct customer group. Tackling these ideas, the following pages analyze what role communication barriers in service encounters play for migrants’ customer participation. And even further on what additional factors impact this relationship. Throughout a study in cooperation with the Austrian Employment Service, communication barriers have been identified as a major impact on migrants’ customer participation. Additionally, the migrants’ ability to identify themselves with Austria and cultural diversity as well as personally perceived cultural dissimilarity between home and host country culture affect the extent of their willingness and/or expertise to participate in the service process. Both perspectives, the customers’ and the employees’ results and impressions of the service encounter are considerably different. In the long run, the following thesis shall complement the existing service and acculturation literature in the marketing context and contribute to improved services for migrants and supports policymakers in their demanding tasks in this respect
Die Bildhauerin und Malerin Teresa Feodorowna Ries (1866–1956)
/Volumes/NO NAME/Abstract/Abstract_hopla.pd
Rape in feminist poetry
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Analyse von Gedichten, die Repräsentationen von Vergewaltigung thematisieren. Vergewaltigung ist ein Verbrechen, welches Frauen global betrifft, unabhängig ihres Alters, oder ihrem sozialen und ethnischen Hintergrund.
Anhand von ausgewählten Gedichten wird mittels feministischer Kritik ermittelt, inwiefern diese Gedichte zu der Gleichstellung der Geschlechter beitragen. Ein zentrales Anliegen der feministischen Kritik ist es, Repräsentationen von Unterdrückung von Frauen in der Literatur zu analysieren und zu ermitteln, inwieweit sich diese mit der Realität decken. Weiters wird mithilfe von Konzepten der feministischen Narratologie, genauer dem Aspekt der Stimme, aufgezeigt, welchen narrativen Modus die Autoren einsetzen.
Im Zuge der Analyse der ausgewählten Gedichte soll veranschaulicht werden, wie diese im Kontext des Feminismus der Gleichstellung der Geschlechter beitragen.This diploma thesis seeks to explore how poems, that exhibit representations of rape, contribute to the fight for women’s quality. Rape is a crime that affects women globally, regardless of their age, social and ethnic background. On the basis of the selected poems, concepts of feminist criticism will be applied to determine the extent to which these poems contribute to gender equality.
A central focus of feminist criticism is to analyze the instances of women's oppression in literature and to determine to what extent these representations are reflected in reality.
Furthermore, the selected poems will be analyzed by means of applying a feminist narratology concept, namely the aspect of narrative voice. In the course of the analysis of the poems, this thesis aims to illustrate how representations of rape in poetry contribute to the fight for women’s equality
Silver, gold, uranium and other trace elements in water & sediment in the Crocodile River System, South Africa
Diese Arbeit bietet einen Überblick über natürlich vorkommende und potentiell anthro- pogen eingeführte Spurenelemente in Wasser und Sediment des Crocodile River Flusssystems in der Nähe der Stadt Krugersdorp, West Rand, in der Provinz Gauteng in Südafrika. Insgesamt wurden 90 Sediment- und 91 Wasserproben analysiert, die darin untersuchten Spurenelemente waren Ti, V, Cr , Ni, Cu, Zn, As, Rb, Sr, Ag, Cd, Ba, Pt, Au, Hg, Pb und U.
In der untersuchten Region befinden sich zahlreiche stillgelegte Goldminen, die einen Einfluss auf das Ökosystem vermuten lassen. Es wurden entlang des Crocodile Rivers und seiner Zuflüsse sieben repräsentative Probenentnahmestellen ausgewählt. Für die Elementanalyse wurden die Graphitrohr-Atomabsorptionspektroskopie (GFAAS), die Kaltdampf-Atomabsorptionspektroskopie (CV-AAS), die Totalreflexions-Röntgen- fluoreszenzspektroskopie (TXRF) und die induktiv-gekoppelte Plasma Massenspekt- rometrie (ICP-MS) verwendet. Die Datenauswertung inkludiert die Berechnung des Mittelwerts, der Standardabweichung, des Minimums, des Maximums und des Medi- ans und wurde unter Verwendung von Boxplot-Diagrammen graphisch dargestellt. Während des Untersuchungszeitraumes wurde kein so-genanntes Acid Mine Drainage (AMD) beobachtet. Die Elementkonzentrationen (Ni, Zn, As, Ag, Cd) im Sediment wa- ren an der Probenentnahmestelle, die direkt mit dem Ausfluss einer aufgelassenen Goldmine verbunden ist, deutlich erhört. Diese Beobachtung weist eindeutig auf ein erhöhtes Risiko bezüglich einer Mobilisierung von Metallen hin, die eine Gefahr für das gesamte Flusssystem darstellen könnte. Bezüglich Ag, Au und U wurde kein Transport entlang des Flusssystems in der wässrigen Phase detektiert. Die Konzentrationen von gelöstem Zn, mit Spitzenwerten über 0.10 mg/L, überschreiten nicht nur die Umwelt- qualitätsziele (TWQR) der südafrikanischen Behörden, sondern auch die Werte für chronische und akute Effekte. Diese Ergebnisse implizieren ein hohes Risiko für die Biota innerhalb des Ökosystems. Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass die gesamte Region um Krugersdorp noch immer unter dem Einfluss der geschlossenen Mine leidet.This work provides an overview of naturally occurring and potentially anthropogenically introduced trace elements in the water body and the sediment of the Crocodile River system near the city of Krugersdorp, West Rand, in the Gauteng province in South Africa. A total number of 90 sediment and 91 water samples were analyzed, the inves- tigated trace elements namely were Ti, V, Cr, Ni, Cu, Zn, As, Rb, Sr, Ag, Cd, Ba, Pt, Au, Hg, Pb and U.
In the investigated area several closed-down gold mines do exist, which are suspected to have an influence on the ecosystem. For sampling, seven representative sites were chosen within the Crocodile River system. For element analysis, graphite furnace atomic absorption spectroscopy (GF-AAS), cold vapor atomic absorption spectroscopy (CV-AAS), total reflection x-ray fluorescence spectroscopy (TXRF) and inductively coupled plasma mass spectrometry (ICP-MS) were used. The data evaluations include the calculation of mean value, standard deviation, minimum, maximum and median value and are graphed using box plot diagrams.
During the period of investigation, no so-called Acid Mine Drainage (AMD) was ob- served. Element concentrations (Ni, Zn, As, Ag, Cd) within the sediment clearly appear elevated at the site directly connected to the effluent of a former gold mine. This ob- servation also implies a potential risk of mobilization from this site and poses a possible threat to the connected river system. Regarding Ag, Au and U, no recent transportation along the river system within the aquatic phase was detected. The determined con- centration of dissolved Zn with peak values above 0.10 mg/L exceed not only the target water quality range (TWQR) published by the South African authorities, but also the chronic effect value (CEV) and the acute effect value (AEV). All these findings imply a high risk for the biota within this ecosystem. Furthermore, it could be shown that the entire region still is heavily impacted by the closed-down mining site near Krugersdorp
Familienleben auf Briefpapier
In dieser Diplomarbeit werden 148 Familienbriefe der 1938 vom NS-Regime in die USA vertriebenen Kunsthistoriker/innen Hans Tietze und Erika Tietze-Conrat aus dem Zeitraum 1936–1958 hinsichtlich familialer Herstellungsleistungen (Doing Family) ausgewertet. Doing Family ist ein praxeologisches Familienkonzept, das noch nicht auf Briefstudien angewendet wurde. Nach einer theoretischen Heranführung an die Themen Exil, Doing Family, (transnationales) Familienleben sowie Briefe als Kommunikationsmedium und Quelle werden die verschiedenen Stationen des Lebens in den USA aufgezeigt. Anschließend werden die Briefe anhand der von David A. Gerber aufgezeigten für Briefkontakte notwendigen Verhandlungsebenen auf Kommunikationspraktiken untersucht. In der Analyse der familialen Herstellungsleistungen werden einerseits transnationale generationenübergreifende Fürsorgeleistungen wie Geld- und Warensendungen sowie die Einbindung ‚familienfremder‘ Personen ins Familienleben aufgezeigt. Die Arbeit beweist, dass nicht verwandte oder nicht rechtlich (bspw. durch Adoption oder Ehe) an die Familie gebundene Personen durch die Übernahme von Care Teil einer Familie werden können und Familienbindungen nicht nur aufgrund von Verwandtschaft entstehen können.In this diploma thesis, 148 family letters written between 1936 and 1958 by the 1938 exiled art historians Hans Tietze and Erika Tietze-Conrat are analyzed in regard of family practices (Doing Family). Doing Family is a praxeological family concept that has not been applied to letter studies yet. Following a theoretical introduction to the topics exile, Doing Family, (transnational) family life and letters as communication medium and source, different stages of life in the USA are identified. Subsequent, the letters are examined for communication practices on the basis of negotiations in letter contacts, as identified by David A. Gerber. In the analyses of family making practices, on the one hand, transnational, cross-generational care-activities, such as sending goods and money, are shown. On the other hand, the integration of ‘non-family-members’ in the family life is shown. This academic work proves that unrelated persons or persons not legally bound to the family (e. g., through adoption or marriage) can become part of a family by taking on care. It also shows that family ties can not only arise on the basis of kindships
Der Zusammenhang von Bewegung bzw. Sport und dem Auftreten von Rückenbeschwerden bei Kindern und Jugendlichen
Hintergrund: Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger. Dieser Umstand führt unter anderem dazu, dass es zu einer Häufung von Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen kommt. Im Jahr 2018 gaben 15,5% der befragten Mädchen und 9,8% der befragten Burschen an, dass sie mehrmals wöchentlich unter Rückenschmerzen leiden.
Ziel: Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, mittels eines empirischen und eines hermeneutischen Teils, den Zusammenhang zwischen dem Sportverhalten und Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen.
Methode: Im hermeneutischen Teil werden die wichtigsten Aspekte der Wirbelsäule und des Sport- beziehungsweise Bewegungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen beschrieben. Im empirischen Teil werden die Daten von insgesamt 3031 Schülerinnen und Schülern aus Ostösterreich hinsichtlich der Fragestellung der Diplomarbeit untersucht.
Ergebnisse: Es konnten signifikante Ergebnisse hinsichtlich des Zusammenhangs von Sportverhalten/Alter/Geschlecht und Rückenschmerzen festgestellt werden. Diese Resultate spiegeln ähnliche Ergebnisse anderer Autoren und Autorinnen wider.
Conclusio: Wenngleich signifikante Ergebnisse festgestellt werden konnten, so muss festgehalten werden, dass Rückenschmerzen vielen unterschiedlichen Aspekten unterliegen. So scheint zum Beispiel das psychosoziale Wohlbefinden ein entscheidender Faktor zu sein. Aus diesem Grund sollten weitere Studien durchgeführt werden, die diese spezifischen Fragestellungen untersuchen.Background: Children and adolescents are less and less active. This aspect, among other factors, leads to increasing numbers of back pain in children and adolescents. In 2018 15.5% of the girls and 9.8% of the boys suffered from back pain several times a week.
Aim: The aim of this thesis is to investigate the relationship between sports behavior and back pain in children and adolescents.
Method: In the hermeneutic part, the most important aspects of the spine and the sport and/or exercise behavior of children and adolescents are described. In the empirical part, the data of a total of 3.031 students from Eastern Austria is examined to answer the research question of this thesis.
Results: Significant results were found regarding the association of sports behavior/age/sex and back pain. These results reflect similar findings by other authors.
Conclusion: Although significant results could be observed, it should be noted that back pain is subject to many different aspects. For example, psychosocial well-being seems to be a decisive factor. For this reason, further studies should be done to investigate these specific questions.
Keywords: back pain, school, habits related to sports, sports class, children, adolescent, strength trainin
Aufgeklärte Fremdherrschaft
Ziel dieser Arbeit ist ein Vergleich der beiden aufgeklärten Regierungssysteme in den bis dahin von der Tradition bestimmten Provinzen, wobei erstens die jeweilige ideologische Begründung und realpolitische Basis der beiden „Regimes“ von der der traditionellen Regierung abgehoben, zweitens ihr Einfluss auf das schon vor der Brabantischen Revolution erstarkende „National“-Gefühl bzw. auf die provinzielle Identität untersucht wird.
Der einführende Teil beschreibt das Paradigma der österreichischen „Fremdherrschaft“ über die Südlichen Niederlande als eine auf gegenseitigem Vertrauen und Kompromiss bauende Zusammenarbeit beider Seiten, die sich einerseits in Kaunitz’ Leitung des Niederländischen Departements, andererseits in Maria Theresias direktem Kontakt zum für diese Periode besonders charakteristischen Staatsdiener François-Patrice de Neny manifestiert. Im zweiten und dritten Teil werden die beiden Reformprojekte Josephs II. und der Französischen Republik anhand ihrer ideologisch-organisatorischen Verwaltungsstrukturen aufgeschlüsselt und in ihrer Modernität zu fassen versucht, vor allem anhand der versuchten Neuformung des Territoriums und der Integration der Eliten. Exemplifiziert wird dies anschließend noch einmal an den beiden Schlüsselfiguren Graf Barbiano di Belgiojoso und General Dumouriez.
Aufgrund des bis nach der Annexion in den Verwaltungs- und Gesellschaftsstrukturen wirksamen Regionalismus und des Fehlens eines mehr als bloß administrativen Zentrums ist eine definitive Aussage über das Wirken der revolutionären Kräfte auf gesamtstaatlicher Ebene kaum möglich. Die Arbeit schließt darum mit einem eigenen Kapitel über die Provinz Hennegau, die als Grenzregion zu Frankreich besonders heftig auf die beiden Umschwünge reagiert und damit als wenn nicht repräsentatives, so doch Extrembeispiel der Entwicklung hin zur „belgischen“ Nation gelten kann
Sozial-ökologische Zukünfte in Arbeit
Angesichts des gegenwärtigen Wandels der Arbeitswelt und sozial-ökologischer Herausforderungen besteht die Notwendigkeit über alternative Arbeitsweisen nachzudenken. Im Kontext der Debatten um eine sozial-ökologische Transformation rücken im genossenschaftlich geprägten Wien selbstverwaltete Betriebe (SVB) in den Fokus der Untersuchung. Anhand der in Expert*inneninterviews erhobenen Daten wird inhaltsanalytisch untersucht, inwiefern die ausgewählten SVB aufgrund ihrer kollektiven Arbeitsweise nachhaltig wirtschaften (können). Dazu wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, mit dem sich Arbeit jenseits eines klassischen Erwerbsarbeitsverhältnis als ein erweiterter Arbeitsbegriff fassen lässt. Als zentrale Elemente eines derartigen Arbeitsverständnisses wird einerseits die besondere Rolle von Care-Arbeit sowie andererseits ein Naturbegriff herausgearbeitet, der über das wechselseitige und herrschaftsförmige Verhältnis zur Gesellschaft bestimmt ist. Die aus der theoretischen Auseinandersetzung entwickelten Analysethemen helfen bei einer Einschätzung, inwiefern die untersuchten SVB reale Utopien darstellen. Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung ist, dass die kollektive Arbeitsweise der SVB die Anerkennung von Care als Arbeitsinhalt fördert, was wiederum die konkrete Arbeitsweise stabilisiert und möglich macht. Abschließend werden Tendenzen nachhaltiger Arbeit in den untersuchten Betrieben aufgezeigt, die immer abhängig vom Geschäftsmodell und dem gesellschaftlichen Kontext sind.In terms of the current changes in the world of work and socio-ecological challenges, there is a need to think about sustainable modes of work. Both epistemologically located in Vienna, which is historically characterized by cooperatives, and in the context of the debates about a social-ecological transformation, self-administrating enterprises are becoming the focus of this study. Based on data collected in expert interviews, the extent to which the enterprises (can) operate sustainably due to their collective mode of work is examined by means of content analysis. For this purpose, a theoretical framework is developed to conceptualize work beyond a classical employment as an extended concept. As central elements of such an understanding, the significance of care work on the one hand and a concept of nature based on the reciprocal and dominating relationship to society on the other hand is elaborated. The analysis topics developed from the theoretical discussion help to assess to what extent the self-administered enterprises represent real utopias. A key finding of the study is that the collective mode of work of the self-administered enterprises promotes the recognition of care as a work content, which in turn stabilizes the concrete mode of work. In regard to the business model and the social context tendencies of sustainable work in the enterprises studied are shown