University of Vienna

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    Die Mineralwasserquellen in Scuol, Nairs

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    Es gibt zu dieser Arbeit ebenso einen ethnografischen Film namens "As It flows, so It grows - das Wasser, das bewegt" von Marion Reichstaler. Diese Masterarbeit, mit dem Titel „Die Mineralwasserquellen in Scuol, Nairs - Welche Formen von Nutzungsmöglichkeiten gibt es in der Gegenwart?“, beschäftigt sich mit den Mensch-Natur-Beziehungen an diesem speziellen Ort. Für diese Auseinandersetzung, habe ich geologisch, naturwissenschaftliche Arbeiten, als auch kulturgeschichtliche Arbeiten ab dem 19. Jahrhundert eingebunden. Die Zeit, wo die Menschen begannen, diese Mineralwasser als „Heilwasser“ zu verwenden. Aber, was passierte über die Zeit, wie werden die Mineralwasserquellen gegenwärtig genutzt? Diese Antworten und Beschreibungen können Sie in dieser Arbeit nachlesen bzw. im ethnografischen Dokumentarfilm „As It flows, so It grows – Das Wasser, das bewegt“ von Marion Reichstaler, angesehen werden. --- [Den Printexemplaren ist eine DVD beigefügt, welche einen ethnografischen Dokumentarfilm ("Die Mineralwasserquellen von Scuol und Nairs") enthält.]This masterthesis with the titel „The Mineralwaters from Scuol and Nairs – how are they be used in contemporary times?“ deals with the human-natur relationships in that specific place. For this discussion, I worked through geology studies and cultural history papers beginning in the 19th century. This was the time when people started using this mineralwaters from Scuol and Nairs as „healing medicine“. But, what happened during the time and how are these waters contemporary be used? These output can be read here or can be seen in the ethnografic documentary „As It flows, so It grows – Das Wasser, das bewegt“ by Marion Reichstaler

    Wer hat Angst vor Syphilis?

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    Das Ziel dieser Forschung ist es herauszufinden, inwiefern Medien die Risikowahrnehmung und Risikobereitschaft von jungen Erwachsenen in Bezug auf sexuell übertragbare Infektionen beeinflussen. Dazu wurde folgende Forschungsfrage gestellt: Wie wirkt sich Framing gesundheitsrelevanter Medieninhalte über sexuell übertragbare Infektionen auf die Risikowahrnehmung und Risikobereitschaft von jungen Erwachsenen im Alter von 18-30 Jahren aus? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine Online-Befragung durchgeführt, die sich an die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 18 und 30 richtete. Die Befragten wurden zufällig nach zwei Bedingungen unterteilt. Die eine Gruppe rezipierte einen Artikel, der sich mit Präventionsmaßnahmen auseinandersetzte, während die zweite Gruppe einen Artikel über Risiken und Gefahren von STIs las. Außerdem gab es eine Kontrollgruppe, welche gar keinen Artikel rezipierte. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass zwischen der Kontrollgruppe und der Gruppe, welche Risikoinformationen rezipiert hat, ein signifikanter Unterschied in der Risikobereitschaft zu erkennen ist. Die Kontrollgruppe weist allgemein die geringste Risikobereitschaft auf. Bei der Gruppe, welche Bedrohungsappelle ohne eine direkte Empfehlung von Schutzmaßnahmen gelesen hat, ist ein entgegengesetzter Effekt aufgetreten, welcher sich in einem riskanteren Verhalten und höherer Risikobereitschaft äußert. In diesem Fall spricht man vom sogenannten „Bumerang- Effekt“, welcher ein Phänomen der Persuasionsforschung ist. Der Artikel über Präventionsmaßnahmen zeigt bei den Frauen einen positiven Effekt, welcher sich in einer geringeren Risikobereitschaft und höheren Risikowahrnehmung äußert, während er bei den Männern auch zu einem Bumerang-Effekt führt.The aim of this research is to show the extent which media influence young adults' risk perceptions and willingness to take risks regarding sexually transmitted infections. In this purpose this research question posed: How does framing of health- related media content about sexually transmitted infections affect risk perception and willingness to take risks among young adults aged 18-30 years? To answer this question, an online survey was conducted targeting the german- speaking population between 18 and 30 years. The respondents were randomly divided according to two conditions. One group received an article that was about prevention measures, while the second group read an article about risks and dangers of STIs. In addition, there was a control group that did not receive any article at all. The results of the study show that there is a significant difference in willingness to take risks between the control group and the group that received risk information. The control group generally exhibits the lowest willingness to take risks. The group that received risk information and threat appeals without a direct recommendation of protective measure, shows an opposite effect. They exhibit definitely riskier behavior and a higher willingness to take risks. In this case, we speak of the so-called "boomerang effect", which is a phenomenon of persuasion research. The article on preventive measures shows a positive effect for women, which is expressed in a lower willingness to take risks and higher risk perception, while it also leads to a “boomerang effect” for men

    Population structure and activity pattern in a Dalmatian tortoise (Testudo hermanni hercegovinensis) population

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    Während westliche Populationen von Testudo hermanni gut untersucht sind, gibt es vergleichsweise wenig Studien über jene der Balkanländer. Um mehr über die Populationsstruktur und die Aktivitätsmuster von Testudo hermanni hercegovinensis, einer Unterart, welche entlang der Küste von Montenegro, Kroatien und Bosnien und Herzegowina vorkommt, zu erfahren, konzentriert sich unsere Studie auf geschlechts- und altersspezifische Unterschiede der Körpergröße (SCL) und der Verhaltensmuster dieser Population. Im Mai 2014 und 2015 wurden Daten von insgesamt 500 wildlebenden Tieren gesammelt, welche in einem ±1,5 km2 großen Untersuchungsgebiet gefunden und markiert wurden. Die Zahl der gefundenen Weibchen war etwa doppelt so hoch wie die der Männchen, weshalb das Geschlechterverhältnis bei 2,06 liegt. Individuen beider Geschlechter waren im Durchschnitt größer als aufgrund bisheriger Studien erwartet. Männchen waren durchschnittlich 2,49 cm kleiner als Weibchen und zeigten einen signifikanten Zusammenhang zwischen Größe und Mobilität. Während die Größenverteilung der Weibchen zeigte, dass die meisten von ihnen groß waren, zeigte jene der Männchen, dass diese meist mittelgroß waren. Dies könnte auf einen Kompromiss zwischen Beweglichkeit, intra- und interspezifischer Konkurrenz, Prädation und Metabolismus hindeutet. Die untersuchten Verhaltensmuster der Tiere, wie sonnen, ruhen, fressen oder in Bewegung waren nicht gleichmäßig über den Tag verteilt. Inaktives Verhalten (sonnen, ruhen) dominierte deutlich mit 60-80% der täglichen Beobachtungszeit. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Männchen, Weibchen und Jungtieren bezogen auf ihre Verhaltensmuster festgestellt, mit einer Ausnahme, dass juvenile Schildkröten sich signifikant öfter sonnen als adulte. Dies könnte thermoregulatorische Gründe haben.Only a few field studies of Testudo hermanni hercegovinensis, a subspecies of Testudo hermanni, have been carried out so far. In order to learn about the population structure and daily activity patterns of this species, we focused on sex and age specific differences in body size and behaviour. In May 2014 and 2015 we collected data of 500 individuals within a study area sized ±1,5 km2 near Dazlina/Croatia. In contrast to other studies, the sex ratio was strongly female-biased (2,06) and individuals of both sexes were in general larger than expected. Males were on average 2,49 cm smaller than females and showed a significant relationship between size and mobility. They also were mostly medium-sized, which indicates that there might be a compromise between mobility, inter- and intraspecific competition, predation and metabolism. Females, on the other hand, were mostly large-sized. Regarding activity patterns, we observed that behaviour types such as basking, resting, moving or foraging were not evenly distributed throughout the day. We found that inactive behaviour dominated with 60 - 80% of the daily observation hours. With the exception of basking which was most frequent in juveniles, no significant activity differences between males, females and juveniles were found

    Tulpamancer und ihre Tendenz zur Religionsinszenierung

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    Mit dem von Ninian Smart entwickelten Studienformat der sieben Dimensionen,wird es möglich, Religionsinszenierung umfassend zu identifizieren. Sie sind in der gegenständlichen Arbeit die Basis, um festzustellen, ob die Tulpamancy‑Community, eine Gruppierung, die in den Anfängen des 21. Jh. Popularität erlangte, eine Tendenz zur Religionsinszenierung ausweist.Using the seven dimensions study format developed by Ninian Smart, it is possible to comprehensively identify religious enactment. In the present work, they are the basis for determining whether the Tulpamancy community, a group that gained popularity in the early 21st century, shows a tendency towards staging religion.

    Implementation and testing of CHARMM as backend to the free energy package Transformato

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    In den letzten Jahren haben sich Berechnungen der freien Energie zu einer beliebten Methode im akademischen Bereich sowie in der pharmazeutischen Industrie entwickelt, da es die Möglichkeit bietet die thermodynamischen Eigenschaften eines Systems zu berechnen. Bei Berechnungen der freien Energie ist es möglich, die Differenz in der freien Energie entlang eines nicht-physikalischen Pfades zu berechnen, indem kleine Teile des Systems transformiert werden, z.B. eine funktionelle Gruppe in eine andere umgewandelt wird. Diese Transformation wird über eine Reihe von Intermediaten durchgeführt. Ein neuer Ansatz berechnet einen Common-Core zwischen dem Anfangs- und dem Endzustand ein und berechnet die Differenz der freien Energie zwischen dem Anfangszustand und dem Common-Core, sowie zwischen dem Endzustand und dem Common-Core, um die Differenz der freien Energie zwischen Anfangs- und Endzustand zu erhalten. Das Programmpaket TRANSFORMATO ist eine Implementierung dieses Ansatzes, welche automatisch die verschiedenen benötigten Zwischenzustände aufsetzt. In dieser Arbeit wurde ein CHARMM-Backend erfolgreich in das TRANSFORMATO-Paket implementiert. Diese Implementierung wurde verwendet, um zu zeigen, dass TRANSFORMATO den Common-Core Ansatz sowohl für CHARMM als auch für das openMM-Backend erfolgreich umsetzt, indem Berechnungen, die mit TRANSFORMATO durchgeführt wurden, gegen Referenzberechnungen validiert wurden, die mit dem PERT-Modul von CHARMM durchgeführt wurden.In recent years free energy calculations have become a popular method in academia and the pharmaceutical industry, due to the possibility to calculate the thermodynamic properties of a system. In free energy calculations, it is possible to calculate free energy differences along non-physical pathways by transforming small parts of the system, i.e., changing a functional group into another. This transformation is done over a series of intermediate states. A new approach inserts a common core state between the initial and the final state and calculates the free energy difference between the initial state and the common core, as well as between the final state and the common core to obtain the free energy difference between initial and final state. The TRANSFORMATO package is an implementation of this approach, automatically setting up the various intermediate states needed. In this thesis, a CHARMM backend was successfully implemented into the TRANSFORMATO package. This implementation was used to show that TRANSFORMATO successfully implemented the common core approach for both CHARMM and openMM backend by validating calculations done with TRANSFORMATO against reference calculations done with the established PERT module of CHARMM

    Sex (work) in the City

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    Stadtviertel mit Bordellen gelten oft als verrucht und unpassend für eine kultivierte urbane Szene-rie. SexarbeiterInnen sind zunehmend mit gesellschaftlichen Marginalisierungsstrukturen konfron-tiert, die sich auch teilweise geografisch manifestieren. Diese Arbeit hat daher das Ziel, die räumli-che Situation der Sexarbeit in Wien zu analysieren und zu hinterfragen, welche Faktoren die Loka-lisierung von Prostitutionslokalen in Wien beeinflussen. Konkret werden Gentrifizierungsprozesse beleuchtet und deren Rolle in Bezug auf die (De-)Lokalisierung von Prostitutionsräumen unter-sucht. Die verwendeten Methoden reichen von multiplen linearen Regressionsmodellen auf Basis von Sekundärdatenanalysen über einen qualitativen Ansatz mittels Experteninterview bis hin zu einer Fallstudie des historisch von Prostitution geprägten „Stuwerviertels“. Bei der Auswertung der Ergebnisse wurden gentrifizierende Merkmale auf lokaler Ebene durch strukturelle Verände-rungen wie z.B. den Ausbau der Infrastruktur und Gesetzesänderungen beobachtet, die zu einem Rückgang der Prostitutionsstätten führten. Vergleichbar mit internationalen Forschungsergebnissen zeigt sich, dass gesetzliche Regelungen als Schlüsselfaktor bei der Lokalisierung von Sexarbeit fungieren, welcher den öffentlichen Raum für SexarbeiterInnen weitgehend einschränken und zur Dezentralisierung und Verdrängung beitragen. Es wird ein explorativer Ansatz verfolgt, wobei der Forschungsschwerpunkt aufgrund des Mangels an Daten zu räumlichen Aspekten der Prostitution in Wien auf der Exploration liegt, weshalb die Ergebnisse nur begrenzt verallgemeinerbar sind. In Anbetracht der generierten Ergebnisse möchte diese Arbeit implizieren, dass Prostitution als omni-präsentes Phänomen mit ausreichend genutzten Dienstleistungen ein Recht auf Stadtraum haben sollte.Neighborhoods with brothels are often considered despicable and misfit into a cultivated urban scenery. Sex workers face social marginalization structures which also manifest geographically, thus this thesis aims to analyse the spatial state of sex work in Vienna, questioning which factors influence the localization of prostitution venues in Vienna. Specifically, the light is shed on gentri-fication processes and which role they play with regard to the (de)localization of prostitution estab-lishments. The methods used comprise multiple linear regression models drawn on secondary data analysis, a qualitative approach by means of an expert interview and a case study analysing gentri-fication at local level in the “Stuwerviertel”. Evaluating the results, gentrifying characteristics at local level were observed by virtue of structural changes, such as infrastructure expansion and the legislation amendment, resulting in a decrease of prostitution venues. Similarly to international findings, the legal regulations are found to be a key factor in determining geographies of sex work (street prostitution and venues), restricting public spaces of sex workers to a large extent, contrib-uting to the decentralization and displacement. This thesis pursues an exploratory approach with the research focus being on the discovery due to the lack of data on spatial aspects of prostitution in Vienna, therefore the results are of limited generalizability. Considering the results, this thesis wants to imply that prostitution, being an omnipresent phenomenon with services sufficiently used, should have a right to the city, respectively a right to urban space

    Strategien zur Synchronisation von Wortspielen als idiolektale Besonderheit

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Synchronisation von Wortspielen. Dabei wird sowohl die sprachliche Ebene als auch die Synchronität zwischen Text und Bild berücksichtigt. Als Analysebeispiele wurden die Wortspiele der Figur Ziva David aus der US-amerikanischen Krimiserie NCIS gewählt. Die Grundlagen der audiovisuellen Translation mit besonderem Fokus auf die Synchronisation und deren besonderen Eigenschaften wurden präsentiert. Bei der Beschäftigung mit sprachlichen Varietäten stellten sich besonders Idiolekte und Lernervarietäten als für diese Arbeit relevant heraus. In einem weiteren Kapitel wurden Humor und Komik definiert und die Herausforderungen von komischen Elementen bei der Translation hervorgehoben. Als besondere Form der Komik wurden Wortspiele näher behandelt. Unterschiedliche Kategorisierungen wurden vorgestellt, wobei sich diejenige von Tęcza (1997) als beste Grundlage für die Kategorisierung der analysierten Beispiele herausstellte. Auch die im Anschluss präsentierten Strategien zur Übersetzung von Wortspielen von Delabastita (1993) wurden später in der Analyse angewandt. Im nächsten Kapitel wurden die Grundbegriffe der Phraseologie definiert. Danach wurden ausgewählte Beispiele aus der Serie präsentiert. Diese wurden zuerst in Form-Wortspiele, Bedeutungs-Wortspiele und Form- und Bedeutungs-Wortspiele eingeteilt. In einem zweiten Schritt wurde unterschieden, ob sie in Phraseologismen oder in einzelnen Wörtern auftreten. Im Anschluss wurde analysiert, welche von Delabastitas (1993) Strategien bei der Übersetzung dieser Wortspiele angewandt wurden. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass es durchaus möglich ist Wortspiele aus dem Englischen in das Deutsche zu übertragen und dabei die unterschiedlichen Formen der Synchronität zu berücksichtigen.This Master’s thesis deals with the translation of puns in film dubbing. Its aim is to analyze the strategies used to translate puns, taking into account both the linguistic level of the pun and the synchrony between text and image. It provides an overview on the field of audiovisual translation and dubbing. It also spotlights different varieties of language such as dialects, sociolects, idiolects, registers and varieties typical for language learners. The next chapter deals with humor and jokes. It presents the most important characteristics of humorous speech and the difficulties of translating humorous elements. The fifth chapter is dedicated to puns and shows different strategies for the translation of puns as defined by Delabastita (1993). These strategies and the categorization of puns by Tęcza (1997) form the basis of the analysis in chapter 8. The sixth chapter contains the most important findings on phraseology. Afterwards some examples of the analysis are presented. The puns identified in the show NCIS are divided into three main categories depending on whether they are based on their form, their meaning or both form and meaning. Each of these categories is again split in two groups, one of them containing puns occurring in a phraseological unit, the second one including puns with a single word. In the next step, the analysis consisted in figuring out which of Delabastita’s (1993) strategies were used to translate the puns into German

    Anuran heart development

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    Sowohl bei larvalen, als auch bei adulten Anura stellen Respirationsphysiologie und die Trennung von Blut auch heute noch ein Rätsel dar. Obwohl viele verschiedene Mechanismen zur Trennung von Blut vorgeschlagen wurden, sind sich bisherige Autoren einig, dass eine bestimme Struktur eine Schlüsselrolle bei der Bluttrennung der Anura spielt: der Conus arteriosus. Frühere Ergebnisse zeigten jedoch signifikante Widersprüche hinsichtlich der internen Struktur, abhängig von den von verschiedenen Autoren verwendeten 2D-Bildgebungsverfahren. Um dieses Problem zu lösen, habe ich hochauflösende Röntgen-Mikro-CT-Bildgebung intakter Erdkröten (Bufo bufo) verwendet, um detaillierte 3D-Beschreibungen dieser komplexen Struktur über den Verlauf der Individualentwicklung zu erhalten. In jungen Kaulquappen gibt es nur einen möglichen Weg, über den Blut durch den Conus fließen kann; bald entwickeln sie jedoch zwei kleine Klappenöffnungen am ventrikulär-conalen Übergang, deren Trennung durch ein Septum innerhalb des Conus‘, dem Septum coni, erhalten bleibt. Diese Trennung wird auch in den Aortenbögen aufrechterhalten. Neben den Änderungen der Conusmorphologie durch die Larvalentwicklung, wurde auch der Übergang von kleinen Büscheln an äußeren Kiemen zu inneren Kiemen beschrieben. Die äußeren Kiemen werden partiell absorbiert und ziehen sich in einem asymmetrischen Muster in die Kiemenkammer zurück, die von einer hyoidalen Bedeckung gebildet wird, wobei nur eine einzige Öffnung verbleibt, der operculare Auslauf auf der linken Seite der Tiere. Dies ermöglichte mir zu zeigen, dass die zeitliche Entwicklung des Herzens keine Korrelation mit den sich ändernden Atmungsmodi zeigt, die von den sich entwickelnden Kaulquappen verwendet werden.In both larval and adult anurans, blood separation and respiratory physiology have remained an enigma. But while varying mechanisms of blood separation have been proposed, previous authors agree on the same structure as playing a key role in anuran blood separation: the conus arteriosus. However, reviewing previous findings revealed important contradictions regarding its internal structure, depending on the specifics of the 2D imaging methods used by different authors. To resolve this problem, I used high-resolution X-ray micro-CT imaging of whole Bufo bufo specimens to acquire detailed 3D descriptions of this complex structure through development. Early tadpoles only have one potential way in which blood could flow through their conus; however, they soon develop two small valvular openings at the ventricular-conal junction that are kept separated by a septum within the conus, the septum coni. This separation is sustained throughout the aortic arches. In addition to describing changes in conus morphology through larval development, the transition from small tufts of external gills to internal gills was described. The external gills undergo partial absorption and retreat asymmetrically into a gill chamber formed by a hyoidal cover, leaving only a single opening on the animals’ left side, the opercular spout. This allowed me to show that anuran heart developmental timing shows no correlation with the changing modes of respiration used by the developing tadpoles

    Militarizing millennials

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    Vor dem Hintergrund der sogenannten Rekrutierungskrise in Großbritannien wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, wie die britische Armee versucht, eine ‚neue‘ Generation zu rekrutieren, indem sie sich als inklusiv und fortschrittlich positioniert. Die Arbeit verfolgt einen visuellen Analyseansatz mit Fokus auf die Rekrutierungskampagnen von 2019 und 2020, um zu verstehen, wie Geschlecht und Diversität sowie militärische Männlichkeit und Weiblichkeit durch den Soldat*innenkörper dargestellt werden. Ziel ist es herauszufinden, wie sich konventionelle Vorstellungen des soldatischen Körpers und militärischer Ideale wandeln und wie das Militär versucht, eine anhaltende Relevanz für sich selbst zu schaffen. Die Arbeit stellt fest, dass sich die Armee als weniger männlich, dafür diverser darstellt, weichere Männlichkeiten einsetzt und nicht-traditionelle Rekrut*innen als gleichwertige Tropen idealer Soldat*innen fokussiert. Während hegemoniale militärische Männlichkeiten nicht unbedingt abgelehnt werden, werden Darstellungen von Soldat*innenkörpern mehr-deutiger und komplexer und bieten Raum, um das militärische Narrativ in Frage zu stellen. Um relevant zu bleiben, konstruiert sich die britische Armee als Verfechter von Diversität und Inklusion innerhalb der britischen Gesellschaft, die durch gezielte Verwendung stereo-typer Bilder visuell als stigmatisierend und ausgrenzend dargestellt wird. Auf diese Weise wird eine Legitimität für das Militär geschaffen, die nicht an Krieg gekoppelt ist. Das Militär wird als der einzige Space dargestellt, in dem Diversität Zugehörigkeit findet, ein Narrativ, das sich jedoch auf die fortdauernde Marginalisierung der angesprochenen Gruppen inner-halb der Gesellschaft stützt und letztendlich die Diversität und die Generation der Millenni-als militarisiert.With the backdrop of the so-called recruitment crisis in Britain, the thesis at hand looks at how the British Army seeks to recruit a ‘new’ generation by positioning itself as inclusive and progressive. The thesis takes a visual analysis approach to the recruitment campaigns of 2019 and 2020 to understand how gender and diversity, and in extension military mascu-linity and femininity are represented through the soldiering body. The aim is to identify how conventional ideas of the soldiering body and military ideals are transformed, and how the military tries to create continued relevancy for itself. The thesis finds that the Army presents itself as less masculine and more diverse, employing softer masculinities and presenting non-traditional recruits as equal tropes of ideal soldiers. While hegemonic military masculinities are not necessarily rejected, representations of soldiering bodies become more ambiguous and complex, offering scope to challenge the military narrative. To remain relevant, the British Army constructs itself as a champion of diversity and inclusivity within British society, which is visually contrasted as stigmatizing and exclusionary by purposefully employing stereotypical imagery. Thus, legitimacy for the military beyond wartime is created. The military is presented as the only space where diversity can belong, relying on the continued marginalization of the addressed groups within society, and ultimately militarizing diversity and the Millennial generation

    Das Doppelstaatsbürgerschaftskonzept für Südtiroler im internationalen Vergleich

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    Die Analyse der vorliegenden Arbeit widmet sich der Klärung der Forschungsfrage, ob und wie ein Doppelstaatsbürgerschaftskonzept für Südtiroler durchgesetzt werden könnte, welche rechtlichen und bilateralen Hürden damit verbunden sind und ob sich ein solches Konzept als inklusives Mittel des Minderheitenschutzes erweisen könnte, oder Gefahr läuft, das Gegenteil zu bewirken. Diesbezüglich werden auch bisher diskutierte Konzepte auf ihre Validität über-prüft und mit alternativen Lösungsansätzen verglichen. Dabei ist nicht nur die Beleuchtung der wesentlichen Bestimmungen des österreichischen Staatsbürgerschaftsrechts von Relevanz, sondern ebenso unionsrechtliche Konstellationen, in welche die jeweiligen Staaten und die autonome Provinz Südtirol gleichermaßen eingebettet sind. In einigen Staaten der Europäischen Union existieren bereits minderheitsspezifische Bestim-mungen hinsichtlich der doppelten Staatsbürgerschaft – so in Italien selbst, wie auch in Un-garn und in Polen. Diese heute bestehenden Reglementierungen entsprangen einer wechselvol-len historischen Entwicklung und werden, auch aufgrund ihrer jeweiligen Parallelen und Ge-gensätzlichkeiten, mit der jüngeren Südtiroler Geschichte in Bezug gesetzt, deren historische Kontinuitäten bis heute die minderheitsspezifische Komplexität prägen. Zusätzlich wird der vielschichtige Kontext der Südtiroler Autonomie einerseits durch zunehmende Europäisie-rungstendenzen, die zu einem autonomen Kompetenzverlust führen, und andererseits durch Rezentralisierungsmaßnahmen Italiens als Folge der Wirtschaftskrise beeinflusst – was wiede-rum separatistischen Tendenzen Auftrieb verleiht. Die Analyse zeigt, dass sich ein Doppelstaatsbürgerschaftskonzept diesbezüglich als inklusives Korrektiv erweisen könnte, vorausgesetzt, es werden ethnozentrische Intentionen und Vorge-hensweisen vermieden – denn die Hürden sind nicht rechtlicher, sondern konsensual-bilateraler Natur.The analysis of this paper is dedicated to clarifying the research question of whether and how a dual citizenship concept for South Tyroleans could be implemented, what legal and bilateral hurdles are associated with it, and whether such a concept could prove to be an inclusive me-ans of minority protection or runs the risk of having the opposite effect. In this regard, previ-ously discussed concepts will also be examined for their validity and compared with alternati-ve approaches. In this context, not only the essential provisions of Austrian citizenship law are of relevance, but also constellations under European Union law in which the respective states and the autonomous province of South Tyrol are equally embedded. In some states of the European Union, minority-specific regulations regarding dual citizenship already exist - in Italy itself, as well as in Hungary and Poland. These regulations, which exist today, are the result of a varied historical development and, also due to their parallels and con-trasts, are related to the recent history of South Tyrol, whose historical continuities continue to shape the minority-specific complexity today. In addition, the complex context of South Tyro-lean autonomy is influenced on the one hand by increasing Europeanisation tendencies, which lead to a loss of autonomous competence, and on the other hand by recentralisation measures in Italy as a result of the economic crisis - which in turn boosts separatist tendencies. The analysis shows that a dual citizenship concept could prove to be an inclusive corrective in this respect, provided that ethnocentric intentions and approaches are avoided - because the hurdles are not legal but consensual-bilateral in nature

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