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Isolation and structural elucidation of natural components combined with metabolomic profiling in the Rudgea genus
Bei der phytochemischen Untersuchung von alkoholischen Extrakten von Pflanzenmaterial der Rudgea Arten konnten vier bekannte Secoiridoidglykoside und zwei bis jetzt unbekannte Alstrostinderivate isoliert werden. Die bekannten Vertreter der Alstrostine zeichnet sich durch eine Pyrrolidinoindolin-Grundstruktur und ein Tryptamin und Iridoid Verhältnis von 1:2 aus. Die beiden neuen Isoalstrostine, B und C, weisen eine zusätzliche Kaffeesäure auf, die an die an der 6’’-Position der zweiten Glukoseeinheit gebunden ist. Die beiden neu isolierten Isoalstrostine unterscheiden sich dabei untereinander in der ersten Iridoideinheit: Isoalstrostine B charakterisiert sich durch einen Ester an Position 22, Isalstrostine C hingegen weist hier eine Säuregruppe auf. Beide Vertreter sind in Position 22‘‘ mit einer Säuregruppe ausgestattet.
Mit Hilfe von „Metabolomic profiling“ konnten verschiedene Strictosidinderivate in geringen Mengen in verschiedenen Rudgea Arten identifiziert werden. Das Vorkommen der Derivate in dieser Pflanzengattung weist auf das Vorliegen einer aktiven Synthase hin, die in geringem Ausmaß Strictosidin zu synthetisieren scheint. Die spärliche Anreicherung in den Alstrostin produzierenden Pflanzenarten deutet allerding auf geringe Bedeutung für die Pflanze selbst hin.
Im Rahmen dieser Arbeit konnte somit gezeigt werden, dass die beiden Pflanzenarten R. skutchii and R. raveniana sowohl große Mengen an Isoalstrostinen als auch Secologanin und dessen Derivate akkumulieren. Dies impliziert die Anreicherung von Secologanin in der Pflanze, welches nicht, im für Palicoureeae Pflanzenarten üblichen Ausmaß, zu Strictosidin weiter synthetisiert werden kann. Die beiden neu isolierten Isoalstrostine sind eine wichtige Ergänzung zur relativ neuen Strukturgruppe der Alstrostine; sie unterstreichen deren Bedeutung im Metabolismus dieser Pflanzenarten.Phytochemical investigations of methanolic extracts, obtained from of Rudgea species led to the identification of four known secoiridoid glycosides and two unknown alstrostine derivatives: Isoalstrostine B and C. Their general structure is characterised by a pyrrolidinoindoline core and a tryptamine to iridoid ratio of 1:2. However, the novel alstrostines differ from the previously known representatives of this class by an additional caffeic acid attached to the 6’’-position of the respective iridoid moiety. The two newly discovered isoalstrostines differ slightly from each other in one of the iridoid moieties. Variant B is equipped with an ester and an acid functional group represented in the respective secologanin, whereas the C variation is characterised by two acids as functional group.
Metabolomic profiling lead to the identification of several strictosidine derivatives in various Rudgea species. The minor presence of these metabolites suggests, that alstrostine producing plant species indeed have an active synthase catalysing the biosynthesis of strictosidine derivatives. However, their rare accumulation indicates they have little purpose in the plant.
Altogether, the plant species R. skutchii and R. raveniana accumulate great amounts of isoalstrostines, secologanin and its derivatives. This implies the accumulation of secologanin, which cannot be biosynthesised to strictosidine in the extent usual for Palicoureeae plant species. The discovered isoalstrostines are an important addition to the alstrostine structural group and underline their significance in the plant metabolism
Habitats' climate connectivity within the Austrian protected area network
Mit dem Fortschreiten des Klimawandels müssen Arten, die sich nicht an die ökologischen Veränderungen ihrer Umgebung anpassen können, migrieren, um ihre ideale ökologische Nische zu finden. Die erfolgreiche Migration dieser Arten hängt davon ab, wie gut das Gebiet, aus dem sie kommen und ihr Zielort miteinander verbunden sind. Naturschutzgebiete sind Instrumente, die zum Schutz von Arten und ihrer Umwelt eingesetzt werden und werden in der Regel auf der Grundlage aktueller Faktoren, wie Temperatur und Artenverteilung geplant. Deshalb können Gebiete, die von den Arten in der Zukunft benötigt werden, nicht unter Schutz gestellt werden. In der vorliegenden Studie wurde die Klimakonnektivität von acht schützenswerten Lebensräumen, die vom österreichischen Schutzgebietsnetzwerk abgedeckt werden, bewertet. Wir analysierten, wie gut die Schutzgebiete des jeweiligen Lebensraums miteinander verbunden sind und führten auf Basis einer Least-Cost-Distanz Korridorberechnungen durch. Das Ziel der Studie war es, die geeignetsten Gebiete in Österreich zu identifizieren, in denen effiziente Korridore implementiert werden können, um die Konnektivität von nicht angrenzenden Gebieten zu verbessern. Grundsätzlich variiert die Klimakonnektivität zwischen den Lebensräumen. Die meisten Lebensräume erreichen jedoch Klimakonnektivität auf mehr als 50 % ihrer Fläche in einem mittleren Klimaszenario bis 2060. Die Verbesserungen durch Korridore waren in Grasland-Habitaten relativ höher und die Anzahl der endemischen Arten, die davon profitieren, war in hoch gelegenen Habitaten höher. Diese Ergebnisse unterstützen mögliche Änderungen in den Naturschutzstrategien auf dem österreichischen Staatsgebiet.With the advancement of climate change, species that are unable to adapt to the ecological modifications of their environment need to migrate to track their ideal niche. The successful movement of these species might be dependent on how well connected the area they are coming from and their destination are. Protected areas (PAs) are conservation tools used to safeguard species and their environment, however, as they are usually planned based on current factors such as temperature and species distribution, they might fail to preserve areas needed by the species in the future. In the present study the climate connectivity of eight habitats of conservation concern and covered by the Austrian protected area network was assessed. We analyzed how well connected the patches of each habitat were and, based on a least-cost distance, we run corridor calculations to identify the best areas in Austria to implement efficient corridors in order to improve connectivity where adjacency is not met. Climate connectivity varies between habitats but, overall, most habitats have more than 50% of their area achieving climate connectivity by 2060 in an intermediate climatic scenario. The improvements provided by corridor were relatively higher in grasslands habitats and the number of endemic species profiting from them was higher in high altitude habitats. These results support potential amendments in conservation strategies in the Austrian territory
Unterschiede im Gebrauch von Anglizismen in der deutschen bzw. ungarischen Synchronisation
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Umgang mit Anglizismen in der deutschen bzw. ungarischen Synchronisation, welcher anhand der fünften Staffel der US-amerikanischen Jugendserie Gossip Girl untersucht wird. Als Grundlage dafür dienen Erkenntnisse aus den Descriptive Translation Studies, zudem werden relevante Aspekte aus der audiovisuellen Translationsforschung mit Schwerpunkt auf die Synchronisation sowie aus der Anglizismenforschung beleuchtet. Ziel der Arbeit ist die Veranschaulichung einer Tendenz, was die Affinität der beiden Zielsprachen zu lexikalischen Entlehnungen aus dem englischen Sprachraum angeht, sowie eine mögliche Ableitung von in den Zielkulturen wirkenden Normen, die für diesen Grad der Affinität verantwortlich sein könnten. Zu diesem Zwecke wurden Anglizismen enthaltende Textstellen aus den beiden Synchronfassungen gemeinsam mit dem Original transkribiert, einander vergleichend gegenübergestellt und bestimmten Transferstrategien zugeordnet, welche auf der Basis von verschiedenen translationswissenschaftlichen Transfermethodologien eigens für den Zweck dieser Arbeit entwickelt wurden.This master’s thesis deals with the use of Anglicisms in German and Hungarian dubbing, which is investigated by means of season five of the US-American teen drama television series Gossip Girl. The study is based on principles of the Descriptive Translation Studies, which will be presented along with relevant aspects of audiovisual translation studies with emphasis on dubbing as well as of research on Anglicisms. The aim of this thesis is to demonstrate a tendency regarding the affinity of the two target languages towards lexical borrowings from the English language. Furthermore, it shall be attempted to deduce certain norms that are active in the target cultures which could explain the degree of the above-mentioned affinity. To achieve this, dialogue passages containing Anglicisms were transcribed from the two dubbed versions along with the original text; these passages were compared to one another and assigned to specific transfer strategies which had been developed explicitly for the purposes of this study on the basis of multiple transfer methodologies from translation studies
Herstellung, Charakterisierung und Modifikation von Nanopartikeln aus bovinem Serumalbumin mit dem Targeter-Molekül WGA als Teil der Hüllmatrix
Die Übersetzerstimme(n) Erich Arendts in der Übersetzung der lyrischen Werke Pablo Nerudas
Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit war, herauszufinden, welche Stimme(n) sich bei dem Übersetzer Erich Arendt in der Übersetzung der Lyrik Pablo Nerudas finden lassen. Zunächst einmal wurde dafür die Theorie zu den Translator Studies behandelt, die zeigt, dass die Beschäftigung mit dem*r Übersetzer*in als Person innerhalb der Translationswissenschaft lange vernachlässigt wurde. Danach wurden die Übersetzer*innenstimmen und die Stimmen der Lyrik aus einem theoretischen Standpunkt heraus behandelt und einige Ansätze diskutiert. Darauf folgte die Vorstellung des Originalautors sowie des Übersetzers und ihrer jeweiligen Werke, genauso wie eine Thematisierung ihrer Gemeinsamkeiten und gegenseitigen Einflüsse. Schließlich wurde die Analyse anhand einer deskriptiven Textanalyse sowie eines Textvergleiches zwischen den Originalgedichten und den jeweiligen Übersetzungen vorgenommen, deren Ergebnis war, dass Arendt in seiner Übersetzung insgesamt vier Stimmen besitzt: das Festhalten am Original, die verändernde Stimme, die poetisierende/antiquierende und die erklärende. Die Masterarbeit richtet sich an alle, die sich für die Themen Lyrik und Übersetzung aus einem personenbezogenen Standpunkt heraus interessieren.The aim of this Master’s thesis was to ascertain Erich Arendt’s voice(s) in his translations of the poetry of Pablo Neruda. First, the theory concerning the Translator Studies was addressed, which showed that the translator as a person had been ignored for a long time in translation studies. Following this, the translator’s voices and the lyrical ones were treated from a theoretical point of view. Then, the poet, the translator, their respective works, their similarities and their mutual influences were presented in another chapter. The following analysis was based on a descriptive text analysis and a collation between the original poems and their respective translations. This showed that there are four voices to be found in Arendt’s translations – the one that sticks close to the original, the changing/manipulating one, the poetic/antiquated-sounding one and the explanatory voice. This Master’s thesis addresses everyone who is interested in poetry an in translations seen from an individual-related viewpoint
Lehrer*innengesundheit an Südtiroler Mittel- und Oberschulen
Die gesundheitliche Situation von Lehrkräften erfährt zunehmendes Forschungsinteresse und bildet den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Masterarbeit. Nach dem näheren Beleuchten der Begriffe und Konzepte von Gesundheit und Gesundheitsförderung wird der Fokus auf die Lehrer*innengesundheit und ihre Determinanten gelegt. Ziel vorliegender Arbeit ist es, einen Überblick über die Lehrer*innengesundheit an Südtiroler Mittel- und Oberschulen zu geben. Dazu wurde eine Online-Befragung durchgeführt, bei der sich insgesamt 278 Südtiroler Mittel- und Oberschullehrpersonen beteiligt haben. Die Ergebnisse zeigen ein durchaus positives Gesamtbild auf.
Gesundheitliche Unterschiede zwischen den Schulstufen und den Schulstandorten lassen sich fast keine ausmachen. Lediglich beim Führungsverhalten der Schulleitung sowie der Kooperation und dem sozialen Klima im Kollegium schneiden die Mittelschullehrpersonen besser ab, wohingegen die Oberschullehrpersonen von einem besseren Schüler*innen-verhalten berichten.
Das positive Gesamtbild wird lediglich dadurch leicht getrübt, dass sich jede vierte Lehrperson mehrmals wöchentlich oder beinahe täglich müde und erschöpft fühlt, 17% der Befragten eine hohe Burnout-Gefährdung aufweisen, knapp 30% den Lehrberuf als überfordernd empfinden und 35% der Lehrpersonen sich zudem nicht sicher sind oder es als unwahrscheinlich erachten – ausgehend von ihrem jetzigen Gesundheitszustand – den Lehrberuf bis zum Erreichen des gesetzlich festgelegten Pensionierungsalters ausüben zu können.
Die Ergebnisse der Erhebung lassen darauf schließen, dass sich gesundheitsfördernde Maßnahmen, die beim Kollegium und der Schulleitung ansetzen, positiv auf die individuelle Gesundheit auswirken. Außerdem sollten Ressourcen ausgemacht werden, die anschließend für gezielte Gesundheitsförderungsmaßnahmen genutzt werden können.The health situation of teachers is of increasing research interest and is the subject of this master's thesis. After a closer look at the terms and concepts of health and health promotion, the focus is put on teacher health and its determinants. The aim of this thesis is to give an overview of teacher health in South Tyrolean middle and high schools. For this purpose, an online survey was conducted in which a total of 278 South Tyrolean middle and high school teachers participated. The results show a positive overall picture.
Almost no health-related differences between the school levels and school locations can be identified. Only with regard to the leadership behaviour of the school management as well as the cooperation and the social climate in the teaching staff do the middle school teachers score better, whereas the high school teachers report better student behaviour.
The positive overall picture is only slightly clouded by the fact that every fourth teacher feels tired and exhausted several times a week or almost every day, 17% of the respondents show a high risk of burnout, almost 30% find the teaching profession overstraining and 35% of the teachers are also not sure or consider it unlikely – based on their current state of health – that they will be able to continue in the teaching profession until they reach the statutory retirement age.
The results of the study suggest that health-promoting measures which start with the teaching staff and the school management have a positive effect on individual health. Resources should also be identified which can subsequently be used for specific health promotion activities
Wie kann das Passiv in unterschiedlichen Kontexten eingeführt und geübt werden?
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit dem Thema von Einführung und Üben des Passivs im Kontext von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Die Forschungsfrage dieser Masterarbeit lautet: Wie kann das Passiv in unterschiedlichen Kontexten eingeführt und geübt werden? Darüber hinaus besteht das Interesse daran, inwieweit sich der Unterricht bezüglich des Passivs in beiden Kontexten unterscheidet und welche Methoden, Übungen und Aufgaben dabei verwendet werden. Um die Ansicht aus der Perspektive der Lehrperson zu gewinnen, dient die durchgeführte Fragebogenstudie, an der eine DaF- und eine DaZ-Lehrperson teilgenommen haben. Damit die gestellten Forschungsfragen beantwortet werden können, wurde Lehrwerksanalyse durchgeführt.
Im ersten Teil der Masterarbeit erfolgt die theoretische Auseinandersetzung mit folgenden Themen: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Passiv sowie didaktisch-methodische Prinzipien. Die Antworten der Lehrpersonen, die an der durchgeführten Fragebogenstudie teilgenommen haben, wurden zusammengefasst und dargestellt.
Darauf setzt sich der zweite Teil der Masterarbeit mit der Erstellung eines Analyserasters auseinander, das dazu dient, jeweils drei DaF-, bzw. DaZ-Lehrwerke anhand der Kriterien zu analysieren. Die didaktisierten Einheiten bezüglich des Passivs stellen didaktische Vorschläge zum Thema Passiv dar
Zwischen Selbstbehauptung und Selbstinszenierung
Bei Wilhelm Raabe und Henry James tauchen in zahlreichen Romanen und Erzählungen Figuren auf, die im großem Stil Bücher, Kunstwerke, Möbelstücke, Dekorationsobjekte, Kuriositäten, archäologische Artefakte oder sonstige Antiquitäten sammeln und ihre Lebensentwürfe nach dieser Passion ausrichten. Diese Arbeit analysiert und kontrastiert die Darstellung und die literarische Gestaltung von Sammlerfiguren in ausgewählten Werken der beiden Autoren, wobei im Fall von Henry James’ The Portrait of a Lady, The Spoils of Poynton und The Golden Bowl die Untersuchungsobjekte bilden und von Wilhelm Raabe Das Odfeld, Wunnigel und Stopfkuchen in den Blick genommen werden. Ausgehend von zentralen theoretischen Beiträgen zum Sammeln (Friedrich Nietzsche, Walter Benjamin, Jean Baudrillard) werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang der Dichter mit dem Phänomen des Sammelns beleuchtet und lokalisiert, wo sich die Werke im breiteren Diskurs über das Sammeln positionieren. Während Raabe die Sammlerfiguren überwiegend positiv inszeniert und die Kulturpraxis als identitätsstiftendes Element anti-bürgerlicher Lebensentwürfe in Erscheinung tritt, werden Sammler bei James zumeist als defizitäre Charaktere dargestellt, deren übersteigerter Ästhetizismus eine deutlich narzisstische Tendenz aufweist und sie in Isolation und Vereinsamung treibt
Dark portals at direct detection
Trotz intensivem experimentellem Aufwand bleibt die Identifizierung der Natur von Dunkler Materie eines der großen ungelösten Probleme des 21. Jahrhunderts. Eine der vielen Methoden zur Suche nach dunkler Materie stellen direkte Detektionsexperimente dar, in denen dunklen Materie Teilchen direkt mit Standardmodellteilchen im Detektormaterial interagieren. Das bisherige Ausbleiben eines Nachweises dunkler Materie in direkten Detektionsexperimenten, zusammen mit Einschränkungen aus indirekter Detektion und Teilchenbeschleunigern, schränkt den verfügbaren Parameterraum der dunklen Materie um einen nicht trivialen Teil ein. Diese Tatsache erfordert, unter anderem, ein Überdenken derzeit angenommener Wechselwirkungsprozesse zwischen Dunkler Materie und Teilchen des Standardmodells. In dieser Arbeit werden im Vordergrund der direkten Detektion Szenarien untersucht, in denen ein Dunklen Materie Teilchen über zwei Mediatoren mit Teilchen des Standardmodells interagiert. Die Interaktion via Vektor- und Skalar-teilchen, sowie Kombinationen dieser, werden analysiert, wobei in allen Modellen einem Mediator eine größere Masse zugewiesen wird als dem anderen. Wird der Wechselwirkung zwischen Dunkler Materie und ein zweiter Mediator hinzugefügt, so enthält die quadratischen Streuamplitude einen Interferenzterm. Es wird gezeigt, dass dieser Interferenzterm zu einer reichen Phänomenologie des „bi-portal“ Modells und neuartigen Signaturen in den Verteilungsspektren der Rückstoßenergie führt. Detektorspezifischer Parameter, wie die Energieauflösung, werden in den Berechnungen berücksichtigt und es wird so gezeigt, dass diese Signaturen für aktuelle und zukünftige direkte Detektionsexperimente nachweisbar sein sollten. Unter Verwendung eines Likelihood-Quotienten-Tests zeigen wir einen möglichen Bereich von Massen für Dunkle Materie und Mediatoren, sowie Kopplungskonstanten, für welche sich die Ausschlussgrenzen von „bi-portal“-Modellen erheblich von Modellen mit Interaktion über einen einzelnen Mediator unterscheiden.Despite intense effort in the experimental frontier, determining the nature of dark matter remains to be one of the unsolved problems in the 21st century. Among the ways to search for dark matter, an important avenue is given by direct detection experiments, where dark matter particles scatter off Standard Model particles in the targets of detectors. The absence of a dark matter signal at current direct detection experiments, together with constraints from indirect detection and collider searches, has already excluded a non-trivial portion of the dark matter particle parameter space. This calls for a reconsideration of the currently assumed dark matter-Standard Model particle interaction processes. In the context of direct detection, we explore scenarios where a dark matter particle interacts with Standard Model particles via two mediators. Both vector and scalar mediators, as well as mixtures thereof, are considered with one mediator being heavier than the other one in all cases. Adding a second mediator to the dark matter - Standard Model interaction leads to interference terms in the squared scattering amplitude. We show that this interference term leads to a rich phenomenology of the bi-portal model and novel signatures in differential recoil spectra. Taking detector specific parameters into the calculations, we argue, that detecting these signatures is at reach for current and proposed direct detection experiments. Using a profile likelihood ratio approach, we show a possible range of dark matter and mediator masses, as well as mediator couplings, where exclusion limits from bi-portal models differ from single mediator models
Phosphatidylcholine in the modulation of intestinal barrier function
Intestinale Permeabilität, Xylose-Permeation, Arginase-Aktivität, Western Blot: Occludin, Arginase-2, ROCK2Intestinal permeability, xylose permeation, arginase activity, Western blot: occludin, arginase-2, ROCK