University of Vienna

OTHES
Not a member yet
    39929 research outputs found

    From Zero to Hero

    No full text
    Besonders um die junge Bevölkerung zu erreichen setzen PolitikerInnen weltweit zunehmend Social-Media-Plattformen innerhalb ihrer Kommunikationsstrategien ein. In dieser Arbeit liegt der Fokus speziell auf dem Instagram-Profil der US-Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez, eher bekannt unter den drei Buchstaben AOC. Das Ziel dieser Arbeit war es, die Nutzung und den Einsatz der Plattform Instagram von AOC herauszuarbeiten und somit einen Einblick in ihre Instagram-Kommunikation mit ihren FollowerInnen zu bekommen. Dabei galt es auch die Kriterien Gender, Herkunft sowie andere intersektionale Kategorien in die Analyse miteinzubeziehen. Im Zuge dessen wurden insgesamt 21 Posts und 18 Stories zur Analyse mit der ikonografisch-ikonologischen Bildanalyse ausgewählt und mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Für einen Bild-Text-Vergleich mit den Bildunterschriften der Posts wurden auch die Bildunterschriften mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Wie das Ergebnis zeigt, kommuniziert AOC auf vielfältige Art und Weise mit ihren FollowerInnen und nutzt dabei gekonnt das visuelle und textuelle Potenzial von Instagram, um ihre Glaubwürdigkeit als Politikerin und Einzelperson zu steigern und ein positives Image ihrer Person zu erhalten

    The impact of trust in news media and political knowledge

    No full text
    Ziel der Arbeit war es herauszufinden, ob Priming durch ein Fake News Label Auswirkungen darauf hat, wie Personen im deutschsprachigen Raum (fake / real) Nachrichtenartikel bewerten und ob dieser Prozess durch Medienvertrauen und Politisches Wissen moderiert wird. Im Zuge einer konzeptuellen Replikation einer Studie von Van Duyn und Collier (2019) wurde ein Experiment durchgeführt. Somit sollten deren Erkenntnisse in einem adaptierten Forschungsdesign überprüft werden, um zu testen, ob die Theorie des Medienprimings hier generalisiert wer- den kann. Zudem wurde die Replikation erweitert, um herauszufinden, ob der Prozess des Primings moderiert wird. Es konnten keine signifikanten Ergebnisse hinsichtlich eines Primingseffektes und Moderationseffekten gefunden werden. Priming sollte in diesem Kontext nicht generalisiert werden. Diese Ergebnisse sind eine wertvolle wissenschaftliche Erkenntnis, insofern sie die Notwendigkeit von Replikationen in Sozialwissenschaften unterstreichen.Aim of this thesis was to test whether priming through a fake news label affects how people evaluate (fake / real) news articles and if this process is moderated by trust in news media and political knowledge in a German-speaking context. An experiment was performed within a conceptual replication of a survey by Van Duyn and Collier (2019). The objective was to verify their findings in a modified manner to examine whether the theory of media priming may be generalized here. The replication was extended in order to investigate moderating effects. No significant results could be found neither regarding a priming effect nor in terms of possible moderator variables. Priming may not be generalized in this context. The results add valuable findings as it highlights the necessity of replication in social sciences

    Measuring the time evolution of the particle size distribution of the Vienna Urban aerosol, by combining two parallel differential mobility particle sizers to cover the size range between 3 and 900 nm

    No full text
    Aerosole umgeben uns und können unser persönliches Leben auf unterschiedliche Weise beein- flussen. Es ist bekannt, dass Aerosole einen enormen Einfluss auf unser Klima haben und dass sie Treiber für den anhaltenden Klimawandel sind. Aufgrund der vielen Wechselwirkungen von Aerosolen mit ihrer Umgebung bestehen enorme Unsicherheiten. Darüber hinaus wirken sich Aerosole auf unsere Gesundheit aus. Partikel im Nanometerbereich können in unseren Blutkreis- laufsystem gelangen und dies kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Aufgrund der Bedeu- tung dieser kleinen Partikel für unser Klima und unsere Gesundheit konzentrierte sich diese Arbeit auf die zeitliche Entwicklung der Partikelgrößenverteilungen (PSD) des Wiener Stadtaerosols in einem Größenbereich von 3 nm bis 900 nm. Um dieses Ziel zu erreichen, war es notwendig, zwei PSD, gemessen mit einem selbstgebauten DMPS-Messsystem (Parallel Differential Mobility Par- ticle Sizer), zu einer Partikelgrößenverteilung zu kombinieren. Eines der DMPS-Systeme wurde mit einem Nano-Differential Mobility Analyzer (DMA) betrieben. Dieses System hat in einem Größenbereich von etwa 3 nm bis 40 nm gemessen. Das andere System wurde mit einem Langen- DMA betrieben und hat in einem Größenbereich von etwa 10 nm bis 900 nm gemessen. Um diese beiden Größenverteilungen zu kombinieren, wurde eine Kalibrierung mit Partikeln mit einem Mobilitätsdurchmesser von 10 nm, 20 nm und 30 nm durchgeführt. Wie sich herausgestellt hat, sind die Halbwertsbreiten der Größenverteilungen für einen Mobilitätsdurchmesser von 30 nm am ähnlichsten zueinander, ausdiesem Grund wurden die Verteilung bei dem Mobilitätsdurchmesser von 30 nm zusammengefügt. Die beiden parallelen DMPS wurden verwendet, um das städtis- che Aerosol in Wien auf dem Dach der Fakultät für Physik zu messen. Die Messungen wurden über zwei Wochen im Januar 2020 durchgeführt. Während dieses Zeitraums wurde ein kom- merzieller Scanning Mobility Particle Sizer (SMPS) an derselben Stelle in einem Größenbereich von etwa 10 nm bis 500 nm betriebn. Der Vergleich zeigte, dass die mit den beiden parallelen DMPSS gemessene zeitlichen Entwicklung der PSD eine ähnliche Struktur aufweist wie die mit dem SMPS gemessene zeitlichen Entwicklung der PSD. Während des Messzeitraums konnte kein Partikelneubildungsereignis festgestellt werden,Zusätzlich wurde die totale Partikelkonzentration in diesem Zeitraum gemessen. Es konnte ein täglicher Rhythmus festgestellt werden. Während des morgendlichen Verkehrs, zu der Mittagszeit und während des Abendlichen Verkehrs konnten erhöhte Konzentrationen festgestellt werden. Im Vergleich weist die totale Partikelkonzentration, die mit dem SMPS gemessen wurde, dieselbe Struktur auf, jedoch eine geringere Konzentration verglichen mit den Messungen des parallelen DMPS Systems.Aerosols are around us and can affect our personal lives in different ways. First of all, it is well known that aerosols have a massive impact on our climate, and there are significant drivers in the ongoing climate change. Because of the many interactions of aerosols with there environment, enormous uncertainties exist. Moreover, aerosols have an effect on our health. Particles in the nanometer size range can get into our circulatory system, and this could lead to health issues. Due to the importance of these small particles regarding our climate and health, this thesis focused on the time evaluation of the particle size distributions (PSD) covering a size range of 3 nm to 900 nm, of the Viennese urban aerosol. To reach this aim it was necessary to combine two PSD, measured by a home-built two parallel differential mobility particle sizer (DMPS) measurement systems, to one particle size distribution. One of the DMPS system was operated with a Nano- differential mobility analyser (DMA). This system measured in a size range of about 3 nm to 40 nm. The other system was operated with a LongDMA and measured in a size range of about 10 nm to 900 nm. To combine these two PSDs, a calibration was executed with particles with a mobility diameter of 10 nm, 20 nm, and 30 nm. It turned out that PSDs measured with the parallel DMPS fit together for particles with a mobility diameter of 30 nm. The two parallel DMPs were used to measure the Vienna urban aerosol on the Faculty of Physics rooftop. The measurements were conducted over two weeks in January 2020. During this period, a commercial scanning mobility particle sizer (SMPS) measured at the same location in a size range from about 10 nm to 500 nm. The comparison showed that the time evaluation of the PSD measured with the two parallel DMPSS has a similar structure as the time evaluation of the PSD measured with the SMPS. During the measurement period, a new particle formation event could not be detected, Additionally, the total particle number concentration was measured during that period. A daily cycle can be observed from these measurements. Peaks could be identified during the morning- and the evening-rush hours as well as during lunchtime. The total concentrations measured with the SMPS had the same structure, but the particle number concentrations were lower compared to the measurements with the two parallel DMPS

    "Gewalt ist nie privat"

    No full text
    Partnergewalt gegen Frauen stellt ein weltweites Problem dar, manifestiert sich in unterschiedlichen Formen und ist mit gesellschaftlichen Strukturen verbunden. Für eine erfolgreiche Gewaltarbeit und -prävention sind sowohl Ansätze auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene erforderlich. So sind in Österreich ab September 2021 weggewiesene Gefährder*innen gesetzlich dazu verpflichtet, an einer Gewaltpräventionsberatung teilzunehmen. Bislang blieb unklar, was sich durch die Verpflichtung zu einem Gewaltpräventionsgespräch auf gesellschaftlicher und präventiver Ebene verändern kann, wie diese Beratung gestaltet sein soll und welche Herausforderungen und Risiken sich dadurch für Betroffene ergeben. Zur Beantwortung dieser Fragen wurden Interviews mit zehn Expert*innen aus den Bereichen Opferschutz und Männer- bzw. Täter*innenberatung in Österreich geführt und mittels Themenanalyse nach Froschauer und Lueger ausgewertet. Als theoretische Grundlage dienten soziologische Theorien von Bourdieu, Connell und Meuser, die Geschlechter- und Machtungleichheit bzw. die Verbindung von Geschlechtlichkeit und Gewalt behandeln. Die Ergebnisse zeigen, dass traditionelle Rollenbilder, geschlechtsspezifische Sozialisation und ungleiche Machtverhältnisse Männergewalt gegen Frauen begünstigen. Die befragten Expert*innen erachten die Verpflichtung zu einer Gewaltpräventionsberatung als notwendigen Schritt betreffend Opferschutz und Ausbau der Täter*innenarbeit. Trotz geäußerter Kritikpunkte zu dieser Maßnahme wird eine Chance darin erkannt, alle weggewiesenen Personen zu erreichen und gegebenenfalls in längerfristige Anti-Gewalt-Programme zu integrieren. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit präventiver Ansätze auf gesellschaftlicher Ebene, um geschlechtsspezifischer Gewalt entgegenzuwirken und sie als soziales Problem zu diskutieren.Intimate partner violence against women constitutes a global problem, manifests itself in various forms and is associated with social structures. Successful violence work and prevention requires approaches at both, the individual and the societal level. In Austria, from September 2021 onwards, perpetrators with restraining order for premises in case of domestic violence are legally obliged to participate in violence prevention counselling. So far it has remained unclear what can change on a societal and preventive level through the obligation to participate in violence prevention counselling, how this counselling should be structured, and which challenges and risks arise for those affected. In order to answer these questions, interviews were conducted with ten experts from the fields of victim protection and men's and perpetrators' counselling in Austria and interpreted by using thematic analysis according to Froschauer and Lueger. Sociological theories by Bourdieu, Connell and Meuser, which deal with gender and power inequality as well as the connection between gender and violence, served as a theoretical basis. It is shown that traditional gender norms, gender-specific socialization and unequal power relations can lead to male violence against women. The interviewed experts consider the obligation to attend violence prevention counselling as a necessary step towards victim protection and the expansion of work with perpetrators. Despite criticism of this intervention, experts see an opportunity to reach all persons who have been barred from premises and, if necessary, to integrate them into long-term anti-violence programmes. The results illustrate the need for preventive approaches at the societal level to counteract gender-based violence and to discuss it as a social problem

    Feminismus in Jugoslawien

    No full text
    Die vorliegende Arbeit untersucht den Feminismus in Jugoslawien in den 1970er und 1980er Jahren unter besonderer Berücksichtigung des gesellschaftspolitischen Kontexts und der zeitgenössischen philosophischen Diskussion. Dabei wird auf die Weiterentwicklung der marxistischen Theorie durch die jugoslawischen Parteitheoretiker*innen sowie auf den humanistischen Marxismus der Praxis-Philosoph*innen eingegangen. Die feministische Gesellschaftskritik in Form von wissenschaftlichen Beiträgen, feministischer Wissensproduktion und Vernetzung wird als Teil der kritisch-engagierten, zivilgesellschaftlichen und antinationalistischen Neuen Sozialen Bewegungen gesehen. Auch wenn die feministische Kritik seitens der Parteitheoretiker*innen inhaltlich auf massive Ablehnung stieß, waren die freie Meinungsäußerung und die Institutionalisierung der feministischen Gruppen innerhalb der sozialistischen Infrastruktur möglich. Die feministische Praxis in Jugoslawien trägt somit in vielfacher Weise zur Dekonstruktion der stereotypen Dichotomie von Staat vs. Feministinnen* bzw. Frauenemanzipation bei. Die Position der KPJ hinsichtlich der Frauenfrage, welche sie bedingungslos der Klassenfrage unterordnet, wird als orthodox-marxistische Emanzipationskonzeption definiert. Demgegenüber fordern die sozialistischen Feministinnen* ein intersektionales Verständnis von Klassen- und Frauenfrage sowie eine autonome Frauenpolitik. Blaženka Despot legtimiert die Behandlung der Frauenfrage in der marxistischen Theorie durch eine feministische Hegelkritik, indem sie den Ausschluss der Frauen aus Hegels Freiheitskonzeption aufzeigt, welcher auch Marx entgangen ist. Sie plädiert für eine Überwindung der Geschlechterdichotomie und ein neues Verhältnis zur Natur ohne Machtansprüche.The present work examines feminism in Yugoslavia in the 1970s and 1980s taking account of the socio-political context and the contemporary philosophical discussion. Therefore the redevelopment of Marxist theory by Yugoslav party theorists and the humanistic Marxism of the Praxis philosophers are presented. The feminist critique in the form of academic work, feminist knowledge production and networking is regarded as part of the anti-nationalist New Social Movements in the realm of civil society. Although the feminist critique was condemned by party theorists in terms of content, freedom of expression and the institutionalization of feminist groups within the socialist infrastructure were possible. Thereby feminist practice in Yugoslavia contributes in various ways to deconstructing the stereotypical dichotomy of state vs. feminists* respectively women's emancipation. The position of the LCY concerning the women's question, which was unconditionally subordinated to the class question, is defined as an orthodox-Marxist conception of emancipation. In contrast, the socialist feminists* demand an intersectional understanding of class and women's issues as well as an autonomous women's policy. Blaženka Despot legitimizes the treatment of the women's question in Marxist theory with a feminist critique of Hegel by showing the exclusion of women in Hegel's conception of freedom, which was also neglected by Marx. She advocates overcoming the gender dichotomy and shaping a new relationship towards nature without claims to power

    Blurring the lines of Victorian gender ideals

    No full text
    Diese Arbeit untersucht die Darstellung von Charles Dickens‘ beliebtem Kinderhelden Oliver in seinem Buch Oliver Twist (1838) in Bezug auf die damaligen Gender-Ideale. Die Industrialisierung einerseits und der Aufschwung der evangelikalen Christen andererseits begünstigten die Herausbildung einer starken Mittelklasse. Mitte des neunzehnten Jahrhunderts dominierten ihre Ansichten in Bezug auf Maskulinität und Femininität das soziale Leben. Diese Gender-Ideologie institutionalisierte und legitimierte die Unterordnung der Frau und die Überordnung des Mannes. Das Ergebnis meiner literarischen Analyse von Oliver, in welche Aspekte der Gender Studies, Altersforschung und der Kindheitsforschung einfließen, zeigt, dass Dickens Olivers weibliche Züge unterstreicht. Seine Darstellung von Olivers Femininität ist außergewöhnlich für die damalige Zeit, da der Junge von den Geschlechterrollen, welche er verkörpern sollte, klar abweicht. Dickens benützt Olivers Weiblichkeit, um die Ausbeutung der Armen und Unschuldigen zu unterstreichen, und um es dem Leser zu ermöglichen, eine Verbindung zu seinem eigenen verlorenen inneren Kind, welches gekennzeichnet ist durch weibliche Züge, wiederherzustellen.This thesis analyses Charles Dickens’s construction of his beloved fictional character Oliver in Oliver Twist (1838) with regards to gender. With the rise of Evangelical Protestantism and economic changes brought on by industrialisation, the middle classes grew stronger in nineteenth-century Britain. By mid-century, their notions of femininity and masculinity culminated in the ideology of separate spheres and the doctrine of domesticity, which institutionalised and legimitised the inferiority of women and the superiority of men. The literary analysis of the character of Oliver incorporates aspects of gender studies, age studies, and childhood studies, and shows that Dickens foregrounds Oliver’s traits that were typically associated with Victorian femininity. Therefore, Dickens’s portrayal of Oliver is extraordinary because the boy clearly deviates from the gender roles he was supposed to embody. Dickens uses Oliver’s femininity to condemn the exploitation of the poor and innocent, and he enabled the reader to reconnect with their own, lost, inner child, that was predominantly characterised by female traits

    Separating multiple populations and binaries in globular clusters

    No full text
    Diese Masterarbeit basiert auf dem Forschungsgebiet der Kugelsternhaufen, die sich nicht nur aus den ältesten Sternen in unserer Galaxie zusammensetzen, sondern auch ein Phänomen aufweisen, das als multiple Sternpopulationen (MSPs) bezeichnet wird. Diese MSPs weisen Unterschiede in der Häufigkeit von leichten Elementen wie unter anderem N, Na, He, C und O in der Sternatmosphäre auf. MSPs werden meist photometrisch beobachtet, wo die Schwankungen der Elementhäufigkeiten in Farb-Helligkeitsdiagrammen die Hauptreihe der Sternpopulation sichtbar in zwei oder mehr Spalten (blauer und röter) teilen. Zusätzlich fügen Doppelsterne (zwei unaufgelöste Sterne, die als ein heller Stern erscheinen) ein weiteres Level an Komplexität hinzu, da sie photometrisch nicht eindeutig erkennbar sind und so Abschätzungen der Masse, Helligkeit und des Energiehaushalts beeinflussen. Die korrekte Einschätzung von Doppelsternen ist jedoch von großem Interesse, da ihre Charakteristiken Aufschluss über die Bildungsmechanismen und -umgebungen von MSPs geben können. Tatsächlich wird die Entstehung von Kugelsternhaufen und MSPs noch nicht verstanden und ist seit Jahren ein viel diskutiertes Thema. Daher untersuche ich in dieser Arbeit den Einfluss von Doppelsternen auf die photometri-sche Detektion von MSPs und inwiefern es möglich ist, Doppelsterne vom Rest der Population zu trennen. Dazu werden observierte Farb-Helligkeitsdiagramme mithilfe von "simple stellar populations" (SSPs) nachgeahmt. Folgend werden in der Analyse diverse Parameter der Kugelsternhaufen, die in die Diagramme eingehen (Anteil der Binärsterne, Verhältnis der Populationen zueinander, Ausmaß der Variation in Elementhäufigkeiten und Anzahl der be-obachteten Sterne), variiert und nach Abhängigkeiten untersucht. Ich habe mehrere Algorithmen für die Analyse erstellt, die einerseits den Nachweis von MSPs und weiters deren Populationsverhältnisse untersuchen. Es werden Gaußsches Mischverteilungsmodelle (Gaussian Mixture Model, GMM) an die Farbverteilung gefittet und eine Metrik für die Ausprägung der bimodalen Verteilung eingeführt. Außerdem werden die tatsächlichen Subverteilungen mit den Gaußschen Wahrscheinlichkeitsverteilungen verglichen, um eine Übereinstimmung mit einzelnen Komponenten zu überprüfen. Es wird festgestellt, dass der Anteil der Doppelsterne insofern einen großen Einfluss auf die Detektion von MSPs hat, als mit wachsender Anzahl weniger MSPs erkannt werden, da sie den Spalt zwischen den Hauptreihen teilweise füllen. Außerdem wird ermittelt, dass ein moderates Ausmaß an Binärsternen wenig Einfluss auf die Abschätzung des Populationsverhältnisses hat, das die Methode mit GMMs in dieser Ausführung nicht sensibel genug auf deren Anteil reagiert. Für Diagramme mit großem blauen Anteil der Sterne und deren Doppelsterne ist der Code nicht anspruchsvoll genug und es entstehen unzuverlässige Abschätzungen. Verglichen mit Beobachtungsdaten, ermöglichen 700 Sterne pro Kugelsternhaufen und einem Gesamt-Doppelsternanteil von bis zu 15%, eine zuverlässige MSPs Detektionsrate und eine gute Abschätzung von Populationsverhältnissen. Abschließend wird gefunden, dass der Abstand zwischen Binärsternen und ihrer Mutterpopulation im Farb-Diagramm stabil ist und so der GMM Fit mit "a priori Annahmen" erstellt werden kann, was möglicherweise eine Selektion von Doppelsternen ermöglicht.This Master thesis is based in the research field of globular clusters (GCs) which host not only the oldest stellar populations in our galaxy but also a phenomenon called multiple stellar populations (MSPs). More specific these are star-to-star variations in light element abundances like N, Na, He, C and O among others. MSPs are mostly observed photometrically because it enables a large spatial coverage and their detection is possible in colour-magnitude diagrams (CMDs). In theses diagrams the stellar abundance variations are visible as a split in the main sequence (MS) of the populations. The incidence of binary stars in MSPs biases the estimation of population and binary fractions in clusters because they are partially among the single population stars in CMDs. They are therefore often not recognised as binaries. However, the numbers and characteristics of binary stars are of great interest as they can shed light on the formation mechanisms and environments of MSPs and GCs. Effectively, the formation of GCs and their MSPs is yet unknown and a highly discussed topic. Therefore, in this thesis I investigate the question of the influence of binary stars on the photometric detection of MSPs and the possibility of separating the binary from single stars in the CMD. This is achieved by recreating observed MSPs in mock CMDs with simple stellar populations (SSPs). In the analysis, I vary several parameters controlling the cluster stellar populations -- binary fraction, population ratio, abundance variation and number of data points -- and look for dependencies among them. I created several algorithms for the analysis examining the detection of MSPs dependent on the fraction of blue binary stars and the abundance variation by fitting Gaussian mixture models (GMMs) to the colour distribution. Furthermore, they allow me to estimate the population fractions and compare the actual mock distributions with the Gaussian fits to see if they match each component. I find that the fraction of blue binary stars does indeed influence the detection of MSPs such that higher binary fractions disguise the split MS which leads to fewer detections. Further, I find that the method applied to estimate the population fractions is insensitive to reasonable binary fractions producing fair population fraction estimates. However, the algorithm is not sophisticated enough to deal with large binary fractions and which leads to inaccurate estimates. Comparing the results to observations, 700 stars per cluster and binary fractions of up to 0.15 provide successful detection of MSPs and good estimation of population fractions. In the effort to separate the binaries from the single stars I find that the colour difference between single and binary stars is a narrow range, which could be used to set a prior for binary separation in subsequent works

    PE-in-CLIL

    No full text
    Die Popularität von Content and Language Integrated Learning (CLIL) nimmt in der gesamten EU, im Einklang mit dem Ziel der Europäischen Kommission Mehrsprachigkeit zu fördern, zu. Demnach steigt auch das Forschungsinteresse in diesem Feld, jedoch nicht im Bereich des Bewegungs- und Sportunterrichts, da er aufgrund seiner spezifischen Unterrichtsmerkmale nicht oft für einen CLIL Unterricht in Erwägung gezogen wird. Ashers (1966) Arbeit zur Total Physical Response stellt aber bereits in den 60er Jahren eine positive Verbindung zwischen körperlicher Aktivität und dem Erlernen einer Zweitsprache her. Auch Pavesi et al. (2001) sehen den Bewegungs- und Sportunterricht in engem Bezug mit dem Erwerb einer Zweit- oder Fremdsprache, da eine starke Wechselbeziehung zwischen sprachlichen und fachspezifischen Fertigkeiten vorliegt, was ihn zu einer guten Grundlage für einen ausgewogenen CLIL-Unterricht macht, welcher sprachliche und fachliche Lernziele in sich vereint. Auch die Arbeit von Bell und Lorenzi (2004), welche über ESOL-Schüler in den USA schreiben, liefert Ideen und Beispiele für das Erlernen einer Zweit- oder Fremdsprache im Bewegungs- und Sportunterricht und während Lightner (2013), Nietsch und Vollrath (2007) und Rottmann (2006) theoretische Rahmenbedingungen für die Implementierung von CLIL im Sportunterricht liefern, bietet Coral (2013) Strategien zur Förderung des Zweitspracherwerbs an. Aufgrund der seltenen Paarung ist die Anzahl an CLIL-Unterrichtsmaterialien für Bewegung und Sport in englischer Sprache jedoch gering. Diese Arbeit zielt darauf ab, die aufgezeigte Lücke zu schließen und stellt Prinzipien für die Planung von integrierten CLIL-Aufgaben im Bewegungs- und Sportunterricht, deren Lernziele und darüber hinaus Stundenplanungen für die Sekundarstufe I bereit. Des Weiteren wird der Zusammenhang zwischen Bewegungs- und Sportunterricht und Sprachenlernen thematisiert, um die Bedeutsamkeit des Bewegungs- und Sportunterrichts innerhalb des CLIL-Fächerkanons zu bestätigen. Zusätzlich werden Optionen für die Implementierung von CLIL in den österreichischen Bewegungs- und Sportlehrplan diskutiert. Das vorgestellte PE-in-CLIL-Template und die PE-in-CLIL-Checklist wurden auf der Grundlage des 4Cs-Frameworks, der aktuellen CLIL-Literatur und des österreichischen Bewegungs- und Sportlehrplans für die Sekundarstufe I entwickelt. Sie dienen als Leitfaden für die Planung von zwei PE-in-CLIL Unterrichtseinheiten, eine in der ersten Klasse und eine weitere in der vierten Klasse der Sekundarstufe I. Hiermit wurde aufgezeigt, dass eine Implementierung von CLIL in den österreichischen Bewegungs- und Sportlehrplan möglich ist. Diese Arbeit bildet außerdem einen Ausgangspunkt für Bewegungs- und Sportlehrpersonen, um integrierte CLIL-Stundenpläne für den Unterricht zu entwickeln. Um die Effektivität der vorgestellten Leitprinzipien und des PE-in-CLIL Templates zu prüfen, müssen jedoch weitere Forschungen, insbesondere in der Praxis, durchgeführt werden.The popularity of Content and Language Integrated Learning (CLIL) across the EU is increasing in line with the European Commission’s goal of promoting multilingualism. The interest of research in this area is becoming more substantial but is less distinct in Physical Education (PE), due to its specific teaching characteristics. As Asher’s (1966) work on Total Physical Response already links physical activity to language learning, there is a solid base for PE-in-CLIL. Furthermore, as stated by Pavesi et al. (2001), PE provides a strong link between linguistic skills and subject-specific skills, making it a good fit for balanced PE-in-CLIL lessons. Bell and Lorenzi’s (2004) work on ESOL students in the US provides ideas and examples for language learning in PE settings. While Lightner (2013), Nietsch and Vollrath (2007), and Rottmann (2006) provide theoretical frameworks for the implementation of CLIL in PE, Coral (2013) offers strategies to facilitate second language learning in PE, but due to its rare pairing, the existence of PE-in-CLIL lesson material in English is scarce. This thesis aims to fill the indicated gap and provides principles for planning balanced PE-in-CLIL tasks, learning outcomes, and actual lesson plans for Austrian lower secondary schools. Furthermore, it addresses the link between PE and language learning to point out the importance and validity of PE within the subject canon of CLIL. Additionally, options for the implementation of CLIL to the Austrian physical education curriculum are discussed. The proposed PE-in-CLIL template and the PE-in-CLIL Checklist are developed on the basis of the 4Cs framework, current CLIL literature, and the Austrian PE curriculum for lower secondary schools. They further guide the development of two PE-in-CLIL teaching units, one in the first grade and the second in the fourth grade of lower secondary school. Hence, the implementation of CLIL to the Austrian PE curriculum is possible. This thesis builds the starting point for practitioners to develop their balanced PE-in-CLIL lesson plans. However, in order to examine the usefulness of the presented guiding principles and template for lesson planning, further research, especially of a practical nature, needs to be conducted

    Soziale Verteilungspräferenzen in Koalitionsverhandlungen

    No full text

    On modelling and solving green collaborative tactical transportation planning

    No full text
    Diese Arbeit präsentiert ein neues mathematisches Modell zur taktischen Transportplanung in einer horizontalen Kollaboration, definiert durch gemeinschaftlich genützte Warenlager und einer gemeinsamen Organisation des Transportes. Das Modell erlaubt nachhaltige Planung indem jeder logistischen Operation ein geschätzter Emissionswert in CO2-Äquivalent (CO2e) zugeordnet und danach eine Optimierung der Transportkosten, Emissionen oder beider Werte durch CO2-Bepreisung ermöglicht wird. Zudem berücksichtigt es intermodalen Verkehr, Umschlag- und Lagerkapazitäten, Diversität von Produkten und realistische Tarifstrukturen mit Mengenrabatten. Es werden Graphstrukturen, um diese nicht-linearen Tarife zu linearisieren, entwickelt und eine gemischt-ganzzahlige Formulierung hergeleitet, welche nachweislich durch gültige Ungleichungen gestärkt wird. Um große Instanzen zu lösen, wird eine zweiteilige, hybride Heuristikentwickelt. Der erste Teil entspricht einer Slope Scaling Matheuristik,welche für nicht-negative ganzzahlige Entscheidungsvariablen generalisiert wird. Aufgrund dieser Generalisierung wird ein neues Slope Scaling Designprinzip basierend auf Monotonie eingeführt. Der zweite Teil besteht aus einer Lokalen Suche, welche im Netzwerk Fluss von mehreren Waren gleichzeitig entlang von Pfaden niedrigster Kosten umleitet. Ergebnisse, erzielt durch die Simulation von Kollaboration in der Donauregion unter Einbezug der regional verfügbaren Transportinfrastuktur einschließlich des Bahn- und Schiffsnetzwerkes, zeigen signifikantes Sparpotential bezüglich Kosten und CO2e Emissionen. Kostenminimieriende Lösungen führen immer zu einer Reduktion des CO2-Fußabdrucks. Eine Emissionenminimierung kann diese Reduktion noch signifikant verbessern, benötigt aber eine Mindestgröße der Kollaboration, um kosteneffizient zu sein.This work presents a new mathematical model for tactical transportation planning in a horizontal collaboration defined by warehouse sharing and the joint organization of transport. The model enables sustainable planning by associating estimated CO2 equivalent (CO2e) emissions to each logistic operation and then allows to optimize for transportation costs, emissions or both objectives through carbon pricing. Furthermore, it features intermodal transport, handling and storage capacities, diverse products and realistic tariff structures with volume discounts. Graph-structures to linearize these non-linear tariffs are developed and a mixed-integer formulation is derived, which is provably strengthened by multiple sets of valid inequalities. To solve large-scale instances, a hybrid heuristic composed of two parts is developed. The first part corresponds to a slope scaling matheuristic, which is generalized to non-negative integer variables. Due to this generalization, a new slope scaling design principle based on monotonicity is introduced. The second part consists of a local search, which reroutes flow of multiple products at once along lowest-cost paths in the network. Results obtained from simulating collaboration in the Danube Region using the regional available transportation infrastructure including railway and shipping networks reveal significant saving potentials in both costs and CO2e emissions. Cost minimizing solutions always lead to reductions of the carbon footprint. However, minimizing for emissions can significantly further this reduction, but requires a minimum size of the collaboration to be cost-efficient

    17,199

    full texts

    39,929

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    OTHES is based in Austria
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇