University of Vienna

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    Media bias in East Asia

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    Im Kontext von medialer öffentlicher Diplomatie und medialisierten Diskursen untersucht diese Masterarbeit Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Medienberichterstattung in englischsprachigen, ostasiatischen Zeitungen über die Regenschirm-Bewegung im Jahre 2014. Grundlage bildet ein Corpus mit 2,197 Dokumenten aus neun englischsprachigen Onlinezeitungen, welcher mit automatisierten Inhaltsanalysetechniken untersucht wird. Die Analyse untersuchte die mediale Sichtbarkeit der Proteste in den Ländern, das Framing, und Muster in Zitierweisen. The untersuchten Frames sind vom Protest Paradigma abgeleitet und konzentrieren sich daher auf die allgemeine Perspektive der Berichterstattung, die Hervorhebung von Gewalt, das Propagieren der Beweggründe, und den Einfluss externer Mächte auf die Protestteilnehmer*innen. Zusätzlich werden Ergebnisse des Asian Barometer Surveys zur Analyse hinzugezogen, um die Frames in der Medienberichterstattung mit dem öffentlichen Meinungsspektrum in Ostasien zu vergleichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es keine starken Unterschiede in den Frames innerhalb eines Landes gibt. Die Ausnahme stellen die südkoreanischen Zeitungen dar, welche eine gegensätzliche Perspektive auf die Proteste in Hong Kong bieten. Weiterhin scheinen geographische und politische Nähe einen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Proteste in den Medien zu haben. Die Zeitungen vom chinesischen Festland präsentieren eine skeptische Perspektive auf die Proteste, wohingegen die taiwanischen Zeitungen den Protesten allgemein freundlich gestimmt sind.In the context of mediated public diplomacy and mediated discourses, this thesis investigates the similarities and differences in the reporting of the 2014 Hong Kong Umbrella Movement in East Asian English language newspapers. The basis is a corpus of N = 2,197 documents from nine English online news outlets that is analyzed with automated content analysis techniques. The analysis investigates the salience of the protests across countries, framing, and quotation patterns. The investigated framing devices are derived from the protest paradigm and relate to the news perspective, an overly emphasis on violence, propagating the protesters cause, and foreign influence on the protesters. Additionally, results by the Asian Barometer Survey are compared against the news media framing to gauge the diversity in opinions on the matter. The findings suggest that the newspapers framing does not exhibit strong differences within a single country. Exception are the South Korean newspapers that have opposing perspective on the Hong Kong protests. Furthermore, geographical and political proximity seem to have an influence on media salience of the protests. While newspapers from Mainland China exhibit a skeptical perspective on the protests, Taiwanese newspapers are generally in favor of the Umbrella Movement

    Möglichkeiten und Grenzen Maschineller Übersetzung

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Qualität maschineller Übersetzung ohne Prä- und Postedition. Dazu werden vier Fachtexte im Sprachenpaar Deutsch-Spanisch in Bezug auf die Terminologie, die in den Ausgangs- und Zieltexten vorkommt, genau analysiert. Relevante Termini der vier Fachtexte wurden anhand einer Terminologierecherche untersucht. Das daraus entstandene Glossar dient, neben der Humanübersetzung, als Vergleich für die Evaluation der maschinellen Übersetzungen. Hinsichtlich der bestehenden Theorien wurden Hypothesen aufgestellt und Forschungsfragen gestellt. Es wird zunächst ein Überblick über die maschinelle Übersetzung gegeben. Begriffsdefinitionen, der geschichtliche Hintergrund und verschiedene maschinelle Übersetzungssysteme werden vorgestellt. Außerdem wird die Rolle der Terminologie in der maschinellen Übersetzung diskutiert. Dabei werden die Begriffe term recognition und termhood analysiert. Im empirischen Teil werden die vier Fachtexte und das methodische Vorgehen vorgestellt. Die Evaluation wird anhand der SAE Qualitätsmetrik durchgeführt. Um die Auswertung nachvollziehen zu können, werden die einzelnen Fehlerkategorien in dem jeweiligen Kapitel einzeln beschrieben. Es folgt die Terminologierecherche und das daraus resultierende Glossar. Für die Auswertung wurden die ausgewählten Termini der maschinell erstellten Übersetzung anhand einer tabellarischen Gegenüberstellung mit der Humanübersetzung verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Humanübersetzungen insgesamt eine höhere Treffsicherheit in Bezug auf die Übersetzung von Fachtermini aufweisen als maschinelle Übersetzungstools. Außerdem hat sich ergeben, dass neuronale maschinelle Übersetzungstools in der Übersetzung von wirtschaftlichen Fachtexten eine höhere Treffsicherheit in Bezug auf die Übersetzung von Fachtermini aufweisen als in der Übersetzung von geisteswissenschaftlichen Fachtexten. Die Qualität der Übersetzungen hängt nicht mit dem Schwierigkeitsgrad der Texte an sich zusammen. Vor allem das Fachgebiet und die damit verbundene Terminologie haben einen großen Einfluss auf die Ergebnisse

    Motive von AbsolventInnen für die Bewerbung auf inadäquate Stellenangebote

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    Der Arbeitsmarkteintritt von HochschulabsolventInnen hat eine weitreichende Bedeutung, da die Adäquanz der ersten Arbeitsstelle über den weiteren Karriereverlauf bestimmen wird. Jedoch kommt es beim Ersteintritt in den Arbeitsmarkt immer häufiger zu inadäquaten Beschäftigungsverhältnissen von HochschulabsolventInnen, bei denen diese überqualifiziert sind. Dies ist jedoch nicht nur auf Veränderungen des Arbeitsmarktes, sondern auch auf die HochschulabsolventInnen selbst zurückzuführen, da diese sich teilweise auf Stellen bewerben, obwohl ihnen bewusst ist, dass sie für diese überqualifiziert sind. Die Überqualifikation kann jedoch nicht nur für die HochschulabsolventInnen zu negativen persönlichen Konsequenzen führen, sondern auch einen negativen Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen sowie auf die Gesamtwirtschaft haben. Diese Arbeit hat daher das Ziel, mögliche Faktoren zu identifizieren, die HochschulabsolventInnen bei der Entscheidung beeinflussen, sich zu bewerben, obwohl sie überqualifiziert sind. Der durchgeführte experimentelle faktorielle Online Survey mit HochschulabsolventInnen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge machte sichtbar, dass die Bewerbungswahrscheinlichkeit sich durch verschiedene Faktoren, die in Stellenanzeigen genannt werden, verändert. So führten ein gutes Betriebsklima, vorhandene Aufstiegsmöglichkeiten, eine unbefristete Arbeitsstelle, ein überdurchschnittliches Gehalt und ein vielfältiges sowie interessantes Aufgabengebiet zu einer erhöhten Bewerbungswahrscheinlichkeit. Diese Ergebnisse bieten nicht nur einen Erklärungsgehalt für die Erstellung von Stellenanzeigen und die Ansprache von überqualifizierten HochschulabsolventInnen, sondern eröffnen auch einen Raum für weitere Forschung.The labor market entry of university graduates has far-reaching significance, as the adequacy of the first job will determine the further career path. However, when graduates first enter the labor market, there is an increasing incidence of inadequate employment, where they are overqualified. This is not only due to changes in the labor market, but also to the university graduates themselves, as they sometimes apply for jobs even though they are aware that they are overqualified for them. Overqualification may not only lead to negative personal consequences for graduates but might also have a negative impact on the success of companies and the overall economy. Therefore, this paper aims to identify possible factors that influence college graduates in their decision to apply for jobs even though they are overqualified. The experimental factorial online survey conducted with graduates of business programs made it visible that the likelihood of applying is changed by various factors mentioned in job advertisements. A good working atmosphere, career opportunities, a permanent employment contract, an above-average salary and a varied and interesting range of tasks increased the likelihood of applying. These results not only offer an explanation for the creation of job advertisements and the targeting of overqualified university graduates, but also open up a space for further research

    Die Autorenschaft Elia Kazans als filmische Vergangenheitsbewältigung unter Berücksichtigung politischer Aspekte

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    Elia Kazan gilt als einer der bedeutendsten Theater- und Filmregisseure der 1940er und 1950er Jahre. Stücke wie "Death of a Salesman" und "A Streetcar Named Desire" sowie Filme wie ON THE WATERFRONT und EAST OF EDEN gelten als Klassiker. Insbesondere sein Gespür für Schauspielführung machte ihn zu einem herausragenden Regisseur, der, als einer der Mitbegründer des legendären „Actors Studio“, den Grundstein für Generationen von nachfolgenden Schauspieltalenten gelegt hat. Doch gerät sein Werk seit Jahrzehnten mehr und mehr in Vergessenheit. Mehr als durch seine Erfolge auf dem Broadway und in Hollywood erinnert man sich an Elia Kazan gemeinhin durch seine freundliche Kooperation mit dem Komitee für unamerikanische Umtriebe Anfang der 1950er Jahre, die einen langen und breiten Schatten über sein weiteres Schaffen gelegt hat. Als Verräter und Opportunist geächtet und abgestempelt, wird sein Werk seit jeher eher zwiespältig und kontrovers diskutiert. Internationale Vereinigungen und Verbände sowie Filmfestivals aus aller Welt verweigerten ihm, mit wenigen Ausnahmen, Ehrungen für seine Verdienste für Theater und Film. Als er 1999 dann doch noch von der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk geehrt wurde, hatte dies wütende Proteste rund um die Verleihung und eine polarisierende Reaktion des anwesenden Publikums nach sich gezogen. Auch sonst wird Kazan äußerst selten als herausragender filmischer „Auteur“ angesehen. Es scheint, als ob die Kontroverse um seine unrühmliche Kooperation mit der antikommunistischen Hexenjagd nicht nur sein Leben und seine Karriere, sondern auch sein Andenken nachhaltig überschattet. Aber Kazan drehte seine besten wie auch persönlichsten Filme unmittelbar danach. Filme wie VIVA ZAPATA! (USA 1952), ON THE WATERFRONT (USA 1954) und EAST OF EDEN (USA 1955) erzählen packende Charakterstudien über Brüderlichkeit, Verrat, Außenseitertum und Integrität und scheinen von Kazans eigenem Erfahrungsschatz inspiriert zu sein. Mit diesen Filmen vollzieht Kazan eine Entwicklung von einem filmischen Handwerker hin zu einem filmischen „Auteur“ und Produzenten, der jedem Werk seine eigene, unverkennbare Handschrift verleiht. Diese Arbeit, unterteilt in einen filmgeschichtlichen, filmtheoretischen und filmanalytischen Abschnitt, zeichnet diese Entwicklung Kazans nach, indem die historischen Begleitumstände und ihre Auswirkungen auf Kazans Karriere nachgezeichnet sowie eine ausgiebige hermeneutische und strukturalistische Analyse der zuvor erwähnten Filme vorgenommen wird.Elia Kazan is considered one of the most significant directors in theatre and film of the 1940s and 1950s. Plays like "Death of a Salesman" or "A Streetcar Named Desire" as well as films like ON THE WATERFRONT and EAST OF EDEN are considered classics. Kazan is especially regarded for his skill at directing actors, and, as a founding member of the legendary „Actors Studio“, laid the groundwork for future generations of talented actors. But over the decades, his work has been largely forgotten. More than for his successes both on Broadway and in Hollywood, Elia Kazan is remembered for his „friendly cooperation“ with the „House Un-American Activities Committee“ in the early 1950s, which cast a lasting shadow over his work. Denounced as a traitor and opportunist, Kazan’s contributions have since been discussed rather divisive and controversial. International associations and guilds as well as film festivals all over the world, with few exceptions, denied Kazan recognition for his contributions to the theatre and film industries. When he finally received a “Honorary Award for Lifetime Achievement” at the 1999 “Academy Awards”, it drew angry protests around the ceremony and a polarized reaction of the audience. In other ways as well, Kazan has never been regarded as an outstanding cinematic “auteur”. It seems as if his inglorious cooperation with the anticommunist witchhunt not only deeply overshadowed his life and career, but his legacy as well. But Kazan made his best and also his most personal films right after. Films like VIVA ZAPATA! (USA 1952), ON THE WATERFRONT (USA 1954) and EAST OF EDEN (USA 1955) tell thrilling character studies about brotherhood, betrayal, outsiderdom and integrity and seem to be inspired by Kazan’s own experiences. With these films, Kazan makes a progression from a cinematic craftsman to a cinematic “auteur” and producer, who gives every picture his own distinctive signature. This thesis, segmented into a historical, theoretical and analytical section, portrays this progression by examining the historical circumstances and its implications on Kazan’s career, as well as by providing an extensive hermeneutic and structuralistic analysis of the aforementioned pictures

    Anforderungen an ein GIS-Tool zur Berechnung einer netzwerkbasierten Verkehrsemissionssteuer

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    Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Problematik, dass der gesellschaftliche Umstieg vom motorisierten Individualverkehr zum öffentlichen Verkehr politische Maßnahmen erfordert, ohne dabei jedoch autoabhängige Bevölkerungsgruppen zu benachteiligen. Zu diesem Zweck wurde eine monatliche Verkehrsemissionssteuer entwickelt, welche die fußläufigen Distanzen zu Haltestellen der Umweltverbünde sowie zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge berücksichtigt. Dadurch sind die BewohnerInnen gut erschlossener Städte, die mit einer dichten Struktur an Angeboten des täglichen Bedarfs ausgestattet sind, für die Privatnutzung ihres Autos tendenziell zu einer höheren Abgabe angehalten. Auf der anderen Seite sind die KFZ-BesitzerInnen in peripheren Regionen, in denen es sowohl an öffentlichen Verkehrsanbindungen als auch an Einrichtungen der Daseinsvorsorge mangelt, dank geringer Abgaben oder Steuerbefreiung entlastet. Zudem werden die integrierten nahräumlichen Erreichbarkeitsverhältnisse eines zu untersuchenden Haushalts durch soziale Faktoren, die ebenso einen signifikanten Einfluss auf die örtliche Autoabhängigkeit ausüben, ergänzt. Die Umsetzung ging anhand mehrerer GIS-Netzwerkanalysen vonstatten, im Zuge derer pro Haltestelle des öffentlichen Verkehrs sowie pro Supermarkt, Allgemeinmediziner, Volksschule und Apotheke ein Einzugsgebiet in zweistufiger Entfernung berechnet wurde. Die daraus ermittelten Polygone wurden anschließend mit Gewichtungswerten hinterlegt, deren Höhe den jeweiligen Haltestellenqualitäten, Einrichtungstypen und Distanzen entsprach. Mittels gezielter Zusammensetzung dieser Polygone konnten jene Flächenanteile, die sich räumlich überlagerten, samt ihrer Gewichtungen aufsummiert werden. Zum Schluss wurden diese kumulierten und alle übrigen Werte mit den sozialen Faktoren sowie einem Basissteuersatz multipliziert, woraus die angepasste Verkehrsemissionssteuer pro Gebietseinheit resultierte. Um die herangezogenen Daten und Parameter nachträglich jederzeit ändern zu können, fand der gesamte Ablauf in einer speziellen Softwareumgebung statt, welche die graphische Strukturierung und Automatisierung der Prozesse ermöglichte.The present master's thesis focuses on the problem of social switching from private means of transport to public transport that presupposes political measures that are not treating the car-dependent social groups less favourably. For this purpose a monthly transport-related emission tax was developed taking into account the walking distance to public transport stops as well as to public service facilities. Thus the city dwellers, who are well-served in terms of public transport and have a tremendous range of facilities offering the articles of daily use at hand, are obliged to higher tax charges if they continue to use their vehicles for private purposes. On the other hand, the vehicle owners, who are living in remote regions with a dramatic shortage of transport accessibility and the absence of an adequate number of public service facilities, are either exempt from paying the transport-related emission tax or have to pay a minimal fee. In addition to the spatial accessibility of the examined households, the implemented social factores, that are also having a significant impact on the conspicuos regional car dependency, became an integral extension to the calculation process carried out. Within the implementation process that proceeded thanks to numerous GIS-based network analyses, a service area has been calculated in a two-stage distance-regulating process per each public transport stop, supermarket, general practitioner, primary school as well as pharmacy. The derived polygons were subsequently combined with the weight values that have been determined by the distances as well as by the quality of public transport stops and the type of public service facilities. With the help of the specific composition of the above mentioned polygons it was possible to sum up the weight values of the areas that were spatially overlapping. In the end, the accumulated values and all other values were multiplied by the social factores and the basic rate of taxation: as a result, a customized transport-related emission tax was calculated using this data. In order to be able to make any subsequent alterations to the data and parameters at any time, the entire process was executed in a special software environment that made it possible to structure the graphics and automate the processes

    Die Rollenwahrnehmung von DolmetscherInnen in Geschäftsverhandlungen

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    Die gegenständliche Arbeit beschäftigt sich mit einer Schnittstelle zwischen der Verhandlungs- und Dolmetschforschung. Die ihr zugrunde und sie leitende Forschungsfrage lautet: Wie nehmen Dolmetscherinnen ihre Rolle in zweisprachigen, persönlichen Geschäftsverhandlungen wahr? Für die Beantwortung dieser Frage wurde eine englische Online-Umfrage, basierend auf einem standardisierten und geringfügig an das Setting dieser Arbeit angepassten Fragebogen, unter professionellen Dolmetscherinnen durchgeführt, die zumindest schon einen Dolmetscheinsatz in einer Geschäftsverhandlung hatten. Die Ergebnisse wurden deskriptiv ausgewertet und durch qualitative Diskussionen, in denen ausgewählte Ergebnisse früherer Froschung herangezogen wurden, ergänzt. Dabei zeigt sich, dass das Antwortverhalten der Befragten oft durchwachsen und eindeutige Schlussfolgerungen nur schwer zu ziehen sind. Nichtsdestotrotz lässt sich ein roter Faden in den Antworten erkennen: Die befragten Verhandlungsdolmetscherinnen verstehen es als ihre Aufgabe, die Integrität der Kommunikations-/Verhandlungssituation – unabhängig von identitätsstiftenden Faktoren, Emotionen, Macht- und Vertragsverhältnissen – zu wahren.This thesis focuses on the intersection between interpreting and negotiation research. Its underlying and guiding question is: How do interpreters perceive their role in bilingual, face-to-face business negotiations? In order to answer that question, an English online survey, which is based on a standardised questionnaire that underwent minor adaptations for the purpose of the given setting, is conducted among professional interpreters who have interpreted for a business negotiation at least once. The results are evaluated descriptively and complemented by qualitative discussions in which selected earlier research results are as well considered. Apparently, the responses of the survey participants displayed mixed results and therefore coming to a clear conclusion is difficult. However, one recurrent theme can be identified: The participating business interpreters considered it to be their responsibility to protect the integrity of the communicative situation/negotiation, irrespective of identity, emotions, power and contract relations

    Frauen für den Frieden

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    Die Diplomarbeit widmet sich ausgewählten österreichischen Friedensaktivistinnen innerhalb der pazifistischen Bewegungen vor dem Ersten Weltkrieg sowie in den 1980er Jahren. Im Fokus steht das Engagement von Frauen für den Frieden und so soll die Arbeit einen Einblick in die mannigfaltigen Formen des Friedensdenkens und der Friedensarbeit geben. Aus gendergeschichtlicher Perspektive werden exemplarisch pazifistische und antimilitaristische Aktivitäten von Frauen aus Österreich beleuchtet. Persönlichkeiten wie Bertha von Suttner, Auguste Fickert, Marianne Hainisch, Barbara Kasper, Hermi Hirsch und Johanna Dohnal werden hinsichtlich ihres Friedensengagements untersucht. Der erste Teil widmet sich grundlegenden Begriffen wie Antimilitarismus, Aktivismus, Pazifismus, Frieden und Friedensbewegung und setzt sich mit der propagierten Friedfertigkeit der Frau auseinander. Im zweiten Teil wird die Friedensarbeit von Bertha von Suttner im Zuge der Friedensbewegung vor dem Ersten Weltkrieg dargestellt und in diesem Zusammenhang werden ebenso Auguste Fickert und Marianne Hainisch behandelt. Im dritten Teil wird das Friedensengagement von Johanna Dohnal, Hermi Hirsch und Barbara Kasper im Rahmen der Friedensbewegung der 1980er Jahren dargestellt. Beide Friedensbewegungen werden in den jeweiligen historischen Kontext eingebettet. Im letzten Abschnitt werden die beiden Friedensbewegungen hinsichtlich ausgewählter Aspekte miteinander verglichen und es wird der Frage nach etwaigen Kontinuitäten und Brüchen nachgegangen

    Effects of beta-Thujone and Salvia pomifera

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    Seit dem neunzehnten Jahrhundert stand Absinth und später, im frühen zwanzigsten Jahrhundert, die Thujone unter dem Verdacht neurotoxisch zu sein. Bis jetzt ist die Herstellung und der Handel von Thujon-haltigen Produkten vom Rat der europäischen Union streng geregelt. Thujone, insbesondere die α-Form, wurden zuvor als negativer allosterischer Modulator des GABAA-Rezeptors publiziert, dies könnte die epileptiforme Aktivität und damit die neurotoxische Wirkung im Gehirn hervorrufen. In dieser Arbeit wurde untersucht, ob der postulierte neurotoxische Effekt von α- und β-Thujon, und einem ätherischen Salbeiöl auch in einem primären mesencephalen Zellkulturmodell der Maus gezeigt werden kann. Die Ergebnisse zeigen keinen Einfluss der Thujone und des ätherischen Öls auf die Anzahl der Zellen in der gesamten Zellpopulation und der dopaminergen Neuronen im Speziellen. Darüber hinaus sollten drei Modellbedingungen klären, ob der postulierte negative Effekt der Thujone auf die Zellviabilität zumindest unter Stresskonditionen detektierbar ist, da die Bedingungen in der Zellkultur optimiert sind und das Medium generell sehr nährstoffreich ist. Die Behandlung mit Medium, welches sehr hohe Konzentrationen von Glutamat, hier als Exzitotoxizitätsmodell, Rotenon oder einen niedrigen Glucose-Gehalt im Medium und den Thujonen zeigte ebenfalls keine hohe Toxizität der Salbei-Inhaltsstoffe oder dem Öl. Die Ergebnisse der Studie stützen daher nicht die Hypothese der pro-epileptiformen Aktivität von Thujonen, wobei weitere Untersuchungen erforderlich sind, um die GABAA-Hypothese endgültig zu bestätigen oder zu falsifizieren. Darüber hinaus kann diese Studie zur Diskussion der eventuellen Gesundheitsgefährdung beitragen, die mit dem Verzehr von Thujonen durch Salbei beinhaltende Lebensmittel und der Absinthaufnahme verbunden ist.Since the nineteenth century, absinthe and later in the early twentieth century thujones were under suspicion to evoke neurotoxic effects. Until now, the manufacturing and trade of thujone containing products is still strictly regulated by the council of Europe. Thujones, especially the α- form, was previously demonstrated as a negative allosteric modulator of the GABAA receptor which might elicit epileptiform activity and thereby, the neurotoxic effect in the brain. In this thesis, α- and β-thujone and an essential sage oil was used to investigate if the postulated neurotoxic effect could also be seen in murine a primary mesencephalic cell culture model. Data do not show an influence of the thujones and the essential oil on the whole cell population and the dopaminergic neurons in particular. Furthermore, three stress model conditions should clarify if the postulated negative effect of the thujones was absent because conditions in the cell culture are optimized and the medium rich of nutrients. Concomitant treatment of glutamate, rotenone and a lower level of glucose and α-thujone, β-thujone and essential sage oil did also not show a high toxicity of the sage derived substances. So, the results of the study do not support the pro-epileptiform activity of thujones while further investigations are mandatory to finally confirm or falsify the GABAA hypothesis. Further, this study may contribute to the discussion of the hazardousness related to the consumption of thujones by Salvia-containing food and absinthe intake

    Naturdenkmäler in Osttirol

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    Im politischen Bezirk Lienz befinden sich 43 unter Naturdenkmalschutz stehende punktförmige und flächige Gebilde. Zuverlässige Daten zum Zustand der Naturdenkmäler stehen lediglich den Behörden zur Verfügung. Diese Arbeit dient neben der wissenschaftlichen Erforschung dem Zweck der Wissensvermittlung, sprich die gewonnenen Daten sollen neben dem Erkenntnisgewinn auch der verbesserten Datentransparenz dienen. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Untersuchung steht die Dokumentation der jeweiligen Artengarnituren und Biotopausstattung der Naturdenkmäler. Recherchen und Untersuchungen zu den widerrufenen Naturdenkmälern finden statt, um aus der Vergangenheit Rückschlüsse auf die Zukunft der Schutzkategorie zu schließen. Zudem werden Vorschläge für die Ernennung von neuen Naturdenkmälern untersucht. Die erhobenen Daten zeigen, dass es sich bei den Naturdenkmälern im Bezirk Lienz um hochwertige Lebensräume handelt, welche einige der seltensten Tier- und Pflanzenarten im Bezirk beheimaten. Dieses derzeit existierende „Schutzgebiets- Konvolut“ ist allerdings gefährdet, wodurch ein akuter Handlungsbedarf besteht. Zum Schutz der Naturdenkmäler werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen und den zuständigen Behörden übermittelt (Land Tirol, BH Lienz). Ein Vorschlag für eine Abänderung bzw. Erweiterung des Tiroler Naturschutzgesetzes bildet den Rahmen für die vorgeschlagenen Maßnahmen.In the political district of Lienz, there are 43 point-like and areal formations that are protected as natural monuments. Reliable data on the condition of the natural monuments are only available to the authorities. In addition to scientific research, this work serves the purpose of imparting knowledge. In other words, the data obtained serve not only to gain knowledge but also to improve data transparency. The focus of the scientific investigation is the documentation of the respective species sets and biotope equipment of the natural monuments. Research and investigations into revoked natural monuments are taking place in order to draw conclusions from the past about the future of the protected category. Proposals for the designation of new natural landmarks are also investigated. The collected data show that the natural monuments in the district Lienz are high- quality habitats which are home to some of the rarest animal and plant species in the district. However, this “conservation area convolut” is endangered which makes it necessary to take action. Concrete measures for the protection of natural monuments are proposed and will be communicated to the responsible authorities (Land Tirol, BH Lienz). A proposal for an amendment or extension of the Tyrolean Nature Conservation Act forms the framework for the proposed measures

    "Wir sind aus einer einzigen großen Familie ..." - Mensch-Tier-Beziehungen in Marlen Haushofers Werk "Die Wand"

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    Die Gender Studies und Human-Animal Studies als Disziplinen weisen inhaltliche Überschneidungen besonders in Hinblick auf die Kritik an wirklichkeitskonstruierenden Dualismen, wie etwa Frau vs. Mann, auf, die in dieser Arbeit mit Fokus auf Natur-Kultur-Diskurse bearbeitet werden sollen. Durch die interdisziplinäre Kombination von Denkansätzen der Gender Studies sowie Human-Animal Studies können Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse von Menschen und Tieren in ihren Strukturen parallelisiert und kritisch reflektiert werden. In dieser Arbeit soll durch ein close reading aus dekonstruktivistischer Perspektive analysiert werden, ob die Protagonistin in Marlen Haushofers Werk Die Wand historisch gewachsene Dichotomien in ihren Beziehungsverhältnissen zu Tieren reproduziert oder neuartige Formen des Umgangs findet

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