University of Vienna

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    Wie macht Sex uns glücklich?

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    Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss spezieller Aspekte der Sexualität auf Glück. In einigen vorhergehenden Studien konnte eine positive Korrelation zwischen der Häufigkeit sexueller Aktivitäten und Glück postuliert werden. Demnach führt vermehrter Geschlechtsverkehr, sofern das Maß von einem Mal pro Woche nicht überschritten wird, zu erhöhtem Glücksempfinden. Auch eine höhere Beziehungszufriedenheit sowie sexuelle Zufriedenheit stehen in positivem Zusammenhang mit Glück. Ebenso wird der positive Einfluss von Selbstwert auf einerseits sexuelle Zufriedenheit, andererseits Glück postuliert. Basierend auf diesen Annahmen wurden in der vorliegenden Studie vier Hypothesen untersucht, in denen die Variablen Häufigkeit von Geschlechtsverkehr, Beziehungszufriedenheit, sexuelle Zufriedenheit und Selbstwert vereint wurden. Erhoben wurden die Daten mittels eines Fragebogens, der Skalen zu Lebenszufriedenheit, unterschiedlichen Aspekten der Sexualität, Beziehung und Selbstwert beinhaltete. Im Zuge der Studie konnte eine positive Korrelation von Beziehungszufriedenheit auf Glück festgestellt werden. Des Weiteren wurde ein indirekter positiver Zusammenhang zwischen Häufigkeit von Geschlechtsverkehr und Glück aufgezeigt, der durch sexuelle Zufriedenheit vermittelt wurde. Der Einfluss von Selbstwert auf Glück konnte nur festgestellt werden, sofern Selbstwert lediglich als Kontrollvariable miteinbezogen wurde. Konträr zu bisherigen Forschungsergebnissen konnte keine positive Korrelation zwischen Häufigkeit von Geschlechtsverkehr und Glück festgestellt werden. Dies könnte auf Prozessen der Adaption und Habituation basieren, da sich Personen rasch an positive Affekte gewöhnen. Die Kontrolle der Häufigkeit sexueller Aktivitäten, die öfter als einmal pro Woche stattfinden, wäre ein Aspekt, der bei der Untersuchung des Zusammenhangs mit Glück zukünftig berücksichtigt werden könnte.The current study explores a possible relationship between different aspects of sexuality and happiness. Previous studies found a positive association between sexual frequency and happiness. Specifically, studies showed that a sexual frequency, that doesn’t exceed one time per week, leads to an increase in happiness. Furthermore, aspects of relationship satisfaction, as well as sexual satisfaction were positively associated with happiness. Additionally, a positive influence of self-esteem on happiness and sexual satisfaction could be found. Based on these previous findings, the current study explored four hypotheses, which included variables of sexual frequency, relationship satisfaction, sexual satisfaction and self-esteem. The study was conducted using an online survey, which included measures of satisfaction with life, different aspects of sexuality, relationships and self-esteem. The results showed a positive association between relationship satisfaction and happiness. Furthermore, an indirect positive relationship between sexual frequency and happiness, which was mediated through sexual satisfaction, could be determined. An influence of self-esteem on happiness could only be postulated, if self-esteem was included solely as a control variable. Contrary to previous findings, no positive relationship between sexual frequency and happiness was found. This could be due to the influence of adaption and habituation, which results in people quickly adapting to positive affect. A topic for future studies would be controlling sexual frequency, so it doesn’t exceed once a week, to further investigate the relationship with happiness, especially in regard of relationship and sexual satisfaction

    The long-term effect of physical exercise on well-being

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    Laut des Modells der Hedonistischen Tretmühle, passt sich der Mensch schnell an gute und schlechte Ereignisse in seinem Leben an und hält sein Glücksniveau auf einem relativ konstantem Level. Folglich kann der Versuch glücklicher zu werden, genauso vergeblich sein, wie der Versuch zu wachsen (Lykken & Tellegen, 1996) und die entsprechenden Bemühungen sind zum Scheitern verurteilt. Da sich das subjektive Wohlbefinden (SWB) jedoch aus einer Kombination von genetischen, verhaltensbezogenen und umstandsbedingten Faktoren ergibt, ist seine Unveränderlichkeit über längere Zeiträume weniger klar ersichtlich. Daher ist das Ziel der vorliegenden Studie, die langfristigen Auswirkungen von körperlicher Bewegung auf das SWB zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurde eine Studie mit einem prospektiven und longitudinalen Design und einer Stichprobengröße von 324 Teilnehmern analysiert. Das SWB und die Fitnessstudiobesuche der Teilnehmer wurden an vier verschiedenen Zeitpunkten über 30 Wochen gemessen. Der 5-Elemente-Wohlbefinds-Index der Weltgesundheitsorganisation (WHO-5) wurde für die Messung des SWB verwendet, während die Besuche im Fitnessstudio in Trainingstagen pro Woche selbst berichtet wurden. In Übereinstimmung mit früheren Forschungsergebnissen (Reed & Buck, 2009) konnte nachgewiesen werden, dass körperliche Betätigung das subjektive Wohlbefinden der Probanden effektiv steigert, wobei ein stärkerer Zusammenhang mit niedrigeren Ausgangswerten des SWB bestand. Darüber hinaus scheint Bewegung eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des SWB zu spielen. Folglich wurde die spätere Reduzierung der Bewegung durch die Abnahme des SWB moderiert. Je mehr die Teilnehmer die Bewegung reduzierten, desto mehr nahm das SWB ab. Bewegung scheint nicht nur mit der Erhöhung des SWB in Verbindung zu stehen, sondern auch mit der Aufrechterhaltung des konstanten Niveaus des SWB. Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung bieten Hoffnung für diejenigen, die das menschliche Elend verringern und das Glück erhöhen wollen.According to the hedonic adaptation model, humans quickly adapt to good and bad events in their lives, keeping a relatively constant level of happiness. Consequently, trying to become happier may be as futile as trying to become taller (Lykken & Tellegen, 1996) and the efforts set for failure. Nevertheless, as subjective well-being (SWB) emerges from a combination of genetics, behavioral and circumstantial factors, its immutability over longer periods of time has become less clear. Therefore, the aim of the present study is to explore the long-term effects of physical exercise on SWB. For this purpose, I conducted an analysis on a study with a prospective and longitudinal design and a sample size of 324 participants. The SWB and the gym attendance of the participants were measured on four different occasions over 30 weeks. The World Health Organization 5-item Well-Being Index (WHO-5) was used for measuring the SWB, while gym attendance was self-reported in exercising days per week. Supporting previous research (Reed & Buck, 2009), evidence was found for exercise effectively raising the SWB of the individuals, showing a stronger relationship with lower levels of SWB. Furthermore, exercise seems to play an important role in the maintenance of SWB. Consequently, the later decrease in exercise was moderated by the decrease in SWB. The more the participants reduced exercise, the more the SWB declined. Exercise seems to be connected not only to the raising in SWB, as well as in maintaining the levels of SWB. The results of the present research offers hope for those aiming to decrease human misery and increase happiness

    Die Darstellung von ‚Mensch‘ und ‚Natur‘ im einleitenden Kapitel ausgewählter approbierter Biologie Schulbücher für die 5. Schulstufe in Österreich

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    Mithilfe von diskurslinguistischen Methoden wird der fachdidaktischen Frage nach gegangen, wie Mensch und Natur in zwei Biologie-Schulbüchern für die 5. Schulstufe dargestellt werden. Die Untersuchungsmethode ist dabei stark am Text orientiert. Insbesondere spielen die Mikrostrukturen des sprachlichen Handelns eine große Rolle. Als zentrale Begriffe werden Ideologie, Kritik und Diskurs besprochen. Durch ein Vorgehen nach der kritischen Diskursanalyse werden verborgene (ideologische) Diskurse freigelegt und so Kritik an den vermittelten Bildern geübt. Es wird versucht aufzuzeigen, welche anderen Möglichkeiten den Autorinnen zur Verfügung gestanden wären. Bei den Ergebnissen zeigt sich dann etwa, dass der Mensch in einem der Bücher als Spitze der ‚Stufenleiter der Natur‘ dargestellt wird. Natur wird zum Teil romantisiert, dies geschieht zum Beispiel durch eine Allegorisierung der Natur. Auch zeigt sich, dass das vermittelte Menschenbild teilweise mechanistisch, teilweise geprägt von den Anforderungen der zeitgenössischen Produktionsverhältnisse ist. Neben diesen Erkenntnissen werden im Fazit mögliche alternative Zugänge zu Mensch und Natur im Biologieunterricht beschrieben.With the help of discourse-linguistic methods, the didactic question of how humankind and nature are represented in two biology textbooks for the 5th grade is addressed. The research method is strongly oriented towards the text where microstructures of language and the underlying speech acts are examined. Ideology, criticism, and discourse are discussed as central concepts of this thesis. By preceding according to the critical discourse analysis (CDA), concealed (ideological) discourses are exposed and the conveyed images criticized. An attempt is made to show which other possibilities would have been available to the authors. Some of the results are e.g., that humans are represented as the supreme entity in the great chain of being or that nature is romanticized through allegories of nature. To some extent the concept of humankind is portrayed as mechanical and shaped by the demands of contemporary relations of production. In the conclusion possible alternatives to the depiction of humankind and nature in biology textbooks are given

    Die Übersetzung und Rezeption von Michel Houellebecqs Roman Soumission im deutschsprachigen Raum

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    Diese Arbeit befasst sich mit Michel Houellebecqs Roman Soumission und dessen deutscher Übersetzung Unterwerfung von Norma Cassau und Bernd Wilczek. In dieser Arbeit wird die Frage behandelt, wie die Übersetzer*innen der deutschsprachigen Ausgabe mit den kontroversen Themenbereichen des Romans umgingen, welchem neben Misogynie auch Islamfeindlichkeit vorgeworfen wurde. Um Schlüsse auf etwaige übersetzerische Strategien ziehen zu können, wird das komparative und deskriptive Modell von Kitty van Leuven-Zwart angewandt, welches aus dem Forschungsfeld der Shift Studies stammt. Des weiteren wird die Rezeption des Werkes im französisch- und deutschsprachigen Raum verglichen. Hierfür werden Kundenrezensionen der Plattform Amazon über das französische Original und die deutschsprachige Übersetzung herangezogen und auf vier verschiedenen Rezeptionsebenen verglichen. Die gewählten Rezeptionsebenen sind: Gesellschaftskritik, Provokation, Obszönität und Diskriminierung.This thesis deals with Michel Houellebecq's novel Soumission and its German translation Unterwerfung by Norma Cassau and Bernd Wilczek. The thesis addresses the question of how the translators of the German-language edition dealt with the controversial themes of the novel, which was accused of misogyny as well as Islamophobia. In order to be able to draw conclusions about possible translation strategies, the comparative and descriptive model of Kitty van Leuven-Zwart, which comes from the research field of shift studies, will be applied. Furthermore, the reception of the novel in French- and German-speaking countries will be compared. For this purpose, customer reviews on Amazon about the French original and the German translation are used and compared on four different levels of reception. The reception levels chosen are: Social criticism, provocation, obscenity and discrimination

    Die Veränderung des Verständnisses und der Vorstellungen zur Evolutionstheorie unter besonderem Augenmerk auf das Populationsdenken im Lauf einer SchülerInnenlaufbahn

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    Als Grundlage dieser Arbeit dienten problemzentrierte Interviews von J. Scheibstock, welche mit drei Schülerinnen im Laufe von fünf Jahren jeweils vor und nach einer Unterrichtssequenz zum Thema Evolution durchgeführt wurden (von Schulstufe 8 bis 12). Mittels qualitativer Inhaltsanalyse wurden Alltagsvorstellungen zum Thema Evolution und die Entwicklung des Populationsdenkens erhoben. Die vergleichende Studie zeigt, dass auch nach Ende einer Schullaufbahn Alltagsvorstellungen ein korrektes Verständnis der Evolution behindern. Vor allem zeigt die Studie deutlich, dass ein Populationsdenken nicht zur Gänze entwickelt werden konnte, und sowohl in der Forschung als auch im Unterricht der Fokus vermehrt auf das Populationsdenken der SchülerInnen gelenkt werden sollte.An interview study of J. Scheibstock builds the basis of this work. She interviewed three school students over the period of five years (from grade 8 to grade 12), always before and after specific teaching interventions about evolution. The qualitative content analysis shows that common misconceptions still occur after five years. It also clearly indicates that population thinking is not manifested in the thinking of the interviewed students. Therefore, ways of improving population thinking should be a focus of future studies, but also for teaching biology at school

    Public responses to George Floyd's "I can't breathe"

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    Struktureller Rassismus in den USA ist ein allgegenwärtiges sozio-politisches Phänomen. Es ist daher nicht überraschend, dass sogar während der COVID-19-Pandemie und den Vorwahlen in den USA ein weiterer schwarzer U.S.-Amerikaner (Black American), George Floyd, durch einen Polizeibeamten getötet wurde. Dieser Vorfall wurde gefilmt und verbreitete sich daraufhin sofort global über soziale Medien; Proteste in zahlreichen U.S.-Städten und auf der ganzen Welt folgten. Da diese Tragödie große Unruhen auf nationaler sowie internationaler Ebene verursachte, wurde dieser Vorfall von einigen ehemaligen Präsidenten, dem Präsidentschaftskandidaten, dem amtierenden Präsidenten sowie nationale juristische Vereinigungen und U.S.-Botschafter in Presseerklärung angesprochen. All diese Statements scheinen den Ausdruck von Trauer und Empathie und Aufrufe zur Einigkeit und Solidarität zum Ziel zu haben. Dennoch oder gerade deswegen sind diese Presseerklärungen als Teil des politischen Diskurses anzusehen, da sie die Stellung ihrer Sprecher bzw. Verfasser als politische Akteure in einer Machtposition widerspiegeln im Gegensatz zu ihren Adressaten, dem amerikanischen Volk und insbesondere jene, die typischerweise von strukturellem Rassismus betroffen sind. Das Ziel der Studie ist es, aus einer sozio-linguistischen Perspektive, die Art und Weise, wie die politischen Akteure in dem Kontext der Tötung von George Floyd sich selbst und ihre Machtposition repräsentieren, Emotionen ausdrücken und ein Verhältnis zu ihren Adressaten in Texten des politischen Diskurses aufbauen. Der Textcorpus dieser Studie besteht aus zehn offiziellen Stellungnahmen, die einer Analyse von interpersoneller Bedeutung (Halliday 1985) und Appraisal-Theorie (Martin & White 2005) unterzogen wurden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden in einem zweiten Schritt einer kritischen Diskursanalyse (Fairclough 2001) unterzogen, um sprachliche Manifestationen von Macht und Machtstrukturen in den Stellungnahmen darzulegen.Systemic racism has been an ever-present socio-political phenomenon. It is thus not surprising that even during the COVID-19 pandemic and the primary elections season yet another Black American was killed by a police officer. The incident was filmed and immediately spread globally on social media; protests in numerous cities in the U.S. and all over the world ensued. Since this tragedy caused great public unrest on a national and international level, many former presidents, the presidential candidate and the incumbent president felt the need to address this incident. However, national associations of defenders and attorneys and U.S. ambassadors to various countries issued press releases as well. All of these statements seemed to have the aim of showing empathy, expressing grief and calling for unity and solidarity in the country. Nevertheless, these statements are part of political discourse, as they represent the position of their speakers and writers as political actors in positions of power compared to their audience, the American people and those typically affected by systemic racism. The aim of this study is to investigate the ways how political actors represent themselves and their positions of power, express emotions and establish rapport with their audience in official press releases from a socio-linguistic perspective. The corpus for this study consisted of ten official press releases which were subjected to the analysis of interpersonal meaning (Halliday 1985) and Appraisal (Martin & White 2005). The obtained findings were then used for a critical discourse analysis to reveal the manifestations of power and power structures in their statements

    Der vergaberechtliche Beitrag im Bereich der europäischen Verteidigungsindustrie

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    Auf langer Sicht ist es das Ziel des europäischen Vergaberechts im Verteidigungs- und Sicherheitssektor eine Verteidigungsindustrie in dem gemeinsamen Binnenmarkt der Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu schaffen. Bislang wurde die öffentliche Vergabe von Rüstungsgüter im verteidigungs- und sicherheitsspezifischen Markt aufgrund wesentlicher nationaler Sicherheitsinteressen vom unionalen Primär- und Sekundärrecht abgegrenzt, sodass eine Fragmentierung der Beschaffungsmärkte die Folge davon war. Die Europäische Union büßt dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Wettbewerb für Verteidigungsgüter ein. Internationale Wirtschaftsteilnehmer versuchen hingegen dieses Defizit vorteilhaft zu nutzen, um am europäischen Markt politischen und ökonomischen Einfluss zu erlangen. Um den wirtschaftlichen Integrationsstrang mit den Verteidigungs- und Sicherheitsbereich zu verbinden setzte der europäische Gesetzgeber ein Legislativinstrument in Kraft, welches die rüstungstechnologische und industrielle Basis stärken und Kooperationsprogramme zwischen den Mitgliedstaaten implementieren soll. In dieser rechtswissenschaftlichen Masterarbeit wird daher die erlassene verteidigungs- und sicherheitsspezifische Vergaberichtlinie 2009/81/EG mit der allgemeinen Vergaberichtlinie 2014/24/EU zum Anlass hergenommen, um den vergaberechtlichen Beitrag zur Schaffung einer europäischen Verteidigungsindustrie anhand der unterschiedlichen Zielbestimmungen, dieser Legislativinstrumente auf die spezifischen Ausnahmeregelungen zu untersuchen. Um die Forschungsfrage beantworten zu können, wird auf die juristische Methodenlehre zurückgegriffen und eine vergleichende Analyse durchgeführt, die Auskunft über die Zweckmäßigkeit der lexikalischen, historischen und teleologischen Inhalte des Untersuchungsgegenstandes geben soll.In the long term, the aim of European public procurement law in the defence and security sector is to create a defence industry in the common internal market of the Member States of the European Union. So far, the public procurement of arms at the defence and security market has been delimited by union primary and secondary legislation due to national protection of essential security interests, resulting in fragmentation of procurement markets. As a result, the European Union is losing its competitiveness in the international competition for defence equipment. Besides, International economic operators are trying to take advantage of this deficit to gain political and economic influence on the European market. The European legislator adopted a legislative instrument, which should strengthen the technological and industrial basis and implement cooperation programmes between the Member States, to link the economic integration policy with the defence and security area. In this Master’s thesis, the adopted Defence and Security Procurement Directive 2009/81/EC with the General Procurement Directive 2014/24/EU, therefore, is an opportunity to examine the public procurement contribution to the creation of a European defence industry based on the different objectives of these legislative instruments for the specific derogations. In order to answer the research question, a comparative analysis will be carried out, which will provide information on the purpose of the lexical, historic and teleological contents of the research subject

    Die Gaußschen ganzen Zahlen (Gaußscher Zahlenring)

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    Die vorliegende Masterarbeit gibt einen Überblick über die Gaußschen ganzen Zahlen. Bei diesen Zahlen handelt es sich um einen Zahlenring, der sich in den komplexen Zahlen befindet. Um die Eigenschaften dieser speziellen Zahlen zu verstehen, müssen zuerst einige Begriffe aus der Zahlentheorie erklärt werden. Hierbei werden die komplexen Zahlen im Allgemeinen eingeführt und anschließend werden Primzahlen in Z näher beleuchtet. Zuletzt wird geklärt, welche Primzahlen sich als Summe von zwei Quadratzahlen darstellen lassen. Also welche Primzahlen p die Eigenschaft x^2 + y^2 = p für x, y aus Z erfüllen. Im Hauptteil werden die Gaußschen ganzen Zahlen näher beschrieben. Anfangs können einige Eigenschaften der Gaußschen ganzen Zahlen gefunden werden. Anschließend wird die Division mit Rest in diesem Zahlenring erarbeitet, worauf auch der euklidische Algorithmus aufgebaut werden kann. Abschließend werden Primzahlen für die Gaußschen ganzen Zahlen eingeführt und damit gearbeitet. Zu guter Letzt wird eine Anwendung der Gaußschen ganzen Zahlen für die ganzen Zahlen gezeigt

    Conflitti linguistici nella Dieta provinciale della Contea principesca di Gorizia e Gradisca (1861–1910)

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    Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der stenographischen Berichte des Landtags von Görz und Gradisca zwischen 1861 und 1910 das Auftreten von Sprach- und Nationalkonflik-ten. Diese Sprach- bzw. Nationalkonflikte fanden auf zwei Ebenen statt: Zum einen zwischen ItalienerInnen und SlowenInnen innerhalb der Grafschaft Görz und Gradisca, zum anderen auch zwischen der Grafschaft als italienisch-slowenischer Peripherie und dem deutschsprachi-gen Wien als Machtzentrum der gesamten österreichisch-ungarischen Monarchie. Die Arbeit zeigt einerseits die zunehmende Emanzipation des Slowenischen gegenüber dem Italienischen, anderseits aber auch die fortschreitende Radikalisierung des nationalen und sprachlichen Zwiespalts. Die Auswertung der stenographischen Berichte erfolgt sowohl auf inhaltlicher als auch auf diskursanalytischer Ebene. Dabei wird gezeigt, dass sich sowohl die italienischen als auch die slowenischen Abgeordneten ungeachtet ihrer unterschiedlichen Machtposition ähnlicher Argumentationsstrategien bedienen. Denn den meisten Abgeordneten geht es nicht um die objektive Beurteilung der nationalen und sprachlichen Verhältnisse, sondern treten sie viel-mehr als Kämpfer und Verfechter der eigenen Nation auf und es wird jene Argumentation-stechnik verwendet, mit der man am ehesten zum Ziel kommt: Macht.The present thesis examines the occurrence of national and linguistic conflicts between 1861 and 1910 on the basis of the stenographic reports of the Provincial Diet of Gorizia and Gradisca. These conflicts took place on two levels: on the one hand between Italians and Slovenes within the county of Gorizia and Gradisca, on the other hand between the county as Italian-Slovenian periphery and the German-speaking Vienna as the center of power for the entire Austro-Hungarian monarchy. The thesis shows on the one hand the increasing emancipation of Slovene from Italian, on the other hand also the progressive radicalization of the national and linguistic conflict. The analysis of the stenographic reports is carried out on both the content and the discourse-analytical level. It shows that both the Italian and the Slovenian representatives use similar argumentative strategies, regardless of their different positions of power. After all, most representatives are not interested in the objective assessment of national and linguistic relations, but rather appear as fighters and advocates of their own nation and use the argumentation technique which is most likely to help them reach their goal: power

    Phenology and growth of fire salamander larvae in streams and stagnant waters of the Vienna Woods

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    Die Feuersalamanderlarven werden von weiblichen Salamandra salamandra in verschiedene aquatische Gewässer abgesetzt, wobei bei diesen hauptsächlich zwischen Still- und Fließgewässern unterschieden wird. Die vier räumlich getrennten Gebiete des Wiener Waldes waren der „Maurer Wald“, das „Neuwaldegg“ („Schwarzenbergpark“ und „Eckbach“), der „Lainzer Tiergarten“ („Auerochsengehege“ und „Lainzer Bach“) sowie der „Moosgraben“. Das Ziel dieser Studie war es die Größe der Larven aus diesen verschiedenen Gewässern zu untersuchen sowie die Daten von 2020 mit denen von 2018 zu vergleichen und mögliche Größenunterschiede zu erklären. Die Feuersalamanderlarven wurden aus den verschiedenen Tümpeln sowie Bächen gefangen und fotografiert, um danach ihre Größe zu vergleichen. Die untersuchte Variable war die Totallänge, bestehend aus Körper- und Schwanzlänge. Aufgrund der stark wechselnden Wetterbedingungen vor allem dieses Jahr aber auch 2018 stellte sich heraus, dass die Larven mindestens bis Mitte Juni abgesetzt wurden. Im heurigen Jahr hatten die neu abgesetzten Individuen der wieder gefüllten Tümpel ungefähr die gleiche Gesamtlänge und wuchsen schneller – insbesondere im Tümpel „T2“ – als die erstabgesetzten Larven bei den Stillgewässern aber auch als bei den Bächen. Im Jahr 2018 gab es keine großen Unterschiede zwischen Feuersalamanderlarven aus Still- und Fließgewässern, mit Ausnahme der beiden Tümpel „Jupiter“ und „Schlammtümpel“ im „Maurer Wald“. Die Individuen aus diesen beiden Stillgewässern waren signifikant größer als die Larven aus den anderen aquatischen Lebensräumen. Im späteren Frühling wurden auch mehr kleinere Tiere in den Bächen als in den Tümpeln gefangen. Allgemein waren die Feuersalamanderlarven aus einigen Tümpeln mit besseren Wachstumsbedingungen signifikant größer als aus anderen Gewässern. Es wurden keine großen Unterschiede zwischen den Individuen aus Still- und Fließgewässer festgestellt, mit Ausnahme des Größenwachstums der Larven von den wiedergefüllten Tümpeln. Ich gehe davon aus, dass die Unterschiede in der Gesamtlänge zwischen den Standorten und den verschiedenen Gewässern auf die Umweltbedingungen zurückzuführen sind vor allem in Hinsicht auf Temperatur sowie Futterverfügbarkeit.Females of Salamandra salamandra use different aquatic habitats for larval deposition, which can be divided in stagnant and flowing waters. These different water bodies were examined at “Maurer Wald“, „Neuwaldegg“, „Lainzer Tiergarten“ and „Moosgraben” of the Vienna Woods. The aim of the study was to examine and compare the size of fire salamander larvae from these different waters (stagnant and flowing waters as well as the individual stagnant and flowing waters) from 2020 and 2018 and to explain possible differences for the size between the larvae. Fire salamander larvae were caught from these aquatic habitats and photographed to compare their length. Variable investigated was the total length (body length + tail length. Due to the extremely fluctuating weather conditions, especially this year but also in 2018, larvae were deposited at least until mid-June. In 2020, the newly deposited individuals of the dried up ponds had roughly the same total length than the first deposited ones at the last possible data collection after the ponds dried out. These fire salamander larvae which were deposited after the ponds refilled also grew faster than the first deposited ones of the ponds as well than the larvae of the streams. In 2018, there was no big difference between larvae from stagnant and flowing waters, except for the two ponds “Jupiter” and “Schlammtümpel” at “Maurer Wald”. Individuals from these two water bodies were significant larger than those from the other aquatic habitats. During late spring more small larvae were caught in the streams compared to the ponds. Fire salamander larvae from some ponds with better conditions of growth were significantly larger than those from other water bodies. Individuals from stagnant and flowing waters did not differ except the growth after the ponds were refilled. I sum up that the differences in total length between the areas and different water bodies are consequences of environmental conditions concerning temperature and food availability

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