University of Hagen

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    GDOU. German Digital Open University: Verbundstrukturvorschläge für digitale Hochschulbildung in Deutschland

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    Der Forschungsbericht stellt Möglichkeitshorizonte für das potenzielle hochschulische Verbundvorhaben einer German Digital Open University (GDOU) vor, das Digitalisierung in unterschiedlichen Dimensionen aufgreift und sich der Öffnung von Hochschulbildung (Openness) und dem Wissenstransfer verschreibt. Dabei bewegen sich die möglichen strategischen Schwerpunkte einer GDOU von der Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe zu der Beschäftigungsfähigkeit von Individuen. Die Modellierung der Möglichkeitshorizonte erfolgte auf Basis eines Desk-Research zu bestehenden Verbünden im Feld der digitalen Hochschulbildung und führte zu einer typologischen Kartierung von Verbundstrukturen digitaler Hochschulbildung in Deutschland und darüber hinaus. Zudem wurden Interviews mit Expert*innen ausgewählter Verbünde geführt. Die kommunikative Validierung der Analyseergebnisse erfolgte iterativ mit Vertreter*innen unterschiedlicher Hochschultypen. Die Ergebnisse bieten eine Inspiration für Stakeholder aus Hochschule und Politik und sollen Überlegungen zur Weiterentwicklung und Realisierung der Idee einer GDOU anstoßen. Das Forschungsprojekt wurde vom BMBF im Rahmen des Schwerpunkts „Digitale Hochschulbildung“ gefördert

    A Short-Term Demand Supply Matching Approach for Semiconductor Supply Chains

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    Demand fulfillment and order management are important functions in semiconductor supply chains to interact with customers. In this paper, an iterative short-term demand supply matching (STDSM) algorithm based on mixed-integer linear programming (MILP) is proposed. This approach repromises orders taking into account the finite capacity of the shop floor. Decomposition is used to obtain computationally tractable subproblems. The STDSM approach is applied together with master planning and allocation planning in a rolling horizon setting. A simulation model of a simplified semiconductor supply chain is used for the rolling horizon experiments. The experiments demonstrate that the novel STDSM scheme outperforms conventional business rule-based heuristics with respect to several delivery performance-related measures and with respect to stability

    Enabling Digital Work in Organizations: Empirical Investigations of the Enterprise Social Media’s Introduction Process and Outcome Perspective

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    This doctoral thesis investigates the introduction of enterprise social media (ESM) platforms in the context of enabling digital work in organizations. Thereby, this thesis examines several research questions, such as (1) the relationship between an employee’s ESM use and the intended positive outcomes, (2) the role of organizational climate in the context of this relationship, (3) the difference of functional principles compared to old and more outdated information and communication technology (ICT), and (4) the process and activities of successfully introducing digital work and ESM platforms. In order to answer these questions, five separate but cumulative essays showcase the results of this dissertation by shedding light on different facets within the framework of the overall research project. This introductory essay provides an overview of this entire research project by highlighting the overall motivation, summarizing the foundations and research questions, showcasing the complete research process, and outlining the thesis’ structure by demonstrating how the five independent essays relate

    Es empfiehlt sich ‚von selbst‘: Bildungssoziologische Überlegungen zur Transformation von Autonomieverhältnissen durch Recommender-Systeme in der Hochschullehre

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    Im Beitrag werden wir aus einer bildungssoziologischen Perspektive anhand der Analyse von zwei internationalen Beispielen untersuchen, ob die Einführung von automatisierten Empfehlungssystemen in die Hochschullehre zur Veränderung des Verhältnisses zwischen Gesellschaftsstruktur, Lernarchitektur und Autonomie von Lernenden führen könnte

    17th International Review on Leave Policies and Related Research

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    The International Network on Leave Policies and Research has been producing an annual review of leave policies and related research since 2005. The review covers Maternity, Paternity and Parental leaves; leave to care for sick children and other employment-related measures to support working parents; and early childhood education and care policy. The review is based on country notes from each participating country, prepared by members of the network and edited by several of the network’s coordinators. Each country note follows a standard format: details of different types of leave; the relationship between leave policy and early childhood education and care policy; recent policy developments; information on take-up of leave. The review also includes definitions of the main types of leave policies; and cross-country comparisons. These comparative overviews cover: each main type of leave; the relationship between leave and ECEC entitlements; and policy changes and developments since the previous review. The 2021 review covers 47 countries - and childcare and leave policy responses to COVID-19

    Diskriminierung durch die Polizei: Institutioneller Rassismus und die polizeiliche Kontrollpraxis des Racial Profiling: Eine verfassungs- und antidiskriminierungsrechtliche Analyse

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    Die rassistische Diskriminierung gilt als höchst verwerflich. Und doch findet sich Rassismus auf allen Ebenen und schont keinen Teil der Gesellschaft. Die Polizei ist davon nicht ausgenommen. Dabei obliegt es ihr in besonderem Maße, die freiheitliche demokratische Grundordnung, das Grundgesetz und die darauf basierenden Menschenrechte, zu wahren. Institutioneller Rassismus ist nicht nur eine Randerscheinung, sondern findet sich in alltäglichen Routinen und Ermittlungsstrategien der Polizei wieder. Dass es der Politik und Gesellschaft nicht leichtfällt, zu erkennen, dass rassistische Arbeitskulturen und Praktiken in staatlichen Institutionen wie der Polizei verankert sind, zeigen die jahrelangen Ermittlungen der NSU-Morde. Die Zurückweisung der Existenz rassistischer Praktiken in der Polizei erfolgt auch im Rahmen des sog. Racial Profiling. Die Bundesregierung führt zwar zutreffend aus, dass Racial Profiling mit dem Verständnis von Polizeiarbeit in einem demokratischen Rechtsstaat unvereinbar ist. Die Vorstellung, dass Racial Profiling als Methode aufgrund dessen nicht existieren könne, entzieht sich jedoch der Realität polizeilicher Kontroll- und Verdachtspraktiken. Es wird aufgeführt, inwieweit institutioneller Rassismus und besonders Racial Profiling gegen Menschen- und Grundrechte sowie die Anti-Rassismus-Konvention verstoßen. Außerdem wird aufgezeigt, dass Schutz- und Präventionsmaßnahmen bei der Bekämpfung von Diskriminierung in einer modernen Polizei und einer vielfältigen Gesellschaft unabdingbar sind

    Unabhängige Einzelphasenstromregelung einer sternpunktlosen Mehrphasensynchronmaschine basierend auf rotierenden Integratoren zur Steigerung der Fehlertoleranz

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Regelung sternpunktloser Mehrphasensynchronmaschinen. Derartige Maschinen werden vor allem in Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Ausfallsicherheit und Fehlertoleranz eingesetzt, beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt. Viele Regelverfahren, welche von der Dreiphasenmaschine bekannt sind, wurden dazu bereits an Mehrphasenmaschinen angepasst und um Regelstrategien für den Ausfall einer oder mehrerer Phasen erweitert. Besonders den Einzelphasenstromregelungsverfahren kommt dabei eine große Bedeutung zu, da diese maximale Flexibilität und Verfügbarkeit im Fehlerfall aufweisen. Jedoch weisen bereits bekannte Einzelphasenstromregelungsverfahren jeweils verschiedene Nachteile auf, weshalb diese Verfahren nur begrenzt einsetzbar sind. In dieser Arbeit wird ein neues Verfahren zur Einzelphasenstromregelung vorgestellt, welches keinen dieser Nachteile aufweist und daher das Potential zum breiten Einsatz birgt. Dieses Verfahren basiert auf rotierenden Integratoren. Mit steigender Anzahl der Phasen steigen auch die Freiheitsgrade zur Bestromung der Maschine. In der vorliegenden Arbeit werden deshalb die Auswirkungen verschiedener Phasenstromverläufe sowie verschiedene Strategien für optimierte Phasenströme im Fehlerfall untersucht und miteinander verglichen. Für die bevorzugte Strategie wird ein Algorithmus vorgestellt, welcher auf Maschinen mit beliebiger Phasenanzahl für den Ausfall einer ebenfalls beliebigen Anzahl an Phasen anwendbar ist. Durch die Kombination beider Neuerungen entsteht ein Gesamtkonzept für den fehlertoleranten Betrieb sternpunktloser Mehrphasensynchronmaschinen. Dieses wird an einem, im Rahmen der Arbeit eigens entwickelten, neunphasigen Vollbrückenwechselrichter praktisch umgesetzt und verifiziert.The present work deals with the control of star pointless multiphase synchronous machines. Such machines are mainly used in applications with increased requirements for reliability and fault tolerance, as found for example in the aerospace industry. Many control methods, which are known from the three-phase machine, have already been adapted to multi-phase machines and expanded to include control strategies for the failure of one or more phases. Single-phase current control methods are particularly important, as they offer maximum flexibility and availability in the event of failure. Already known single phase current control methods, however, each have different disadvantages. This is why these methods can only be used to a limited extent. In this thesis a new method for single-phase current control is presented, which does not contain any of these disadvantages and therefore has the potential for wide use. This method is based on rotating integrators. With an increasing number of phases, the degrees of freedom for energizing the machine also increase. In the present work, therefore, the effects of different phase current forms and different strategies for optimized phase currents in the event of failure are examined and compared with one another. For the preferred strategy, an algorithm is presented which can be used on machines with any number of phases for the failure of any number of phases. The combination of both innovations creates an overall concept for the fault-tolerant operation of star-pointless multi-phase synchronous machines. This is practically implemented and verified on a nine-phase full bridge inverter specially developed as part of the work

    Stress and Virtual Reality: A systematic review of PTSD and VRET

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    Die Posttraumatic Stress Disorder (PTSD) wird standardmäßig mithilfe der Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS) erfasst und häufig mit der Prolonged Exposure Therapy (PET) behandelt. Die alternative Behandlungsmethode Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) weist jedoch einige Vorteile auf. Daher wurde anhand der bisher verfügbaren empirischen Forschungsliteratur untersucht, ob die VRET eine ähnliche Reduktion der PTSD-Symptome wie die PET aufweist. Dazu erfolgte eine Literatursuche über EBSCOhost mit verschiedenen Begriffen zu VRET, PTSD und CAPS. So wurden 20 Studien in diese systematische Zusammenfassung einbezogen, welche quantitative Daten, CAPS und ausschließlich VRET beinhalteten. Bei 18 Studien zeigte die VRET signifikante Reduktionen von PTSD und eine Mehrheit von Studien zeigte auch signifikante Langzeitreduktionen. Eine gemittelte gewichtete Effektstärke von d(pooled) = 0.92 zeigte, dass die VRET eine ähnlich hohe Effektivität wie die PET aufweist. Limitationen entstanden unter anderem durch die uneinheitliche Signifikanzbestimmung in der CAPS und geringe Teilnehmerzahlen. Daher lässt sich sagen, dass die VRET eine vielversprechende Therapie darstellt, die der PET mindestens ebenbürtig ist.Posttraumatic Stress Disorder (PTSD) is recorded with the Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS) and often treated with Prolonged Exposure Therapy (PET). Nevertheless an alternative method called Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) shows many advantages. Therefore the efficacy of VRET on PTSD symptoms was examined via empirical research literature. The search was conducted with the EBSCOhost database using terms relating to VRET, PTSD and CAPS. A total of 20 studies were included in this research. Studies had to be based on quantitative data, CAPS and exclusively VRET. The CAPS results showed significant reductions after treatment in 18 studies and a majority of studies could maintain this effect in the long-term. An averaged weighted effect size of d(pooled) = 0.92 showed a high efficacy of VRET, which is comparable to PET. Limitations are an unclear determination of significance in the CAPS and problems with low numbers of participants. Still it can be concluded that VRET is a promising therapy and at least comparable to PET

    Job Crafting as the Key to Harmonize Employee and Organizational Needs?: A Systematic Approach to Empirically Investigate Theoretical Bases of Job Crafting Behavior Under Consideration of Dimensional Differences

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    This dissertation investigates job crafting behavior, which refers to the self-initiated changes employees make to their job to align it with their individual needs and interests. It is assumed that premature conclusions about job crafting as behavior that equally benefits employees and employers in all situations and contexts is too short-sited. In three empirical studies, I aim to uncover in how far differences between job crafting behaviors and the different contexts in which the behaviors are performed need to be considered to gain encompassing knowledge about the role of job crafting in the work design process. The goal was to increase the understanding of job crafting as an organizational behavior and its inconsistent effects on well-being and job performance outcomes. The first study empirically tests theoretical assumptions about the factorial structure of the job crafting construct and its various dimensions. It integrates conceptualizations of the two dominant research perspectives on job crafting to identify differences and overarching higher-order factors. It further contributes to job crafting research by investigating the transferability of this knowledge from the trait to the state level. The second study examines the context-dependence of effects of different job crafting behaviors on in-role performance. The third study examines reciprocal relationships between job crafting and well-being in the daily work process. It sheds light on whether employees use job crafting to increase their daily well-being, whether their daily well-being enables daily job crafting, or if relationships are reciprocal. All three studies assume that active, problem-oriented job crafting is more favorable for well-being and performance than passive avoidance strategies. Overall, this thesis underlines that the relationship between job crafting, well-being, and performance is more complex than initially assumed. It contributes to job crafting research by showing that contextual effects and dimensional differences have to be considered when judging the role of job crafting in the work process. Implications for further research and practice are discussed.Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit Job-Crafting-Verhalten, einem Verhalten, dass sich auf selbst-initiierte Veränderungen bezieht, die Mitarbeiter*innen an ihrem Job vornehmen, um diesen mehr mit ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen in Einklang zu bringen. Es wird angenommen, dass Schlussfolgerungen die annehmen, dass Job Crafting Arbeitnehmer*innen und dem Arbeitgeber in allen Situationen und Kontexten gleichermaßen zugute kommt, voreilig sind. Anhand dreier empirischer Studien möchte ich daher herausfinden, inwieweit Unterschiede zwischen verschiedenen Job-Crafting-Verhaltensweisen und verschiedene Kontexte in denen das fragliche Verhalten gezeigt wird, berücksichtigt werden müssen, um ein umfassendes Verständnis über die Rolle von Job Crafting im Arbeitsgestaltungsprozess zu erlangen. Das Ziel war es, Job Crafting als organisationales Verhalten und seine inkonsistenten Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung besser zu verstehen. Die erste Studie testet empirisch theoretische Annahmen über die faktorielle Struktur und die Natur des Job-Crafting-Konstrukts und seine verschiedenen Dimensionen. Die Studie integriert Konzeptualisierungen der beiden vorherrschenden Forschungsperspektiven auf Job Crafting, um Unterschiede und übergreifende Faktoren höherer Ordnung zu identifizieren. Die Studie trägt darüber hinaus zur Job-Crafting-Forschung bei, indem sie testet, inwiefern sich dieses Wissen über Job Crafting von der Eigenschafts- auf die Verhaltensebene übertragen lässt. Die zweite Studie untersucht die Kontextabhängigkeit der Auswirkungen verschiedener Job-Crafting-Verhaltensweisen auf die Arbeitsleistung. Die dritte Studie untersucht die wechselseitigen Beziehungen zwischen Job Crafting und Wohlbefinden im täglichen Arbeitsprozess. Sie gibt Aufschluss darüber, ob Mitarbeiter*innen Job Crafting einsetzen, um ihr tägliches Wohlbefinden zu steigern, ob ihr tägliches Wohlbefinden das tägliche Job Crafting ermöglicht oder ob beides gleichermaßen zutrifft. Alle drei Studien gehen dabei von der Annahme aus, dass aktives, problemorientiertes Job Crafting vorteilhafter für Wohlbefinden und Arbeitsleistung ist, als passives, vermeidendes Job Crafting. Insgesamt unterstreicht diese Arbeit, dass die Beziehung zwischen Job Crafting, Wohlbefinden und Leistung komplexer ist als ursprünglich angenommen. Sie trägt zur Job-Crafting-Forschung bei, indem sie zeigt, dass bei der Beurteilung der Rolle von Job Crafting im Arbeitsprozess, stets auch die Rolle des Kontexts und dimensionale Unterschiede zwischen den Job-Crafting-Verhaltensweisen berücksichtigt werden müssen. Implikationen für weitere Forschung und die Praxis werden diskutiert

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