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Erstellung eines Moodle-Begleitkurses für Masterarbeiten in der Gesundheitspsychologie
Der Projektbericht beschreibt die Entwicklung einer Moodle-Umgebung zur Unterstützung von Masterstudierenden der Gesundheitspsychologie an der FernUniversität in Hagen. Ziel war es, eine zentrale, jederzeit zugängliche Plattform zu schaffen, die Ressourcen für den Schreibprozess, Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, psychologische Unterstützung und eine Community von Lernenden und Lehrenden bietet. Das Projekt umfasste die Planung und Umsetzung dieser Umgebung unter Berücksichtigung technischer, didaktischer und organisatorischer Aspekte, um eine umfassende, flexible und interaktive Lernerfahrung für die Studierenden zu schaffen
Wissenschaftliche LaTeX Präsentationen unter Verwendung des kollaborativen Tools Overleaf
Das Lehrprojekt konzentriert sich auf die Einführung und Nutzung des kollaborativen Tools „Overleaf“ als innovative Methode zur gemeinsamen Erstellung von qualitativ hochwertigen Präsentationen in wissenschaftlichen Kontexten. Die zentrale Motivation für dieses Lehrprojekt liegt im Bestreben, die Zusammenarbeit zwischen Studierenden zu optimieren und digitale Werkzeuge im Bildungsbereich gezielt zu fördern
Besetzen – Besitzen – Besessen: Grenzgebiete der Ökonomie in Juli Zehs Roman „Unterleuten“: Eine literarische Ökonomik der Gegenwart und ihre Bezüge zur frühromantischen Methode
In Juli Zehs Roman Unterleuten ist Ökonomie ein wesentliches Thema des Romans. Bei der Vorführung dieses Thema ist eine erstaunliche Wechselseitigkeit von Fiktion, Darstellung und Realitätsbezug auffällig. Diese Verschränkung von Literatur und Ökonomie mündet in die Fragen, was und wo Unterleuten ist. Ist es ein Dorf, ein Roman, ein Status zwischen Menschen, Dingen sowie zwischen Menschen und Dingen? Ist es fiktiv oder real? Ist es ökonomisch oder literarisch? Alle Alternativen lassen sich bestätigen, wodurch Unterleuten aber auch der angedeutete Ort jenseits aller Zweckbestimmungen ist, ein Rückzugsort in und von der Gesellschaft, eine Zweckfreiheit, eben bloße Wechselseitigkeit, die eine der Vielfalt entgegenzusetzende Aussage in sich trägt. Die angesprochene Selbstbezüglichkeit, die auf einen Bezug zur Frühromantik anspielt, ist darin gegeben. Die Analyse dieses Komplexes, der in-aktive Opposition genannt wird, um in einem Gedankenstrich zu vermitteln, dass die gemeinte Opposition gerade dadurch aktiv ist, dass sie sich von zweckgerichteten Handlungen ausnimmt, deren Tun darin besteht, nicht funktional zu sein, ist Gegenstand der Arbeit. Die zentrale These lautet: Die Literarizität des Romans Unterleuten ermöglicht es, Grenzgebiete der Ökonomie zu erforschen, in denen sich die Vorstellungen von der sozialen Wirklichkeit mit dieser selbst in der Weise überschneiden, dass die in-aktive Opposition zum Vorschein und zur Anwendung kommt
Die Wissenschaftstheorie von Karl R. Popper und Thomas S. Kuhn: Positionen und Konzepte zur Wissenschaftsentwicklung
Wissenschaftstheorie beschäftigt sich grundlegend mit der Frage wie Wissenschaft funktioniert. Hierzu gehört die Analyse wissenschaftlicher Begriffe, Methoden und Entwicklungen. Wissenschaftstheorie erfolgt interdisziplinär im Spannungsfeld von Wissenschaftsgeschichte,- Soziologie, und Philosophie, an der Schnittstelle zu den Natur- und Kulturwissenschaften. In dieser Abschlussarbeit werden die ungleichen und zum Teil gegensätzlichen Positionen von Karl Popper und Thomas Kuhn vorgestellt, und die von ihnen ausgelöste Diskussion anhand Imre Lakatos und Paul Feyerabend exemplifiziert. Karl Poppers wissenschaftstheoretisches Hauptwerk «Logik der Forschung» (1934) gehört zu den einflussreichsten Werken der Wissenschaftstheorie des 20. Jahrhunderts. Es enthält eine Abhandlung über das Induktionsproblem und das Demarkationskriterium in den Wissenschaften. Nach Popper erlauben endlich viele Beobachtungen keinen logisch gültigen Schluss auf Allaussagen, die den Kern von wissenschaftlichen Theorien bilden. Sein Gegenentwurf ist der Falsifikationismus, Theorien können sich durch empirische Prüfung bewähren oder falsifiziert, aber niemals verifiziert werden. Die empirische Falsifizierbarkeit, Scheitern an der Erfahrung, sei das Demarkationskriterium empirischer Wissenschaften gegenüber Nicht-Wissenschaften. Popper richtet sich gegen den Konventionalismus, die Strömung, welche Erkenntnisse nicht als Übereinstimmung von Beobachtung und Theorie definiert, sondern als Übereinkommen zwischen Wissenschaftlern. Zum einen können diese Konventionen nicht falsifiziert werden, da bereits die Methode selbst auf Konventionen beruht. Zum anderen erlaube die Umdeutung der Methoden eine Anpassung von Beobachtung und Theorie, von Popper als «Immunisierungsstrategie» abgelehnt. Poppers eigener Entwurf vom wissenschaftlichen Fortschritt ist die Abfolge von falsifizierten bzw. falsifizierbaren Theorien, die sich immer besser als die vorherigen bewähren. Dieses Modell bringt Probleme mit sich, die von seinen Kritikern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts benannt werden. Thomas Kuhn entwickelt in seinem Hauptwerk «Die Struktur Wissenschaftlicher Revolutionen» (1962) auf Grundlage historisch-soziologischer Fallanalysen ein periodisches Modell von der Etablierung bis zum Verlassen eines Paradigmas in den Wissenschaften. Die Wissenschaftsgeschichte sei keine lineare Abfolge von Falsifikationen, sondern durch Perioden von Normalwissenschaft, Krisen, und Revolutionen gezeichnet. Kuhn wird häufig vorgeworfen, dass seine Wissenschaftstheorie keine rational begründbaren Aussagen mehr ermögliche, sondern nur noch die psychologische Überzeugung der Forscher ausschlaggebend für die Annahme oder Verwerfung einer Theorie sei («Rationalitätslücke»). Seine Ablehnung des Konzepts von überlegenem Wahrheitsgehalt einer Theorie gegenüber einer konkurrierenden Theorie brachte ihm den Vorwurf von Relativismus ein. Die Inkommensurabilität zwischen Paradigmen wirft die Frage auf, ob Kuhns Modell des Theorienwandels die Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts zulässt. Mit Imre Lakatos und seinem Vorschlag der «Scientific Research Programmes» (1970) wird ein Versuch vorgestellt beide Positionen von Kuhn und Popper zu vereinen. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Falsifikationismus unter Berücksichtigung historisch-soziologischer Analysen («sophisticated falsificationism»). Dieses Modell versteht Theorienwandel als Auseinandersetzung zwischen der etablierten Theorie, der neuen Theorie und der Beobachtung («three-cornered fight»). Zum Theorienwandel komme es, wenn die alte Theorie falsifiziert wurde, und eine bessere, neue Theorie teilweise verifiziert wurde. Theorien bestünden aus dem sogenannten harten Kern («hard core») und den ihn stützenden Hilfshypothesen («protective belt»). Eine Theorie und das mit ihr verbundene Programm («research program») sei dann erfolgreich («progressive»), wenn sie sich ohne zu grossen Rückgriff auf Hilfshypothesen bewährt, anderenfalls würde sie durch konkurrierende Programme abgelöst («degenerated»). Fortschrittliche Programme zeichnen sich durch höheren empirischen Gehalt aus («corroborated excess empirical content»). Lakatos versucht, zusammengefasst, mit seinem Modell folgenden historischen Umständen und logischen Erwägungen Rechnung zu tragen: 1. Falsifikation und Verifikation sind beides legitime Verfahren, 2. Wissenschaftliche Prüfung erfolgt immer zwischen zwei konkurrierenden Theorien und der zu erklärenden Beobachtung, 3. Theorien-Serien ereignen sich nicht zufällig, sondern wenn ein empirischer Mehrwert mit der neuen Theorie verbunden ist. Paul Feyerabend argumentiert in «Wider dem Methodenzwang» (1975) gegen die Vorstellung, dass Wissenschaft spezifischen Regeln (der Induktion, der Logik, etc.) folgt. Seine wissenschaftsgeschichtliche Analyse soll zeigen, dass sich Fortschritt im Bruch etablierter Regeln ausdrückt («anarchistische Wissenschaftstheorie»). Zusätzlich mahnt Feyerabend vor einem unkritischen Umgang mit dem Verhältnis von Beobachtung und Theorie. Anhand historischer Beispiele soll gezeigt werden, dass Unstimmigkeiten zwischen Beobachtung und Theorie häufig nicht zur Korrektur der Theorie führen, sondern mit ad-hoc Hypothesen oder Archivierung neutralisiert werden. Grosse Entdeckungen seien erst durch «Kontrainduktion» möglich, also das Aufstellen von Hypothesen, welche geltenden Regeln widersprechen. Dies sei Bedingung dafür, so Feyerabend, dass auch unterrepräsentierte Positionen mehr Gehör erhielten («Theorienpluralismus») und die Wissenschaft mit anderen kulturellen Tätigkeiten gleichzustellen. Sein Ansatz vom «anything goes» wurde vielfach als zu beliebig kritisiert und ihm wurde wissenschaftsphilosophischer Relativismus unterstellt. In dieser Arbeit sollen zunächst die Positionen von Popper, Kuhn, Lakatos und Feyerabend herausgearbeitet werden. In diesem Kontext soll der erkenntnistheoretische Anspruch und die Konzepte wissenschaftlicher Entwicklungen der Autoren rekonstruiert werden. Popper und Lakatos vertreten die Position, dass die Sequenz der Entwicklung von Theorien und deren Widerlegung bzw. Bewährung näher an die Wahrheit beobachtbarer Ereignisse führt. Fortschritt ist bei Popper weitgehend ein linearer kumulativer Prozess durch bewährte und falsifizierte Theorien. Lakatos entwickelt auf Grundlage wissenschaftshistorischer Erwägungen den kritischen Rationalismus weiter, fortschrittliche Forschungsprogramme zeichnen sich durch ihren höheren empirischen Gehalt aus, Theorienwandel wird zum dynamischen Prozess. Kuhn hingegen sieht in der Überzeugung der wissenschaftlichen Gemeinschaft von einem Paradigma das wesentliche Moment dessen Gültigkeit («Konventionalismus»), ungeachtet von dessen Wahrheitsgehalt. Wissenschaftlicher Fortschritt kann im Stadium der Normalwissenschaft durch Verbesserung des Paradigmas erreicht werden. Eine historische Beurteilung wissenschaftlichen Fortschritts ist nicht möglich, weil Kuhn von «Inkommensurabilität» zwischen Paradigmen ausgeht. Feyerabend schliesst sich der Position Kuhns grundsätzlich an, verbindet dies aber mit einer radikalen Kritik an wissenschaftlichen Methoden und der Einflussnahme durch politische Institutionen
Politische Partizipation. Eine empirische Annäherung an Erfahrungskontexte junger Erwachsener
Individuelle Legitimitätsbewertungen der Zusammenarbeit von NGOs mit Unternehmen – ein theoretischer und experimenteller Zugriff
Die Zusammenarbeit von NGOs mit Unternehmen stellt einen in Praxis und Wissenschaft viel beachteten Ansatz zur Lösung sozialer wie ökologischer Probleme dar. Trotz des wiederholten Aufgreifens möglicher Risiken und Spannungen ist allerdings nach wie vor nur unzureichend geklärt, ob aufgrund der Zusammenarbeit mit Unternehmen für NGOs ein Legitimitätsrisiko besteht. Wenngleich Legitimität für Organisationen von fundamentaler Relevanz ist, hat sich die Möglichkeit eines Legitimitätsrisikos kaum in entsprechenden empirischen Forschungsbemühungen manifestiert. Trotz verschiedentlicher Aufrufe wurde die Legitimität bislang kaum aus der Perspektive externer Beobachter untersucht. Vergleichsweise mehr Anstrengungen lassen sich zur Untersuchung von verwandten Konstrukten der Legitimität, wie der Reputation, oder zu verhaltensbezogenen Auswirkungen, wie der Unterstützungsbereitschaft, finden, die jedoch keine eindeutigen Rückschlüsse auf die Legitimität der Zusammenarbeit zulassen und ferner mit dieser argumentativ nicht verknüpft werden. Insgesamt zeigt sich sowohl eine unzureichende theoretische Fundierung zur Erklärung der Legitimität einer Zusammenarbeit von NGOs mit Unternehmen als auch eine mangelnde empirische Kenntnislage. Im Rahmen der Arbeit wird Legitimität als Wahrnehmung bzw. Bewertung von Individuen konzipiert, die als externe Beobachter aus der Öffentlichkeit verstanden werden und eine Bewertung auf Basis ihrer globalen Werte und Überzeugungen, die sich in spezifischen Vorstellungen und Erwartungen manifestieren, vornehmen. In zwei experimentellen Studien wird die Bewertung der Zusammenarbeit mit Unternehmen sowohl als Verhaltensweise als auch deren Einfluss auf die organisationale Legitimität von NGOs untersucht.Die erste Studie zeigt auf, dass die Zusammenarbeit mit Unternehmen gegenüber einem nicht-partnerschaftlichen Verhalten als für NGOs weniger legitim bewertet wird. Sie zeigt darüber hinaus, dass für die Bewertung durch externe Beobachter die Existenz einer Zusammenarbeit mit Unternehmen ausschlaggebend ist, nicht deren spezifische Form. Die zweite Studie zeigt darauf aufbauend erneut eine auch unabhängig vom Unternehmenspartner niedrigere Legitimitätsbewertung für die Zusammenarbeit. Insbesondere bewerten Personen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit zum Unterstützerkreis von NGOs zählen, die Legitimität einer Zusammenarbeit mit Unternehmen signifikant niedriger als Personen mit geringerer Affinität zu NGOs. Demgegenüber zeigen sich für die organisationale Legitimität von NGOs in Abhängigkeit der Versuchsbedingungen nur geringe bzw. keine signifikanten Unterschiede in der Bewertung durch externer Beobachter. Wenngleich die Ergebnisse somit kein unmittelbares Legitimitätsrisiko ausgehend von der Zusammenarbeit mit Unternehmen für NGOs anzeigen, ist die Zusammenarbeit mit Unternehmen zugleich kein Verhalten, dass externe Beobachter von NGOs befürworten
Urheberrechtliche Fragen der Textgenerierung durch Künstliche Intelligenz: Insbesondere Schöpfungen und Rechtsverletzungen durch GPT und ChatGPT
Zertifizierungsgerechter Entwurf betriebsmitteladäquater Automatisierungssysteme mit Sicherheitsverantwortung
Programmierbare elektronische Systeme für sicherheitsgerichtete Anwendungen werden nach Prüfung durch Menschen sicherheitstechnisch abgenommen. Für den praktischen Einsatz können nur solche Systeme zertifiziert werden, die Menschen zuvor als weitestgehend frei von sicherheitskritischen Entwurfsfehlern befunden haben. Komplexität kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, da von ihr die Verstehbarkeit von Systementwürfen abhängt. Betriebsmitteladäquatheit ist ein essentielles Element zur Komplexitätsminimierung und hat darüber hinaus weitere, ausfalltolerierende Auswirkungen. Ziel dieser Arbeit ist daher, die im Entwurfslebenszyklus sicherheitsgerichteter programmierbarer elektronischer Systeme eingesetzten Methoden dahingehend zu verbessern, dass Komplexität durch konsequente Anwendung von Betriebsmitteladäquatheit reduziert wird. Dies führt zu verbesserter Prüfbarkeit und damit zu sichereren Systemen. Zunächst werden einige sicherheitskritische Vorfälle analysiert und Schwachstellen identifiziert. Dabei erweist sich zunehmende Komplexität als vorherrschendes Muster im aktuellen Systementwurf. Anschließend werden Anforderungen an Entwurfsmethoden aus geltenden Normen und bewährter Praxis erhoben. Anhand der Norm DIN EN 61508 wird gezeigt, dass ein Großteil der Anforderungen auf wenige einfache und universelle Entwurfsprinzipien zurückgeführt werden kann. Dies vereinfacht die Anforderungserhebung für künftige Entwürfe. Daraus und aus einem kritischen Überblick über den Stand der Technik wird ein Verbesserungsansatz entwickelt, der sich gesicherter Forschungsergebnisse der Kognitionswissenschaft bedient. Es wird ein Verfahren zur Bewertung der Domänenkomplexität anhand kognitiver Wahrnehmung und Verarbeitung vorgestellt. Praxisnahe Beispiele unterstützen, dieses zu erläutern und zu validieren. Unter Zuhilfenahme des Bewertungsverfahrens wird verdeutlicht, dass etablierte Spezifikationsdokumente, Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme derart komplex sind, dass sie nur schwer verstanden werden können. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit verbleibender Entwurfsfehler und damit gefährlicher Ausfälle im Feld. Der etablierte Entwurfsprozess wird derart verbessert, dass sämtliche Hardwarebetriebsmittel aus Verhaltensentwürfen abgeleitet werden können. Damit entstehen den Spezifikationen angemessene Entwürfe, die exakt die Betriebsmittel aufweisen, die zur Gewährleistung vorhersehbaren, robusten und verstehbaren Systemverhaltens benötigt werden. Die Arbeit abschließend wird der verbesserte Prozess anhand der betrachteten Sicherheitsvorfälle, der erhobenen Anforderungen sowie der Praxisbeispiele evaluiert. Es wird deutlich, dass der verbesserte Ansatz die sicherheitstechnische Abnahme programmierbarer elektronischer Systeme durch Komplexitätsreduktion vereinfacht. Dies führt zu einem Gewinn an Sicherheit, da das Gefährdungsrisiko durch verbleibende sicherheitskritische Entwurfsfehler verringert wird.Programmable electronic systems for safety-related applications are safety-licensed after having been assessed by humans. For in-field use, only those systems can be licensed, which have been approved by humans to be free, to the greatest extent possible, of safety-critical design errors. Here, complexity is of special importance as the understandability of system designs depends on it. Resource adequacy is an essential element to minimise complexity, and to render further failure-tolerating effects. Thus, the objective of this work is to improve the methods used within the design lifecycle of safety-related programmable electronic systems to the end that complexity is reduced by consequent utilisation of resource adequacy. This leads to better verifiability and, hence, to safer systems. To begin with, some safety incidents are analysed and weaknesses identified. Increasing complexity turns out to be a prevailing pattern of contemporary systems. Then, requirements for design methods are elicited from technical standards and best practice. On the basis of the industrial standard IEC 61508 it is shown that the majority of requirements can be ascribed to few simple and universal design principles. This facilitates requirements elicitation for future designs. Thereof, and from a critical survey of the state of technology, an approach for im\-prove\-ment is developed that makes use of well-proven research results from cognitive science. A method for assessing domain complexity based on cognitive perception and mental processing is presented. Practical examples facilitate to explain and validate the method. With the help of the assessment method it is illustrated that established specification documents, computer architectures, and operating systems are complex to such an extent, that they can hardly be understood. This increases the probability of residual design errors, and of dangerous failures in the field. The established design process is improved in such a way that all hardware resources needed can be derived from behavioural designs. This leads to designs adequate to the specifications, which comprise exactly those resources needed to ensure predictable, robust and understandable system behaviour. Finally, the improved process is evaluated on the basis of the safety incidents considered before, the requirements elicited, and the practical examples. It becomes clear that the improved approach simplifies the safety licensing of programmable electronic systems by reducing complexity. This results in a gain of safety as the risk of residual safety-critical design errors is reduced
Didaktische Gestaltung einer Moodle-Phase in einem Grundlagenmodul der Politikwissenschaft
Im Mittelpunkt des Projektes steht die didaktische Gestaltung einer Moodle-Phase des Moduls "Grundstrukturen der Politik", das Studierende im zweiten Semester ihres Bachelor-Studiengangs "Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie" (PVS) belegen. Dafür wurden Übungen entsprechend der Bloomschen Taxonomie entworfen und mittels H5P-Elementen umgesetzt. Zusätzlich zu diesen Übungen, die automatisiertes Feedback ermöglichen, wurden Aufgaben in Foren zur Diskussion gestellt, die insbesondere gemäß der Stufen der Beurteilung und Analyse nach der Bloomschen Taxonomie gestaltet wurden
Religion und ihr Konflikt mit Magie im Fantasy-Genre
Im Fantasy-Genre hat Religion eine marginale Position: Wenn sie überhaupt eine Rolle spielt, ist es meist eine bösartige, oft im Konflikt mit einer dominanten Magie. Das steht im Gegensatz zu den Rollen, die beide in der realen Geschichte spielen: Hier ist Magie meist in der marginalen Position gegenüber der Religion, vor allem im europäischen Mittelalter, aus dem Fantasy so viel Inspiration zieht. Um dies zu verstehen, müssen die schwierigen begrifflichen Abgrenzungen und die widersprüchliche Geschichte zwischen Religion und Magie durchblickt werden. Anhand beispielhafter Werke – J.R.R. Tolkiens Silmarillion, Terry Pratchetts Small Gods, Ursula K. Le Guins Earthsea-Reihe und Marion Zimmer Bradleys The Mists of Avalon – zeigt sich, wie Konflikte um Religion und Magie in Fantasy-Welten reale Konflikte um die Legitimierung von Macht austragen. Fantasy ermöglicht eine Weltflucht zu einer anderen Macht- und Weltordnung, die von der Vergangenheit inspiriert, aber nicht an sie gebunden ist