Institut für Informationswissenschaft
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Social Media Guidelines in deutschen Universitätsbibliotheken
Diese Masterarbeit untersucht Abläufe und Grundlagen der Social-Media-Arbeit in deutschen Universitätsbibliotheken, besonders im Hinblick auf Social Media Guidelines. Auf der Grundlage der Ergebnisse aus Experteninterviews wird eine Befragung der Universitätsbibliotheken durchgeführt, die in Social Media aktiv sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Bibliotheken ohne Social Media Guidelines eigene Workflows für die Arbeit in Social Media entwickeln, und dass in Bibliotheken mit Social Media Guidelines diese vor allem als Grundlage für die Arbeit in Social Media dienen. Handlungsempfehlungen, die daraus folgen, sind die Überführung von alternativen Workflows in kodifizierte Guidelines, die Prüfung existierender Social Media Guidelines im Hinblick auf die geforderte Adressierung an interne und externe Zielgruppen und dabei jeweils die Zusammenarbeit mit der Universität als übergeordnete Einrichtung.This master thesis examines processes and basics of social media work in German university libraries, especially with regard to social media guidelines. Based on the results of expert interviews, a survey of university libraries that are active in social media will be conducted. The results show that libraries without social media guidelines develop their own workflows for working in social media, and that in libraries with social media guidelines, these workflows primarily serve as a basis for their work in social media. The resulting recommendations for action are to transfer alternative workflows into codified guidelines, to review existing social media guidelines with regard to the required addressing of internal and external target groups, as well as to cooperate with the university as a superordinate institution
Fit für die Konzeption von E-Learning-Angeboten: Eine praktische Online-Einführung für Angestellte in Bibliotheken
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Erstellung von E-Learning-Angeboten in Bibliotheken. Im Zuge der Digitalisierung verändert sich das Verhalten von Bibliotheksnutzern. Der Bedarf nach E-Learning-Angeboten in Bibliotheken steigt. Das tatsächliche Angebot der Bibliotheken wird diesem steigenden Bedarf jedoch nicht gerecht. Insbesondere werden die Frage nach möglichen Gründen für das mangelnde Angebot und die Bedarfe der Angestellten in Bibliotheken in diesem Bereich genauer betrachtet. Nach der theoretischen Auseinandersetzung mit den Themen Informationskompetenz und E-Learning an Hochschulen folgt der empirische Teil der Arbeit. In Form einer Onlineumfrage wurden u.a. die Kompetenzen und Bedarfe sowie zeitliche und finanzielle Rahmenbedingungen der Angestellten im Bereich der Konzeption und Erstellung von E-Learning-Angeboten erfasst. Zudem wurden die Angestellten zum aktuellen Angebot von E-Learning an der Bibliothek, in der sie tätig sind, befragt. Über die Hälfte der befragten Angestellten gab an, dass in der Bibliothek, in der sie tätig sind, keinerlei E-Learning-Angebote zur Verfügung stehen. Gründe hierfür sind nach Angabe der Befragten in erster Linie die zeit- und arbeitsintensive Erstellung sowie die aufwändige Pflege von E-Learning-Angeboten.
Als Ziel der Arbeit wurde unter Einbeziehung der konkret ermittelten Bedarfe von 327 Angestellten in Bibliotheken eine Online-Einführung konzipiert und in Form eines Erklärvideos umgesetzt. Das Video beantwortet die wichtigsten Fragen bei der Konzeption und Erstellung von E-Learning-Angeboten und soll somit die Schwelle zur Erstellung solcher Angebote verringern.
Hier der Link zu dem Video auf Youtube: https://youtu.be/M7st4sgl2x
Die neue Informationsmacht der Fußballvereine: Reduzieren webbasierte Kommunikationsmöglichkeiten die Abhängigkeit professioneller Fußballvereine vom Journalismus
Das Fußball-Fieber im Land des viermaligen Weltmeisters ist ungebrochen, die Liga erzielt immer höhere Einnahmen über die Rechteverwertung und der Zuschauerschnitt ist europaweit einmalig hoch. Gleichzeitig nimmt die Digitalisierung, angetrieben durch eine breitflächige Nutzung des World Wide Web, immer größeren Einfluss auf alle gesellschaftlichen Teilbereiche und hat auch den Sport erreicht. Sportinstitutionen bündeln durch das bestehende Interesse an Sport und Unterhaltung viele Nutzer und haben durch das Internet die Möglichkeit, ihre Erzählungen vor einem großen Publikum selbst zu publizieren – außerhalb von journalistischer Reichweite und Vermittlung. Das wirft die Frage auf, welchen Einfluss dieses Vorgehen auf externe und unabhängige Berichterstattung hat. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf das Verhältnis der Fußballvereine zum Journalismus aus, wenn sie ihre Kommunikation nun direkt und selbstständig an Ihre Fans verbreiten können? Reduziert das ihre bisherige Abhängigkeit über den Journalismus stattzufinden? Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, jene Fragen zu beantworten. Für ein besseres Verständnis der Thematik, wird zunächst betrachtet, um welchen Prozess es sich bei der Digitalisierung handelt und welche Veränderungen sich dadurch für den Sportjournalismus ergeben. Anschließend wird untersucht, wie professionelle Fußballvereine die Digitalisierung zu ihrem Vorteil nutzen. Dazu wird analysiert, was Online-Kommunikation für die Sportclubs attraktiv macht und anhand einiger Beispiele dargelegt, wie die Vereine im Web welche Informationen verbreiten. Abschließend werden die sich daraus ergebenen Auswirkungen auf die Sportberichterstattung beleuchtet.
Die Ergebnisse zeigen, dass professionelle Fußballvereine das Web ausgiebig dafür nutzen, um ihre Unternehmenserzählung zu verbreiten und die Fan-Bindung zu verbessern. Die Digitalisierung stellt einen Machtgewinn zugunsten der Sportvereine dar. Doch die Sportclubs sind weiterhin auf externe Medien und journalistische Qualität angewiesen, um in möglichst viele gesellschaftliche Bereiche vorzudringen und die Reichweite für die Vermarktung ihrer Profession zu nutzen.Football is and has been one of the most popular sports in Germany ever. The brand value of german Bundesliga has gotten to an all time high while the avarage attendance on a matchday is the highest in Europe. Meanwhile the digitalisation is shaping society through mainstream usage of the world wide of web and has also reached the world of sport.
Members of the sport buisness are capturing their popularity on common places oft he internet which gives them the opportunity to reach out to fans without the help of journalism, where they can do their own distributions infront of their stakeholder. It raises the question what this development does to external and independent media coverage. Will it affect the relationship between footballclubs and journalists? Will it reduce the dependency of footballclubs to rely on journalism? It is the aim of this bachelor thesis to answer those questions.
For a better understanding of the subject matter I first looked at what the term digitalisation is meant to be and in what ways it will impact sport journalism.
Subsequently the paper investigates on how professional footballclubs are using the web in their favour. Therefore I analysed what makes online communication so attractive for sportclubs and showed with the aid of some actual cases how and what information is shared by footbalclubs through the web. As a last point I looked at the consequences the coverage of sport may face through those actions.
The results are showing that professional football clubs are using the web extensively to shape their corporate communication and to extend their customer relationship. The digitalisation means the footballclubs are gaining power to tell their story publicly on their own. But at the same time journalism and external news coverage is still relevant to maintain mainstream awareness and to place their profession on the market
Der Schreibwarenmarkt in Deutschland: eine strategische Unternehmensanalyse vor dem Hintergrund der Digitalisierung
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Veränderung des Schreibwarenmarktes in Deutschland. Dieser steht unter dem Einfluss der voranschreitenden Digitalisierung, die verschiedene Bereiche im Markt betrifft und besonders die Kundengruppen verändert. In diesem Kontext werden die Strategien von Schreibwarenunternehmen untersucht und Erfolgsfaktoren herausgestellt.
Dazu wurde zunächst der Markt definiert und der Einfluss der Digitalisierung dargestellt.
Anschließend wurden beispielhaft drei Unternehmen herangezogen, deren Strategien mithilfe der SWOT-Analyse sowie der Produkt-Markt-Matrix untersucht wurden. Die Ergebnisse wurden daraufhin verglichen und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den einzelnen Strategien untersucht. Auf dieser Basis wurden abschließend Handlungsempfehlungen sowohl für die Branche als auch für die betrachteten Unternehmen abgeleitet.
Das Ergebnis der Arbeit zeigt, dass die Digitalisierung die Strukturen und besonders den Bedarf der Kunden des Schreibwarenmarktes verändert. Darauf müssen sich die Unternehmen einstellen und weitere Geschäftsfelder außerhalb des Marktes in Betracht ziehen sowie die Möglichkeiten von digitalen Produkten nutzen. Zudem wird eine Verschiebung des Kundenfokus auf den B2C-Bereich empfohlen, wobei sowohl die Felder Schule als auch Kreativanwender an Relevanz zunehmen sollten.This thesis deals with the changes in Germany’s stationery market. The market is influenced by the progressing digitalisation that affects different sections of it, especially the costumers and their needs. Against this background, the different strategies of companies in the market will be examined to emerge key success factors.
In order to do this, the stationery market will be defined, and the influence of the digitalisation described. Afterwards, the strategies of three companies will be analysed using the SWOT analysis as well as the Ansoff Matrix. Furthermore, the results will be compared to analyse the similarities and differences of the individual company strategies.
Based on this, recommendations of action for the industry, along with the examined companies, will be derived.
The result of this thesis shows that digitalisation has an impact on the market structure and the customers’ needs. The companies will have to adapt to these changes. For that, they might consider different business sectors outside of the stationery market and take advantage of the use of digital products. Additionally, a shift in the costumer focus to the B2C sector is recommended, whereby both the fields of school and creative users should become increasingly relevant
Die Rolle des Intranets beim Onboarding-Prozess
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Rolle des Intranets während des Onboarding-Prozess. Dabei wird das Intranet und seine Anwendung in Bezug auf dessen Nutzen für die Einarbeitung und Integration von neuen Mitarbeitern analysiert. Das Ziel war es den positiven Effekt des Intranets bei der Integration neuer Mitarbeiter aufzuzeigen. Dabei wurden die Fachgebiete Onboarding, Interne Unternehmenskommunikation und Intranet auf ihre Bedeutung in Bezug auf die Mitarbeiterintegration betrachtet.
Um den Nutzen des Intranets praktisch aufzuzeigen werden die verschiedenen Themengebiete in Bezug zur Mitarbeiterintegration gesetzt. Schlussendlich wird das Intranet und einige seiner Funktionen auf ihre Vorteile und Nutzen analysiert. Abschließend soll diese Arbeit dem Leser die Vorteile des Intranets und seiner jeweiligen Anwendung für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter beschreiben
Eine Bestandsaufnahme von Mobile Payment in Deutschland: Stärken und Schwächen der Geschäftsmodelle ausgewählter Anbieter
Seit 2018 sind die Mobile Payment-Anbieter Apple Pay und Google Pay auf dem deutschen Markt vertreten. Innerhalb der letzten Jahre haben sich jedoch auch weitere Anbieter auf den deutschen Markt für Mobile Payment begeben. Die Entwicklung der Mobile Payment Nutzung in Deutschland wurde bereits in einigen Statistiken und Befragungen behandelt, jedoch fehlt bislang eine Übersicht der aktuellen Anbieter in Deutschland sowie eine vergleichende Analyse ihrer Geschäftsmodelle, um die Unterschiede der Angebote zu verstehen und zukünftige Erfolgschancen feststellen zu können. Das Ziel dieser Arbeit ist demnach, die Geschäftsmodelle ausgewählter Anbieter auf Stärken und Schwächen und unter Berücksichtigung auftretender Netzwerkeffekte zu untersuchen, um daraus resultierend einen Ausblick über ihren Erfolg am deutschen Markt zu geben. Der Leser soll somit nicht nur einen Überblick über den Mobile Payment Markt in Deutschland und die wichtigsten Anbieter bekommen, sondern ihm soll zudem vermittelt werden, was die aktuellen Anbieter voneinander unterscheidet und welche Anbieter in Zukunft erfolgreich sein werden. Dazu werden folgende Forschungsfragen gestellt: Welche Stärken und Schwächen lassen sich durch eine vergleichende Geschäftsmodellanalyse der Mobile Payment Anbieter unter Berücksichtigung auftretender Netzwerkeffekte identifizieren?
Welcher der zu untersuchenden Anbieter besitzt resultierend aus diesen Ergebnissen die größten Erfolgschancen? Im Hauptteil erfolgt eine Geschäftsmodellanalyse basierend auf dem eigenständig entwickelten iBusinessmodel, sowie eine Gegenüberstellung der Geschäftsmodelle, durch welche die Stärken und Schwächen der Anbieter identifiziert und die Erfolgschancen beurteilt werden. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass Apple Pay anhand der identifizierten Stärken die größten Erfolgschancen hat, gefolgt von Payback Pay, dem Mobilen Bezahlen der Sparkasse und der EDEKA-App. Da jedoch fast alle Angebote auf eine spezielle Kundengruppe beschränkt sind, werden in Zukunft weiterhin mehrere Anbieter existieren, da sich eine Marktführerschaft nur schwer realisieren lässt.
Die Ergebnisse lassen jedoch darauf schließen, dass Hardwarehersteller wie Apple sowie unabhängige Anbieter wie Payback, welche eine hohe Reichweite und viele Mehrwerte bieten, den deutschen Markt für Mobile Payment in Zukunft vermutlich mit großen Marktanteilen dominieren werden.The mobile payment providers Apple Pay and Google Pay have been present on the German market since 2018. In recent years, however, other providers have also entered the German market for mobile payment. The development of mobile payment usage in Germany has already been dealt with in some statistics and surveys, however, an overview of the current providers in Germany as well as a comparative analysis of their business models to understand the differences between the offers and to be able to determine future chances of success is still missing. The aim of this thesis is to examine the business models of selected providers for strengths and weaknesses and in consideration of network effects in order to give an outlook on their success on the German market. The reader should not only get an overview of the mobile payment market in Germany and the most important providers, but also be informed about the differences between the current providers and which providers will be successful in the future. In addition, the following research questions are placed: Which strengths and weaknesses can be identified by a comparative business model analysis of the mobile payment providers, taking into account network effects? Based on these results, which of the providers to be examined has the greatest chances of success? In the main part, a business model analysis based on the independently developed iBusinessmodel is carried out, as well as a comparison of the business models, by means of which the strengths and weaknesses of the providers are identified, and the chances of success are assessed. The study concludes that Apple Pay has the best chances of success based on theidentified strengths, followed by Payback Pay, the mobile payment of the Sparkasse and the EDEKA app. However, since almost all offers are limited to a special customer group, several providers will continue to exist in the future, as market leadership is difficult to achieve. However, the results suggest that hardware manufacturers such as Apple and independent providers such as Payback, which offer a high reach and many added values, will probably dominate the German market for mobile payment with large market shares in the future
Interllectual Capital- und Knowledge-Management Prozesse, Strukturen und Systeme in kleinen Unternehmensberatungen - Bestandsaufnahme, Verbesserungsmöglichkeiten und Handlungsempfehlungen am Beispiel der ARTEMEON Management Partner GmbH
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Intellectual Capital- und Wissensmanagement in der Unternehmensberatung und der Frage, welcher Umsetzungsgrad eines Wissensmanagement-Systems in einer kleinen Unternehmensberatung sinnvoll und angemessen ist.
Dabei wird eine Mixed-Methods-Bestandsaufnahme bei der ARTEMEON Management Partner GmbH, einem unabhängigen Beratungs- und Softwareunternehmen in Ratingen, durchgeführt. Die Untersuchung beinhaltet eine quantitative Bestandsaufnahme mittels eines Fragebogens sowie qualitative Untersuchungen von Wissensmanagement-Bausteinen und ein qualitatives Interview mit dem Geschäftsführer des Unternehmens. Die Ergebnisse fließen in ein Entwicklungsstufenmodell, das aus einschlägiger Literatur zum Wissensmanagement entwickelt wurde. Das Modell orientiert sich an den Bausteinen des Wissensmanagements nach Probst, Raub und Romhardt.
Darauf aufbauend wurden eine Definition des Begriffs Intellectual Capital für ARTEMEON, Handlungsempfehlungen, Methoden und Werkzeuge zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen, Kontrollinstrumente zur Wissensbewertung und ein Meilensteinplan zur Umsetzung im Unternehmen entworfen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass ein Wissensmanagementsystem und sein Umsetzungsgrad dann angemessen und sinnvoll sind, wenn es von den Mitarbeiter*innen des Unternehmens akzeptiert und mit Leben gefüllt wird. Deshalb verfolgen die vorgestellten Methoden und Werkzeuge einen kollaborativen Ansatz, der die Definition und im Zuge des Kontrollkreislaufs fortlaufende Anpassung von Wissenszielen auf drei Ebenen aufteilt, anstatt einem reinen Top-Down-Ansatz mit vorgegebenen Wissenszielen zu folgen.
Mit Blick auf die Umsetzung der Ergebnisse bei der ARTEMEON Management Partner GmbH soll der gewählte kollaborative Ansatz dafür sorgen, dass dem Wissensmanagement Stück für Stück mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegengebracht wird, um perspektivisch eine wissensorientierte Unternehmenskultur mit dem Zielbild der sogenannten Wissenskultur zu erreichen.This bachelor thesis explores the issue of intellectual capital and knowledge management in consulting firms and questions which degree of implementation of a knowledge management system is reasonable and appropriate in a small consulting firm.The empirical data underlying this thesis was gathered via a mixed methods approach carried out at the ARTEMEON Management Partner GmbH, an independent consulting and software company based in Ratingen, Germany. The research design consists of a quantitative survey through a self-completion questionnaire as well as qualitative investigations of knowledge management components, including an interview with the company’s managing director.
The results were transferred into a framework designed to show different stages of development for each knowledge management component. This framework is based on existing literature and follows the building blocks of knowledge management according to Probst, Raub and Romhardt. To improve the status quo of knowledge management at ARTEMEON, recommendations for specific measures and control instruments were drafted, including a milestone plan to implement both strategic aspects as well as tangible operating measures.
The results show that any knowledge management system and its degree of implementation are appropriate and reasonable if it is accepted and filled with life by the company’s employees. Therefore, the methods and tools presented follow a collaborative approach that divides the definition and continuous adjustment of knowledge objectives on three levels instead of a more common top-down-approach with predefined knowledge objectives.
Regarding the implementation of the milestone plan at ARTEMEON, the collaborative approach intents that knowledge management is gradually given more attention and appreciation to, over time, achieve a knowledge-oriented corporate culture and work towards the goal of a so-called “knowledge culture” at the firm
Neue Nachrichten für alte Zeitungen - Die Integration von TEI und IIIF in die Deutsche Digitale Bibliothek
Mit der zunehmenden Digitalisierung historischer Zeitungen wachsen die Anforderungen an deren digitale Präsentation und Verfügbarkeit. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) baut die Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) seit Anfang 2019 ein nationales Zeitungsportal auf, das perspektivisch alle in Deutschland verfügbaren digitalisierten Zeitungsbestände zusammenführen soll. Dieser ambitionierte Ansatz stellt das Portal vor verschiedene konzeptionelle und technische Herausforderungen, denen die Standardformate zur Digitalisierung historischer Zeitungen (METS/MODS, ALTO-XML) nur bedingt gerecht werden können. Eine Lösung könnte die Einbindung des IIIF-Standards zur Bildpräsentation und das in den Digital Humanities verbreitete Textformat TEI bieten. Durch deren Integration können sowohl hochwertige Bilddigitalisate abgebildet als auch die wissenschaftliche Arbeit durch die Möglichkeit zur automatisierten Auswertung digitalisierter Zeitungstexte unterstützt werden. Eine produktive Kombination dieser beiden Technologien ist bisher jedoch kaum praktisch umgesetzt oder wissenschaftlich erforscht worden.
Ziel der Arbeit ist es, die Vor- und Nachteile einer Integration des IIIF-Standards und des TEI Formats in wissenschaftlichen Portalen aufzuzeigen. Die Analyse wird durch die praktischen Anforderungen an die Entwicklung des DDB-Zeitungsportals geleitet und soll dieses im Rückschluss konstruktiv mitgestalten. Die Schwierigkeiten bei der Einbindung beider Technologien in wissenschaftliche Portale, wie das der DDB, werden in der Analyse deutlich. Diese deutet zudem darauf hin, dass die Integration nur durch eine Erweiterung der Portalarchitektur und den gezielten Einsatz von Programmierschnittstellen (APIs) gelingen kann. Dieser Ansatz ermöglicht einen zentralen Einstieg für die optimierte private und die wissenschaftliche Nutzung digitaler Zeitungskorpora.The increasing digitalisation of historical newspapers creates new expectations towards their digital representation and access. Funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), the German Digital Library started work on a digital national newspaper portal in early 2019. In the long term, this portal aims to unite all digital newspaper holdings on a national level. This ambitious approach gives rise to various new technological and conceptual challenges for the portal, which can be met only partially by existing standard formats used in the digitalisation processes of historical newspapers (i.e. METS/MODS, ALTO-XML). A promising solution is the integration of the IIIF-Standard for image representation and the text-based format TEI, which is widely used in digital humanities. As a result of this integration, high-quality digitalised images can be represented and research can be supported through provisions for automated textual analysis of digital newspaper texts. A productive combination of these two technologies has hardly been realised in practice nor has it triggered considerable research so far.
The aim of this thesis is to indicate advantages and disadvantages of the integration of the two technologies in research portals. The analysis is informed by practical considerations and demands currently faced by the German Digital Library in the development of their Newspaper Portal, which will be informed constructively by conclusions from this analysis in turn. This thesis’s analysis highlights the challenges of integrating both technologies into a single research portal, such as the German Digital Library’s Newspaper Portal. It indicates that the integration of both technologies can – at this point – only be achieved through extensions of the portal’s structure and the purposeful use of Applied Programming Interfaces (API). This approach opens up a crucial gateway for the optimised private and scientific usage of digital newspaper archives
"Fair Fashionista" - Konzeption, Gestaltung und medienpraktische Umsetzung eines Blogs zum Thema "Fair Fashion" sowie eine begleitende Instagram-Seite
Die vorliegende Bachelorarbeit dokumentiert und reflektiert die Konzeption, Gestaltung und medienpraktische Umsetzung des Blogs fair-fashionista-cologne.de zum Thema Fair Fashion. Zum einen informiert der Blog über die Problematik für Textilarbeiter und Umwelt, die durch die Massenproduktion der Fast-Fashion-Industrie resultiert. Zum anderen dient er als Wegweiser für faire Mode in Köln und zeigt auf, wo sie erworben werden kann. Blogs, die das Thema Fair Fashion beziehungsweise faire Mode behandeln gibt es viele, jedoch bisher keinen, der sich ausschließlich auf die Thematik rund um faire Mode bezieht, ohne dabei auch verwandte nachhaltige Themen wie Zero Waste oder nachhaltig Reisen aufzugreifen. fair-fashionista-cologne.de konzentriert sich zunächst ausschließlich auf faire Mode, der lokale Bezug des Blogs ist dabei gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal von fair-fashionista-cologne.de. Des weiteren liefert der Blog Inspiration und stellt modische Alternativen zu Fast Fashion vor. Er spricht damit sowohl Einsteiger, als auch Experten des Themas an. Die Konzeption umfasst die Struktur und den Aufbau der Website sowie das Design. Auch der Content wurde eigens für die Site produziert: die Themenwahl basiert dabei auf der durchgeführten Zielgruppen-, Konkurrenz- und Keywordanalyse sowie auf den Ergebnissen aus der Online-Befragung. Erstellt wurde der Blog mit dem Content-Management-System WordPress. Die folgende Arbeit beschreibt die Durchführung der Analysen zur Ermittlung des Konzepts für den Blog sowie die praktische Umsetzung, die auf diesen Ergebnissen basierte. Zudem geht hervor, wie der Blog durch individuelle Anpassungen des Themes personalisiert wurde. Um Traffic zu erzeugen und die Sichtbarkeit des Blogs zu erhöhen, wurden Suchmaschinenoptimierungen auf der Website sowie in allen Blogbeiträgen vorgenommen und eine begleitende Social Media Strategie ausgearbeitet
Wie beeinflusst Automatisierung die Glaubwürdigkeit im Journalismus?
In dieser Arbeit wird das junge Phänomen des automatisierten Journalismus behandelt. Unter Verwendung internationaler Studien werden erste Erkenntnisse zur Wahrnehmung von Glaubwürdigkeit bei Rezipienten*innen und Journalisten*innen in Nachrichtenartikeln untersucht. In diesem Zusammenhang wird ein umfangreicher Einblick in den Aspekt der Glaubwürdigkeit und des automatisierten Journalismus geschaffen. Die Ergebnisse zeigen, dass Rezipienten*innen zwischen den Autoren Computer oder Journalist*in nicht unterscheiden konnten. Sie bewerteten die Glaubwürdigkeit automatisierten Artikel höher als von Journalisten*innen. Zudem konnte eine Gewichtung in der Wahrnehmung von Glaubwürdigkeit bei automatisierten Sport- und Finanzartikeln ermittelt werden, sodass die Bewertung der Glaubwürdigkeit themenabhängig sein kann.This thesis deals with the young phenomenon of automated journalism. Using international studies, first findings on the perception of credibility among recipients and journalists in news articles are examined. In this context, a comprehensive insight into the aspect of credibility and automated journalism is provided. The results show that recipients could not distinguish between the authors computer or journalist. They rated the credibility of automated articles higher than that of journalists. Furthermore, a rating in the perception of credibility could be determined for automated sports and financial articles, so that the assessment of credibility can be topic-dependent