Institut für Informationswissenschaft
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Social TV: Welches Potenzial bietet der Second Screen für Fernsehredaktionen
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, welches Potenzial der Second Screen den Fernsehredaktionen bietet. Hierzu wird zunächst die Entwicklung des Fernsehens und die aktuelle Fernsehnutzung analysiert. Außerdem wird erläutert, was sich hinter den Begriffen ‚Second Screen‘ und ‚Social TV‘ verbirgt und welche Rolle diese in der Fernsehnutzung einnehmen. Ebenso werden bestehende Beispiele der Second-Screen-Nutzung aufgeführt und deren Strategie analysiert. Es werden die technischen Möglichkeiten des Second Screens betrachtet und wie diese effizient eingesetzt werden können. Zum Schluss wird das Potenzial des Second Screens für Fernsehredaktionen veranschaulicht und mögliche Entwicklungen in Bezug auf die Second-Screen-Nutzung am deutschen Fernsehmarkt betrachtet.This bachelor thesis deals with the potential the second screen offers to television editorial departments. To do this, it starts by analyzing the development of television and current television use. In addition, the terms 'Second Screen' and 'Social TV' are explained and their role in television use is described. Furthermore, existing examples of second screen use are listed and their strategy is analyzed. The technical possibilities of the second screen are considered and how these can be used in the best possible way. Lastly, the potential of the second screen for television editorial departments is illustrated and possible developments with regard to second screen use on the German television market are considered
Open Educational Resources an Hochschulbibliotheken - Ein Vergleich zwischen Kanada und Australien
Das Ziel dieser Arbeit ist war es, die OER-Aktivitäten an Hochschulbibliotheken in den zwei englischsprachigen Commonwealth Ländern Kanada und Australien zu untersuchen und zu vergleichen. Dazu wurde ein Fragebogen an Hochschulbibliotheken versendet und jeweils zwei Hochschulbibliotheken pro Land verglichen.
Die Arbeit gibt zunächst einen allgemeinen Überblick über die Ursprünge und Entwicklung von Open Educational Resources, ihre rechtlichen Grundlagen und die Rolle der Hochschulen und Hochschulbibliotheken. Der Vergleich beginnt mit einer Skizzierung beider Hochschulbildungssysteme, stellt dann die jeweiligen Universitäten mit ihren OER-Aktivitäten vor und vergleicht diese. Eine Gesamtüberblick über OER in beiden Ländern schließt sich an unter Zuhilfen- ahme der Analyse zweier australischer Artikel, die die Gründe der verzögerten OER-Entwicklung ihres Landes darlegen und mögliche Lösungen (Handlungsfelder) aufgezeigen
Neue Chancen der qualitativen Online-Marktforschung. Aktuelle Tendenzen internetbasierter Erhebungen qualitativer Daten in der Marktforschungsbranche
Darf nicht veröffentlicht werden
Persuasives Design im Kontext der Blutspende - Testen von Strategien zur Steigerung der Blutspendeintention
Demografische Veränderungen und die Errungenschaften der Medizin führen dazu, dass der Rekrutierung neuer Blutspender eine immer größere Bedeutung zukommt. Hier bietet sich Potenzial für Persuasives Design, das bereits in anderen Forschungsdisziplinen genutzt wird, um das Verhalten von Individuen zu beeinflussen. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit der Entwicklung und dem Testen dreier persuasiver Strategien zur Steigerung der Blutspendeintention.
Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, ob die persuasiven Strategien die Blutspendeintention der Zielgruppe steigern und welche der Strategien hierbei den größten Einfluss verzeichnet.
Als Methodik wurde der Mixed-Methods Ansatz gewählt. Zunächst wurden qualitative Interviews (N=5) mit der Zielgruppe (junge Erwachsene, bisherige Nicht-Spender) durchgeführt, in denen u.a. konkrete Barrieren bezüglich der Blutspende sowie mögliche Motivatoren identifiziert wurden.
Basierend auf Erkenntnissen der Literatur sowie den Ergebnissen der qualitativen Untersuchung wurde ein Prototyp einer mobilen Ansicht des DRK entwickelt. Hier wurden drei persuasive Strategien implementiert. Diese wurden anschließend in eine Online-Befragung (N=261) eingebunden.
Die Ergebnisse zeigen, dass alle drei persuasiven Strategien die Blutspendeintention der Zielgruppe steigern konnten. Die größte Wirkung erzielte hierbei Strategie 3, die auf dem Prinzip Social Proof basierte und die Vorteile des Blutspendens für den Spender selbst hervorhob. Die Forschungsergebnisse bieten einen Anhaltspunkt für die weitere Untersuchung persuasiver Strategien.Demographic changes and the achievements of medicine mean that the recruitment of new blood donors is becoming increasingly important. This offers potential for Persuasive Design, which is already used in other research disciplines to influence the behavior of individuals. For this reason, this master thesis deals with the development and testing of three persuasive strategies to increase blood donation intention.
The aim of the thesis is to determine whether the persuasive strategies increase intention of donating blood in the target group and which of the strategies has the greatest influence.
As methodology the mixed-methods approach was chosen. First, qualitative interviews (N=5) were conducted with the target group (young adults, previous non-donors) in which, among other things, concrete barriers regarding blood donation as well as possible motivators were identified.
Based on the findings in literature as well as the results of the qualitative study, a prototype of a mobile view of the DRK was developed. Three persuasive strategies were implemented here. These were then integrated into an online survey (N=261).
The results show that all three persuasive strategies were able to increase the intention of donating blood in the target group. Strategy 3, which was based on the principle of social proof and emphasized the benefits of donating blood for the donor himself, achieved the greatest effect here. The research results provide a starting point for further investigation of persuasive strategies
Interpretation von Datenvisualisierungen. Eine Analyse der Kompetenzen von Studierenden zum Thema COVID-19
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Interpretation von Datenvisualisierungen. Der Interpretationsprozess wird aufgeschlüsselt und tiefergehend erklärt. Außerdem wird ein Interpretationsmodell vorgestellt, das auf Grundlage vorherrschender Theorien entwickelt wurde. Das Modell beinhaltet fünf zentrale Interpretationsschritte auf dem Weg hin zu Wissen aus Datenvisualisierungen. Zudem werden die Grundlagen der Gestaltung von Datenvisualisierungen erläutert. Es wird außerdem auf die Bedeutung von Datenvisualisierungen in der Gesellschaft eingegangen. Anhand einer Analyse, mittels einer Befragung von Studierenden, werden die Interpretationskompetenzen zu Datenvisualisierungen im Alltag untersucht, um den Einfluss der Darstellungsform und Komplexität einer Datenvisualisierung zu ermitteln. Außerdem wird die Einschätzung über die eigene Interpretationsfähigkeit von Studierenden erforscht. Zur Erreichung der Forschungsziele werden den Studierenden Wissensfragen zu vier ausgewählten Datenvisualisierung zum Thema COVID-19 gestellt. Abschließend werden die Ergebnisse mit den Hypothesen aus dem Theorieteil verglichen.This paper is about the interpretation of data visualizations. The interpretation process is analyzed and explained in more detail. Furthermore, an interpretation model is presented that was developed on the basis of prevailing theories. The model includes five key interpretation steps on the way to knowledge from data visualizations. In addition, the basics of data visualization design are explained. It also discusses the importance of data visualizations in society. Based on an analysis, by means of a survey of students, the interpretation skills to data visualizations in daily life are investigated, in order to determine the influence of the representation form and complexity of a data visualization. In addition, the assessment about students' own interpretation skills will be explored. To achieve the research goals, students are asked knowledge questions about four selected data visualizations on the topic of COVID-19. Lastly, the results will be compared with the hypotheses from the theory section
Ermöglicht der Einsatz von Memes eine Steigerung der Interaktionsraten des deutschen Twitter-Accounts der Autovermietung Sixt? - Eine empirische Untersuchung
Social-Media-Plattformen sind für Unternehmen eine Möglichkeit, mit potenziellen Kunden zu interagieren. Es kann jedoch vorkommen, dass die Beiträge der Unternehmen kaum zu Interaktionen mit den Nutzern führen, was ein Problem für die Interaktionsraten dieser Social-Media-Kanäle darstellt. In vorliegender Bachelorarbeit wird sich mit diesem Problem beschäftigt und die Wirkung von Memes auf Interaktionsraten untersucht. Das Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob der Einsatz von Memes eine Steigerung der Interaktionsraten des deutschen Twitter-Accounts von Sixt zur Folge hat. Das Ergebnis der empirischen Untersuchung liefert damit eine Antwort auf die Forschungsfrage: Ermöglicht der Einsatz von Memes eine Steigerung der Interaktionsraten des deutschen Twitter-Accounts der Autovermietung Sixt? Hierfür wurde als Erstes darüber aufgeklärt, worum es sich bei Memes handelt, wie sie sich verbreiten und welche Wirkungen sie auf Internetnutzer haben. Des Weiteren wurde erklärt, was Social-Media-Plattformen sind und was die Plattform Twitter von anderen unterscheidet.
Außerdem wurde erläutert, was Interaktionen sind und welche Bedeutung die Interaktionsrate hat. Durch diese Grundlagen war es im empirischen Teil möglich, Variablen zu bilden, die in Unterhypothesen eingebunden wurden, um die Forschungsfrage der Arbeit überprüfen zu können. Durch quantitative Forschung wurden die Interaktionen und Interaktionsraten von Memes des deutschen Twitter-Accounts von Sixt mit normalen Beiträgen, welche keine Memes sind, des gleichen Twitter-Accounts, verglichen, um Unterschiede festzustellen. Die Variablen Anzahl an Likes, Antworten, Retweets ohne Zitat (o. Z.) und zitierten Retweets wurden hierfür in insgesamt drei Unterhypothesen untersucht, um die Wirkung von Memes auf Beiträge zu messen. Das Ergebnis ist, dass zwei Unterhypothesen bestätigt und eine falsifiziert werden konnten. Memes erhalten demnach signifikant mehr Likes und werden häufiger geteilt als normale Beiträge.
Dafür wird unter Beiträgen, die keine Memes sind, häufiger die Antwort-Funktion genutzt. Aufgrund der Abweichungen der Gesamtzahlen an Interaktionen bei Meme- im Vergleich zu normalen Beiträgen, haben Memes höhere durchschnittliche Interaktionsraten pro Beitrag, weshalb die Antwort auf die Forschungsfrage lautet, dass der Einsatz von Memes die Interaktionsraten des deutschen Twitter-Accounts von Sixt erhöhten und damit positive Auswirkungen auf diese gehabt haben. Unternehmen können die Methoden und Ergebnisse dieser Arbeit als Grundlage nehmen, weiter auf diesem Gebiet zu forschen.Social media platforms are a way for companies to interact with potential customers. However, it can happen that the posts of the companies hardly lead to interactions with the users, which is a problem for the interaction rates of these social media channels. This bachelor thesis deals with this problem and investigates the effect of memes on interaction rates. The aim of this thesis is to find out
whether the use of memes results in an increase of the interaction rates of the German Twitter account of Sixt. The result of the empirical investigation thus provides an answer to the research question: Does the use of memes enable an increase in the interaction rates of the German Twitter account of the car rental company Sixt? For this purpose, it was first explained what memes are, how they spread and what effects they have on Internet users. Furthermore, it was explained what social media platforms are and what distinguishes the platform Twitter from others. Furthermore, it was explained what interactions are and what the interaction rate means. Through these basics, it was possible in the empirical part to form variables that were incorporated into sub-hypotheses in order to be able to test the research question of the thesis. Through quantitative research, the interactions and interaction rates of memes of the German Twitter account of Sixt were compared with normal posts, which are not memes, of the same Twitter account to determine differences. The variables number of likes, replies, retweets without quote (w. q.) and quoted retweets were examined for this in a total of three sub-hypotheses to measure the effect of memes on posts. The result is that two sub-hypotheses could be confirmed and one falsified. Memes receive significantly more likes and are shared more often than normal posts. In return, the reply function is used more often among posts that are not memes. Due to the deviations in the total number of interactions for memes compared to normal posts, memes have higher average interaction rates per post, which is why the answer to the research question is that the use of memes increased the interaction rates of the German Twitter account of Sixt and thus had a positive impact on them. Companies can take the methods and results of this work as a basis to further research in this area
Konzeption und medienpraktische Umsetzung eines Blogs zum Thema Mountainbiking sowie einer ergänzenden Social-Media-Strategie
Die vorliegende Bachelorarbeit dokumentiert und reflektiert die Konzeption, Gestaltung
und medienpraktische Umsetzung des Weblogs downhyll.de zum Thema Mountainbiking. Der Schwerpunkt des Blogs liegt darauf, Blogposts aufzubereiten, die das Informationsbedürfnis von Mountainbike-Einsteiger*innen bedienen. Er soll als Guide für den Einstieg in den Mountainbike-Sport fungieren. Die Betreiberin des Blogs konzentriert sich bei der Contenterstellung auf die Themengebiete, die für Einsteiger*innen relevant sind. Durch Tipps, Gedanken, Listen und wöchentliche Specials werden Leser*innen über das Thema Mountainbiking informiert. Um Traffic zu generieren und die
Sichtbarkeit des Blogs im Web zu erhöhen, wurde der Blog downhyll.de auf allen Seiten
auf Suchmaschinen optimiert. Ergänzend dazu wurde eine Social-Media-Strategie entwickelt und umgesetzt. Für die Strategie ausgewählt wurde das soziale Medium Instagram
Erwerbungsmanagement an Fachhochschulbibliotheken
Das Erwerbungsmanagement an wissenschaftlichen Bibliotheken folgt einer langen Tradition, unterlag jedoch v. a. in den vergangenen Jahren im Zuge der Digitalisierung erheblichen Veränderungen. Seit Gründung der staatlichen Fachhochschulen zu Beginn der 1970er Jahre wurde regelmäßig über ihre Entwicklung sowie die ihrer Bibliotheken berichtet, u. a. auch über die Erwerbung. Derartige Beiträge erschienen mit der Zeit, v. a. im neuen Jahrtausend, immer seltener, obwohl die eingeführten Neuerungen – z. B. die nutzergesteuerte Erwerbung – zunahmen. Die vorliegende Arbeit knüpft an die Beiträge an und fragt vor dem Hintergrund des spezifischen Bildungsauftrags der Fachhochschulen und der damit verbundenen Funktion ihrer Bibliotheken nach der aktuellen Erwerbungspraxis, u. a. im Hinblick auf Personaleinsatz, Erwerbungsarten sowie Medien als Gegenstand der Erwerbung. Hierzu wurde eine Erhebung an sechs Fachhochschulbibliotheken in NRW durchgeführt, deren Auswertung im Anschluss an die theoretischen Grundlagen präsentiert wird. Der Ausblick beleuchtet das Erwerbungsmanagement schließlich im Kontext der Open-Access-Transformation.Acquisition management at academic libraries follows a long tradition, but has undergone considerable changes, especially in recent years due to digitalization. Since the foundation of the state universities of applied sciences at the beginning of the 1970s, it has been regularly reported on their development and that of the associated libraries, including the field of acquisition as well. Such contributions have been published over time ever less frequently, particularly in the new millennium, although the innovations introduced increased, e. g. the user-driven acquisition. The present thesis builds on these contributions and, against the background of the specific educational mandate of the universities of applied sciences and the associated function of their libraries, examines the current acquisition practice, amongst other things with regard to human resources, types of acquisition and the media as object of acquisition. For this purpose, a survey was carried out at six libraries of universities of applied sciences in North Rhine-Westphalia, whose evaluation is presented following the theoretical foundations. Finally, the last chapter throws light on the library’s acquisition management in the context of the transformation to open access
TinkerToys in der Bibliothek. Eine medienpädagogische Veranstaltungsreihe für Grundschulen
In der vorliegenden Arbeit wird eine Veranstaltung konzipiert, die Lesekompetenz, Medienkompetenz und MINT-Kompetenz bei Grundschülern spielerisch fördert. Diese findet in einer Bibliothek statt. Zudem werden verschiedene Veranstaltungen aus dem Bereich MINT in deutschen Bibliotheken vorgestellt.In the present work, an event is designed that playfully promotes literacy, media literacy and MINT skills in primary school students. This takes place in a library. In addition, various events in the field of MINT will be presented in German libraries
Kurs- und Beratungsangebot für Promovierende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen für angewandte Wissenschaften
Promovierende stellen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine neue und wachsende Gruppe unter den Forschenden dar, stehen jedoch bisher kaum als Zielgruppe im Fokus der Bibliotheken. Dabei hat gerade diese Zielgruppe einen spezifischen Bedarf an Informationsinfrastruktur und begleitenden Kurs- und Beratungsangeboten. Im Zentrum dieser Arbeit stehen Promovierende der Ingenieurwissenschaften, da sie an Hochschulen für angewandte Wissenschaften die größte fachliche Gruppe innerhalb der Promovierenden bilden. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Kompetenzen Promovierende der Ingenieurwissenschaften im Verlauf der Promotionsphase erwerben müssen und in welchen Kompetenzbereichen die Bibliothek den Kompetenzerwerb durch ein entsprechendes Kurs- und Beratungsangebot unterstützen kann. Um ein zielgruppen- und fachspezifisches Angebot zu konzipieren ist dabei eine intensive Auseinandersetzung mit dem Forschungsprozess der Promovierenden notwendig. Die Arbeit liefert eine Auswertung der zu erwerbenden Kompetenzen und des Bedarfes der Zielgruppe und konzipiert davon ausgehend ein Kurs- und Beratungsangebot.PhD students represent an emerging group of researchers at universities of applied sciences. However, they have hardly been a target group in the focus of libraries. It is precisely this target group that has a specific need for information infrastructure, accompanying courses, and consulting services. The focus of this work is on PhD students in engineering, the largest group within the PhD students at universities of applied sciences. This thesis explores which competencies PhD students of engineering need to expand throughout the doctoral phase and in which competence areas the library can support acquiring competence through a corresponding range of courses and consulting. In order to design a target group and subject-specific offer of courses and consulting services, an intensive examination of the research process of the PhD students is necessary. The thesis provides an evaluation of the competencies to be acquired and the target group's need for supportive offers and, based on this, designs a range of courses and consulting