Institut für Informationswissenschaft
Not a member yet
1202 research outputs found
Sort by
Dark Academia und Co. - Bookstagram Aesthetics und ihr Nutzen für öffentliche Bibliotheken
Die sozialen Medien werden in allen Bereichen des alltäglichen Lebens immer präsenter, auch Bibliotheken sind von diesem Wandel betroffen. Es entwickeln sich auf allen sozialen Plattformen Nischen, die verschiedene Aspekte widerspiegeln, so zum Beispiel auch die Instagram-Nische Bookstagram. In dieser haben sich verschiedene Trends zu Ästhetiken oder Aesthetics herauskristallisiert, die neben dem rein optischen Aspekt auch eine bestimmte Gattung Literatur, die besondere Motive wiedergibt umfasst. In dieser Bachelorarbeit werden die beliebtesten Aesthetics erklärt und eine Auswahl dazu passender Romane wird getroffen. Auf dieser Basis wird eine konzeptionelle Handlungsempfehlung entwickelt. Diese zeigt, wie öffentliche Bibliotheken diese Ästhetiken nutzen können, um ihr Image zu verbessern, Neukunden zu gewinnen und das Community Building zu fördern.Social media are becoming increasingly present in all areas of everyday life, and libraries are also affected by this change. Niches are developing on all social platforms that reflect different aspects, such as the Instagram niche Bookstagram. In Bookstagram, various trends have emerged on Aesthetics, which, in addition to the purely visual aspect, also includes a certain genre of literature that reflects particular motifs. In this bachelor thesis, the most popular Aesthetics are explained and a selection of matching novels is made. On this basis, a conceptual recommendation for action is developed. This shows how public libraries can use these Aesthetics to improve their image, attract new customers and promote community building
Umgang mit der Plattform TikTok – Prävalenz und Umgang mit suchtartigen Verhaltensweisen
Die Plattform TikTok steht im Jahr 2023 als eine der erfolgreichsten Plattformen der sozialen Medien dar. Mit immer weiter steigenden Nutzerzahlen und der wachsenden Bedeutung der App im Alltag eines Menschen, liegt der Bedarf vor, die Wirkung des Mediums auf das Individuum genauer zu betrachten. Hier fällt jedoch auf, dass nur wenige Forschungsergebnisse vorliegen, welche den psychologischen Einfluss auf die Nutzenden untersuchen, insbesondere bezüglich der Suchttendenzen auf TikTok. Diese Arbeit soll vorliegende Forschungsergebnisse zusammenfassen und ein besseres Verständnis der Thematik, wie auch der Nutzenden von TikTok in Deutschland ermöglichen. Dabei wurde ein qualitatives Interview mit acht Teilnehmenden und eine quantitative Befragung mit 120 Probanden durchgeführt, um Prävalenz, Risikofaktoren und mögliche Maßnahmen von suchtartigen Verhaltensweisen auf TikTok zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass das Suchtpotenzial auf TikTok ein bekanntes Thema darstellt, während 12,79% der vorliegenden Stichprobe ein Risiko gezeigt hat, suchtartige Verhaltensweisen auf TikTok zu entwickeln. Der Selbstwert und die Faktoren der Bindung (Nähe, Vertrauen und Angst) haben einen moderaten signifikanten Zusammenhang mit dem Risiko suchtartiger Verhaltensweisen aufgewiesen und können dementsprechend als Risiko- und Schutzfaktoren wahrgenommen werden. Bezüglich möglicher Maßnahmen des Suchtverhaltens stehen Maßnahmen der Mediensucht bereit, wie auch der Zugang zur professionellen Hilfe. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die von TikTok implementierten Funktionen zur Kontrolle des Gebrauchs von vielen Nutzenden nicht bekannt sind und die Wirksamkeit zur Bekämpfung übermäßigen Gebrauchs eher neutral eingeschätzt wird. Weitere Studien sind notwendig, um ein besseres Verständnis von der Entwicklung des Suchtverhaltens zu bekommen und angemessene Maßnahmen, wie auch deren Wirksamkeit, zu identifizieren.The TikTok platform represents one of the most successful social media platforms in 2023. With ever-increasing user numbers and the growing importance of the app in a person's everyday life, there is a need to take a closer look at the effect of the medium on the individual. However, it is noticeable that only few research results are available that examine the psychological influence on users, especially regarding addictive tendencies on TikTok. This paper aims to summarize existing research findings and provide a better understanding of the topic as well as the users of TikTok in Germany. A qualitative interview with eight participants and a quantitative survey with 120 subjects were conducted to analyze prevalence, risk factors and possible measures of addictive behaviors on TikTok. The results show that the danger of addiction on TikTok is a known issue, while 12.79% of the present sample showed a risk of developing addictive behaviors on TikTok. Self-esteem and attachment factors (Close, Depend and Anxiety) have shown a moderate significant relationship with the risk of addictive behaviors. Regarding possible measures of addictive behavior, measures of media addiction are available, as well as access to professional help. The results of the work show that the functions implemented by TikTok to control the use are not known by many users and the effectiveness to combat excessive use is assessed rather neutrally. Further studies are needed to get a better understanding of the development of addictive behavior and to identify appropriate measures, as well as their effectiveness
Integration of a Logging Component into the STELLA Infrastructure
As a key part of human-computer interaction(HCI) and usability testing, the capturing and recording of key user interaction plays a center role for ensuring a reliable post-hoc analysis of collected user interaction data, thus improving the odds of insightful HCI and usability testing cycles for use cases such as the evaluation of interactive information retrieval Systems(IRR). As such, the practice of logging is of significant importance for multiple fields of study such as IIR, HCI and most recently also Living Lab approaches. Living lab approaches represent a user-centered research methodology with a focus on user involvement, experimental approaches and extensive collaboration for the sake of co-production of knowledge and as such, has a dire need for robust and easy to use logging solutions.
With past logging solutions being either expensive, hard to use or error-prone, recent conferences gave rise to new logging solutions using contemporary web technologies, which aim to improve the logging landscape within the research community. Over the course of this paper, two of these recent logging solutions, LogUI and Big Brother, are to be inspected for their key features and then evaluated, whether they are suitable logging solutions for living lab and IIR environments. Results and research indicate, that both logging solutions offer significant benefits for research using living lab and IIR approaches, with LogUI embracing many of the experimental paradigms that guide the living lab approach.Als ein wichtiger Teil von Mensch-Computer Interaktion und Usability Testing, spielt das Aufnehmen von wichtigen Nutzeraktionen eine Hauptrolle, um eine zuverlässige Analyse von Nutzer Interaktion Daten zu versichern. Deswegen ist das Feld des Loggings/ Aufnehmen sehr wichtig dafür, um ertragreiche Einblicke bei dem Bewerten von interaktiven Information Retrieval Systemen(IRR) zu erreichen. Daher ist das Feld des Logging wichtig für mehrere Studienfelder wie z.B. IIR, HCI aber auch der neuen Reallabor Methodik(Living Lab). Living lab verfolgt eine nutzerzentrierte Recherchemethodik mit einem Fokus auf Nutzerinteraktion, experimentelle Methodiken und starke Kollaboration zur Zusammenerstellung von neuem Wissen, und hat deshalb ein großes Verlangen für einfache Logging Lösungen.
Dabei sind die alten Logging Lösungen heutzutage leider entweder teuer, schwer benutzbar oder fehlerhaft in der Ausführung, weswegen kürzliche Konferenzen mehrere neue Arten von modernen Logging Lösungen vorgestellt haben. Über den Lauf dieser Abschlussarbeit, werden zwei dieser neuen Logging Lösungen, LogUI und Big Brother, sich näher angeschaut und danach ausgewertet, ob diese neuen Logging Lösung angebracht für Living Lab und IIR Probleme wären. Die Ergebnisse und Recherche sagen aus, dass beide Logging Lösungen sehr starke Vorteile in einer Living lab oder IIR Umgebung abgeben würden, insbesondere LogUI, welches das experimentelle Recherchieren von Living Lab Methodiken stark mit eigenen Funktionen fördert
Die Vor- und Nachteile von Social Media: Ein Realitätscheck an wissenschaftlichen Bibliotheken
Eine Zusammenfassung des Inhalts liegt nicht vor
Positionsbestimmung wissenschaftlicher Bibliotheken in der externen Wissenschaftskommunikation am Beispiel des Fraunhofer- Fachinformationsmanagements
Als Sammlerinnen von Publikationen aller Art ist die Verbreitung von Forschungsergebnissen innerhalb der Scientific Community (interne Wissenschaftskommunikation) seit jeher ein Kerngeschäft von wissenschaftlichen Bibliotheken. Seltener werden sie bei der externen Wissenschaftskommunikation, die sich an eine breite Öffentlichkeit richtet, als potenzielle Akteurinnen wahrgenommen.
Für diese Arbeit ergibt sich somit die Frage, wo sich wissenschaftliche Bibliotheken im strukturellen Gefüge der externen Wissenschaftskommunikation positionieren können und wollen. Sie wird am Beispiel des Fraunhofer-Fachinformationsmanagements erörtert. Durch eine Literaturrecherche entsteht in dieser Arbeit ein Kommunikationsnetzwerk der externen Wissenschaftskommunikation. Es bildet die Basis für Positionierungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Bibliotheken auf der Meso- und Fachreferent:innen auf der Mikroebene. Eine Online-Befragung erhebt den Status quo der Aktivitäten sowie Einstellungen zu den Möglichkeiten von den Mitarbeitenden im Fraunhofer-Fachinformationsmanagement.
Zentrale Ergebnisse dieser Arbeit sind ein komplexes Kommunikationsnetzwerk und die Positionsbestimmung des Fraunhofer-Fachinformationsmanagements darin. Die entsprechenden Mitarbeitenden beteiligen sich an der externen Wissenschaftskommunikation in empfangenden und unterstützenden Funktionen.As collectors of publications of all kinds, the dissemination of research results within the scientific community (scholarly communication) has always been a core business of scientific libraries. However, they are less often perceived as potential actors in science communication, which is aimed at the general public.
For this thesis, the question thus arises as to where academic libraries can and want to position themselves within the structure of science communication. It is discussed using the example of Fraunhofer library and information services. Through literature research, a communication network of science communication emerges is created in this thesis. It forms the basis for positioning possibilities for scientific libraries on the meso level and subject librarians on the micro level. An online survey determines the status quo of activities as well as attitudes concerning these possibilities as they relate to the Fraunhofer library and information services.
Central results of this work are a complex communication network and the positioning of the Fraunhofer library and information services within it. The appropriate staff participates in science communication in receiving and supporting functions
Topic-Analyse politischer Tweets und Suchvorschläge zur Bundestagswahl 2017
Informationssuchende werden durch die zunehmende Informationsfülle und Menge an Webseiten im Internet immer abhängiger von Suchmaschinen. Während der Bias der Ausgaben dieser Suchmaschinen schon länger im Fokus der Forschung steht, gilt dies nicht für die Suchvorschläge. Diese werden den Suchenden zur Erweiterung oder Spezifizierung ihrer Suchen vorgeschlagen. An der Information Retrieval Research Group der TH Köln wird der Einfluss von Suchvorschlägen auf die politische Meinungsbildung untersucht. Für die Untersuchung dieser Suchvorschläge werden diese in dieser Bachelorbeit thematisch mit Daten aus dem sozialen Netzwerk Twitter in den Vormonaten der Bundestagswahl 2017 verglichen. Hierbei werden verschiedene Einflussfaktoren auf die Übereinstimmung der Themen und den Zeitversatz innerhalb der Zeitreihen der Suchvorschläge und der Themen aus Twitter untersucht. Es wird festgestellt, dass Suchvorschläge zu Personen der Parteien AFD und DIE LINKE deutlich abhängiger von den Diskussionen und dominierenden Themen auf Twitter sind. Themen auf Twitter tauchen zu Personen der AFD schneller und zu Personen der AFD und DIE LINKE stärker in den Suchvorschlägen auf als zu Personen anderer Parteien. Hierbei können jedoch nur sehr schwache systematische Unterschiede abhängig von der Kategorie der Themen festgestellt werden
Der DFG-Kodex zur guten wissenschaftlichen Praxis - Eine qualitative Untersuchung zur Umsetzung an Universitäten und Forschungseinrichtungen
Wissenschaftliche Integrität und gute wissenschaftliche Praxis sind die Eckpfeiler vertrauenswürdiger Forschung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2019 Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis herausgegeben, die von Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis zum Juli 2022 umgesetzt werden müssen, wenn sie weiterhin Drittmittel aus den Töpfen der erhalten wollen. Ziel der Arbeit ist es, die Umsetzung des DFG-Kodex an Universitäten und Forschungseinrichtungen zu untersuchen. Vor dem Hintergrund, dass die wissenschaftliche Integrität und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft durch Veröffentlichungen in sogenannten Raubzeitschriften gefährdet ist, wurden relevante Leitlinien ausgewählt. Mit einer qualitativen Inhaltanalyse wurde die Frage beantwortet, wie die den Publikationsprozess betreffenden Leitlinien an ausgewählten Universitäten und Forschungseinrichtungen umsetzten.
Dabei zeigte sich, dass nur etwa die Hälfte der Einrichtungen diese Leitlinien in ihren eigenen Papieren zur guten wissenschaftlichen Praxis umsetzte.Research integrity and good scientific practice are the cornerstones of trustworthy research. In 2019, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) issued guidelines to ensure good scientific practice, which universities and research institutions must implement by July 2022 in order to continue receiving third-party funding from the DFG. The aim of this thesis is to examine the implementation of the DFG guidelines at universities and research institutions. In the context that scientific integrity and the public's trust in science are endangered by publications in so-called predatory journals, relevant guidelines were selected. A qualitative content analysis was used to answer the question of how the guidelines concerning the publication process were implemented at selected universities and research institutions. This analysis showed that only about half of the institutions implemented these guidelines in their own papers on good scientific practice
Trennen für die Umwelt – Ein Quasi-Experiment über Recyclinglabels als Nudging auf Lebensmittelverpackungen
Das Engagement von Verbrauchern Lebensmittelverpackungen richtig zu trennen und zu entsorgen muss weiter mobilisiert werden. Zum einen aufgrund der hohen Fehlwürfe in gelben Tonnen/Säcken und zum anderen aufgrund der im Verpackungsgesetz festgelegten Recyclingquoten. Das Verpackungsgesetz verpflichtet Verbraucher zur getrennten Sammlung gebrauchter Verpackungen. Recyclinglabels auf Lebensmittelverpackungen, die vom Lebensmitteleinzelhandel entwickelt wurden, sollen Verbraucher motivieren Verpackungen richtig zu trennen und zu entsorgen.
Die Arbeit untersucht die Effekte von Recyclinglabels auf Lebensmittelverpackungen als Nudge auf Verbraucher. Einerseits wird untersucht, wie die Motivation von Verbrauchern, Lebensmittelverpackungen richtig zu trennen und zu entsorgen, durch den Einsatz von Recyclinglabels als Nudge beeinflusst wird. Andererseits wird untersucht, ob die Recyclinglabels auf Lebensmittelverpackungen bei Verbrauchern als imagebildend wahrgenommen werden. Für die Untersuchung wurde ein Online-Quasi-Experiment mit einem Pretest-Posttest-Design gewählt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Aldi- und Netto-Befragte nach der Auseinandersetzung mit den Recyclinglabels minimal motivierter waren, Lebensmittelverpackungen richtig zu trennen und zu entsorgen als davor. Sie waren vor allem von ihren Fähigkeiten überzeugter, das Verhalten richtig ausführen zu können. Dies kann als indirekter Nudge interpretiert werden, da durch eine bessere Einschätzung der eigenen Fähigkeiten auch zukünftig mehr Verhaltensweisen dieser Art aus-geführt werden. Des Weiteren waren Netto-Befragte motivierter als Aldi- und Lidl-Befragte. Das Netto-Label hat die höchste Informationsdichte, klare Trenn- und Sortierhinweise und fordert auf, sich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen.
Insgesamt wurden die Recyclinglabels von den Lidl- und Netto-Befragten nicht und von den Aldi-Befragten nur minimal als imagebildend wahrgenommen. Dennoch wurden nach der Auseinandersetzung die Eigenschaften ökologische als auch soziale Verantwortung und Transparenz deutlich positiver von den Befragten bewertet.The commitment of consumers to properly separate and dispose food packaging must be further mobilized. Firstly, because of the high rates of incorrect disposal in yellow bins/bags and, secondly, because of the recycling rates specified in the Packaging Law. The Packaging Law obliges consumers to collect used packaging separately. Recycling labels on food packaging, which have been developed by food retailers, are intended to motivate consumers to separate and dispose packaging correctly.
This paper investigates the effects of recycling labels on food packaging as a nudge on consumers. On the one hand, it is investigated how the motivation of consumers to correctly separate and dispose food packaging is influenced by the use of recycling labels as a nudge. On the other hand, it is investigated whether recycling labels on food packaging lead to a change in the perceived image. An online quasi-experiment with a pretest-posttest design was chosen for the study.
The results show that Aldi and Netto respondents were slightly more motivated to separate and dispose food packaging correctly after being exposed to the recycling labels. In particular, they were more convinced of their ability to perform correctly. This can be interpreted as an indirect nudge, since a better assessment of one's own abilities also leads to more behaviors of this type in the future. Furthermore, Netto respondents were more motivated than Aldi and Lidl respondents. The Netto label has the highest information density, clear separation and sorting instructions and encourages people to actively engage in environmental protection.
Overall, the recycling labels were not perceived as having an image-building effect by Lidl and Netto respondents and only slightly by Aldi respondents. Nevertheless, after seeing the labels, the characteristics of ecological as well as social responsibility and transparency were rated significantly more positively by all respondents
Elektronische Publikationssysteme: Open Journal System (OJS) und das Content Management System Drupal im Vergleich
Die Publikationsmöglichkeiten von wissenschaftlichen Zeitschriften nimmt in der heutigen, durch die Digitalisierung geprägten Zeit eine sehr wichtige Rolle in Bezug auf eine wissenschaftliche Kommunikation ein. Die disruptiven Möglichkeiten der Digitalisierung wie bspw. das Internet der Dinge (IoT) haben hierbei einen erheblichen Einfluss darauf, wie sich die Lesegewohnheiten der Zeitschriftenkonsumenten verändern.
Als wichtiger Aspekt stellen hierbei aber die jeweiligen Publikationssysteme dar. Im Laufe der Jahre wurden unzählige Publikationssysteme entwickelt, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. In der vorliegenden Arbeit werden die beiden Publikationssysteme CMS-Drupal und OJS miteinander verglichen, um deren Usability und Vorzüge aufzeigen zu können.
Nach einer kurzen Einleitung und einer Darstellung der Anforderungen an Publikationssysteme, in der die Zielgruppen, Funktionen, technische Anforderungen und Qualitätskriterien an Publikationssysteme dargestellt werden, erfolgt eine literaturbasierte Gegenüberstellung der beiden Systeme. Im Anschluss daran erfolgt dann eine empirische Untersuchung, in der vier wissenschaftliche Einrichtungen bezüglich der beiden Systeme befragt werden. Anhand der literaturbasierten Analyse als auch durch die ausgewerteten Interviews, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring erfolgt, werden die Forschungsfragen sowie das als geeigneter wahrgenommene System ermittelt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden dann in Form einer Schlussbetrachtung dargestellt, wobei sich das Publikationssystem OJS als geeigneter herausgestellt hat.The publication possibilities of scientific journals take a very important role in terms of a scientific communication in today's era characterized by the digitalization. The disruptive possibilities of digitization, such like the internet of things (IoT), have a significant influence on how the reading habits of magazine consumers have been change. However, the respective publication systems represent here an important aspect. Over the years, countless publishing systems have been developed, and all of this systems have their advantages and disadvantages. In this paper, the two publication systems CMS-Drupal and OJS are compared to show their usability and advantages. After a short introduction and a presentation of the requirements for publication systems, in which the target groups, functions, technical requirements and quality criteria for publication systems are presented, a literature-based comparison of the two systems is made. This is then followed by an empirical study in which four scientific institutions are interviewed regarding the two systems. On the basis of the literaturebased analysis as well as through the evaluated interviews, which is carried out by means of a qualitative content analysis according by Mayring, the research questions as well as the system perceived as more suitable are determined. The results of the study are then presented in the form of a concluding analysis, in which the OJS publication system was found to be more suitable
Predatory Publishing in der Bibliothekswissenschaft? - Eine Analyse deutschsprachiger Fachzeitschriften anhand formaler Qualitätskriterien
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob deutschsprachige Fachzeitschriften aus der Bibliothekswissenschaft, Checklisten, die von Bibliotheken erstellt wurden, um Predatory Journals zu identifizieren, standhalten können. Überprüft werden Merkmale, welche das äußere Erscheinungsbild der Zeitschrift ausmachen. Die Checkliste mit 19 Kriterien wurde aus verschiedenen, bereits vorhandenen Checklisten erstellt. Insgesamt werden 14 bibliothekarische Fachzeitschriften untersuch. Die Ergebnisse werden im Anschluss analysiert und diskutiert. Dabei steht die Bedeutung der Ergebnisse für die Bibliothekswelt und die Zeitschriften im Mittelpunkt, aber auch die Bedeutung der Ergebnisse für die zukünftige Nutzung von Checklisten wird kurz beleuchtet.This bachelor thesis deals with the question of whether professional journals from library science in German language can withstand checklists drawn up by libraries to identify predatory journals. Features that make up the external appearance of the journal are examined. The checklist with 19 criteria was compiled from various existing checklists.
A total of 14 library journals are examined. The results are then anaysed and discussed. The focus is on the significance of the results for the library world and the journals. The significance of the results for the future use of checklists is also briefly examined