Institut für Informationswissenschaft
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Der Wikidata Knowledge Graph des DigAMus Awards zu digitalen Museumsprojekten und seine Nutzbarkeit als neue Wissensquelle
Ein Wikidata Knowledge Graph zu digitalen Museumsangeboten befindet sich im Aufbau, gespeist aus den Einreichungen für den DigAMus Award. Diese Arbeit zielt darauf ab, die neue Metadatensammlung hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit zu untersuchen und Verbesserungs- sowie Erweiterungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Sie nimmt den Wissensgraphen zum Ausgangspunkt und stellt seine wesentlichen Merkmale heraus, wie die Heterogenität der darin gebündelten Objekte. SPARQL-Abfragen dienen der Erkundung des Graphen. Die Datenqualität unterliegt einer Evaluierung, die sich zum einen auf die FAIR-Prinzipien bezieht und zum anderen auch bereits den Erhebungsprozess mittels Einreicheformular in den Blick nimmt. Katalogisierungspraktiken zu Nichtbuchmaterialien und neuen Technologien sowie das Austauschformat Digital Exhibition Metadata Element Set (DEMES) werden als Orientierungshilfen herangezogen. Auf ihrer Grundlage werden Vorschläge gemacht, wie das bestehende Datenschema verbessert und weiter ausgebaut werden kann.A Wikidata Knowledge Graph on digital museum projects is currently being developed, fed by the submissions for the DigAMus Award. This thesis aims to examine the new metadata collection in terms of its usability and to identify opportunities for improvement and expansion. It takes the knowledge graph as a starting point and highlights its key features, such as the heterogeneity of the objects bundled in it. SPARQL queries are used to explore the graph. The data quality is subject to an evaluation that refers to the FAIR principles on the one hand and also takes into account the collection process using the submission form on the other. Cataloging practices for non-book materials and new technologies as well as the Digital Exhibition Metadata Element Set (DEMES) exchange format are used as orientation aids. On this basis, suggestions are made as to how the existing data schema can be improved and further expanded
Bereit für Markup und Open Source : Eine Chance Publikationsprozesse in den Altertumswissenschaften neu zu denken
Die vorliegende Masterarbeit stellt einen Publikationsprozess vor, der ausschließlich auf den kostenfreien Open Source-Programmen Markdown, Pandoc und LaTeX basiert. Von der Einreichung bis zur Produktion des Manuskripts ist der Prozess darauf ausgelegt, alle Layoutaspekte möglichst automatisiert umzusetzen. Daneben werden auch die Vorteile eines auf den Open Science-Prinzipien beruhenden Ablaufs erörtert. Als Beispiel dienen die Open Access Zeitschriften des Deutschen Archäologischen Instituts. Als eine der wenigen altertumswissenschaftlichen Institutionen hat das DAI bereits vor einigen Jahren eine Open Source- und Open Access-Strategie entwickelt. Ein freier und quelloffener Publikationsprozess würde diese Entwicklung sehr gut unterstützen
Fotojournalistische Authentizität in Zeiten fotorealistischer Bildgenerierung : Relevanz der Verifikation von Fotografien in der Bildberichterstattung
Fotojournalismus ist ein essenzieller Bestandteil der Medienlandschaft, der durch seine besondere Fähigkeit der Informationsvermittlung relevant für eine funktionierende Demokratie ist. Manipulierte Bilder, besonders durch Bildgeneratoren erstellte Deepfakes, bedrohen durch ihre desinformierende Wirkung das gesellschaftliche Zusammenleben. Verifikation ist deshalb eine fundamental wichtige Aufgabe in der Bildberichterstattung. Diese gelingt über inhaltliche Analysen oder mittels Techniken der Bildforensik. Die Erkennung von synthetischen Bildern generierender Künstlicher Intelligenz gestaltet sich jedoch bislang noch schwierig. Viele bildforensische Methoden haben sich als wirkungsvoll erwiesen, müssen aber noch in nutzer*innenfreundliche Tools implementiert werden.Photojournalism is an essential part of the media landscape and is relevant for a functioning democracy due to its special ability to convey information. Manipulated images, especially deepfakes created by image generators, threaten social coexistence through their disinforming effect. Verification is therefore a fundamentally important task in visual journalism. This is achieved by content analysis or using image forensic techniques. However, the recognition of synthetic images generated by artificial intelligence is still difficult. Many image forensic methods have proven to be effective, but still need to be implemented in user-friendly tools
Findability and Discoverability of Qualitative Research Data in Social Sciences. An Explorative Study Using re3data API and Systematic Evidence Searching
This thesis explores the findability and discoverability of qualitative research data within the social sciences, focusing on three key domains: discipline-specific repositories, scholarly journal articles, and scholarly journals. Employing an explorative and descriptive approach, the study investigates the extent to which data management practices support the finding and discovery of qualitative datasets. The research identifies that while repositories commonly use persistent identifiers (PIDs) and discipline-specific metadata standards, the availability of advanced search functionalities remains limited, which may hinder data findability. The study also highlights a concerning scarcity of data availability statements in scholarly articles, with only 17% including such statements, and reveals that data sharing is often impeded by ethical constraints. Furthermore, a significant gap was found between the datasets stored in repositories and their representation in scholarly literature, underscoring the need for better integration of repository-held data into academic discourse. The findings suggest that both repositories and journals must enhance their practices to promote the visibility of qualitative research data, with recommendations for improved search tools, stricter enforcement of data availability statement policies, and stronger linkages between datasets and scholarly publications. This research contributes to the ongoing discourse on open science and the challenges associated with qualitative data sharing in the social sciences
Diskriminierungserfahrung von Bibliotheksmitarbeitenden aufgrund ihrer Geschlechtsidentität
Bibliotheken stehen wie kaum eine andere Institution für Vielfalt, Bildung und Offenheit. Sie ermöglichen freien Zugang zu Wissen und fördern Integration sowie soziale Teilhabe. Doch inwiefern spiegeln sich diese Werte in der internen Arbeitskultur wider? Besonders die Erfahrungen von transgeschlechtlichen Mitarbeitenden werfen die Frage auf, wie inklusiv und diskriminierungsfrei Bibliotheken tatsächlich als Arbeitsorte sind.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Diskriminierungserfahrungen transgeschlechtlicher Mitarbeitender anhand qualitativer Interviews. Sie analysiert die zugrunde liegenden Ursachen von Diskriminierung, beleuchtet sowohl strukturelle als auch zwischenmenschliche Herausforderungen und zeigt die Auswirkungen auf die Betroffenen sowie auf die Organisation als Ganzes auf. Abschließend werden konkrete, praxisorientierte Handlungsempfehlungen entwickelt, die Bibliotheken dabei unterstützen sollen, Diskriminierung aktiv abzubauen und eine respektvolle, offene sowie inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen.Libraries stand for diversity, education and openness more than any other institution. They provide free access to knowledge and promote integration and social participation. But how are these values reflected in the internal work culture? The experiences of transgender employees in particular raise the question of how inclusive and non-discriminatory libraries actually are as places of work.
This study analyses the experiences of discrimination of transgender employees based on qualitative interviews. It analyses the underlying causes of discrimination, highlights both structural and interpersonal challenges and shows the effects on those affected and on the organisation as a whole. Finally, concrete, practice-oriented recommendations for action are developed to support libraries in actively reducing discrimination and creating a respectful, open and inclusive working environment
Wissenschaftliche Publikationen mit Titeln zum Schmunzeln – Wieso? Weshalb? Warum?
Die Veröffentlichung der Zusammenfassung des Inhalts ist nicht erwünscht
Bots in Bibliotheken: Ein Leitfaden zur Auswahl und Nutzung von Lernrobotern in Öffentlichen Bibliotheken
Seit einigen Jahren wird vermehrt in Öffentlichen Bibliotheken und anderen Bildungseinrichtungen Lernroboter zur Unterstützung des pädagogischen Prozesses eingesetzt. Dafür wurde von den Herstellern, Fachleuten und den Mitarbeitern der Bildungseinrichtungen Material für die Anwendung, in Form von Übungsaufgaben, Handzetteln und Leitfaden erstellt. Allerdings weißt dieses Material sehr oft Mängel auf, besonders im Bereich des pädagogischen Nutzens und des Kompetenzsgewinns durch Lernroboter.
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem erstellen eines Leitfadens zur Auswahl und Nutzung von Lernrobotern in Öffentlichen Bibliotheken. Diese Arbeit beinhaltet eine Zusammenstellung von Informationen über eine Auswahl von Lernroboter, möglichen Übungen für diese sowie die pädagogischen Prozesse und Kompetenzgewinne mit den Lernroboter.For a few years now, public libraries and other educations institutions use learning robots to support the educational process. For that the producers, experts and the personnel of those institutions prepared informational material in form of exercises, handouts und guidelines. But this material is often not thorough enough in regards of the educational process and competence gain through learning robots.
The aim of this bachelor`s thesis is to create a guide for the procurement and implementation of learning robots in public libraries. This thesis contains a compilation of information a selection of learning robots, possible exercises for them as well as the educational process and competence gain with learning robots
Posts und Proteste: Rechtsextremismus, Gegenbewegungen und politische Teilhabe in digitalen und nicht-digitalen Räumen
Im digitalen Zeitalter haben sich die Formen und Mittel politischer Teilhabe und des Protestes erheblich verändert. Soziale Medien und Online-Plattformen bieten neue Möglichkeiten zur politischen Partizipation, die andere Ausprägungen der Teilhabe, wie Demonstrationen, ergänzen. Besonders die Generation, die mit alltäglicher Internetnutzung aufgewachsen und mittlerweile wahlberechtigt ist, wird in digitalen Räumen aktiv. Unabhängig vom Alter sind darüber hinaus viele rechtsextremistische Akteure im Social Web zu finden, die die technischen Faktoren der sozialen Netzwerke ausnutzen, um ihre Ideologien zu verbreiten. Gleichzeitig verwenden auch Gegenbewegungen diese digitalen Räume, um ihre Botschaften zu senden und Widerstand zu organisieren.
Ziel dieser Arbeit ist es zu erarbeiten, wie das Social Web zur politischen Teilhabe verwendet wird. Zu diesem Zweck werden unterschiedliche Formen der digitalen politischen Teilhabe, unter der Berücksichtigung verschiedener Einflüsse, untersucht. Die Nennung einiger Beispiele wird den theoretischen Umfang dieser Arbeit greifbarer machen. Dabei wird auf Inhalte von rechtsextremen Social Media-Nutzern und deren Gegenspielern eingegangen, um die Problematik des aktuell wieder erstarkenden Rechtsextremismus in Deutschland aufzuzeigen. Darüber hinaus wird schließlich beleuchtet, welche Auswirkungen der digitalen Teilhabe auf Protestaktionen in nicht-digitalen Räumen möglich sind.
Die Ergebnisse zeigen, dass auf verschiedenen Plattformen viele unterschiedliche Formen der politischen Teilhabe stattfinden, die sich zum Teil miteinander kombinieren lassen. Trotz des Verbots, offenkundig extremistische Inhalte in sozialen Medien zu verbreiten, finden viele Anhänger des Rechtsextremismus Wege, ihre Ansichten zu teilen und neue Anhänger zu gewinnen. Auch die Wirkungskraft, die digitaler Aktivismus innehat, wird in den Ergebnissen sichtbar. Schließlich werden Empfehlungen formuliert, wie weiterführende Forschung die Wechselwirkung zwischen politischer Teilhabe in digitalen und nicht-digitalen Räumen näher erfassen kann.In the digital age, the forms and means of political participation and protest have changed considerably. Social media and online platforms offer new opportunities for political participation that complement other forms, such as demonstrations. In particular, the generation that has grown up with everyday internet use and that is now eligible to vote is becoming active in digital spaces. Regardless of age, there are also many right-wing extremist actors on the social web who utilise the technical factors of social networks to spread their ideologies. At the same time, counter-movements also use these digital spaces to send their messages and organise resistance.
The aim of this paper is to analyse how the social web is used for political participation. To this end, various forms of digital political participation will be analysed, taking into account different influences. A number of examples will be given to make the theoretical scope of this work more tangible. The content of right-wing extremist social media users and their counterparts will be analysed in order to highlight the problem of the current resurgence of right-wing extremism in Germany. Finally, the effects of digital participation on protest actions in non-digital spaces will be analysed.
The results show that many different forms of political participation take place on different platforms, some of which can be combined with each other. Despite the ban on disseminating overtly extremist content on social media, many supporters of right-wing extremism find ways to share their views and gain new followers. The impact of digital activism is also evident in the results. Finally, recommendations are formulated on how further research can better understand the interaction between political participation in digital and non-digital spaces
Earmarked International Payments for Medical Needs. A Business Model Analysis of the Fintech Startup GloryHealthCare.
Die vorliegende Arbeit untersucht verschiedene Geschäftsmodelle von Unternehmen, die sich mit (zweckgebundenen) Heimatüberweisungen befassen und beleuchtet die damit einhergehenden Herausforderungen der Branche. Dabei geht es spezifisch von Heimatüberweisungen für Gesundheit, angelehnt an das Modell des Fintech Startups "GloryHealthCare". Dabei wird das Werk "Business Model Generation" von Osterwalder und Pigneur (2010) als Methode zur Analyse herangezogen, da dies oft als Grundlage für Geschäftsmodelle von Startups herangezogen wird. Die Analyse konzentriert sich regional auf Europa und Afrika, da Deutschland und Ghana die erste Zielmärkte des Start ups sind. Untersucht werden unter anderem die Prozesse, Preisgestaltung und die bestehende Konkurrenz in der Branche. Die Methodik der SWOT-Analyse verdeutlicht Chancen und Risiken der einzelnen Unternehmen und macht die Wettbewerbsposition sichtbar. Währenddessen werden Netzwerkeffekte der diversen Geschäftsmodelle sichtbar gemacht, wobei der Artikel "Digital Economy and Network Effects" von Frank Linde (2020) als Grundlage dient. Netzwerkeffekte spielen eine entscheidende Rolle für die Reichweite, den Einfluss und die Wettbewerbsfähigkeit bestehender und neuer Unternehmen in der Überweisungsbranche. Die Studie betont außerdem die Bedeutung von Wissen und Netzwerken und dass diese wichtiger sind als finanzielle Ressourcen allein. Die vorangegangenen betrachteten Aspekte dienen dann als Grundlage für die Entwicklung eines neuen Konzepts als Alternative zum Business Model Canvas: das iBusinessmodell. Die Ergebnisse dieser Studie liefern Erkenntnisse über die Gestaltung von effizienten Geschäftsmodellen und sollen Unternehmen in der Überweisungsbranche bei der Entwicklung von Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen unterstützen.This paper examines different business models of companies dealing with (earmarked) remittances and sheds light on the associated challenges of the industry, specifically, remittances for health, based on the model of the fintech startup GloryHealthCare. The work "Business Model Generation" by Osterwalder and Pigneur (2010) is used as a method for the analysis, as this is often used as a basis for the business models of startups. The study focuses regionally on Europe and Africa, as Germany and Ghana are the start-up's first target markets. Among other things, the industry's processes, pricing, and existing competition are examined. The SWOT analysis methodology clarifies the individual companies' opportunities and risks and makes a competitive position visible. Meanwhile, network effects of the diverse business models are made visible based on the paper "Digital Economy and Network Effects" by Frank Linde (2020). Network effects play a crucial role in the reach, influence, and competitiveness of existing and new businesses in the remittance industry. The study also emphasizes the importance of knowledge and networks, which are more important than financial resources. The previous aspects considered a basis for developing a new concept as an alternative to the Business Model Canvas: the iBusiness Model. The results of this study provide insights into the design of efficient business models and support companies in the remittance industry in developing strategies to overcome challenges and take advantage of opportunities
Konzeption und Umsetzung einer Website für einen Videografen
Die vorliegende medienpraktische Arbeit befasst sich mit der gestalterischen und inhaltlichen Konzeption sowie der Umsetzung einer Website für einen Videografen. Die Website soll dem Auftraggeber dazu dienen, die von ihm angebotenen Leistungen zu präsentieren, seine Bekanntheit und Reichweite zu steigern sowie letztendlich neue Kunden zu gewinnen. Die Konzeptionierung der Website fußt zum einem auf einer SEO-Analyse des Wettbewerbs. Zum anderen wurden verschiedene Branchenteilnehmer mit Methoden des Benchmarkings untersucht. Die so gewonnen Erkenntnisse wurden genutzt, um eine unter den Gesichtspunkten Usability und User Experience betrachtete, performante Website zu konzeptionieren. Die entwickelten Konzepte zu Inhalt und Gestaltung wurden im Anschluss mit dem Content-Management-System WordPress umgesetzt.The present media-practical work deals with the creative and content related conception as well as the realization of a website for a videographer. The website should serve the client to present the services offered by him, to increase his awareness and reach, and ultimately to win new customers. The conceptual design of the website is based on an SEO analysis of the competition. On the other hand, various industry participants were examined using benchmarking methods. The knowledge gained in this way was used to conceptualize a high performance website from the point of view of usability and user experience. The developed concepts for content and design were then implemented with the content management system WordPress