Institut für Informationswissenschaft
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    Wissens- und Informationsmanagement zur Klimaanpassung: Strategien zur Vernetzung und kollaborativen Datenteilung zwischen Bevölkerungsschutz, Kommune und Öffentlichkeit

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    Durch die zunehmend extremen Wetterereignisse wird deutlich, dass der Klimawandel bereits eingetreten ist. Darum bereiten sich sowohl die Kommunen als auch der Katastrophenschutz verstärkt auf zukünftige Krisensituationen vor. Im Rahmen des Co-Site-Projekts der Technischen Hochschule Köln untersucht die vorliegende Arbeit die Bedeutung von Informations- und Wissensmanagement hinsichtlich neuer Klimaanpassungskonzepte und Maßnahmen im Katastrophenschutz. Dabei wird untersucht, wie die verschiedenen Akteure im Katastrophenschutz und in kommunalen Verwaltungen Daten sammeln, speichern, teilen und nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Identifikation von Hindernissen im Wissensmanagement, die den Daten- und Informationsfluss beeinträchtigen können. Für die Untersuchung wurde ein paralleles Mixed-Methods-Design gewählt, bestehend aus einer qualitativen Untersuchung in Form von Experteninterviews im Katastrophenschutz sowie einer quantitativen Umfrage in den Co-Site Modellkommunen. Die Ergebnisse der beiden Teilstudien wurden im Gesamtergebnis systematisch aufeinander bezogen. Aus der Gesamtauswertung geht hervor, dass beide Bereiche bereits mit digitalen Fachanwendungen arbeiten, diese jedoch als Insellösungen zu werten sind. Relevante Daten werden dezentral gespeichert, wodurch der Zugang erschwert wird. Zudem mangelt es an strategischem Wissensmanagement, wodurch wertvolles Erfahrungswissen verloren geht. Zu den größten Hindernissen gehören neben fehlenden Standards föderale Strukturen und Datenschutzrichtlinien. Aus der Auswertung geht hervor, dass die Erfahrungen der operativen Ebene des Katastrophenschutzes bisher kaum in den Klimaanpassungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Das durch das Co-Site-Team geplante neue Informationssystem kann hierbei eine wichtige Rolle spielen, um relevante Daten organisationsübergreifend nutzbar zu machen. Einen weiteren Mehrwert würde das System bieten, wenn es auch als Plattform für Wissensspeicherung, Dialog und Vernetzung weiterentwickelt wird.The increasing number of extreme weather events makes it clear that climate change has already occurred. In response, both local councils and civil protection services are increasingly preparing for future crises. As part of the Co-Site project by the TH Köln – University of Applied Sciences, this thesis explores the role of information and knowledge management in developing climate adaptation plans and improving disaster response. The research looks at how different actors in local government and civil protection collect, store, share, and use data. Another focus lies on the identification of obstacles in knowledge management that can impair the flow of data and information. To examine this, a parallel mixed methods design was used, combining interviews within civil protection and a survey of local governments involved in the Co-Site project. The findings of both parts were brought together in a final analysis. It became clear that digital tools are already in use in both areas, but often as isolated systems. Data is stored in different places, making access more difficult. Strategic knowledge management is still lacking, meaning valuable experience is often lost. Among the main challenges are the absence of common standards, federal structures, and data protection rules. The research shows that practical knowledge from civil protection services is rarely considered in climate adaptation planning. The planned Co-Site information system could help by making relevant data more accessible across organisations. It could be even more useful if developed further as a platform for storing knowledge, encouraging dialogue, and building networks

    Forschungs- und Informationspraxis wissenschaftlicher Zielgruppen im Fokus: eine empirische Untersuchung an vier Fakultäten der TH Köln. Anhang: Fragebögen

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    Die vier hier bereitgestellten Fragebögen wurden in Kooperation mit Professor*innen der Fakultäten für Angewandte Sozialwissenschaften, für Kulturwissenschaften, für Angewandte Naturwissenschaften und für Informatik und Ingenieurwissenschaften der TH Köln erstellt. Dabei wurde ein von den Autor*innen zuvor erstellter Fragbogen-Prototyp jeweils an die Bedarfe der verschiedenen Zielgruppen angepasst. Aus diesem Grund unterscheiden sich nicht nur die jeweils in den Fragebögen angebotenen Antwortoptionen, sondern zum Teil auch die Auswahl und Formulierung der Fragen selbst.The four questionnaires presented here were developed in cooperation with professors from the faculties of Applied Social Sciences, Cultural Studies, Applied Natural Sciences and Computer Science and Engineering at the TH Köln. A prototype questionnaire was developed by the authors and adapted to the needs of the different target groups. For this reason, not only the answer options offered in the questionnaires differ, but in some cases also the selection and wording of the questions themselves

    Konzeption und medienpraktische Umsetzung einer Landing-Page für Azubiberatung

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    In der vorliegenden Bachelorarbeit wird die Gestaltung einer barrierefreien und diskriminierungssensiblen Landing-Page für die Azubiberatung thematisiert und entwickelt. Ziel der Arbeit ist es eine Website zu schaffen die eine breite Zielgruppe anspricht und wichtige Aspekte der Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit beinhaltet. Mithilfe einer Literaturrecherche und Analyse von Zielgruppen sowie Wettbewerbern, wurden Designprinzipien abgeleitet, die sowohl technische als auch inhaltliche Aspekte abdecken. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus klarer Struktur, verständlicher Sprache und der Einbindung von technischen Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderungen notwendig ist, um eine umfassende Barrierefreiheit zu gewährleisten. Zudem wird auf die Notwendigkeit einer kultursensitiven Gestaltung eingegangen, die Diversität respektiert und fördert. Die Schlussfolgerungen legen nahe, dass durch gezielte Maßnahmen nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch das Nutzererlebnis für alle Besucher der Landing-Page verbessert werden kann.In this bachelor's thesis, the design of an accessible and discrimination-sensitive landing page for apprentice counseling is addressed and developed. The aim of the thesis is to create a website that appeals to a broad target group and includes important aspects of usability and accessibility. By means of a literature review and analysis of target groups and competitors, design principles were derived that cover both technical and content aspects. The results show that a combination of clear structure, understandable language, and the integration of technical aids for people with disabilities is necessary to ensure comprehensive accessibility. In addition, the need for culturally sensitive design that respects and promotes diversity is addressed. The conclusions suggest that targeted measures can improve not only the accessibility but also the user experience for all visitors to the landing page

    Suchen und Finden von Musikressourcen: Eine Analyse der Suchoberflächen von Bibliothekskatalogen an Musikhochschulbibliotheken in Deutschland

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    Die Musik und ihre Manifestationen in publizierten Bibliotheksressourcen stellt besondere Anforderungen an die Funktionsweisen und Gestaltung der Suchoberflächen von Katalogen in Bibliotheken mit Musikbeständen. Um einen Überblick darüber zu geben, wie aktuelle Bibliothekskataloge an Musikhochschulen mit der Suche nach Musikressourcen umgehen und was in aktuellen Katalogen möglich und nützlich ist, wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit die Suchoberflächen von Bibliothekskatalogen an Musikhochschulen in Deutschland mit Blick auf die Suche nach Musikressourcen hin untersucht. Dabei wird analysiert, in wieweit das Potential der bereits verfügbaren Daten, Informationen und Technologien in Musikhochschulbibliotheken ausgeschöpft wird. Die Arbeit soll so als Ausgangspunkt für die auf Musikressourcen ausgerichtete Weiterentwicklung von Bibliothekskatalogen dienen.Music and its manifestations in published library resources place special demands on the functionality and design of search interfaces in libraries with music collections. To provide an overview of how current library catalogs at music teaching institutions handle the search for music materials and what is possible and useful in modern catalogs, this study examines the search interfaces of library catalogs at music teaching institutions in Germany. By analysing how searches for scores and audio recordings can be conducted, this explores to what degree the already available data, information, and technologies are utilised. The study aims to serve as a starting point for further study and the development of library catalogs with a focus on music resources

    Quereinstieg ins Bibliothekswesen: Eine Situationsanalyse zu Quereinsteiger*innen in luxemburgischen öffentlichen Bibliotheken

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    Robotik in Öffentlichen Bibliotheken: Förderung der Lesekompetenz und weiterer Kompetenzen bei Grundschulkindern

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    Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, welche Kompetenzen bei Grundschulkinder durch den Einsatz von Robotik in öffentlichen Bibliotheken gefördert werden. Dazu werden insbesondere die Bereiche Lesekompetenz, Medienkompetenz und überfachliche Kompetenzen betrachtet. Die Arbeit hat das Ziel, die Potenziale von Robotik-Angeboten in Bibliotheken durch theoretische Grundlagen, Praxisbeispiele sowie einem eigenständig konzipierten Robotik-Workshop herauszuarbeiten. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde qualitativ mit Recherchen zu bereits existierenden Robotik-Projekten, leitfadengestützten Interviews sowie einer Konzipierung und Durchführung eines Robotik-Workshops mit Blue-Bots für Grundschulkinder gearbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass Roboter verschiedene Kompetenzbereiche stärken. So werden Kinder spielerisch an die Grundlagen der Programmierung und der Technologie herangeführt, wobei die Lesemotivation, die Teamarbeit oder das kreative Denken gefördert werden. Somit stellen Robotik-Angebote in öffentlichen Bibliotheken eine Ergänzung zu klassischen Bildungsformaten dar und leisten einen Beitrag zur digitalen Bildung.This bachelor's thesis examines the question of which competencies can be promoted in primary school children through the use of robotics in public libraries. In particular, the areas of reading literacy, media literacy and transversal skills are considered. The aim of the work is to work out the potential of robotics programs in libraries through theoretical principles, practical examples and a self-designed robotics workshop. To answer the research question, qualitative research was conducted on existing robotics projects, guided interviews and the design and implementation of a robotics workshop using Blue-Bots for primary school children. The results show that robots can strengthen various areas of competence. For example, children are introduced to the basics of programming and technology in a playful way, whereby reading motivation, teamwork and creative thinking can be encouraged. Robotics programs in public libraries therefore complement traditional educational formats and contribute to digital education

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Bibliotheken: Eine Untersuchung zur Förderung von Medien- und Informationskompetenz am Beispiel der Stadtbibliothek Bergheim

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    Die fortschreitende Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Bibliotheken wirft zentrale Fragen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Medien- und Informationskompetenz von Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen auf. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Bachelorarbeit, inwiefern KI-Technologien zur gezielten Förderung dieser Kompetenzen eingesetzt werden können. Diese Untersuchung erfolgt am Beispiel der Stadtbibliothek Bergheim und fünf weiteren Bibliotheken, die ebenfalls KI-gestützte Anwendungen wie Chatbots oder Serviceroboter implementiert haben. Diese Arbeit analysiert sowohl aktuelle Entwicklungen als auch Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz von KI im bibliothekarischen Kontext. Die theoretische Grundlage bildet eine eigenständige systematische Literaturrecherche, die durch eine empirische Untersuchung ergänzt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass KI-Technologien wie Serviceroboter, digitale Avatare und Chatbots eine zunehmend bedeutende Rolle bei der Vermittlung von Informationskompetenz spielen. Sie bieten einen benutzerfreundlichen Zugang zu digitalen Angeboten, unterstützen bei der Informationssuche und fördern die selbstständige Auseinandersetzung mit digitalen Medien. Gleichzeitig wird deutlich, dass der erfolgreiche Einsatz solcher Technologien eine strategische Planung, Schulungsangebote und eine kontinuierliche Evaluation voraussetzt.The increasing integration of Artificial Intelligence (AI) into libraries raises key questions regarding its impact on the media and information literacy of both users and staff. Against this background, this bachelor thesis examines how AI technologies can be specifically employed to promote these skills. The study focuses on the case of the Bergheim City Library and five additional libraries that have also implemented AI-based applications such as chatbots or service robots. This thesis analyses current developments as well as potentials and challenges in the use of AI in the library context. The theoretical basis is an independent systematic literature review, which is supplemented by an empirical study. The results show that AI technologies such as service robots, digital avatars and chatbots are playing an increasingly important role in the promotion of information literacy. They enable user-friendly access to digital services, support information retrieval and promote independent engagement with digital media. At the same time, it is clear that the successful implementation of such technologies requires strategic planning, training courses and continuous evaluation

    Öffentliche Bibliotheken als Akteure politischer Bildung – Eine empirische Untersuchung zur Förderung von politischen und demokratischen Kompetenzen

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    Die aktuellen globalen Ereignisse, politischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen stellen unsere Demokratie zunehmend auf die Probe. In diesem Kontext wird politische Bildung traditionell als wichtiger Ansatz gesehen, um demokratische Werte, Fähigkeiten und Kompetenzen in der Bevölkerung zu stärken, politische Mündigkeit zu fördern und antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken. Diesbezüglich befindet sich die Bibliothekswelt in einem Spannungsfeld zwischen Neutralität und politischer Positionierung. Während Bibliotheken in anderen Ländern durch Bibliotheksgesetze bereits einen klaren demokratischen Auftrag haben, fehlt es in Deutschland bislang an einem einheitlichen Verständnis über die Rolle und den Beitrag, den Bibliotheken für die Erhaltung der Demokratie und die Sicherung aller damit verbundenen Rechte und Freiheiten leisten können. Die vorliegende empirische Untersuchung geht davon aus, dass öffentliche Bibliotheken einen Bildungsauftrag im Bereich der politischen Bildung erfüllen. Im Mittelpunkt steht die Analyse der Angebote von 51 öffentlichen Bibliotheken in Deutschland hinsichtlich der Förderung politischer und demokratischer Kompetenzen, die dem Spektrum politischer Bildung zuzuordnen sind. Dazu wurden sechs Kompetenzmodelle politischer und demokratischer Bildung verglichen und 29 relevante Kompetenzen extrahiert, die im Rahmen einer Inhaltsanalyse den Bibliotheksangeboten zugeordnet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Bibliotheken insbesondere im Bereich methodischer Kompetenzen und kommunikativer Fähigkeiten dieses Kompetenzspektrum gut abdecken. Es bestehen jedoch Defizite bei Angeboten mit einer thematischen Anbindung an Themenbereiche der politischen und demokratischen Bildung. Aufbauend auf den Ergebnissen der Inhaltsanalyse formuliert diese Arbeit praxisorientierte Handlungsempfehlungen und möchte damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Professionalisierung der politischen und demokratischen Bildungsarbeit in öffentlichen Bibliotheken in Deutschland leisten.Current global events, political challenges and social developments are increasingly putting our democracy to the test. In this context, civic education is traditionally regarded as an important approach to strengthening democratic values, skills and abilities among the population, promoting civic maturity and counteracting anti-democratic tendencies in society. In this regard, the library world finds itself caught between neutrality and political positioning. While libraries abroad already have a clear democratic mandate through library laws, Germany has so far lacked a universal understanding of the role and contribution that libraries can make to preserving democracy and safeguarding all the rights and freedoms associated with it. This empirical study assumes that public libraries have an education mandate in the field of civic education. The focus is on analysing the services offered by 51 public libraries in Germany regarding the promotion of civic and democratic skills that can be classified as civic education. For this purpose, six competency models for civic and democratic education were compared and 29 relevant competencies were extracted, which were then assigned to library services as part of a content analysis. The results show that libraries cover this range of skills well, particularly in the areas of methodological competencies and communication skills. However, there are deficits in library services regarding subject matter linked to topics in civic and democratic education. Based on the results of the content analysis, this paper articulates recommendations for practical use and aims to contribute to the further development and professionalisation of civic and democratic education for public libraries in Germany

    Open Access – ein Begriff im Wandel? Definitionen und Entwicklungen von 2002 bis 2024

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    Die Arbeit „Open Access – ein Begriff im Wandel? Definitionen und Entwicklungen von 2002 bis 2024“ untersucht die semantische Entwicklung des Begriffs „Open Access“ (OA) und die Auswirkungen dieser Veränderungen auf den Open-Access-Diskurs im deutschsprachigen Raum. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von OA im wissenschaftlichen Publikationssystem werden drei zentrale Fragestellungen beleuchtet: (1) Dominieren finanzielle Aspekte den aktuellen OA-Diskurs? (2) Welche Open-Access-Policies (OAP) haben die Begriffsdefinition maßgeblich geprägt? (3) Kann wissenschaftsgeleitetes OA als Gegenmodell zur Kommerzialisierung bestehen? Zur Beantwortung dieser Fragen wird eine qualitative Analyse relevanter Dokumente und Diskurse zu Open Access (OA) durchgeführt, ergänzt durch zwei Umfragen innerhalb der OA-Community. Die erste Umfrage (2022) erfasst die Relevanz verschiedener Open Access-Policies, während die zweite Umfrage (2024) das aktuelle Verständnis von OA unter OA-Professionals untersucht. Der historische Wandel des OA-Begriffs wird in vier Phasen unterteilt, wobei Schlüsselaspekte wie die Transformation von repository- zu journalbasiertem OA herausgearbeitet werden. Im Fokus steht die Analyse von Begrifflichkeiten und deren Kontextualisierung entlang der zentralen Kategorien „Finanzierungsmodelle“, „Publikationsmodelle“, „rechtliche Rahmenbedingungen“, „technische Verfügbarkeit“ und „Rolle der Bibliotheken“. Die Ergebnisse zeigen, dass die Finanzierung von Publikationskosten eine zentrale Rolle im Diskurs einnimmt, während einzelne OAP den Begriff „Open Access“ dynamisch geprägt haben. Gleichzeitig gewinnen gemeinnützige Modelle wie „Diamond OA“ an Bedeutung, die eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Prinzipien von OA forcieren. Abschließend wird eine aktuelle Begriffsdefinition von OA formuliert, welche die Vielschichtigkeit und Perspektivenvielfalt der beteiligten Akteure im Publikationssystem berücksichtigt. Die Arbeit identifiziert zentrale Problem- und Zukunftsfelder, um die Herausforderungen und Chancen der Open-Access-Transformation im Kontext einer offenen Wissenschaftskultur aufzuzeigen

    Die Universitätsbibliothek als Lernort – Entwicklung eines Lernraumkonzepts am Beispiel der Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek der RPTU in Kaiserslautern

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