Institut für Informationswissenschaft
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    Memes auf Instagram-Kanälen deutscher Hochschulbibliotheken: Eine Analyse ihrer Verbreitung und ihrer Potenziale zur Einbindung von Wissenschaftskommunikation

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    Memes sind in der heutigen Zeit, die von den Social Media und der Kommunikation über diese massiv geprägt ist, nicht mehr wegzudenken. Sie haben sich über die letzten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zu einem bedeutenden Kommunikationsmittel entwickelt. Sie sind nicht nur ein Ausdruck der Popkultur mit entsprechenden Referenzen auf aktuellere Geschehnisse, die teils über Nacht verbreitet werden, sondern können auch wesentlich komplexere Inhalte, wie Wissenschaftskommunikation, thematisieren. Angesichts dessen stellt sich die Frage, inwieweit diese auf den Instagram-Kanälen von deutschen Hochschulbibliotheken verbreitet sind, inwieweit Wissenschaftskommunikation in diesen eingesetzt wird und welches Potenzial Memes für die Implementierung dieses Zwecks haben. Dazu werden in dieser Arbeit sowohl die Social Media, Memes als auch die Wissenschaftskommunikation beleuchtet. Es werden entsprechende Begriffe definiert und ein Einblick in die jeweiligen Memes-Genres inkl. Beispiele sowie die Ebenen der Wissenschaftskommunikation (Systematik) gegeben. Um herauszufinden inwieweit Memes verbreitet sind und welches Potenzial diese haben wird eine entsprechende Inhaltsanalyse durchgeführt, die auf einer Auswahl von Memes bestimmter Hochschulbibliotheks-Instagram-Kanäle basiert. Zudem werden Experteninterviews mit vier Hochschulbibliotheken geführt, um entsprechende praktische Bezüge zu erhalten. Abschließend wird die Verbreitung der Memes, welche Verwendungsgründe es gibt und inwieweit Memes das Potenzial zur Einbindung von Wissenschaftskommunikation besitzen, bewertet. Hierbei wird deutlich, dass Memes verwendet werden, entsprechend verbreitet sind und zudem ein entsprechendes Potenzial besitzen bestimmte Ebenen der Wissenschaftskommunikation zu implementieren.Memes have become indispensable in today's world, which is heavily influenced by social media and communication via social media. Over the last few years, if not decades, they have developed into an important means of communication. They are not only an expression of pop culture with corresponding references to current events, some of which are disseminated overnight, but can also address much more complex content, such as science communication. In view of this, the question arises to what extent these are widespread on the Instagram channels of German university libraries, to what extent science communication is used in these and what potential memes have for implementing this purpose. To this end, this paper examines social media, memes and science communication. Corresponding terms are defined and an insight into the respective meme genres, including examples and the levels of science communication (systematics), is provided. In order to find out to what extent memes are widespread and what potential they have, a content analysis is carried out based on a selection of memes from certain university library Instagram channels. In addition, expert interviews are conducted with four university libraries in order to obtain practical references. Finally, the dissemination of memes, the reasons for their use and the extent to which memes have the potential to be integrated into science communication are evaluated. Here it becomes clear that memes are used and distributed accordingly and also have the potential to play on or implement certain levels of science communication

    Die Wahrnehmung traditioneller Geschlechterrollen im Reality-TV: Eine Mixed-Methods-Studie bei Zuschauer*innen aus dem Neo-Ökologischen und Expeditiven Milieu

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    Reality-TV nimmt eine zentrale Rolle in der heutigen Medienlandschaft ein – umso relevanter ist die Frage, wie darin Geschlechterrollen dargestellt und wahrgenommen werden. Ziel dieser Masterarbeit war es, die Wahrnehmung und Bewertung dieser Darstellungen durch Personen aus dem Neo-Ökologischen und dem Expeditiven Milieu zu analysieren. Grundlage der Untersuchung bildete ein Mixed-Methods-Design. Dabei wurde zunächst im Rahmen einer quantitativen Online-Befragung die allgemeine Wahrnehmung von Geschlechterrollen erfasst. Daran anschließend erfolgten qualitative Leitfadeninterviews, die gezielt die Rezeption und Interpretation von Geschlechterbildern im Reality-TV thematisierten. Die Ergebnisse zeigen, dass Geschlechterrollen im Reality-TV von beiden Milieus überwiegend kritisch bewertet werden. In der quantitativen Befragung wiesen die Personen des Neo-Ökologischen Milieus eine signifikante egalitärere Einstellung auf als das Expeditive Milieu. In den qualitativen Interviews hingegen konnten keine ausgeprägten Unterschiede zwischen den Milieus festgestellt werden. Zudem wurde deutlich, dass bestimmte Geschlechterstereotype in beiden Gruppen teilweise internalisiert sind und unbewusst die eigene Wahrnehmung beeinflussen. Ein sozial erwünschtes Antwortverhalten konnte hierbei ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Die Arbeit liefert empirische Erkenntnisse zur Zielgruppenwahrnehmung und trägt zur Erweiterung des Verständnisses von Rezeptionsmustern und Milieuspezifik in der Markt- und Medienforschung bei.Reality TV plays a central role in today's media landscape - making the question of how gender roles are portrayed and perceived all the more relevant. The aim of this master's thesis was to analyse the perception and evaluation of these representations by people from the neo-ecological and expeditive milieus. The study was based on a mixed methods design. Firstly, the general perception of gender roles was recorded as part of a quantitative online survey. This was followed by qualitative guided interviews that focussed on the reception and interpretation of gender images in reality TV. The results show that gender roles in reality TV are predominantly viewed critically by both milieus. In the quantitative survey, people from the Neo-Ecological milieu showed a significantly more egalitarian attitude than the Expeditive milieu. In the qualitative interviews, on the other hand, no pronounced differences between the milieus could be identified. It also became clear that certain gender stereotypes are partially internalised in both groups and unconsciously influence their own perceptions. Potential socially desirable response behaviour could also not be ruled out. The work provides empirical findings on target group perception and contributes to the expansion of the understanding of reception patterns and milieu specificity in market and media research

    Future Skills durch OER fördern – Praxis, Potenziale, Perspektiven

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    In einer durch Digitalisierung, gesellschaftliche Veränderungen und wirtschaftliche Dynamik geprägten Welt gewinnen Future Skills wie kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeit und digitale Kompetenzen für Studierende zunehmend an Bedeutung. Dies stellt Hochschulen und insbesondere Lehrende vor große Herausforderungen. Es reicht nicht mehr, nur fachliches Wissen zu vermitteln, es gilt, die Bildungsziele neu zu definieren und überfachliche Kompetenzen zu integrieren, um den Future Skills Turn aktiv mitzugestalten. Hochschullehrende haben oft nicht die nötigen Kapazitäten, um passende Lehrmaterialien zu entwickeln und in die Lehre zu integrieren oder verfügen selbst nicht über die erforderlichen Kompetenzen. Eine mögliche Lösung bietet liegt in der Nutzung von Open Educational Resources (OER). OER sind frei zugängliche und offene Bildungsressourcen, die eine flexible, anpassbare Form des Lernens ermöglichen. An diesen Erkenntnissen anknüpfend untersucht die vorliegende Arbeit systematisch, inwiefern und unter welchen Bedingungen OER im Hochschulkontext zur Entwicklung überfachlicher Kompetenzen beitragen können. Zu diesem Zweck wird ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, der eine empirische Erhebung in Form einer Online-Befragung mit einer Fallstudie verknüpft, um sowohl quantitative Einblicke in Verfügbarkeit und Qualität existierender OER als auch vertiefte Erkenntnisse zu Bedarfen und Nutzungshemmnissen zu gewinnen. Die Ergebnisse liefern nicht nur einen aktuellen Überblick zum Status quo der OER-Nutzung, sondern bieten Hochschulen und Lehrenden zugleich konkrete Impulse für die Integration zukunftsorientierter Kompetenzen in die Lehrpraxis.In a world characterized by digitalization, social change and economic dynamics, future skills such as critical thinking, problem solving skills and digital competence are becoming increasingly important for students. This poses major challenges for universities and teachers in particular. It is no longer enough to simply impart specialist knowledge; it is necessary to redefine educational goals and integrate interdisciplinary skills in order to actively shape the future skills turn. University lecturers often do not have the capacity to develop suitable teaching materials and integrate them into their teaching, or do not have the necessary skills themselves. One possible solution is the use of Open Educational Resources (OER). OER are freely available and open educational resources that enable flexible and adaptable learning. Building on these findings, this study systematically examines to what extent and under what conditions OER can contribute to the development of interdisciplinary skills in a higher education context. To this end, it uses a mixed-methods approach, combining an online survey with a case study, to provide both quantitative insights into the availability and quality of existing OER and in-depth insights into needs and barriers to use. insights into needs and barriers to use. The results not only provide an up-to-date overview of the status quo of OER use, but also offer universities and teachers concrete impulses for the integration of future-oriented skills into teaching practice

    Informationskompetenz und Künstliche Intelligenz: KI-Kompetenzaufbau schulender Personen in wissenschaftlichen Bibliotheken

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    Community Building in Non-Profit-Online-Archiven: Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und Übertragbarkeit auf Bibliotheken

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    Community Building thematisiert den Aufbau, Stärkung und das Organisieren von Gemeinschaften. Communities finden sich in den letzten Dekaden auch vermehrt im digitalen Raum wieder. Non-Profit Online-Archive haben es geschafft, durch strategisches Community Building stabile Gemeinschaften aufzubauen. Auch für Bibliotheken in Deutschland ist das Thema Community Building wichtiger geworden und steht vermehrt im Blick der Forschung. Allerdings sind Praktiken von Online-Gemeinschaften und Non-Profit-Archiven in der Bibliotheksforschung bisher unterrepräsentiert. Aufgrund der steigenden Relevanz des Themas und der Veränderung der Bibliothek von einem Wissensspeicher hin zu einem Dritten Ort der Stadtgesellschaft, stellt sich nun die Frage, inwiefern Bibliotheken die Community Building Praktiken der Non-Profit Online-Archive erfolgreich umsetzen können. Diese Bachelorarbeit beantwortet diese Frage und untersucht das Potenzial dieser Online-Plattformen für die Bibliothekslandschaft. Dafür werden zuerst die Begriffe Online-Communities und Community Building im Kontext der Arbeit erläutert, dann werden die Eigenschaften von Non-Profit Online-Archive Communities näher beleuchtet. Im Weiteren werden durch zwei Fallstudien jeweils eine Online-Archiv-Community vorgestellt und analysiert. Dadurch werden Einblicke in die unterschiedlichen Chancen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren dieser Gemeinschaften und Plattformen gewonnen. Abschließend wird die Umsetzungsmöglichkeiten der vorgestellten erfolgreichen Praktiken für das Community Building in Bezug auf deutsche Bibliotheken diskutiert und inwiefern diese konkret in die Praxis integriert werden können. Die daraus folgenden Handlungsempfehlungen zeigen, dass Non-Profit Online-Archive relevantes Wissen und Maßnahmen für Bibliotheken mit sich bringen, um ihr eigenes Community Building weiter zu entwickeln.Community building is about building, strengthening and organizing communities. Communities have also been increasingly found in the digital space in recent decades. Non-profit Online-Archives have managed to build stable communities through strategic community building. The topic of community building has also become more important for libraries in Germany and is increasingly the focus of research. However, the practices of online communities and non-profit archives have so far been underrepresented in this library research. Due to the increasing relevance of the topic and the transformation of the library from a repository of knowledge to a third place in urban society, the question now arises as to what extent libraries can successfully implement the community building practices of non-profit Online-Archives. This bachelor thesis answers this question and examines the potential of these online platforms for the library landscape. To this end, the terms online communities and community building are first explained in the context of the work, then the characteristics of non-profit Online-Archive communities are examined in more detail. Two case studies will then be used to present and analyse one Online-Archive community each. This will provide insights into the different opportunities, challenges and success factors of these communities and platforms. Finally, the implementation possibilities of the successful practices presented for community building in relation to german libraries are discussed and the extent to which these can be integrated into practice. The resulting recommendations for action show that non-profit Online-Archives provide relevant knowledge and measures for libraries to further develop their own community buildin

    Geschlechtsspezifische Rollenbilder und deren Auswirkungen auf den Bibliotheksalltag und Karrierechancen für Bibliotheksmitarbeitende

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    Diese Bachelorarbeit untersucht, wie geschlechtsspezifische Rollenbilder den Arbeitsalltag in Bibliotheken prägen und welche Auswirkungen sie auf die Aufgabenverteilung und Karrieremöglichkeiten von Bibliotheksmitarbeitenden haben. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern traditionelle Geschlechterstereotype – wie etwa die Zuordnung von Frauen zu sozialen, fürsorglichen Tätigkeiten und von Männern zu technischen oder leitenden Aufgaben – bis heute wirksam sind und welchen Einfluss sie auf den Bibliotheksalltag haben. Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche sowie einer eigenständig durchgeführten Umfrage unter Bibliotheksmitarbeitenden. Die Analyse zeigt, dass geschlechtsspezifische Rollenbilder nach wie vor verbreitet sind, sowohl in der internen Arbeitsverteilung jedoch vor allem in der gesellschaftlichen Wahrnehmung des Berufsbildes. Eine Rolle spielt hierbei auch die Darstellung von Bibliothekar*innen in verschiedenen Medien. Frauen haben trotz ihrer zahlenmäßigen Dominanz im Berufsfeld seltener eine Leitungsposition inne, während Männer trotz geringerer Präsenz überproportional oft in führende Positionen aufsteigen.This bachelor’s thesis examines how gender-specific role models shape everyday work in libraries and what impact they have on the distribution of tasks and career opportunities for library staff. The central research question is to what extent traditional gender stereotypes such as the association of women with social and caregiving tasks and of men with technical or leadership roles continue to influence the field today. The study is based on an extensive literature review as well as a self-conducted survey among library employees. The analysis reveals that gender-specific role expectations are still prevalent, both in the internal allocation of tasks and, above all, in the societal perception of the profession. Media representations of librarians also play a significant role in reinforcing these images. Although women make up the majority of the work-force in libraries, they are less frequently found in leadership positions, while men, despite being in the minority, are disproportionately represented in management roles

    Tonies in Bibliotheken - Planung und Durchführung einer Veranstaltung mit Angehörigen zur Unterstützung von Menschen mit Demenz

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    Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Durchführung einer Veranstaltung für Angehörige von Menschen mit Demenz in einer öffentlichen Bibliothek. Ziel ist es, durch den Einsatz auditiver Medien ein positives Hörerlebnis zu ermöglichen und das emotionale Wohlbefinden der Betroffenen zu fördern. Zur Kontextualisierung werden zunächst das Krankheitsbild Demenz sowie der demografische Wandel als gesellschaftlich relevante Rahmenbedingungen dargestellt. Es folgt eine Auseinandersetzung mit der Rolle von Bibliotheken als niedrigschwellige Bildungs- und Begegnungsorte. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass musikalische und sprachlich-auditive Reize das Langzeitgedächtnis stimulieren und beruhigend auf Menschen mit Demenz wirken können. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird das Veranstaltungsformat erläutert, das unter anderem den Einsatz von Kreativ-Tonies der tonies® GmbH als flexibel nutzbares Medium vorsieht. Abschließend erfolgt eine Auswertung eines begleitenden Fragebogens, der erste Rückschlüsse auf die Wirksamkeit und Akzeptanz der Veranstaltung erlaubt. Die Ergebnisse werden im Fazit hinsichtlich ihrer Relevanz für zukünftige bibliothekarische Angebote reflektiert.This bachelor’s thesis focuses on the conception and implementation of a library-based event for caregivers of people with dementia. The aim is to create a positive auditory experience and promote the emotional well-being of those affected using audio media. To provide context, the paper begins with an overview of dementia as a clinical condition and the demographic shift as a relevant societal factor. It then explores the role of public libraries as low-threshold educational and social spaces. Current scientific findings show that musical and auditory-linguistic stimuli can stimulate long-term memory and have a calming effect on people with dementia. Based on these findings, the event format is presented, which includes the use of “Creative-Tonies” by tonies® GmbH as a flexible and individualized medium. Finally, a questionnaire-based evaluation provides initial insights into the effectiveness and acceptance of the event. The results are reflected upon in the conclusion regarding their relevance for future library services

    Produktdifferenzierung durch exklusive Sportrechte im Pay-TV

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    Diese Forschungsarbeit untersucht die Bedeutung exklusiver Live-Sportinhalte als differenzierendes Produktmerkmal auf dem deutschen Markt für Pay-TV und Paid-Streaming. Im Fokus der Untersuchung steht die Frage, welche Bedeutung exklusive Live-Sportinhalte bei der Wahl eines kostenpflichtigen TV- oder Streamingangebots für die Nutzer haben. Wegen der dominierenden Bedeutung von Fußball auf dem deutschen Markt, wird zusätzlich zur Bedeutung von Live-Sport, exklusiver Live-Fußball in der empirischen Untersuchung berücksichtigt, wie zum Beispiel die Live-Spiele der Bundesliga und der UEFA Champions League. Außerdem wird untersucht, welche Produktmerkmale bei der Wahl von kostenpflichtigen TV- oder Streamingangeboten zusätzlich von Bedeutung sind und wie diese von den Nutzern bewertet werden. Zudem wird herausgearbeitet, in welchem Ausmaß Zielgruppenmerkmale, wie das Sport- oder das Fußballinteresse der Nutzer, diese Präferenzen beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass exklusive Live-Sportrechte primär für Sportfans von zentraler Bedeutung sind. Je interessierter die Nutzer an Sport sind, umso entscheidender sind die exklusiven Live-Sportinhalte. Außerdem zeigt sich, dass mittel und vor allem stark Sportinteressierte eine hohe Zahlungsbereitschaft für diese Live-Inhalte aufweisen. Bei stark sportinteressierten Nutzern kann vorsichtig angenommen werden, dass exklusive Live-Sportinhalte ein entscheidendes, wenn nicht sogar das wichtigste Merkmal ist, zumindest im Hinblick auf die vorliegende Stichprobe. Für Nutzer, die kein oder nur geringes Interesse an Sport im TV oder Streaming haben, sind die Live-Inhalte allerdings weniger bis überhaupt nicht relevant. Bei geringem Sportinteresse ist auch keine Bereitschaft zu erkennen, für diese Inhalte zusätzliches Geld auszugeben. Unter diesen Befragten sind eher andere Produktmerkmale entscheidend, allen voran der Preis, die Angebotsvielfalt oder exklusive On-Demand-Inhalte. Pay-TV-Anbieter können daraus ableiten, dass sie separate zielgruppenspezifische Live-Sportpakete, insbesondere Live-Fußballpakete, mit hochwertigen exklusiven Inhalten, anbieten sollten, um Sport- oder Fußballfans anzusprechen und die Zahlungsbereitschaften in diesen Zielgruppen optimal zu nutzen.This research analyses the importance of exclusive live sports content as a differentiating product feature on the German market for pay-TV and paid streaming. The study focuses on the question of the importance of exclusive live sports content for users when choosing a paid TV or streaming service. Due to the dominant importance of football on the German market, exclusive live football, such as Bundesliga and UEFA Champions League matches, is also considered in the empirical study in addition to the importance of live sport. The study additionally examines which product features are also important when choosing paid TV or streaming services and how these are rated by users. The extent to which target group characteristics, such as the users' interest in sport or football, influence these preferences is also analysed. The results show that exclusive live sports rights are primarily of central importance for sports fans. The more interested users are in sport, the more important exclusive live sports content is. It also shows that those with a medium and, above all, a high level of interest in sport are very willing to pay for this live content. Among those with a strong interest in sports, it can be cautiously assumed that it is a decisive, if not the most important feature for users, at least when considering the data of the present sample. For users who have little or no interest in sports on TV or streaming, however, live content is less or not at all relevant. If there is little interest in sport, there is also no willingness to spend additional money on this content. For these respondents, other product features are more decisive, above all the price, the variety of offerings or exclusive on-demand content (films and series). Pay-TV providers can deduct from this that they should offer separate target group-specific live sports packages, especially live football packages, with high-quality exclusive content to appeal sports or football fans and optimally utilise the willingness to pay in these target groups

    Inklusive Veranstaltungsarbeit an Bibliotheken. Eine Analyse der Angebote Öffentlicher Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen.

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    In Nordrhein-Westfalen lebten Ende des Jahres 2023 fast zwei Millionen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung bei einer Gesamtbevölkerung von über achtzehn Millionen Menschen. Dementsprechend verfügte fast jeder neunte Mensch in NRW über einen Schwerbehindertenausweis. Durch den demografischen Wandel wird sich die Zahl der Menschen, die mit einer Behinderung leben, zukünftig noch erhöhen, das zeigen die Statistiken des statistischen Landesamtes NRW. Demnach werden Menschen mit Behinderung in Zukunft zu einer wichtigeren Zielgruppe für Öffentliche Bibliotheken, deren Bedürfnisse sie schon jetzt stärker in ihr Bewusstsein und tägliches Handeln einbinden sollten. Das Schlagwort ist Inklusion. Auch gesetzliche und bibliothekarische Vorgaben und ihr eigenes Selbstverständnis, dritte Orte der sozialen Begegnung und kulturellen Teilhabe für alle Menschen der Gesellschaft zu sein, fordern von Öffentlichen Bibliotheken, neben ihren Medienangeboten und Dienstleistungen, auch ihre Veranstaltungsangebote inklusiv auszurichten, damit Menschen mit Behinderung auch daran vollumfänglich teilhaben können. Die vorliegende Arbeit thematisiert die inklusive Veranstaltungsarbeit in Öffentlichen Bibliotheken und zeigt im Ergebnis, in welchem Umfang die inklusive Veranstaltungsarbeit von Öffentlichen Bibliotheken in NRW umgesetzt wird. Es wird das Angebot inklusiver Veranstaltungen von Öffentlichen Großstadtbibliotheken in NRW mithilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse ihrer Veranstaltungswebseiten und mittels einer quantitativen Online-Umfrage analysiert und untersucht, wie viele Öffentliche Großstadtbibliotheken in NRW inklusive Veranstaltungen anbieten, wie sie diese Veranstaltungen gestalten und wie sie ihr inklusives Veranstaltungsangebot bei der Zielgruppe der Menschen mit Behinderung bekannt machen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden miteinander verglichen und zusammengefasst. In einem Fazit wird die Forschungsfrage beantwortet und ein Ausblick auf die Zukunft mit einer Handlungsempfehlung gegeben.Out of the total population of over eighteen million, almost two million people with a recognized severe disability lived in North-Rhine-Westphalia, at the end of 2023. Consequently, almost one in nine people in NRW held a severe disability pass. According to statistics from the North Rhine-Westphalia state statitiscal office, the demographic change will lead to an even greater increase in the number of people living with a disability in the future. Accordingly, people with disabilities will become a more important target group for public libraries in the future, and their needs should already be more strongly integrated into their awareness and daily activities. The key word being inclusion. Legal and library requirements, together with their own self-image as third places of social encounter and cultural participation for all members of society, require public libraries to organize their events in an inclusive manner, in addition to their media offerings and services, so that people with disabilities can fully participate. This study focuses on inclusive event management in public libraries and shows the extent to which inclusive event management is implemented by public libraries in North Rhine-Westphalia. Using a quantitative content analysis of their event websites and a quantitative online survey, it analyzes the range of inclusive events offered by large public libraries in North Rhine-Westphalia. Further, it investigates how many large public libraries in North Rhine-Westphalia offer inclusive events, how they structure these events, and how they promote their inclusive event offerings among the target group of people with disabilities. The results of the studies are compared and summarized. In a conclusion, the research question is answered and an outlook for the future with recommendations for action is provided

    Lesen in Balance: Konzeption und Durchführung einer Vorlesestunde mit Yoga-Elementen zur Untersuchung der Konzentration und der Lesekompetenz von Grundschulkindern in der Stadtbibliothek Hilden

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    Yoga ist heutzutage in allen Altersgruppen ein beliebtes Mittel zur Förderung von Beweglichkeit, Gesundheit und Entspannung. Auch in der Veranstaltungsarbeit öffentlicher Bibliotheken findet Yoga zunehmend Anwendung, bislang jedoch nur vereinzelt. In einer Zeit, in der Kinder früh mit digitalen Medien in Kontakt kommen, erscheint es besonders wichtig, grundlegende Schlüsselkompetenzen wie Lesefähigkeit und Konzentration auch ohne digitale Hilfsmittel zu stärken. Auf Grundlage einer ausführlichen Literaturrecherche wird in dieser Arbeit der Zusammenhang zwischen Lesen, Aufmerksamkeit und Entspannung erläutert. Darauf aufbauend wird die Konzeption und Durchführung einer Veranstaltungsreihe dargestellt, die Elemente der Leseförderung mit Yoga- und Entspannungsübungen verbindet. Die anschließende Auswertung basiert auf Beobachtungen während der Veranstaltung, auf Fragebögen an die Eltern der Teilnehmer*innen sowie auf Experteninterviews. Die Ergebnisse zeigen, dass eine solche Kombination nicht nur sinnvoll ist, sondern sich auch mit einfachen Mitteln in der Praxis umsetzen lässt und Potenzial für die zukünftige Veranstaltungsarbeit in Bibliotheken bietet.Yoga is currently a popular method across all age groups for promoting flexibility, health, and relaxation. It is also increasingly being used in the programming of public libraries, though still only sporadically. In a time when children are exposed to digital media at an early age, it becomes especially important to strengthen key competencies such as reading ability and concentration without relying on digital tools. Based on an extensive literature review, this thesis explores the relationship between reading, attention, and relaxation. Building on this foundation, the conception and implementation of a program series are presented that combines elements of reading promotion with yoga and relaxation exercises. The subsequent evaluation is based on observations during the sessions, questionnaires completed by the participants’ parents, and expert interviews. The results demonstrate that such a combination is not only meaningful but can also be implemented in practice with minimal effort and offers potential for future event programming in libraries

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