University of Hildesheim
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Fürstliche Erbverbrüderungen und Erbeinungen im späten Mittelalter. Das Beispiel Brandenburg
Am Beispiel der Hohenzollern in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts werden die Merkmale der fürstlichen Erbverbüderungen und Erbeinungen vorgestellt: ihre Begrifflichkeiten, Inhalte und Ziele
Barrieren der Nutzung kultureller Einrichtungen. Eine qualitative Annäherung an Nicht-Nutzer.
Qualitative Befragungen von Nicht-Kulturnutzern der Region Hildesheim zu ihren Barrieren in Bezug auf Kulturnutzung. Nicht-Kulturnutzer werden definiert als Menschen, die keine öffentlich geförderten, außerhäuslichen Kulturveranstaltungen besuchen. Welchen Kulturbegriff haben Nicht-Nutzer und (wie) verhindert das daraus resultierende Kulturimage Interesse an und Besuche von kulturellen Veranstaltungen? Welche (alternativen) Freizeitaktivitäten haben Nicht-Kulturnutzer? Welche objekt- und subjektbedingten Barrieren verhindern Kulturbesuche
myData under myControl: secure Data-Storage within the Cloud
Viele von uns haben in der heutigen Zeit immer mehr elektronische Geräte wie z.B. einen Desktop-PC, einen Laptop, ein Smart-Phone oder schon einen Tablet-PC. Auf all diesen Geräten produzieren und speichern wir private und berufliche – teils sehr sensible – Daten. Der Datenbestand wächst kontinuierlich. Ein Großteil dieser Daten liegt – relativ unsicher – auf den Festplatten und die Daten können ohne große Probleme von Dritten zugegriffen oder gar dupliziert werden. Durch ständiges Kopieren der aktuellen Versionen von Daten – von einem Gerät auf das Andere sowie auf mobile Datenspeicher – häufen sich Duplikate. Es wird immer schwerer, einen Überblick über seine eigenen Daten zu behalten. Eine ordentliche Verwaltung der Daten wird von heutigen Systemen mangelhaft unterstützt. Der Cloud-Begriff ist zur Zeit in aller Munde und immer mehr Unternehmen bieten ihren Kunden unter anderem Cloud-Datenspeicher an. So können die eigenen Daten zentralisiert d.h. von überall aus erreichbar gemacht werden. Viele dieser Angebote sind sehr hilfreich, dennoch haben alle einen gemeinsamen Haken: Um seine Daten in der Cloud verfügbar zu machen, muss man diese zuerst in die Cloud, an einen zentralen Ort, hochladen. Die spannende Frage ist, ob anschließend die persönlichen Daten noch sicher sind! Bei sämtlichen aktuellen Angeboten muss man Unternehmen wie Dropbox oder Apple vertrauen, dass diese die Daten ihrer Kunden sicher ablegen. Eigentlich müssen sie die Daten vor dem Zugriff durch Dritte und durch sich selbst schützen. Will man diesen Unternehmen seine private Finanzdaten, Steuerdaten oder Design- und Entwurfsdaten von Prototypen etc. anvertrauen? Warum kann man nicht seine eigene private Cloud betreiben, in der die Kontrolle der Daten vollständig beim Anwender liegt. Der Anwender muss die Möglichkeit behalten, zu bestimmen, wer auf seine Daten zugreifen darf! Wir, die CQUADRAT GmBH haben dafür eine Lösung entwickelt. Die Idee Bei den Produkten myData(™) under myControl(™) handelt es sich inhaltlich um eine sichere Enterprise-Information-Access-Lösung für die Cloud. Wir wollen hiermit ein System entwickeln, mit dem die eigenen Daten sicher verwaltetet werden können. Der Anwender soll die Hoheit über seine Daten zurückerlangen! Dennoch soll man von überall, auch außerhalb seines eigenen privaten Netzwerkes, aus auf seine Daten zugreifen können
Sportlehrer/innenausbildung im Gang von Beispiel zu Beispiel
Der Beitrag befasst sich mit der Frage, wie eine fallorientierte Ausbildung von Reflexionskompetenz im Lehramtsstudium mit einem systematischen Wissensaufbau gekoppelt werden kann. Als mögliches Verfahren wird der „Gang von Beispiel zu Beispiel“ (Lipps) vorgestellt und an der fachdidaktischen Wissensdimension „Auf Provokationen reagieren“ sportunterrichtsbezogen veranschaulicht. Damit wird auch verdeutlicht, dass diese beispielhermeneutische Herangehensweise in der Lage ist, Reflexions- und Handlungsorientierung im Rahmen der universitären Ausbildungsphase auf spezifische Weise zu verknüpfen
Entwicklungen im Umgang mit Sterbenden am Beispiel des Diakonie-Hospiz Wannsee
Ziel der Dissertation ist es die Entstehung der Hospizbewegung vor dem Hintergrund der Veränderungen für Sterbende in westlichen Gesellschaften zu ergründen.Die Fragestellung bezieht sich einerseits auf die Veränderungen, die die Sterbenden durch die institutionelle Sterbebegleitung erfahren, andererseits auf die Belastungs- und Bewältigungspotentiale die die Arbeit in der Sterbebegleitung mit sich bringt.Hierzu werden im theoretischen Teil der Arbeit frühe Forschungen zur Sterbebegleitung aufgegriffen, die die Bedingungen des Sterbens in westlichen Gesellschaften untersuchen und zum Vergleich frühere Traditionen der abendländischen Kulturen herangezogen. Es wird deutlich dass der medizinische Fortschritt wesentlich dazu beigetragen hat, dass sich die Bedingungen sowie das Todesbild verändert haben. Die Hospizbewegung scheint vor diesem Hintergrund eine zeitgemäße neue Richtung einzuschlagen wobei sie sich in ihrer Grundorientierung auf die Wiederbelebung alter Traditionen beruft. Neben der Herausarbeitung der Veränderungen für die Sterbenden werden in der Untersuchung Belastungs- und Bewältigungspotentiale in der Pflege der palliativen Medizin evaluiert, die sich von der kurativen Herangehensweise darin unterscheidet, die Leiden nur zu lindern anstatt eine auf Heilung ausgerichtete Therapie anzuwenden. Die Untersuchung bezieht sich auf die subjektiven Sichtweisen der festangestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter eines Hospizes und soll eine Darstellung liefern, wie Sterbende in einem Hospiz begleitet werden, dh. welche Handlungsformen den Sterbebegleitern in ihrer Arbeit zur Verfügung stehen und welchen Belastungen sie dabei ausgesetzt sind. Zusätzlich sollen bestehende Bewältigungsmöglichkeiten benannt werden. Als Forschungsmethode wurde das offene Interview nach Witzel verwendet
Pater F. Ignatius von Rheinfelden: "Neue Jerosolymitanische Bilger-Fahrt"
Beschreibung des 1667 in zweiter Auflage erschienenen und reich illustrierten Pilgerberichts des Franziskaners Ignatius von Rheinfelden (Ignaz Eggs
Die Jerusalemer Grabeskirche und das Heilige Grab in Illustrationen
Überblicksartikel zur bildlichen Darstellung der Jerusalemer Grabeskirche im Abendland vom Mittelalter bis ins frühe 18. Jahrhunder
Bernhard von Breidenbach: "Peregnatio in terram sanctam"
Beschreibung des 1486 gedruckten Pilgerberichts des Mainzer Domherrn Bernhard von Breitenbac
Zukunft(s)gestalten Gerechtigkeit in Erziehung und Bildung
Rede vom 20.1.2009 in der Reihe "Ethik in Hildesheim" im Auditorium Maximum der Stiftung Universität Hildeshei
Morphological Analysis of enamel hypoplasias as markers of systemic stress – A contribution to the patho-biography of Humans and animals
Histological analysis of teeth that exhibited enamel hypoplasias and the related aberrations in enamel microstructure revealed that inferences on the intensity and duration of episodes of systemic stress affecting amelogenesis can be made. Based on the current understanding of the cellular processes of amelogenesis, deviations from normal enamel microstructure were used to reconstruct functional and related morphological changes of the secretory ameloblasts being caused by the action of stress factors during amelogenesis. In addition to impact duration and intensity, a further influence of ameloblast susceptibility resulting from the age and the stage of the cell within an individual activity cycle was deduced. The reconstructed reaction pattern of the secretory ameloblasts can be grouped in a sequence of increasingly more severe impairment of cell function involving three thresholds. When the lowest of these thresholds is surpassed, matrix secretion is slightly reduced; however, the Tomes’ process retains its normal morphology. The corresponding morphological observation in the enamel is a reduced width between the incremental markings, while the enamel is still of a normal prismatic structure. When the second threshold is surpassed, the synthetic/secretory activity of the ameloblast is impaired to such an extent that it is no longer able to maintain the distal portion of its Tomes’ process. Aprismatic enamel is then formed. When the highest threshold is surpassed, the cell ceases matrix secretion either temporally or permanently. Presence of coronal cementum is seen as indicative of a premature disintegration of the enamel epithelium prior to the completion of amelogenesis. Thereby mesenchymal cells of the dental follicle come into contact with the surface of the immature enamel and deposit coronal cementum. However, it cannot be decided whether this premature breakdown is attributable to specific factors. The external appearance of enamel hypoplasia is further influenced by the variation of tooth crown geometry, i.e. of the orientation of the incremental structures that occur in a single tooth along the corono-cervical tooth axis, between teeth of a dentition, and between species. The present study demonstrates that by including microscopic analysis of tooth sections in the study of enamel hypoplasia it is possible to obtain a more complete picture of the formation of these developmental defects than is possible by inspection of crown surface features alone, and to draw more substantiated conclusions about the possible nature of developmental defects of enamel.Die durchgeführten histologischen Untersuchungen von Zähnen mit Schmelzhypoplasien haben gezeigt, dass es möglich ist, Aussagen über die Intensität und die Dauer von Episoden von systemischem Stress zu treffen, die Auswirkungen auf die Amelogenese hatten. Basierend auf den aktuellen Vorstellungen über den Ablauf der Amelogenese und die Zusammenhänge zwischen Morphologie und Funktion sekretorischer Ameloblasten kann, durch die Analyse von Veränderungen der normalen Schmelzstruktur, das Reaktionsmuster der sekretorischen Ameloblasten rekonstruiert werden. Die erhobenen Befunde lassen sich mit einem Schwellenwertmodell beschreiben, das drei Stufen der Einschränkung der sekretorischen Ameloblastentätigkeit umfasst