University of Hildesheim
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    1144 research outputs found

    Possibilities and limits of the microscopical investigation of cremations

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    The Dissertation concerns the possibilities of the microscopical investigation (light microscopy and scanning electron microscopy) on human cremations. The main goals were the specification of the age-at-death estimation of the individual as well as the diagnosis of possible changes due to pathological processes and their distinction from heat-induced changes. Different prehistoric cremations from several regions (eastern Turkey, Germany, Czech and Slovak Republic) have been compared, dating from the mesopotamian Bronze Age up to the Iron Age and Roman Age. As comparision material a recent population of individuals with known age-at-death has been investigated.Die Dissertation behandelt Aussagemöglichkeiten der mikroskopischen (Lichtmikroskopie und Rasterelektronenmikroskopie) Untersuchung am Leichenbrand. Die Hauptziele der Untersuchung sind eine Präzisierung der Bestimmung des biologischen Lebensalters des Individuums sowie die Feststellung möglicher Veränderungen durch pathologische Prozesse und ihre Unterscheidung von verbrennungsbedingte Artefakte. Verglichen wurden unterschiedliche prähistorische Leichenbrände aus verschiedenen Regionen (Osttürkei, Deutschland, Tschechien, Slowakei), von der mesopotamischen Bronzezeit über die vorrömische Eisenzeit bis in die römische Kaiserzeit. Als Vergleichsmaterial diente eine rezente Population mit bekanntem Sterbealter

    Entstehung neuer Textsorten im Internet – Überlegungen am Beispiel von Weblogs

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    Weblogs zählen zu den populärsten Formen der Kommunikation im Web 2.0. die wenigen formalen Rahmenbedingungen sowie die einfache Publikation von Inhalten führen zu einer außerordentlichen Heterogenität innerhalb dieser Kommunikationsform. Dieser Beitrag untersucht, ob die unterschiedlichen Ausprägungen von Weblogs als Textsorten bezeichnet werden können. Dazu werden persönliche Blogs einer französischen Weblogplattform nach ihrer jeweiligen Textfunktion kategorisiert. Die Ergebnisse werden anhand einzelner Textbeispiele veranschaulicht und diskutiert. Es wird untersucht, ob sprachliche Konventionen vorhanden sind, die auf die Entstehung einer neuen Textsorte hindeuten

    Die Tradition(en) der Neografie - Wie alte Verfahren im Web 2.0 neue Verwendung finden

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    Der für unkonventionelle Schreibweisen im Internet gebrauchte Begriff der Neografie suggeriert eine völlige Neuartigkeit dieser Schreibweisen. Dass bei einer Vielzahl der neografischen Strategien und Verfahren, wie dem Gebrauch von Logogrammen, Syllabogrammen, der Konsonantenschreibweise und der Anwedung von ökonomisierenden Schreibungen, Parallelen zu teils schon lange bestehenden Traditionen feststellen lassen, soll dieser Beitrag zeigen

    Text storage and associative memories

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    Associative Memories (AM) constitute a special form of Artificial Neural Networks (ANN) with only one layer of binary synapses. They perform well at tasks like pattern matching, extraction and completion when trained with pairs of sparsely coded binary vectors representing sets of properties. While the achievable memory efficiency considering some measure of information content has been shown to be high, the probability for correct retrieval of all memorized association pairs is quite low. For this reason it is not easy to use AM as memories for any given text or a list of instructions. Consequently AM were not used for direct storage of patterns when the original text has to be recalled, or adjoined AM are utilized - like in the 'Assoziativmaschine' - in conjunction with special key sequences, when program 'text' is to be stored. This thesis describes an alternative approach, where the intrinsic association sequence of some (program as well as normal) text is preprocessed in a reversible manner to avoid clashes for maximized memory usage. Targeted experiments were undertaken in varying several parameters until satisfactory results could be found. Resultingly large amounts of text can be stored associatively and retrieved without recall errors. As an illustration the whole textual content of Alice In Wonderland (160kB) and other texts were successfully stored. This even holds when the original text contains repetitive parts. An example of another method using long sequences in small memories is then shown, which allows storing simple sequences in a more compact way - i.e. to implement microcode-like behaviour in an associative manner. Specialized programs were developed to run and visualize those experiments. Possible applications can be found in operation of and controlling the Assoziativmaschine. Furthermore - because of the robustness of storage - the technique may prove beneficial in the field of archiving/digital preservation.Assoziativspeicher (AM) stellen eine besondere Form (künstlicher) Neuronaler Netze (KNN) mit einer Schicht dar. Sie eignen sich zur Anwendung bei Aufgaben wie Mustererkennung, -extraktion und -ergänzung, wobei Lernpaare von spärlich besetzten Binärvektoren, welche Ansammlungen von Merkmalen darstellen, verwendet werden. Die aus "Lernmatrizen" nach Steinbuch weiterentwickelten Matrizen haben nicht-lineares Verhalten ohne negative Gewichte, sind binär - und daher einfach zu konstruieren - und somit einfacher mit Texten (technisch: Zeichenfolgen) in Verbindung zu bringen. Während bekannt ist, dass die erreichbare Speichereffizienz als gut angesehen werden kann, ist dagegen die Wahrscheinlichkeit des korrekten Wiederfindens aller eingespeicherten Assoziationsmuster gering. Entsprechend wurde das Problem, beliebige Textdaten direkt in Assoziativspeichern aufzuheben, lange nicht angegangen. In der "Assoziativmaschine"[1] wurden bereits in Matrizen gespeicherte Programme, Zustandsvariablen und Weltwissen in einer Kombination solcher Speicher derart verschaltet, dass eine algorithmische Steuerung realisiert werden konnte. Eine besondere Rolle spielen hier "Sequenzen", welche als Folgen einen geordneten Zugriff auf Daten ermöglichen. Wir überprüfen jetzt unterschiedliche Ansätze und Aspekte dieser Aufgabe, Texte mit assoziativen Strukturen zu verarbeiten und zu speichern. Zur Durchführung und Veranschaulichung wurden spezielle Programme erstellt. Letztlich ergibt sich die Möglichkeit, grössere Mengen von Text vollständig assoziativ zu speichern und fehlerlos wieder auszulesen, was am Beispiel des gesamten Textes von Alice's Abenteuer Im Wunderland (160kB) demonstriert wird. Das dargestellte Verfahren funktioniert auch dann, wenn der Originaltext Wiederholungen enthält. Unter anderem lässt sich als einzige Version einer Zeichenfolge eine schnell durchsuchbare Kodierung aufbewahren. Schliesslich wird ein weiteres Verfahren gezeigt, welches lange Sequenzen in kleinen Matrizen nutzt. Hier können einfache Abfolgen in kompakter Weise abgelegt werden, zum Beispiel zur assoziativen Implementierung von Microcodeartigem Verhalten. Mögliche Anwendungen finden sich bei Betrieb und Steuerung der Assoziativmaschine. Weiterhin können Vorzüge dieser Technik - wie die Robustheit des Speichers - im Bereich der Langzeitdatenspeicherung/Archivierung genutzt werden. [1]beschrieben in [Dierks 05] aus unserer Arbeitsgrupp

    Remediatisierungen auf Videoplattformen am Beispiel der Thilo-Sarrazin-Kontroverse auf YouTube

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    Das Austauschen, Mitteilen, Kopieren, Verlinken und Bewerten von Inhalten sind neue soziokulturelle Handlungsoptionen für die Selbstdarstellung im vielfältigen Netzwerk von Videoplattformen - so auch für die Online-Beteiligung an gesellschaftlichen Debatten, welche in Remediationen widergespiegelt und umgedeutet werden. Am Beispiel der Thilo-Sarrazin-Kontroverse auf YouTube werden hier in Videoclips Muster der Selbstinszenierung als remediatisierte Diskursstrategien aufgezeigt

    "Da die Deutschen wie Hunde bellten". Mittelalterliche Sprach- und Meinungsbilder zum Deutschen

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    In den Meinungsbildern der deutschen Nachbarn verbinden sich Topoi prominenter Gelehrter mit einem patriotischen Sprachbewusstsein, zu dessen Eigenschaften das Bedürfnis zählt, durch den Vergleich mit anderen Sprachen die Muttersprache zu nobilitieren. Im Schatten dieses emphatischen Lobes muss das Urteil über andere Sprachen zwangsläufig weniger gut ausfallen. Zur Begründung werden ethische, sakrale und politische Einstellungen mit dem Urteil über eine Sprache miteinander verwoben. Zwar sind die Meinungsbilder über die Deutschen nicht sehr verschieden, aber aufgrund der kulturellen Differenzen der Nachbarländer variieren die Rechtfertigungen: tschechische Sprachnationalisten interpretieren die Konsequenzen des Turmbaus zu Babel eigenwillig, russische Theologen lasten das Schisma der römischen und griechischen Kirche den Deutschen an, italienische Humanisten höhnen über die Ungelehrsamkeit der Deutschen etc

    Frustration im Information Seeking - Explorative Studie zu negativ wahrgenommenen Situationen bei der Internetsuche

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    Existing research provides evidence that user behavior can indicate problems in internet searches. The documentation of the user’s actions in log files reveals an arising frustration. The more precise such frustration can be identified, the better interventions can be offered to the user in those cases. This exploratory study focuses on negative feelings in internet search and its causes. Guided interviews with 14 young adults that dealt with their perception of problems in information seeking in general and in case of particular situations were conducted. Analysis shows key issues for research designs in future user studies concerned with the automatic detection of frustration. In addition, a distinction between different causes of negative feelings is drawn and can be used as a foundation for case-specific interventions. While learning processes do not seem to play a crucial role as a source for frustration, poor data quality could be suited to detect it in log files and optimize it accordingly. The mentioned results are complemented by a critical view on the support of search competencies.Forschungen zeigen, dass Analysen des Suchverhaltens verwendet werden können, um bei der Internetsuche auftretende Probleme zu identifizieren. Sind Benutzer frustriert, schlägt sich das in den Log-Daten, die ihre Aktionen dokumentieren, nieder. Je passgenauer derartige Frustration festgestellt werden kann, desto wirksamere Interventionen könnten dem Nutzer in solchen Fällen angeboten werden. Diese explorative Studie widmet sich negativen Gefühlen bei der Internetsuche und deren Ursachen. In Leitfadeninterviews mit 14 jungen Erwachsenen wurde deren Wahrnehmung von Schwierigkeiten im Information Seeking im Allgemeinen sowie im Bezug auf konkrete Erlebnisse thematisiert. Die Analyse ergibt wichtige Hinweise für die methodische Gestaltung von zukünftigen Benutzerstudien zur automatischen Erkennung von Frustration. Außerdem wird eine Unterscheidung der Ursachen von negativen Gefühlen getroffen, die als Grundlage für fallspezifische Interventionen dienen kann. Während Lernprozesse keine Rolle als Frustrationsquelle zu spielen scheinen, könnte vor allem mangelnde Datenqualität in Zukunft in Log-Daten erkannt und entsprechend optimiert werden. Des Weiteren wird ein kritischer Blick auf die Förderung von Suchkompetenzen geworfen

    Befragung

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    Eintrag aus WSK Sprachdidaktik. Erstsprache, Zweitsprache, Fremdsprache. Ein Lern- und Konsultationswörterbuch mit systematischer Einleitung und englischen Übersetzungen

    Domain-general scientific reasoning in early and middle childhood Developmental steps and predictors

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    Against the background of a growing interest in preschools on science education, the aim of this dissertation project was to contribute to a differentiated understanding of the development of childrens scientific reasoning in early and middle childhood. The focus was on domain-general scientific reasoning, that is the abilitiy to use and understand the process of making scientific findings. The dissertation starts with a chapter on the theoretical background about the development of scientific reasoning from Piaget to the Scientific Discovery as Dual Search (SDDS)- model. Then, two research questions on the development of hypothesis generation, experimentation and evidence evaluation skills are carved out and were tested in two studies. The results showed that these three scientific reasoning components develop asynchronously during early and middle childhood. The ability to evaluate perfect covariation evidence already develops during early preschool age, whereas the ability to evaluate imperfect covariation evidence and experimentation understanding does not emerge until the late preschool years. The ability to flexibly generate and adapt hypotheses according to accumulating evidence emerges at the beginning of adolescence. The theoretical analysis of these results led to the hypothesis that the components develop asynchronously because of different metacognitive demands. This hypothesis was tested in a third study that addressed the prediction of early interindividual differences in experimentation understanding. On the basis of Deanna Kuhns (1999, 2000) theoretical model, it was hypothesized that false-belief understanding could be an important predictor. The results showed a significant predictive relation between false-belief understanding at age 4 and experimentation understanding at age 5. On the basis of the results of all three studies, the SDDS-model and Kuhns (1999, 2000) model, a combined new model on the development of scientific reasoning is suggested. The discussion contains the relation between the combined model and theories on cognitive development, as well as theoretical and methodological points of criticism. The dissertation concludes with suggestions on further research projects and possibilities to implement the results in early childhood education.Das Ziel des Forschungsprozesses, dem die vorliegende Arbeit zugrunde liegt, bestand darin, vor dem Hintergrund einer zunehmenden Fokussierung von Kindertageseinrichtungen auf naturwissenschaftliche Bildungsprogramme zu einer differenzierten entwicklungspsychologischen Betrachtung des wissenschaftlichen Denkens in der frühen und mittleren Kindheit beizutragen. Hierbei wurde das bereichsübergreifende wissenschaftliche Denken, d.h. die Fähigkeit zur Anwendung und das Verständnis für die kindlichen Methoden der Erkenntnisgewinns fokussiert. Zu Beginn der Arbeit wird der theoretische Hintergrund der entwicklungspsychologischen Forschung zum wissenschaftlichen Denken von den Anfängen durch Piaget bis zum Scientific Discovery as Dual Search (SDDS)- Modell dargestellt. Aus den bisherigen Befunden ergaben sich noch offene Forschungsfragen zur Entwicklung der drei Komponenten der Hypothesengenerierung, des Experimentierens und der Evidenzbewertung des SDDS- Modells, die im Rahmen zweier empirischer Studien überprüft worden sind. Die Ergebnisse der beiden Studien zeigten, dass sich die drei Komponenten im Laufe der frühen und mittleren Kindheit asynchron entwickeln. Die Fähigkeit zur Bewertung eindeutiger Evidenzen ist bereits im frühen Kindergartenalter möglich, während die Bewertung uneindeutiger Evidenzen und das basale Experimentierverständnis frühestens am Ende des Kindergartenalters nachweisbar waren. Das flexible Generieren und Adaptieren von Hypothesen an vorgegebene Evidenzen ist erst mit Beginn der Adoleszenz möglich. Die weitere theoretische Analyse dieser Ergebnisse führte zu der Hypothese, dass sich die Komponenten des wissenschaftlichen Denkens aufgrund unterschiedlicher metakognitiver Anforderungen asynchron entwickeln. Diese Hypothese floss in die theoretische Erarbeitung der dritten Studie dieser Arbeit ein, die sich mit dem Versuch einer Erklärung für die Entstehung interindividueller Unterschiede im Experimentierverständnis befasste. Auf der Basis der Modelle von Deanna Kuhn (1999, 2000) wurde das Verständnis falschen Glaubens als mögliche Vorläuferkompetenz des Experimentierverständnisses herausgearbeitet empirisch überprüft. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten prädiktiven Zusammenhang zwischen dem Verständnis falschen Glaubens im Alter von vier Jahren und dem basalen Experimentierverständnis im Alter von fünf Jahren. Auf der Grundlage der Ergebnisse aller drei Studien, des SDDS-Modells und der Modelle von Kuhn (1999, 2000) wurde ein verknüpftes Modell zur Entwicklung des bereichsübergreifenden wissenschaftlichen Denkens formuliert. Anschließend folgt eine Diskussion des verknüpften Modells vor dem Hintergrund ausgewählter Theorien der kognitiven Entwicklung, sowie der Erörterung theoretischer und methodischer Kritikpunkte. Die Arbeit schließt mit Vorschlägen zu weiterführenden Forschungsarbeiten und Anwendungsmöglichkeiten ab

    Collaborative knowledge construction in Wikipedia

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    The knowledge contained in the free encyclopedia Wikipedia is compiled entirely by its community, with many small contributions allowing for the handling of complex topics. Processes of collaborative writing and collaborative construction of knowledge are of central importance. To be able to understand the evolution of knowledge within Wikipedia, both content-related and content-unrelated process steps (“edits”) are analyzed. This is accomplished by analysing the processing steps contents for several exemplary Wikipedia articles' using their version history. As an outcome, the resulting typology of edits allows for quantitative statements on the articles in scrutiny, in particular taking into account Wikipedia's community-developed quality criteria.Das Wissen in der freien Enzyklopädie Wikipedia wird von der Community zusammengetragen, wodurch in vielen kleinen Bearbeitungsschritten auch komplexe Themen kollaborativ erschlossen werden können. Dabei sind Prozesse des kollaborativen Schreibens und der kollaborativen Wissenskonstruktion von zentraler Bedeutung. Um die Evolution von Wissen in der Wikipedia nachvollziehen zu können, werden die verschiedenen inhaltlichen und nicht-inhaltlichen Bearbeitungsschritte anhand der Versionshistorie exemplarisch ausgewählter Artikel einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Die daraus entwickelte Typisierung von Bearbeitungen erlaubt es, insbesondere vor dem Hintergrund der von der Community entwickelten Qualitätskriterien, quantitative Aussagen zu den untersuchten Artikeln und ihrer Qualität zu machen

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