University of Hildesheim
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    Narrative exportieren, Nationalstolz exponieren. Die museale Inszenierung der Solidarność im Pilecki-Institut Berlin

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    In den acht Jahren ihrer Regierungszeit (2015 bis 2023) betrieb die polnische Partei PiS eine national-patriotische Geschichtspolitik, die auch über die Grenzen Polens hinaus Wirkung entfaltete. In Berlin wurde 2019 vom polnischen Ministerium für Kultur und Nationales Erbe das historisch orientierte Pilecki-Institut eröffnet, das eine „polnische Perspektive“ im europäischen Erinnerungsdiskurs stärken soll. Mit Hilfe der geschichtswissenschaftlichen Museumsanalyse wird in diesem Beitrag die Sonderausstellung des Instituts „Solidarität. Hilfe. Freiheit“ über die Geschichte der Solidarność untersucht. Im Rahmen der Analyse wird gezeigt, dass die unter der PiS im polnischen Inland propagierten geschichtspolitischen Narrative mit denen der Sonderausstellung korrespondieren

    Ergebnisbericht: Werner Helmut Kamenzin und das Jugendamt Stuttgart Hintergründe, organisatorische Verflechtungen und zeithistorische Verarbeitungen

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    In diesem Bericht werden die Ergebnisse der Aufarbeitung zu „Werner Helmut Kamenzin und das Jugendamt Stuttgart: Hintergründe, organisatorische Verflechtungen und zeithistorische Verarbeitungen“ vorgestellt. Hintergrund der Aufarbeitung sind sexualisierte Gewalt und andere Grenzverletzungen gegenüber jungen Menschen, die Kamenzin im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe ausgeübt hat. Der Fokus der Aufarbeitung liegt dabei im Zeitraum von 1967 bis 1985, in dem Kamenzin im Jugendamt Stuttgart tätig war. Im Zentrum der Aufarbeitung steht die Frage nach dem Täter-Organisationen-Verhältnis als Frage nach der Involviertheit und der Beteiligung von Organisationen. Das heißt: Wie konnte Kamenzin die organisationalen Strukturen und Beziehungen nutzen und wie ermöglichten diese so lange die Verletzung der Rechte von jungen Menschen in der (Stuttgarter) Kinder- und Jugendhilfe? Wie lange wirkten diese organisationalen Verflechtungen und Ermöglichungsstrukturen weiter

    Neural Algorithms for Vehicle Routing Learning Deep Models to Solve Vehicle Routing Problems

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    This thesis explores the application of Deep Learning and Neural Network methods to address challenges in Combinatorial Optimization Problems, particularly focusing on the Capacitated Vehicle Routing Problem (CVRP) and other Vehicle Routing Problems (VRPs) with complex constraints. The research marks a shift towards the use of advanced Machine Learning techniques in logistical and operational management, aiming to enhance resource utilization and cost efficiency. The thesis is organized into three parts, each addressing different aspects of vehicle routing through neural algorithms. The first part examines construction methods for VRPs, with a focus on Neural Construction Heuristics. It discusses both autoregressive and direct approaches for creating feasible VRP solutions, providing insights into the associated sequential decisionmaking processes and advanced inference techniques. In the second part, improvement methods are explored. This includes the integration of learned neural components with traditional Local Search and Metaheuristic strategies. The research introduces new concepts in training neural models for optimizing search operator parameters, aiming to refine complex Local Search procedures. The final part of the thesis investigates the holistic integration of neural methodologies into vehicle routing problems. This includes the study of Large Neighborhood Search (LNS) techniques and the combination of learned methods for search space restructuring. The focus here is on developing algorithms that can improve runtime, efficiency, and generalization capabilities. Key contributions of the research include the development of the first deep learning approach for the Capacitated Clustering Problem (CCP), a novel constructive model for addressing highly constrained VRPs, and the integration of Metaheuristics with Graph Neural Network (GNN) controllers trained through Reinforcement Learning. Additionally, the thesis presents a specialized LNS approach as a hybrid Metaheuristic utilizing Neural Construction Heuristics and introduces a Neural Ruin Recreate method for scaling neural heuristics to larger routing problems. In summary, the thesis offers a comprehensive examination of the application of advanced machine learning techniques to vehicle routing problems, suggesting potential for future research and development in the field of computational optimization. It highlights different possibilities to combine traditional heuristic algorithms with modern Machine Learning methods and provides a detailed analysis of several proposed approaches.Diese Dissertation untersucht die Anwendung von Deep Learning Methoden zur Lösung von komplexen kombinatorischen Optimierungsproblemen, insbesondere Tourenplanungsprobleme mit komplexen Nebenbedingungen. Die Forschung markiert einen Übergang hin zum Einsatz fortgeschrittener maschineller Lernverfahren für das logistische und operative Management, mit dem Ziel, die Ressourcen-nutzung und Kosteneffizienz zu verbessern. Die Dissertation ist in drei Teile gegliedert, wobei jeder verschiedene Aspekte der Fahrzeugroutenplanung durch neuronale Algorithmen behandelt. Der erste Teil untersucht Konstruktionsmethoden für VRPs und konzentriert sich dabei auf neuronale Konstruktionsheuristiken. Es werden sowohl autoregressive als auch direkte Ansätze zur Erstellung valider Lösungen diskutiert und Einblicke in die damit verbundenen sequenziellen Entscheidungsprozesse und fortgeschrittenen Inferenztechniken gegeben. Im zweiten Teil werden Verbesserungsmethoden untersucht. Dabei steht insbesondere die Integration von gelernten neuronalen Komponenten mit traditionellen Local-Search- und Metaheuristischen Strategien im Fokus. Die Arbeit führt neue Konzepte für den Einsatz neuronaler Modelle ein, um die Parameter von Suchoperatoren zu optimieren sowie komplexe Nachbarschaftssuchen zu verfeinern. Der letzte Teil der Dissertation untersucht die ganzheitliche Integration neuronaler Methoden für Tourenplanungsprobleme. Dies umfasst die Untersuchung von Techniken zur Suche in großen Nachbarschaften (LNS) und die Kombination von gelernten Methoden zur Restrukturierung des Suchraums. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung von Algorithmen, die Laufzeit, Effizienz und Generalisierungsfähigkeiten verbessern können. Wesentliche Beiträge der Forschungsarbeit sind u.a. die Entwicklung des ersten Deep Learning-Ansatzes für das Capacitated Clustering Problem (CCP), ein neuartiges konstruktives Modell zur Lösung von VRPs mit vielen Nebenbedingungen und die Integration von Metaheuristiken mit Neural Network Controllern, die durch Reinforcement Learning trainiert werden. Darüber hinaus stellt die Dissertation einen speziellen LNS Algorithmus als hybride Metaheuristik vor, der neuronale Konstruktionsheuristiken nutzt, und führt eine neuronale Ruin Recreate-Methode ein, um neuronale Konstruktionsheuristiken für größere Tourenplanungsprobleme anwendbar zu machen. Zusammenfassend bietet die Dissertation eine umfassende Untersuchung der Anwendung von fortgeschrittenen maschinellen Lernverfahren auf Tourenplanungsprobleme und zeigt verschiedene Potenziale für zukünftige Forschung und Entwicklung im Bereich der computergestützten Optimierung auf. Sie präsentiert verschiedene Möglichkeiten, traditionelle heuristische Algorithmen mit modernen maschinellen Lernmethoden zu kombinieren und bietet eine detaillierte Analyse der vorgestellten Ansätze

    Politische Kommunikation in komplexen Medienumgebungen Epistemologie, Methoden und Theorien der Erforschung digitaler Öffentlichkeit

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    Die Dissertation im Fach Politikwissenschaft untersucht politische Kommunikation in komplexen, digitalisierten Medienumgebungen. Einerseits wird so aufgezeigt, inwiefern die im Rahmen des digitalen Wandels transformierte Medienumgebung die klassische Rollenverteilung etablierter Akteure wie Politiker:innen und Nachrichtenmedien verändert. Andererseits wird deutlich, wie auch die Instrumente der Analyse selbst technologischem Wandel unterliegen, welcher eine epistemologische Reflexion nötig macht. Dazu werden vier Papiere kumulativ zusammengeführt, welche die relevanten Aspekte dieses Themenkomplexes beleuchten. Neben einem geeigneten Technikbegriff werden so auch die Datengrundlagen und Methoden entwickelt, um große Mengen politischer Kommunikation automatisiert auszuwerten. Darüber hinaus wird eine quantitative Fallstudie zur hybriden Medienumgebung in Deutschland durchgeführt, welche die spezifischen Temporalitäten, Affordanzen und Aufmerksamkeitsdynamiken digitaler politischer Kommunikation in komplexen Medienumgebungen offenlegt.This cumulative dissertation in political science examines political communication in complex, digitalized media environments. On the one hand, it shows the extent to which the media environment transformed by digital change is altering the traditional roles of established actors such as politicians and news media. On the other hand, it becomes clear how the instruments of analysis themselves are subject to technological change, necessitating an epistemological reflection. The four papers brought together in this dissertation each examine a relevant aspect of this subject matter. In addition to an appropriate concept of technology, they develop the data basis and methods for the automated analysis of large volumes of political communication. Furthermore, a quantitative case study on the hybrid media environment in Germany is conducted, which reveals the specific temporalities, affordances and attention dynamics of political communication in complex media environments

    Vermittlung von Performance Art als ästhetische Praxis

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    Simon Niemann fragt in seiner Dissertation nach den spezifischen Anforderungen der Performance Art für ein neu zu entwickelndes Vermittlungskonzept und stellt dabei die zentrale These auf, dass Vermittlung im Kontext von Performance Art nicht als sekundärer Vorgang verstanden werden darf, sondern selbst als ästhetische Praxis gedacht werden muss, um dem inhärent permissiven, ephemeren und widerständigen Potenzial der Performance Art zu entsprechen. In einem historische, einem begriffs- und diskurstheoretischen und einem praxisanalytischen Teil wird das Feld der Performance Art im Hinblick auf Vermittlung als ästhetische Praxis untersucht. Der Untersuchungsgegenstand zeichnet sich dabei vor allem durch seine hohe Interdisziplinarität und disparate Ausdifferenzierung aus. Die permanente Verhandlung einer Definition von Performance Art in Bezug auf seine Inhalte, Gestaltungsmittel, Formen, Formate und Ästhetiken, will die Arbeit dabei nicht abschließen. Vermittlung als Differenz und als (macht-)kritische Praxis reagiert auf diesen disparaten Gegenstand mit einer konstitutiven Offenheit und Unabgeschlossenheit und wendet sich damit gegen eine operationalisierbare Didaktisierung von Vermittlung

    Women Beyond the Canon Philosophies and Feminisms

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    In the rich field of the histories of philosophy, certain voices have been elevated to prominence while others have lingered in the margins, awaiting their moment to be heard. The volume Women Beyond the Canon: Philosophies and Feminisms seeks to give expression to these voices and to unravel the threads of traditional narratives, weaving together perspectives that have long been relegated to the periphery of philosophical discourse. Insights of non-European women philosophers, feminist thinkers and activists have been overlooked, dismissed, unrecorded, and untaught for hundreds of years, creating an incomplete narrative that fails to capture the full spectrum of human thought. This book is an exploration of the profound contributions of women to the realm of philosophies and feminisms. It seeks to illuminate the ways in which their ideas have shaped and enriched our understanding of the world, as the philosophical canon – that is, what is being taught and published within academic philosophy – shows obvious biases and limitations of its time. This book offers a contribution to rectifying this oversight, providing a platform for the exploration of feminist philosophies which challenge, expand, and reimagine the foundational principles that have shaped our intellectual heritage. The collection of thoughts and ideas from women worldwide is not merely an exercise in taking responsibility for historical oversights; it is also a celebration of the diversity of thought that arises when we embrace a more inclusive and equitable perspective. Through the lenses of various feminist philosophical traditions, readers will encounter ideas spanning across time, traditions, and intellectual movements

    Syntax-Preserving Program Slicing for Highly-Configurable C Software Systems

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    Context: Highly-configurable C software plays a vital role in hardware-near systems, offering flexibility while minimizing development costs. A common practice in highly-configurable C software systems involves the use of conditional compilation with C preprocessor #ifdef-annotations to tailor the software for different hardware configurations. This often results in highly complex projects with ten thousands of #ifdefs scattered all over the code base. Moreover, the use of unsystematic clone-and-own approaches, where an existing software project is copied and then modified, leads to several different alternatives of the software existing in parallel. Problem: A common task for software developers in this context is the identification and migration of an existing implementation, like, for example, a new functionality or a bug fix, from one software alternative to another. The automation of these tasks is still an unsolved problem for highly-configurable C-based software systems. In general, there exist numerous search-based approaches that address these problems for non-configurable software, but these approaches ignore C preprocessor code and often rely on the presence of unit test cases, which are not widely used in the context of highly-configurable C software systems. Thus, the developer must conduct an error-prone and long lasting manual analysis to identify and migrate an existing implementation. Solution idea: A solution idea for the described problem is the use of program slicing to identify the lines of code that implement a desired functionality, which can then be automatically migrated with a merging algorithm to the target software. Program slicing is a technique which reduces a program to a relevant subset called program slice, based on the exploration of a code representation in form of a graph. It is a static analysis technique and therefore not dependent on the existence of test cases. The idea to use program slicing for the automated identification and migration of existing implementations is not new for non-configurable software, but there exists no comparable approach for highly-configurable C software systems. Realization: Our proposed solution approach realizes the solution idea with a dedicated code representation called variability-aware code property graph (including a complete C and C preprocessor grammar to represent elements and relations of both languages), a novel and customizable syntax-preserving slicing process for C and C preprocessor code (to compute a truly exhaustive subset of the original program), and an automated semi-structured merging approach. We empirically evaluate our approach on four distinct open-source C software projects, showcasing its effectiveness in generating diverse program slices tailored to different use cases. The results show that our code representation is 100% accurate for syntactically correct C and C preprocessor code, the time required for slicing and migration requires under 20 minutes on average, the slicing approach achieves a size reduction of on average 83 percentage points, which can be further altered by around 7 percentage points on average through our customization options, and the approach is overall capable of automatically identifying and migrating slices in 24 different cases.Kontext: Hoch konfigurierbare C-Software spielt eine entscheidende Rolle in Hardwarenahen Systemen und bietet Flexibilität bei gleichzeitiger Minimierung der Entwicklungskosten. Eine gängige Praxis in dieser Art von System umfasst die Verwendung bedingter Kompilierung mit C-Präprozessor-#ifdef-Anweisungen, um die Software für verschiedene Hardwarekonfigurationen anzupassen. Dies führt oft zu äußerst komplexen Projekten mit Zehntausenden von #ifdefs, die über den gesamten Code verteilt sind. Zudem führt der unsystematische Ansatz des clone-and-own, bei dem ein bestehendes Softwareprojekt kopiert und dann modifiziert wird, dazu, dass mehrere verschiedene Alternativen der Soft ware parallel existieren. Problem: Eine häufige Aufgabe für Softwareentwickler*innen in diesem Zusammenhang ist die Identifizierung und Migration einer bestehenden Implementierung, wie beispielsweise einer neuen Funktionalität oder einer Fehlerbehebung, von einer Softwarealternative zur anderen. Die Automatisierung dieser Aufgaben ist immer noch ein ungelöstes Problem für hoch konfigurierbare C-basierte Software-Systeme. Im Allgemeinen gibt es zahlreiche suchbasierte Ansätze, die diese Probleme für nicht konfigurierbare Software angehen. Allerdings ignorieren diese Ansätze C-Präprozessorcode und verlassen sich oft auf das Vorhandensein von Unit-Testfällen, die im Kontext hoch konfigurierbarer C-Software Systeme nicht weit verbreitet sind. Somit müssen Entwickler*innen eine fehleranfällige und langwierige manuelle Analyse durchführen, um eine bestehende Implementierung zu identifizieren und zu migrieren. Lösungsidee: Eine Lösungsidee für das beschriebene Problem ist die Verwendung von Program Slicing zur Identifikation der Codezeilen, die eine gewünschte Funktionalität implementieren. Diese können dann mithilfe eines Merging-Algorithmus automatisch in die Zielsoftware migriert werden. Program Slicing ist eine Technik basierend auf der Exploration eines Code Graphen, die ein Programm auf eine relevante Teilmenge namens Program Slice reduziert. Slicing ist eine statische Analysetechnik und daher nicht von der Existenz von Unit-Testfällen abhängig. Die Idee, Program Slicing zur automatischen Identifizierung und Migration bestehender Implementierungen zu verwenden, ist für nicht konfigurierbare Software zwar nicht neu, jedoch existiert kein vergleichbarer Ansatz für hoch konfigurierbare C-Software. Umsetzung: Unser Lösungsansatz setzt die Lösungsidee mithilfe einer speziellen Code-Darstellung namens variability-aware Code Property Graph um (einschließlich einer vollständigen C- und C-Präprozessor-Grammatik, um Elemente und Beziehungen beider Sprachen darzustellen), einem neuartigen und anpassbaren syntaxerhaltenden Slicing-Prozess für C- und C-Präprozessorcode (um eine echte vollständige Teilmenge des Originalprogramms zu berechnen) und einem automatisierten halbstrukturierten Merge-Ansatz. Wir evaluieren unseren Ansatz empirisch an vier verschiedenen Open-Source Projekten und zeigen dessen Wirksamkeit bei der Berechnung verschiedener Program Slices, die auf unterschiedliche Anwendungsfälle zugeschnitten sind. Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Code-Darstellung für syntaktisch korrekten C- und C-Präprozessorcode 100% genau ist, für das Slicen und die Migration durchschnittlich unter 20 Minuten benötigt werden, der Slicing-Ansatz eine Größenreduzierung von durchschnittlich 83 Prozentpunkten erreicht, welche durch unsere Anpassungsoptionen um durchschnittlich weitere 7 Prozentpunkte verändert werden kann, und der Ansatz insgesamt in der Lage ist, Slices in 24 verschiedenen Fällen automatisch zu identifizieren und zu migrieren

    Careleaver und Finanzen: Tipps für eine gute Begleitung von der Jugendhilfe in die Selbständigkeit Ein finanzieller Ratgeber für Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen, Erzieher:innen und Pflegeeltern

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    Dritte erweiterte und überarbeitete Auflage des gleichnamigen Titels in zweiter Auflage aus dem Jahr 2025. Der Übergang von der Jugendhilfe in die Selbstständigkeit ist mit vielfältigen Herausforderungen für Careleaver verbunden, auch mit finanziellen. Diese finanziellen Herausforderungen entstehen durch das frühe Ende der Unterstützung durch die Jugendhilfe und die damit verbundenen Aufgaben des selbstständigen Lebens, durch fehlende familiäre Netze, beschränkte finanzielle Ressourcen, einen eingeschränkten Zugang zu Krediten und Sicherheiten sowie einen Mangel an finanzieller Grundbildung. Finanzielle Herausforderungen oder sogar eine drohende oder bereits eingetretene Überschuldung sind belastend und schränken die Entwicklung und Entfaltung der jungen Menschen ein. Um junge Careleaver beim Übergang in die Selbstständigkeit möglichst gut zu finanziellen Themen und Herausforderungen zu begleiten, ist dieser Leitfaden entstanden. Der Leitfaden richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Schuldnerberatung sowie an Pflegeeltern und weitere Unterstützende, die junge Erwachsene dabei begleiten, aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben überzugehen. Er bietet praxisnahe Informationen, rechtliche Grundlagen, Handlungsempfehlungen und Materialien für die Beratung und Begleitung der jungen Careleaver. Themen sind typische finanzielle Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe von Careleavern, wichtige Anlaufstellen, Sozialleistungen und Übergangsregelungen, Möglichkeiten präventiver Schuldnerberatung, rechtliche Aspekte zu Unterhalt, Haftung, Schulden und Verträgen sowie Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit Careleavern

    Forschender Habitus als hochschuldidaktische Zielperspektive in kindheits- und musikpädagogischen Studiengängen Das Beispiel Videoaufzeichnungen und Lerngeschichten zur musikalischen Bildung

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    Das Seminar „Musikalische Bildung erforschen“ verknüpft kindheits- und musikpädagogische Perspektiven mit dem Konzept Forschenden Lernens. Es verfolgt das Ziel, bei Studierenden einen forschenden Habitus als hochschuldidaktische Schlüsselkompetenz zu entwickeln – als Haltung, pädagogisches Handeln systematisch zu beobachten, zu analysieren und theoretisch zu reflektieren. Im Zentrum steht die methodische Auseinandersetzung mit Videoaufzeichnungen und Lerngeschichten als Datenmaterial. Die Studierenden analysieren diese mithilfe qualitativer Methoden und erschließen so verschiedene Perspektiven auf kindliche Bildungsprozesse – insbesondere auf musikalische Neugier und Ausdrucksformen. Das Seminar fördert die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse mit Praxiserfahrungen zu verknüpfen, und eröffnet so einen reflexiven Zugang zur Professionalisierung in Studium und Beruf. Forschendes Lernen wird hier zur Brücke zwischen Theorie und pädagogischer Praxis

    „Jungs sind Quark, Mädchen sind Salat“ – deskriptive Forschungsperspektiven auf doing gender-Prozesse in der Kindertageseinrichtung

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    Unter Bezugnahme auf Datenmaterial aus der ethnographischen Promotionsstudie „Geschlechterdifferenzierung in der Kindertageseinrichtung – eine qualitativ-rekonstruktive Studie“ wird im Beitrag Geschlecht zunächst theoretisch als Prozesskategorie gerahmt. Daran anschließend werden unterschiedliche Relevanzsetzungen von Geschlecht in einer Kindertageseinrichtung empirisch rekonstruiert. Das im Beitrag präsentierte Daten- und Analysematerial nimmt hierzu einzelne Auszüge eines Beobachtungsprotokolls in Bezug auf doing gender-Prozesse von Kindern im KiTa-Alltag zum Ausgangspunkt für die Rekonstruktion von verschiedenen Genderkonstruktionen über verdichtete Sequenzanalysen. Das dargelegte empirische Vorgehen fokussiert speziell auf Prozesse der Geschlechterdifferenzierung von Kindern, nicht auf Geschlechterdifferenz. Methodologisch wird in diesem Zusammenhang ein sogenannter deskriptiver doing gender-Ansatz verfolgt, der sich im Sinne eines reifizierungssensiblen Vorgehens von essentialisierenden Perspektiven auf die Differenzlinie Geschlecht abgrenzt

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