University of Hildesheim
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    Habitusgenese und bildungsbiographische Selbsteliminierung

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    Bourdieus Konzepte des Habitus und der kulturellen Passung von Habitus und Feld haben der Soziologie Schwierigkeiten hinterlassen, die nicht zuletzt die Frage betreffen, wie die Sachverhalte der Habitusgenese, Habitusreproduktion und Habitustransformation als Mechanismen der sozialen und kulturellen Reproduktion von Ungleichheiten und Schließungsprozessen zu untersuchen sind. Wie etwa lässt sich der Doppelcharakter des Habitus als strukturierte und strukturierende Struktur empirisch identifizieren, sowohl als „einverleibte Geschichte“ des „opus operatum“ als auch als das „System generativer Schemata von Praxis“ des „modus operandi“. Besonders kompliziert ist daran, den Prozesscharakter des Habitus als Habitusgenese, d.h. in seiner Entstehung, Reproduktion und Transformation im Zusammenspiel mit den sozialen Feldern zu erfassen und dabei die Entstehung von primären und sekundären Habitusformationen trennscharf zu identifizieren und zeitlich zu lokalisieren. Ein prominenter Vorschlag in der deutschsprachigen Forschung hat den Mechanismus der habitusinduzierten Selbsteliminierung im Bildungsprozess adressiert. Die Behauptung eines solchen Mechanismus macht folgende Annahmen geltend. In der biographischen Auseinandersetzung mit den sozialen Feldern der Familie und des Bildungssystems entwickelt das Subjekt primäre und sekundäre Habitusschichten, die den Übergang in das System der beruflichen Bildung und Arbeit bestimmen. Der in der Familie geronnene Habitus als opus operatum wirkt weiter in den primären, sekundären und superioren Stationen der Schulkarriere. Dabei erweisen sich die von der familiären Milieuherkunft geprägten primären Habitusformationen in Bildungskontexten der späteren Lebensphasen als ungleich im Hinblick auf ihr Potenzial als modus operandi, kulturelle Passungen in neuen sozialen Feldern herzustellen. Der Ansatz der bildungsbiographischen Selbsteliminierung fügt die Annahme hinzu, dass biographisch frühere Habitusschichten auch im Fall von Aufstiegsmobilität maßgeblich zur Selbsteliminierung von Bildungssubjekten aus Feldern der höheren (universitären) Bildung beitragen. Habitusaufschichtung wirkte demnach im Sinne einer endogenen biographischen Strukturdetermination. Angesichts der zu prüfenden empirischen Möglichkeit, dass Überlagerungen unterschiedlicher sozialer Einflussfaktoren (Milieu, Geschlecht, Migrationshintergrund, Region) es erschweren können, den Habitus der Bildungsherkunft als homogene Formation in seiner Genese zu identifizieren und lebenszeitlich zu lokalisieren, erscheint es aus methodischen Gründen ratsam, die Prozesse der Habitusbildung empirisch zunächst im Rahmen eines qualitativen biographischen Längsschnittdesigns zu explorieren. Dies wurde bisher nur in wenigen Studien ansatzweise unternommen. Der eingereichte Beitrag greift dazu auf Material aus einer qualitativen Längsschnittuntersuchung von Schülern (n = 100) zurück, die zwischen 2008 und 2012 bis zu dreimal zu ihrem schulischen Werdegang halboffen interviewt wurden. Die Präsentation wird sich dabei exemplarisch auf Fälle des potenziellen Bildungsaufstiegs konzentrieren, und diese auf die Problematik der Selbsteliminierung hin vergleichen. In einer Reihe von Fällen scheint anhand des objektiven Lebensverlaufs der Sachverhalt der bildungsbiographischen Selbsteliminierung gegeben. Trotzdem bleibt damit das methodische Problem der Identifikation und Lokalisierung von Habitusformation noch ungelöst. Denn am empirischen Material müsste für jeden Erhebungszeitpunkt rekonstruiert werden, ob und in welcher Weise sich anhand von biographischen Artikulationen im Interviewkontext (als einer sozialwissenschaftlich erzeugten Situation) eine Aufschichtung primärer, sekundärer und späterer Habitusformationen zeigen lässt, und inwiefern biographische Aufschichtungen habitueller Dispositionen als inkorporierte Schemata der Wahrnehmung, Beurteilung und Bewertung von bildungs- und berufsbiographischen Gelegenheiten nach dem Abitur wirksam werden. Das Ergebnis des Vergleichs der biographischen Artikulationsweise wird sein, dass sich auf Basis der Längsschnittperspektive Problem der Überlagerung heterogener Habitusschichten und der damit einhergehenden Mechanismen konzeptionell präziser für weitere Untersuchungen spezifizieren lässt

    Das Deutsche Sprachdiplom für neu zugewanderte Jugendliche im Handlungsmuster des Prüfungsgesprächs

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    Am Beispiel des Deutschen Sprachdiploms wird die mündliche Prüfung als Handlungsmuster konzipiert. Die funktionalpragmatische Analyse ergibt, wie Kandidat und Prüfende die kommunikativen Ziele zwischen Prüfung und Gespräch orientieren müssen und zeigt die spezifische Komplexität von mündlichen Prüfungssituationen zwischen Erfolg und Gespräch auf

    Modellierung und Analyse von Pulsformen akkretierender Röntgenpulsare : Hohle Akkretionssäulen

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    An X-ray pulsar is a highly magnetized neutron star with a main sequence star companion. The closeness of the stars in the binary system allows the neutron star to accrete matter from its companion. Gas approaches the star via an accretion disc, spiraling inward and following magnetic field lines onto the magnetic poles producing two X-ray hot spots. Due to the rotation of the neutron star the emission is observed pulsed. In the last few years the number of X-ray pulsar observations has risen. Although the observational data gained in quality there is still no comprehensive model that could explain both physical and geometrical properties of X-ray pulsars. In this work a model for a hollow accretion column is investigated in detail. The model includes reprocessing of radiation in the accretion stream, the generation of a halo on the neutron star surface as well as all relativistic effects. The intention of this thesis is to understand beam patterns of medium-luminosity X-ray pulsars better as well as to apply these findings to observed pulsars like Cen X-3 or A0535+26. For detailed analyses the beam pattern was divided up into the contributions of the halo outside the column, the halo inside the column, the column outside, the column inside, and reprocessing in the accretion stream. Through variations of physical parameters such as cyclotron energy, plasma velocity at the column boundary, width of the column, wall thickness and effective temperature of the inner column wall, their influence on the total beam pattern and on the individual contributions will be researched. In the scope of this work, beam patterns were calculated for the X-ray pulsars Cen X-3 and A0535+26. By means of variations of the parameters given above their beam patterns were approximated as well as possible.Röntgenpulsare sind stark magnetisierte Neutronensterne, wel- che zusammen mit einem Hauptreihenstern ein Doppelstern- system bilden. Aufgrund der geringen Entfernung der Sterne kommt es zum Materieüberstrom von der Hülle des Hauptrei- hensterns auf den Neutronenstern. Das überströmende ionisier- te Gas sammelt sich in einer Akkretionsscheibe um den Neutro- nenstern und folgt dann den Magnetfeldlinien vom Innenrand der Scheibe bis zur Neutronensternoberfläche. Dort trifft das ionisierte Gas auf zwei kleine Flächen, die dann im Röntgen- bereich emittieren. Infolge der Rotation des Neutronensterns erscheint die emittierte Röntgenstrahlung gepulst. In den letzten Jahren wurden Beobachtungen immer besserer Qualität gemacht und auch die theoretische Beschreibung wei- terentwickelt. Dennoch existiert bisher kein umfassendes Mo- dell, mit dem man aus den beobachteten Röntgensignalen die physikalischen Parameter bestimmen könnte. Als Beitrag zum besseren Verständnis von Röntgenpulsaren wird in dieser Ar- beit ein Modell für hohle Akkretionssäulen untersucht, das ne- ben der Reprozessierung im oberen Akkretionsstrom und der Ausbildung eines Röntgenhalo auf der Neutronensternoberflä- che auch alle relativistischen Effekte enthält. Ziel dieser Arbeit ist, Emissionscharakteristiken, die für Rönt- genpulsare mittlerer Leuchtkraft gerechnet werden, zu verste- hen und diese Erkenntnisse auf aus der Beobachtung bekannte Pulsare wie Cen X-3 oder A0535+26 anzuwenden. Für eine aus- führliche Auswertung der Gesamtemissionscharakteristik wird diese in einzelne Komponenten − Halo außen, Halo innen, Säu- le außen, Säule innen, Reprozessierung − zerlegt. Die Modell- parameter Zyklotronenergie, Fallgeschwindigkeit des Plasmas in der Randschicht unterhalb der Schockfront, Säu- lenbreite, Wanddicke und effektive Temperatur an der inne- ren Säulenwand werden systematisch variiert und es wird un- tersucht, wie sich dies auf einzelne Strahlungskomponenten sowie die Gesamtstrahlungscharakteristik auswirkt. Weiterhin werden Emissionscharakteristiken für die Röntgenpulsare Cen X-3 und A0535+26 gerechnet und durch Variation oben genann- ter Parameter jene gesucht, welche die beobachteten Pulsfor- men am besten wiedergeben

    Hildesheimer Geographische Studien 6

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    Inhalt - S. 1–25: Hevin Taha Basch & Sabine Panzer-Krause, Auf der Flucht! Die Bedeutung persönlicher Netzwerke für den Wanderungsprozess syrischer Flüchtlinge nach Deutschland - S. 26–51: Robin Stadtmann, Moritz Sandner, Tim Drissen, Julia Treitler, Rebecca Winter & Martin Sauerwein, Digitale Vegetationskartierung des Nationalparks Asinara (Sardinien) - S. 52–67: Annabell Ringel, Lehrerinnen und Lehrer als Multiplikatoren einer Bildung für nachhaltige Entwicklung – Eine Untersuchung zum Bekanntheitsgrad des Bildungskonzeptes - S. 68–120: Johanna Dobberkau, Annabell Ringel & Martin Sauerwein, Chancen für Interkulturelles Lernen im Geographieunterricht durch Migrationsbewegungen? Ergebnisse einer qualitativen Studie - S. 121–123: Informationen aus dem Institu

    Welthistorische Zäsuren : 1989 – 2001 – 2011

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    Wie lassen sich Zäsuren der Weltgeschichte, der Weltpolitik und Einschnitte für die Weltgesellschaft fassen? Und stellen die Jahre 1989, 2001 und 2011 solche Zäsuren dar? Diesen Fragen widmet sich dieser Band aus der Sicht und im «Trialog» dreier Disziplinen: der Geschichtswissenschaft, der Politikwissenschaft und der Soziologie. Dabei kommen die einzelnen Beiträge zu ähnlichen, wenn auch nicht gänzlich übereinstimmenden Ergebnissen

    Invariant Features For Time-Series Classification

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    Time series represent the most widely spread type of data, occurring in a myriad of application domains, ranging from physiological sensors up to astronomical light intensities. The classification of time-series is one of the most prominent challenges, which utilizes a recorded set of expert-labeled time-series, in order to automatically predict the label of future series without the need of an expert.The patterns of time-series are often shifted in time, have different scales, contain arbitrarily repeating patterns and exhibit local distortions/noise. In other cases, the differences among classes are attributed to small local segments, rather than the global structure. For those reasons, values corresponding to a particular time-stamp have different semantics on different time-series. We call this phenomena as intra-class variations. The lion's share of this thesis is composed of presenting new methods that can accurately classify time-series instances, by handling variations. The answer towards resolving the bottlenecks of intra-class variations relies on not using the time-series values as direct features. Instead, the approach of this thesis is to extract a set of features that, on one hand, represent all the variations of the data and, on the other hand, can boost classification accuracy. In other words, this thesis proposes a list of methods that addresses diverse aspects of intra-class variations. The first proposed approach is to generate new training instances, by transforming the support vectors of an SVM. The second approach decomposes time-series through a segment-wise convolutional factorization. The strategy involves learning a set of patterns and weights, whose product can approximate each sub-sequence of the time series. However, the main contribution of the thesis is the third approach, called shapelet learning, which utilizes the training labels during the learning process, i.e. the process is supervised. Since the features are learned on the training labels, there is a higher tendency of performing strongly in terms of predicting the testing labels. In addition, we present a fast alternative method for shapelet discovery. Our strategy is to prune segment candidates using a two step approach. First of all, we prune candidates based on their similarity towards previously considered candidates. Secondly, non-similar (hence diverse) candidates are selected only if the features they produce improve the classification results. The last two chapters of the thesis describes two methods that extract features from datasets having special characteristics. More concretely, we propose a classification method suited for series having missing values, as well as a method that extract features from time series having repetitive patterns

    Auf der Flucht! Die Bedeutung persönlicher Netzwerke für den Wanderungsprozess syrischer Flüchtlinge nach Deutschland

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    The Syrian refugee crisis, which reached its maximum concerning the numbers of migrants in Europe and especially in Germany in 2015, has confronted the European Union with serious solidary and fi-nancial challenges. This paper reconstructs the migration movements of five Syrian refugees, who came as part of the wave of refugees to Germany into the city of Hildesheim. Especially the role of personal networks before and during the escape with regard to the individual evaluation of the migration’s success is the focal point of the study. The paper’s results show that the decisions to take refuge were made within the inner family circle. During the migration processes, which can partly not be recognized as linear and were characterized by different stages, three forms of networks were relevant for the refugees: weak ties to other refugees, weak ties to traffickers and strong ties to relatives who already lived in the target country. However, strong ties were not a pre-requirement for a successful migration. The individual evaluation after the migration depended strongly on the refugees’ social em-beddedness in Germany. Yet, the willingness of all five refugees to remigrate to Syria is low against the background of the ongoing armed conflict and decreasing future perspectives.Die syrische Flüchtlingskrise, die im Jahr 2015 bezogen auf die Ankunft von Migranten in Europa und insbesondere Deutschland ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hat, stellt die Europäische Union vor große solidarische und finanzielle Herausforderungen. Diese Studie rekonstruiert die Wanderungsprozesse fünf syrischer Migranten, die im Zuge der Flüchtlingswelle der vergangenen Jahre aus Syrien nach Deutschland in die Stadt Hildesheim gekommen sind. Dabei wird insbesondere die Rolle persönlicher Netzwerke vor und während der Flucht im Hinblick auf die individuelle Bewertung des Wanderungserfolgs in den Fokus der Analyse gerückt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Entscheidungen zur Flucht im engen Familienkreis getroffen wurden. Während der Wanderungsprozesse, die zum Teil nicht linear verliefen und sich durch verschiedene Etappen kennzeichneten, waren drei Arten von Netzwerken bedeutend: lose Bindungen (weak ties) der Flüchtlinge zu anderen Flüchtlingen, lose Bindungen zwischen Flüchtlingen und Schleppern sowie enge Bindungen (strong ties) zwischen den Mig-ranten und bereits im Zielland ansässigen Verwandten. Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Mig-ration waren strong ties jedoch nicht. Die Bewertung der individuellen Situation nach der Migration ist indes stark von der sozialen Einbettung in Deutschland abhängig. Vor dem Hintergrund des anhaltenden bewaffneten Konflikts in Syrien und schwindender Zukunftsperspektiven ist die Bereitschaft für eine Remigration allerdings bei allen fünf Flüchtlingen gering

    Kulturelle Prägung der Unterhaltung im internationalen Vergleich bei "Who Wants to Be a Millionaire?" Gleiches Format - differente Ästhetik

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    The doctoral thesis “Kulturelle Prägung der Unterhaltung im internationalen Vergleich bei ‚Who Wants to Be a Millionaire?‘ Gleiches Format – differente Ästhetik” deals with the question whether there is a difference between adaption and perception of the TV quiz format ‘Who Wants to Be a Millionaire?’ in Germany, England, Ireland and Sweden. Could this these differences and similarities be explained – instead of merely described - taking culture into consideration? The bases for the cultural analysis are the cultural dimensions by Hofstede. The analysis deals with general cultural characteristics of the countries and continues with the question to which extent these characteristics can be found in the adaptation and reception of the format. Not only will the analysis explore the social need satisfaction of the recipients through watching TV-shows, but also the aesthetic meaning of the popular objects – that leads to an entire acquisition of mass media perception. The base for this research is the term “entertainment” in the sense of an aesthetic ambiguity. Within the analysis, theoretical, hermeneutical and empirical methods will be combined. That includes the classification of the relevant literature and the collection and classification of video material. Further, recipients and experts of the three shows will be consulted within empirical interviews. The aim of this project is to develop a model that can be used to analyse and compare the perception of this TV quiz format (and maybe even TV formats in general) within the whole Europe.Die Dissertation „Kulturelle Prägung der Unterhaltung im internationalen Vergleich bei ‚Who Wants to Be a Millionaire?‘ Gleiches Format – differente Ästhetik“ geht von der Fragestellung aus, ob sich die Adaptions-, vor allem aber die Rezeptionsweisen des Quizformats ‚Who Wants to Be a Millionaire?‘ in Deutschland, England, Irland und Schweden unterscheiden und ob diese Differenzen oder Gemeinsamkeiten kulturell erklärt werden können. Ausgehend von den Kulturdimensionen nach Hofstede, werden generelle kulturelle Charakteristika der vier Länder untersucht um anschließend zu analysieren, inwieweit sich diese Charakteristika auch in der Rezeption und Adaption des Formats wiederfinden. Dabei wird nicht nur von sozialer Bedürfnisbefriedigung seitens der Rezipienten über die Rezeption von TV-Shows ausgegangen, sondern auch von einer ästhetischen Eigenheit des Artefakts, um so die massenmediale Rezeption vollständig erfassen zu können. Die Grundlage für diese Betrachtung ist der Unterhaltungsbegriff der ästhetischen Zweideutigkeit. Für die Untersuchung werden theoretische, hermeneutische und empirische Methoden kombiniert: Neben der Sichtung der einschlägigen Literatur wird Bildmaterial von den zu untersuchenden TV-Shows gesammelt und gesichtet sowie Zuschauer und Experten zu den drei Shows befragt. Ziel der Arbeit ist es, ein Modell vorzuschlagen, mit dem europaweit die Rezeption dieses Formats (und vielleicht auch von TVFormaten generell) untersucht und verglichen werden kann

    Polirematiche e collocazioni dell’italiano. Uno studio linguistico e computazionale

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    In contemporary linguistics the definition of those entities which are referred to as multiword expressions (MWEs) remains controversial. It is intuitively clear that some words, when appearing together, have some “special bond” in terms of meaning (e.g. black hole, mountain chain), or lexical choice (e.g strong tea, to fill a form), contrary to free combinations. Nevertheless, the great variety of features and anomalous behaviours that these expressions exhibit makes it difficult to organize them into categories and gave rise to a great amount of different and sometimes overlapping terminology. So far, most approaches in corpus linguistics have focused on trying to automatically extract MWEs from corpora by using statistical association measures, while theoretical aspects related to their definition, typology and behaviours arising from quantitative corpus-based studies have not been widely explored, especially for languages with a rich morphology and relatively free word order, such as Italian. I show that a systematic analysis of the empirical behaviour of Italian MWEs in large corpora, with respect to several parameters, such as syntactic and semantic variations, is useful to outline a subcategorization of the expressions in homogeneous sets which approximately correspond to what is intuitively known as multiword units (“polirematiche” in the Italian lexicographic tradition) and lexical collocations. These results can be obtained by using an ad-hoc designed tool (whose methodology is fully explained in my work) which is able to investigate automatically the empirical features of MWEs once that a large corpus and a list of expressions are provided

    Jazzstudie 2016

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    Die Jazzstudie2016 untersucht erstmalig empirisch die Lebens- und Arbeitssituation von Jazzmusiker/-innen in Deutschland. Ausgehend von mehr als 2.000 Befragten werden Biografie, Berufspraxis sowie die finanzielle und persönliche Situation professioneller Jazzmusiker/-innen analysiert. Die Überlegungen mündeten in einer Diskussion möglicher musik- und kulturpolitischer Handlungsempfehlungen

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