University of Hildesheim
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    Heilige Berge. Exzellenz, Entzauberung und Absurdität - Band 3

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    Eine ca. 5000 Jahre zurückreichende problemorientierte Religionsgeschichte ist notwendigerweise eine ausgewählte transkulturelle Geschichte: Jürgen Stillig nimmt Leser/innen mit auf eine empirische Weltreise zu «Heiligen Bergen». Der Jerusalemer Tempelberg veranschaulicht seine historische Beziehung zum «Exodus» der Israeliten aus Ägypten um 1200 v. Chr. Diesem normativ geordneten Raum von Vergangenheit und Erinnerung, den dann Expansionen jüdisch-christlicher Orientierungen in Europa, Amerika und Asien porträtieren, widerfährt ein Wechsel vom biblischen Zauber des Anfangs in die selbstgewisse Fiktion eines begriffenen Konstruktionssystems. Modernisierungstheoretiker präformieren menschliches Denken, das mit der wissenschaftlichen Rückschau zugleich emphatische Möglichkeiten eines kognitiven Richtungssinns der Zukunft modelliert: Die kaum beweisbare «Gleichsetzung» neuronaler Prozesse bei bewussten und unbewussten Entscheidungen würde nicht nur in welthaltiger Theorie den metaphorischen Sprachgebrauch steuern, sondern auch in Wirklichkeit das Denken und Handeln sowie die Sprache, Fiktion und Imagination determinieren. Ist Interdisziplinarität ein exzellenter Königsweg? Bisher haben Menschen auf das kultursprachlich Erschaffene mit Aneignung und Anerkennung oder Abweichung und Ablehnung reagiert - Menschen sind weder szientifische Produkte noch programmierbare Funktionsträger

    Einleitung: Das Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung

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    Da Fallarchive in der Kindheitspädagogik noch nicht etabliert sind, wird im Beitrag in die Grundlagen der Arbeit von Fallarchiven eingeführt und anschließend die Ausrichtung bestehender Fallarchive diskutiert. Auf dieser Basis werden Kontur und Zielrichtung des Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung vorgestellt

    Eine Uni - ein Buch: Das zweite Buch!

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    Dieses Buch stellt gleichsam die Ernte der einjährigen universitätsweiten Auseinandersetzung mit dem Buch «Erfindet euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation» von Michel Serres dar. Auslöser war der Gewinn des Wettbewerbs «Eine Uni – ein Buch», der vom Stifterverband und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit DIE ZEIT ausgeschrieben worden ist. Nach einer kurzen Einführung in den Wettbewerbsbeitrag der Stiftung Universität Hildesheim erfolgen Überlegungen über Sprache und Literatur im digitalen Zeitalter sowie zwei ausführliche Auseinandersetzungen aus soziologischer und politikwissenschaftlicher Perspektive mit dem Buch des französischen Philosophen über die kleinen Däumlinge. Großen Raum nehmen sodann die mannigfaltigen Antworten von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter_innen im Rahmen von Einzelinterviews zu den drei Leitfragen ein: 1. Was verstehen wir unter Wissen? 2. Wie ist unsere digitale Wahrnehmung? 3. Wie tickt unsere Zeit? Ergänzt werden diese Stimmen durch den Abdruck verschiedener Screenshots aus den digitalen Lesegruppen und Leseforen. Ein Essay über soziales Lesen und Schreiben unter den Bedingungen der digitalen Transformation rundet diesen Band ab

    Untersuchung zur Vermeidung der Blaulichtanteile bei der Hintergrundbeleuchtung von Displays unter Einsatz von LED-Clustern mit steuerbarem Farbspektrum

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    Backlight LEDs enjoy increasing use for background lighting in display devices. LEDs are characterized by a long-lasting service life, low energy consumption and compact design. However, the high emission of blue light in the spectrum of LEDs can adversely affect the human organism. The issue of this work is the design and realization of an innovative LED background lighting with a controlled color spectrum. The system is regulated by a microcontroller, which maintains an arbitrary pre-defined daylight-related lighting condition using various parameters such as ambient light, daytime and color reproduction. The aim is to precisely regulate the blue emission of the light spectrum. Research on this test, which has been especially developed for this reason, has shown that the blue emission of an LED background illumination can be specifically regulated by a controlled color spectrum and thus can be reduced or completely avoided. A positive side effect is the possibility to influence the light color and the color reproduction in the color spectrum with this apparatus. Overall, the results obtained are taken as confirmation of the measures to reduce the blue emission.Für die Hintergrundbeleuchtung bei Anzeigegeräten werden zunehmend LEDs eingesetzt. LEDs zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer, geringe Energieaufnahme und kompakte Bauweise aus. Die hohe Emission des blauen Lichts im Spektrum von LEDs kann den menschlichen Organismus negativ beeinflussen. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die Konstruktion und Realisierung einer neuartigen LED-Hintergrundbeleuchtung unter Einsatz von LED-Clustern mit steuerbarem Farbspektrum. Das System wird über einen Micro-Controller gesteuert, der einen beliebig vorgegebenen tagesverlaufähnlichen Beleuchtungszustand unter Verwendung verschiedener Parameter wie Umgebungslicht, Tageszeit und Farb-wiedergabe aufrechterhält. Ziel ist es, die Blaulichtemission des Lichtspektrums präzise zu regeln. Die Untersuchungen auf dem eigens hierfür entwickelten Prüfstand haben ergeben, dass die Blaulichtemission einer LED-Hintergrundbeleuchtung durch ein gesteuertes Farb-spektrum gezielt kontrolliert werden kann. Ein positiver Nebeneffekt ist die Möglichkeit, mit dieser Apparatur die Farbtemperatur und die Farbwiedergabe im Farbspektrum zu beeinflussen. Die erzielten Resultate werden insgesamt als Bestätigung für die Ma߬nahmen zur Reduzierung der Blaulichtemission gewertet

    Kommunikationsmacht in den privatisierten Diskursräumen der (digitalen) Öffentlichkeit

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    Entsteht in der Postmoderne eine neuartige Relation zwischen Privatheit und Öffentlichkeit? Wenn es eine Neurelationierung gibt, lässt sich diese als Vermischung von Privatheit und Öffentlichkeit verstehen? Wie lässt sich diese Relationierung als Phänomen beschreibbar machen? Es ist das Anliegen dieser Forschungsarbeit, diese Fragen zu klären. Sie hat sich hierfür drei Bereiche gesucht, in denen es Anzeichen für eine Vermischung von Privatheit und Öffentlichkeit gibt. Dieses sind drei öffentlich zugängliche (digitale) Verbreitungsmedien: Online-Kommentarbereiche am Beispiel eines Kommentarbereichs der ZEIT-Online, Social Network Sites am Beispiel von Instagram sowie Polit-Talkshows am Beispiel einer Folge der Sendung ‚Studio Fried-man‘. Diese drei Bereiche wurden anhand von Fallbeispielen empirisch analysiert. Die empirische Untersuchung wurde in wissenschaftlichen Papern dokumentiert und die Paper wurden in fachspezifischen peer-reviewed Journals bzw. Sammelbänden eingereicht bzw. veröffentlicht. Die vorliegende Arbeit soll nun die Ergebnisse der empirischen Forschung in das Gesamtkonzept der Forschungsarbeit integrieren. Dieses Konzept sieht vor, die Begriffe Privatheit und Öffentlichkeit in theoretischer Hinsicht zu definieren und zu systematisieren, sodass sie einen theoretischen Rahmen bilden, der durch die Empirie auf seine Be- bzw. Widerlegbarkeit geprüft werden kann. Dementsprechend soll zunächst ein Einstieg in die theoretische Aufarbeitung der Begriffe Privatheit und Öffentlichkeit gegeben werden. Diese wird sich sehr stark an der von Hannah Arendt erarbeiteten Auffassung von Privatheit und Öffentlichkeit orientieren und es wird zu zeigen sein, inwiefern dieses Konzept fruchtbar für das weitere Vorgehen ist. Denn, so die weitere Argumentation, die Öffentlichkeit stellt einen Bereich dar, in dem sich Macht materialisieren kann. In der Postmoderne wird Öffentlichkeit vornehmlich über (digitale) Verbreitungsmedien hergestellt. Daher wird hieran anschließend dargelegt werden, wie sich Macht als Kommunikationsmacht in der Öffentlichkeit der Verbreitungsmedien manifestiert. Auf Basis dieser theoretischen Konzeptionalisierung der Begriffe Privatheit, Öffentlichkeit und Kommunikationsmacht wird dann ein analytisches Gerüst erarbeitet werden, das eine Kategorisierung der untersuchten Verbreitungsmedien anhand der Dimensionen Privatheit und Öffentlichkeit ermöglicht. Dies lässt eine Systematisierung der Erkenntnisse der empirischen Untersuchung zu und gestattet eine Integration der Paper in das Gesamtkonzept dieser Forschungsarbeit

    Recommending Tags for Images: Deep Learning Approaches for Personalized Tag Recommendation

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    Social media has become an integral part of numerous individuals as well as organizations, with many services being used frequently by a majority of people. Along with its widespread use, the amount of information explodes when people use these services. This demands for efficient tools as well as methods to assist data management and retrieval. Annotating resources by keywords, known as the tagging task, is a solution to improve categorizability and findability of resources. However, tagging is a human, time-consuming task, which requires the user's focus to figure out many keywords in a short moment and manually enter them into the system. To encourage users to tag their resources more correctly and frequently, tag recommendation is adopted into the social tagging systems to suggest relevant keywords for resources. In this thesis, we will address the problem of personalized tag recommendation for images and present ways to solve this problem by combining the advantages of the user relation with the images' content. In order to suggest tags for unobserved images, their visual contents are used to replace the index-based information of the image entity in the tagging relations. Because the limitation of low-level features does not show the "content" of images, we propose to utilize a deep learning based approach to learn high-level visual features concurrently with the scoring-tag estimator. For the tag predictor, a latent factor model or a multi-layer perceptron is selected to compute scores of tags by which the top selected tags are sorted in descending order. As a further development upon our findings, we examine the inside and outside context of images to enhance the accuracy of estimators. Regarding the image-inside context, we are motivated by the fact that objects, such as cars or cats are influential on the user's selection criteria. Regarding the image-outside context, the image's surrounding text contributes to the clarity of the image's content for different users. We consider these contextual features as a supporting part which is combined with the mainly visual representation to enhance the tag recommendation performance. Finally, as an additional technique, transfer learning is also adapted to support the proposed models to overcome the limitations of too small training data and boost up their performance. This thesis demonstrates the usefulness and versatility of deep learning approaches for tag recommendation and highlights the importance of the learned image's content in predicting personalized tags. Directions for future work include semantic enhancements to context-based representation and extensions of the content-aware approaches to different recommendation scenarios

    The Development of Cartel+ Theory between 1883 and the 1930s – from International Diversity to Convergence

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    Cartel theory, being the doctrine of the cooperation between entrepreneurs of the same industry, was founded in 1883 by the Austrian Friedrich Kleinwächter. This theory, with its specific concepts, was essentially confined to the German-speaking world until World War I. Other cultural or language areas such as the Anglosphere and the Romanic countries had different terminologies and different insights into the topic: There were theories about syndicates, combinations or trusts. The peculiarities of the respective economic cultures hindered a unification of the terms, their meanings and their underlying theories up to the early 1920s. From the mid-1890s, German cartel theory had undergone several conceptual reforms and outdid its foreign-language counterparts in terms of differentiation. Until about 1910, cartel theory (besides American trust theory) had become the most respected theory on economic unions. After World War I, international cartels became needed. Since 1929, the terminology of German cartel theory became fundamental for the corresponding debates, which had taken place first at the International Economic Conference of the League of Nations in 1927. With the entry into the 1930s, the German cartel doctrine had become a scientific standard worldwide. This recognition makes it clear that German economic science was by no means in every respect ‹backward› in the interwar period, which is the current state of research. Therefore, German economics was better prepared than any other national economic discipline for the development of an ever more organized economy as evoked by the extensive cartelization and state-initiated regulation of the 1930s. So, cartel-related expertise was increasingly used in the policy of the controlled economy of the Third Reich

    Automated Machine Learning - Bayesian Optimization, Meta-Learning & Applications

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    Automating machine learning by providing techniques that autonomously find the best algorithm, hyperparameter configuration and preprocessing is helpful for both researchers and practitioners. Therefore, it is not surprising that automated machine learning has become a very interesting field of research. Bayesian optimization has proven to be a very successful tool for automated machine learning. In the first part of the thesis we present different approaches to improve Bayesian optimization by means of transfer learning. We present three different ways of considering meta-knowledge in Bayesian optimization, i.e. search space pruning, initialization and transfer surrogate models. Finally, we present a general framework for Bayesian optimization combined with meta-learning and conduct a comparison among existing work on two different meta-data sets. A conclusion is that in particular the meta-target driven approaches provide better results. Choosing algorithm configurations based on the improvement on the meta-knowledge combined with the expected improvement yields best results. The second part of this thesis is more application-oriented. Bayesian optimization is applied to large data sets and used as a tool to participate in machine learning challenges. We compare its autonomous performance and its performance in combination with a human expert. At two ECML-PKDD Discovery Challenges, we are able to show that automated machine learning outperforms human machine learning experts. Finally, we present an approach that automates the process of creating an ensemble of several layers, different algorithms and hyperparameter configurations. These kinds of ensembles are jokingly called Frankenstein ensembles and proved their benefit on versatile data sets in many machine learning challenges. We compare our approach Automatic Frankensteining with the current state of the art for automated machine learning on 80 different data sets and can show that it outperforms them on the majority using the same training time. Furthermore, we compare Automatic Frankensteining on a large-scale data set to more than 3,500 machine learning expert teams and are able to outperform more than 3,000 of them within 12 CPU hours.Die Automatisierung des Maschinellen Lernens erlaubt es ohne menschliche Mitwirkung den besten Algorithmus, die dazugehörige beste Konfiguration und die optimale Vorverarbeitung des Datensatzes zu bestimmen und ist daher hilfreich für Anwender mit und ohne fachlichen Hintergrund. Aus diesem Grund ist es wenig überraschend, dass die Automatisierung des Maschinellen Lernens zu einem populären Forschungsgebiet aufgestiegen ist. Bayessche Optimierung hat sich als eins der erfolgreicheren Werkzeuge für das automatisierte Maschinelle Lernen hervorgetan. Im ersten Teil dieser Arbeit werden verschiedene Methoden vorge-stellt, die Bayessche Optimierung mittels Lerntransfer auch über Probleme hinweg verbessern kann. Es werden drei Möglichkeiten vorgestellt, um Wissen von zuvor adressierten Problemen auf neue zu Übertragen: Suchraumreduzierung, Initialisierung und transferierende Ersatzmodelle. Schließlich wird ein allgemeines Framework für Bayessche Optimierung beschrieben, welches existierende Meta-lernansätze berücksichtigt und mit schon existierenden Arbeiten auf zwei Meta-Datensätzen verglichen. Die beschriebenen Ansätze, die direkt die Meta-Zielfunktion optimieren, liefern tendenziell bessere Ergebnisse. Die Wahl der Algorithmuskonfiguration basierend auf Meta-Wissen kombiniert mit der zu erwartenen Verbesserung erweist sich als beste Methode. Der zweite Teil der Arbeit ist anwendungsorientierter. Bayessche Optimierung wird im Rahmen von Wettbewerben auf großen Datensätzen angewandt, um Algorithmen des Maschinellen Lernens zu optimieren. Es wird sowohl die eigenständige Leistung der automatisierten Methode als auch die Leistung in Kombination mit einem menschlichen Experten bewertet. Durch die Teilnahme an zwei ECML-PKDD Wettbewerben wird gezeigt, dass das automatisierte Verfahren menschliche Konkurrenten übertreffen kann. Abschließend wird eine Methode vorgestellt, die automatisch ein mehrschichtiges Ensemble erstellt, welches aus verschiedenen Algorithmen und entsprechenden Konfigurationen besteht. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass diese Art von Ensemble die besten Vorhersagen liefern kann. Die beschriebende Methode zur automatisierten Erstellung dieser Ensemble wird mit Hilfe von 80 Datensätzen mit existierenden Konkurrenzansätzen verglichen und erreicht innerhalb derselben Zeit auf der Mehrzahl der Datensätze bessere Ergebnisse. Diese Methode wird zusätzlich mit 3.500 Teams von Experten des Maschinellen Lernens auf einem größeren Datensatz verglichen. Es zeigt sich, dass die automatisierte Methodik schon innerhalb von 12 CPU Stunden bessere Ergebnisse liefert als 3.000 der menschlichen Teilnehmer des Wettbewerbs

    Jugendmobilität als europäische Strategie. Wer und was bewegt Jugendliche?

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    Die Mobilität von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Europa – zu Bildungszwecken im engeren und weiteren Sinne, zum Kennenlernen anderer Länder und Kulturen sowie zum Sammeln erster praktischer Berufserfahrungen – kann positive Effekte für die Jugendlichen sowie die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Europas und seiner Mitgliedstaaten haben. Diese Mobilität zu erforschen, war Ziel des internationalen, vom EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 geförderten Forschungsprojektes „Move: Mapping mobility – pathways, institutions and structural effects of youth mobility in Europe“. Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Fachtagung, die dazu diente, die aus diesem Projekt resultierenden Erkenntnisse zu diskutieren und auf Lehren für die Praxis zu befragen

    Musikformulare und Presets

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    Prozesse des Musizierens und der Musikproduktion sind durchdrungen von formalen Vorgaben und Vor-Einstellungen (Pre-sets), die in Köpfen und Technologien gerastert und geregelt werden. Musikalische Ereignisse sind geradezu umzingelt und werden hervorgebracht durch zugrunde gelegte Formulare: Notations-, Speicher-, Wiedergabesysteme und -formate wirken als gelernte und/oder apparative Verfahren stark bestimmend. Obwohl formale Vorgaben und technologische Voreinstellungen fundamentale Wissensorganisatoren sind, verschwinden sie – manchmal buchstäblich als Masken bezeichnet – hinter irgendetwas, das nur noch als bedeutende Musiken erscheint. Dieser Sammelband vereint kulturwissenschaftlich informierte, musikwissenschaftliche Beiträge über Musiknotation, Eurorack-Synthesizer, Musiksoftware, Blueprints für Musikgeschichte, Bedienungsanleitungen, Grooveboxen, Drum Machines, MIDI Controller, Tonträger, Band Set-ups ..

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