University of Hildesheim
Not a member yet
1144 research outputs found
Sort by
Die Biene - Illustrierte Schüler*inarbeit - Angefertigt ca. 1960
Selbstgestaltetes schmales Büchlein einer Schülerin oder eines Schülers aus der Volksschule Kirchhorst zum Thema „Biene“ mit handschriftlichen Texten, Zeichnungen und Seiten aus einem Informationsheft zu Bienenhonig aus der Schriftenreihe „Merkblätter für Einkaufsberatung“ des Bundesausschußes für volkswirtschaftliche Aufklärung e. V. Das Heft wurde durch eine Lehrperson mit der Note 3 bewertet
Die Erschließung heterogener Textquellen für die Digital Humanities
Collections of text data can often be described as semi-structured data which can be segmented into structural units containing elements of an implicit schema which can be converted into a structured format. For this processing pipeline a software is presented which includes functions for indicator-based rules as well as consistency checks and data cleansing methods (e.g., removal of duplicate entries) for the generated corpus data. The results can be exported into eight data formats. Thus, the software is a link between available text data and the application of current tools and methods in the field of the Digital Humanities.
For processing text data with less explicit and consistent indicators for the fields of the implicit schema a method based on Conditional Random Fields (CRF) including an Active Learning approach is proposed. Based on the probabilities for the labels assigned by the CRF, the processed elements are clustered into eight sets from which instances are displayed to the users for iteratively augmenting the set of training data. Additionally, elements with a high probability for the attributions of their labels can be marked as "correct", in order to skip them in the next iterations. A case study shows that the results improve with the first iterations, while the results of the elements marked as »correct« decrease after a number of iterations, resulting in recommendations for the application of CRFs with few training data.Sammlungen von Textdaten können oft als semi-strukturierte Daten beschrieben werden, die sich in strukturelle Einheiten segmentieren lassen, in denen Elemente eines impliziten Schemas erkannt und in ein strukturiertes Format überführt werden können. Für diese Erschließung wird eine Software vorgestellt, die Funktionen für indikatorbasierte Regeln sowie zur Konsistenzprüfung und Bereinigung (z. B. von Textdubletten) der entstehenden Korpusdaten anbietet. Die Ergebnisse können in acht Formate exportiert werden, womit die Software als Bindeglied zwischen verfügbaren Textdaten und dem Einsatz aktueller Verfahren der Digital Humanities fungiert.
Für die Erschließung schwächer strukturierter Daten, die über keine eindeutigen und einheitlichen Indikatoren für die Felder des impliziten Schemas verfügen, wird eine Methode auf Grundlage von Conditional Random Fields (CRF) in Verbindung mit einem Active Learning-Ansatz vorgeschlagen. Die Elemente der verarbeiteten Daten werden anhand der vom CRF erkannten Wahrscheinlichkeiten für die zugeordneten Bezeichner in acht Cluster eingeteilt, woraus den Anwendern Instanzen für eine iterative Erweiterung der Trainingsdaten dargeboten werden. Gleichzeitig können Elemente, deren Bezeichner mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vergeben werden, als "richtig" markiert werden, womit sie in den darauffolgenden Iterationen übersprungen werden. Eine Fallstudie zeigt, dass sich die Ergebnisse mit den ersten Iterationen verbessern, während sich die Werte der als »richtig« markierten Elemente nach einigen Iterationen verschlechtern, woraus sich Empfehlungen für die Anwendung von CRFs mit wenigen Trainingsdaten ergeben
More Teamteaching – Less Microteaching! Videographie: ein Medium zur Lehrkräfte-Professionalisierung?
Der Beitrag zielt auf die Professionalisierung von Lehrkräften im Bereich der Beruflichen Fachdidaktik und den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Mit dem Instrument Videographie lässt sich eine Entschlüsselung von Unterrichtssequenzen seminaristisch durchführen, aber auch der Medieneinsatz von Schüler*innen und Lehrpersonen begutachten. Eine videobasierte Unterrichts- und Professionsforschung bieten somit die Möglichkeit, Chancen und Grenzen von Videographie auszuloten. Auf diesem Hintergrund wurde an der TU Berlin ein Lehr-Lern-Labor im Rahmen der ‚Qualifizierungsoffensive Lehrerbildung‘ durchgeführt. Hierbei wurde zum einen auf das Forschende Lernen zurückgegriffen, zum anderen die hermeneutische Sequenzanalyse zur Deutung von Unterrichtsaktivitäten herangezogen. Der von Studierenden geplante und durchgeführte Unterricht mit realen Schulklassen unter Einsatz diverser digitaler Tools lieferte das videographische Material für unterschiedliche Entwicklungsaufgaben der Lehramtskandidaten*innen
Wir sind auf dem Weg – und Ihr? - Perspektiven der evangelischen Jugendarbeit
Alle Autor*innen dieses Arbeitsbuchs bewegen sich im Feld der evangelischen Jugendarbeit und haben sich auf den Weg gemacht, die Jugendarbeit zum Thema zu machen, sie zu ergründen, sie kritisch zu betrachten, sie weiterzuentwickeln und sie – das zuallererst – mit den Jugendlichen zu erforschen und zu beschreiben. Es wird beschrieben, was die jungen Menschen bewegt und was ihre Wünsche, Ideen und Perspektiven in und mit der evangelischen Jugendarbeit sind.
Das Arbeitsbuch kann genutzt werden, um eigene Projekte und Anliegen im Rahmen der Jugendarbeit weiter (oder wieder) anzuschieben und soll anregen, sich mit auf den Weg zu machen und das Jetzt und die Zukunft dieser Arbeit mitzugestalten.
Neben Grundinformationen zur (evangelischen) Kinder- und Jugendarbeit, werden u. a. folgende Kernthemen aufgegriffen: Forschung, Religiosität und Glauben, Gemeinschaft, Ehrenamtliches Engagement, Partizipation, Zukunft der Evangelischen Jugend, Freizeit und die Bedeutung von Essen
Trigger-Videos als Training im Umgang mit Unterrichtskonflikten – Videoeinsatz in der Lehrer*innenbildung der DDR sowie in der Transformationsphase an der Humboldt-Universität zu Berlin
Als Trigger-Videos wurden seit Ende der 1980er Jahre in Kontexten der Lehrer*innenbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) entstandene Videoaufzeichnungen bezeichnet, die kritische Unterrichtssituationen zeigten und in Lehrveranstaltungen zur Diskussion anregen sollten. Dieser Beitrag gibt zuerst einen kurzen einführenden Überblick über erhaltene Bestände audiovisueller Unterrichtsaufzeichnungen aus der DDR und rekonstruiert dann die praktische Arbeit mit diesen Aufzeichnungen in der Lehrer*innenbildung an der HU mithilfe eines Zeitzeugenberichts und zeitgenössischen Publikationen. Anschließend soll danach gefragt werden, wie das hier dargestellte Beispiel eines Trigger-Videos in diesen Zusammenhang eingeordnet werden kann. Abschließend wird überlegt, ob und inwiefern die Auseinandersetzung mit diesen Dokumenten in einem produktiven Sinn zu einer Reflexion aktueller Ansätze des Videoeinsatzes in der Lehrer*innenbildung beitragen kann
Ergebnisse einer Onlinebefragung zu Schutz vor Gewalt und Grenzverletzungen in der stationären Altenhilfe. Ein Datenreport
Der Fokus dieses Datenreports liegt darauf, Gewalt und Grenzverletzungen in stationären Altenpflegeeinrichtungen aus einer organisationalen Perspektive zu betrachten. Die Daten geben einen Einblick, wie stationäre Altenpflegeeinrichtungen Schutz derzeit organisieren. Durchgeführt wurde dafür eine bundesweite, standardisierte Online-Befragung zwischen Mai und Juni 2019, die 176 Einrichtungen erreichte. Der Datenreport beruht auf den Daten, die auf Basis der Online-Befragung gewonnen wurden und bietet als Bestandsaufnahme einen Einblick in Zahlen und Fakten zur Organisation von Schutz in stationären Altenpflegeeinrichtungen aus Sicht der Einrichtungsleitungen. Der Datenreport gliedert sich in drei Abschnitte: nach der Beschreibung des Forschungsstandes und einer Ausführung zur Datengrundlage, Stichprobe und zur Methode folgt der Ergebnisteil, in dem die zentralen Schutzmerkmale der befragten Einrichtungen dargestellt werden. Im abschließenden Fazit werden die Ergebnisse eingeordnet. Die Befragung fand im Rahmen des Forschungsprojektes „Sichere Orte? Schutzkonzepte in Pflegeheimen für dementiell Erkrankte“ des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim statt, gefördert durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
10 Jahre SAM e.V. : Sozial - Aktiv - Menschlich
SAM e.V. wird seit über zwei Jahren vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim wissenschaftlich begleitet. Ziel der Zusammenarbeit ist es die Arbeit von SAM e.V. in der Bildungsregion Hameln-Pyrmont zu evaluieren und weiter zu entwickeln.
Um die knapp 10-jährige Geschichte von SAM e.V. zu erheben, wurden Interviews mit aktuellen SAM-Mitgliedern geführt. Viele von Ihnen haben den Gründungsprozess persönlich miterlebt und vorangetrieben. Alle Interviewten arbeiten heute engagiert für und mit SAM e.V. zusammen und setzen sich für die Vision des Vereins ein: gute Bildung für alle Kinder und Jugendliche in der Bildungsregion Hameln-Pyrmont
„Geschichtskultur“, Sprachregelungen, Verformungs- und Musterstrategien – Identität, Rationalität und Modernität
Interdisziplinarität und Exemplarität sind funktionale Merkmale behandelter Artikulationsformen. Der Autor erörtert perspektiv-gebrochene Wahrnehmungsmuster, Wertvorstellungen und Willensbildungen. Die methodisch-begriffliche Kontrolle ist relevant für die historiographische Fixierung als kulturelle Konstruktion. Ihr Zeitraum reicht von der Gestaltung frühneuzeitlicher Wirklichkeit bis zu sinnfälligen Schlüsselfragen moderner Massenkultur. Modernisierer gegenwärtiger „Geschichtskultur“ hybridisieren das Verhältnis von Tradition und Modernität: So sind zeitlich-semantische, sprachliche Schwundformen und Verschiebungen erhebliche Kritikpunkte – beispielsweise eine Kardinalfrage für Gelehrte und Skeptiker, allerdings gegen Generalisten. Die Plausibilität popularisierter Wahrnehmung hat auch den mischenden Doppeleffekt von wirksamer Glaubwürdigkeit und persuasiver Verständlichkeit
Die Rolle der markgräflichen Witwen und Töchter während der brandenburgischen Herrschervakanz in den Jahren von 1319 bis 1323
Als das Herrschergeschlecht der Askanier 1319 in der Mark Brandenburg in der männlichen Linie ausstarb, lebten noch drei Askanierinnen aus der älteren und jüngeren Linie des Geschlechts: Agnes von Bayern (gest. 1347), Anna von Österreich (gest. 1327) und Agnes von Braunschweig-Göttingen (gest. 1344). Von ihrer Rolle und ihren Eigeninterressen während der Auseinandersetzungen um die Herrschernachfolge in der Mark Brandenburg wird in diesem Beitrag berichtet
Academia under Attack Accounts of the Boko Haram Insurgency at the University of Maiduguri
„As a university, we have never closed for one day! We have been there all this while despite the Boko Haram insurgency.“ In this book, academics of the University of Maiduguri in north-eastern Nigeria tell their stories about how they survived the violent movement that started in 2009. With Boko Haram meaning “Western education is sin” the university was one of the main targets of the Islamist group. The eye-witnesses give insight into their individual experiences and coping strategies. Moreover, it becomes obvious how important a university can be in a time of a political crisis.„Unsere Universität hat keinen Tag geschlossen! Wir haben trotz Boko Haram immer weitergemacht.“
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Maiduguri im Nordosten Nigerias berichten hier, unter welchen Bedingungen sie seit Ausbruch des gewalttätigen Terrors 2009 leben und arbeiten. Da Boko Haram so viel wie „Westliche Bildung ist Sünde“ bedeutet, war die Universität eines der Hauptziele der islamistischen Gruppe. Die Augenzeugenberichte geben sehr persönliche Einblicke in ihre Lebensumstände und Überlebensstrategien. Es zeigt sich die herausragende Bedeutung, die eine Universität in einer politischen Krise einnehmen kann