University of Hildesheim
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    Selbstwirksamkeit von Kindern im Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule – Herausforderungen bei der Forschung mit Kindern

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    Der Beitrag geht von einer zentralen Problemstellung aus: Wie ist eine Verschränkung von forschungsmethodischen mit forschungsethischen Fragen möglich, auch dann, wenn diese jeweils gegenläufig bearbeitet werden. Dabei greift sie auf die Studie „HandlungsSpielRäume – Selbstwirksamkeit von Kindern im Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule“ (Velten 2020) zurück, in der sie sich konkret fragte, wie erstens sie zum Thema Selbstwirksamkeit von Kindern methodisch forschen kann, ohne dass dazu bereits elaborierte Forschungswege oder -ansätze vorliegen, und zweitens wie dies unter ethischen Gesichtspunkten gelingen kann, wenn es um junge Kinder geht, deren Wahrnehmungen und Perspektiven im Zentrum ihres Erkenntnisinteresses stehen

    Lebenslage der wohnungslosen Migrantinnen Am Beispiel von Migrations- und Integrationsverständnis der wohnungslosen Frauen mit Migrationshintergrund im Raum Mayen-Koblenz

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema über die Lebenslage der wohnungslosen Migrantinnen. Das Thema wurde von mir gewählt, da es mir aufgrund meiner beruflichen Erfahrung in der Wohnungslosenhilfe wichtig war, aufzuzeigen, wie es Frauen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, in ihrem alltäglichen Leben ergeht und welche Gründe ihre missliche Lage verursacht haben. Demzufolge wurde das Untersuchungsdesign der vorliegenden Studie gezielt darauf angelegt, die Verläufe und Ursachen zu verdeutlichen. Das im Laufe der Forschung gewonnene „biographische Kapital“ wird als spezielle Ressource der wohnungslosen Migrantinnen begriffen und als Befähigung, sich in problematischen Lagen zurechtzufinden, wahrgenommen. Die Auseinandersetzung mit den empirischen Forschungen zur Entstehung der Wohnungslosigkeit in Deutschland führte zum Ergebnis, dass die Ursachen und die Bewältigungsfähigkeiten der wohnungslosen Migrantinnen unzureichend berücksichtigt werden. Es gibt zwar Resilienzfaktoren, dennoch ist heute niemand vor solchen Schicksalsschlägen geschützt. Als Interviewerin war ich zutiefst betroffen von der Tatsache, dass Frauen mit Migrationshintergrund besonders unter Wohnungslosigkeit zu leiden haben. Ziel dieser Arbeit war es, unterschiedlichste Ursachen, Entstehung und Bewältigungsstrategien der Wohnungslosigkeit aufzuzeigen. Die gestellten Forschungsfragen dieser Arbeit wurden anhand narrativer Interviews mit 24 Interviewteilnehmerinnen beantwortet. Die Auswertung erfolgte über die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring und wurde mit dem Stand der bisherigen Forschung in Bezug gesetzt. Im Ergebnis dieser Arbeit zeigt sich, dass die Wege in die Obdachlosigkeit durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie der Arbeitslosigkeit, geringer sozialer Unterstützung und Einsamkeit, familiären Diskrepanzen, Krankheit, psychischen Problemen, Süchten und finanziellen Problemen ausgelöst werden können. Mögliche Bewältigungsstrategien wären eine gute Bildung, Unterstützung im sozialen Umfeld sowie eine positive Lebenseinstellung zu sich selbst und zum eigenen Leben.This work deals with the current topic of the living situation of homeless migrants. I chose the topic because, based on my professional experience in helping the homeless, it was important to me to show how women affected by homelessness fare in their everyday lives and what reasons have caused their predicament. Accordingly, the research design of the present study was specifically designed to clarify the processes and causes. The “biographical capital” gained in the course of the research is seen as a special resource for homeless migrants and is perceived as an ability to find their way in problematic situations. The examination of the empirical research into the origins of homelessness in Germany led to the conclusion that the causes and coping skills of homeless migrants are not sufficiently taken into account. Although there are resilience factors, today no one is protected from such blows of fate. As an interviewer, I was deeply affected by the fact that women with a migrant background particularly suffer from homelessness. The aim of this work was to show a wide range of causes, development and coping strategies for homelessness. The research questions posed in this work were answered using narrative interviews with 24 interview participants. The evaluation was carried out using qualitative content analysis according to Mayring and was related to the status of previous research. The result of this work shows that the pathways to homelessness can be triggered by an interaction of several factors such as unemployment, low social support and loneliness, family discrepancies, illness, psychological problems, addictions and financial problems. Possible coping strategies would be a good education, support in the social environment and a positive attitude towards yourself and your own life

    Geschichte als Abenteuerspielplatz? Der Einfluss digitaler Spiele auf das historische Lernen

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    Digitale Spiele prägen zunehmend die Geschichtskultur und eröffnen zusätzliche Räume der Auseinandersetzung mit Vergangenheit. Anders als klassische Medienformen zeichnen sie sich durch Interaktivität, Nonlinearität und Hypermedialität aus – Zugänge, die neue Wege historischer Sinnbildung ermöglichen. Digitale Spiele bieten hierdurch ein Potential handlungsorientierter Lernräume, in denen selbstgesteuertes und forschendes Lernen im Mittelpunkt stehen können. Diese Arbeit untersucht das Potential digitaler Spiele für die Förderung des Geschichtsbewusstseins. Auf Basis theoretischer Konzepte und didaktischer Modelle werden Überlegungen für eine reflektierte und produktive Integration digitaler Spiele in formale Bildungsprozesse formuliert

    How Organizational Identification Affects Employees’ Well-Being and Performance: Shedding Light on Two Neglected Perspectives

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    My dissertation examines organizational identification from two neglected perspectives: (1) as a dynamic state-like phenomenon with daily fluctuations that affects employees’ well-being and performance, and (2) through its dual-pathway mechanisms on employees’ well-being over time. While previous research has treated organizational identification as stable and predominantly positive, this dissertation challenges both assumptions. Study 1 utilized a 10-day diary design with two daily measurement points (during and right after work) to examine fluctuations in two levels of organizational identification (organization and team) and their effects. Using multilevel structural equation modeling, data (N = 161, n = 882 workdays) revealed daily fluctuations in both levels of organizational identification. These predicted employees’ well-being (reduced emotional exhaustion, increased work engagement, increased job satisfaction) and performance (increased in-role performance, increased extra-role performance, reduced turnover intention), which were mediated strongly through global psychological need satisfaction and, to a lesser extent, through perceived social support. Study 2 investigated longer-term mechanisms through which organizational identification affects employees’ well-being, collecting data at three measurement points with 6-week retest intervals (N = 642 at T1; N = 561 at T2; N = 469 at T3). Results showed that perceived social support is a robust mediator at the between-person level, positively affecting employees’ well-being (reduced emotional exhaustion, increased work engagement, increased job satisfaction). The study simultaneously revealed stronger organizational identification associated with increased emotional exhaustion mediated by reduced detachment from work during leisure time (weak but statistically significant relationship), as employees who identify more strongly with their organization tend to continue thinking about work-related matters even outside of work (but no meaningful association with job satisfaction; no effect on work engagement). However, the positive effects of perceived social support outweighed these negative effects. These findings contribute to a more nuanced understanding of organizational identification as a dynamic, daily fluctuating phenomenon with dual-pathway mechanisms, necessitating multilevel research designs across varied time scales to draw meaningful theoretical and practical conclusions

    Editorial: Differenz und Ungleichheit qualitativ-empirisch in der Kindheitspädagogik erforschen

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    Das Editorial stellt die Kontur und die Beiträge des Themenhefts "Forschungszugänge zu Differenz und Ungleichheit" in der Kindheitspädagogik vor. Diskutiert werden grundlegende Annahmen sowie Potenziale und Herausforderungen qualitativ-empirischer Forschung zu Differenz und Ungleichheit

    Im Landkreis Peine Jugend erleben Die Infrastruktur macht den Unterschied. Abschlussbericht im Rahmen des Vorhabens: Jugendfreundlicher Landkreis

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    Dieser Abschlussbericht ist das Ergebnis einer Befragung junger Menschen von 14 bis 27 Jahren. Sie wurde im Jahr 2022 in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Peine, durchgeführt und tastet sich an die wichtige Frage heran, was junge Menschen brauchen, um diesen Landkreis als attraktiv(er) und jugendfreundlich(er) wahrzunehmen. Durch die Stimmen junger Menschen, die sich sowohl in einer quantitativen Umfrage, als auch in qualitativen Gruppendiskussionen Gehör verschaffen konnten, wird – wie auch der Titel des Abschlussbericht verlauten lässt - deutlich: Junge Menschen wollen im Landkreis Peine leben und auch ihre Zukunft dort gestalten. Dafür benötigen sie aber auch eine krisenfeste und ausdifferenzierte Infrastruktur, die erkennen lässt, dass der Landkreis die jungen Menschen anspricht, sie hier gewollt werden und in ihre Zukunft investiert wird. Weiterhin sind im Abschlussbericht wichtige Forderungen und Hinweise für eine zukünftige Jugendpolitik und Jugendarbeit gegeben, die helfen können, sich (noch mehr) an den Bedarfen der jungen Menschen selbst auszurichten – gerade auch in Krisenzeiten

    Digitale Transformation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Potenziale und Herausforderungen Viel Kreativität in der Pandemie. Und dann? - Ergebnisse einer Mitarbeitendenbefragung: Ergebnispapier

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    Mit dem Projekt JAdigital Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe konzeptionell gestalten (Laufzeit 2021-2024) sollte die Entwicklung in den Jugendämtern und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe entscheidend unterstützt und gefördert werden. Unter der Einbindung zentraler Akteur*innen der Kinder- und Jugendhilfe wurde ein Konzept und Anforderungsprofil für die Erbringung digitaler Kinder- und Jugendhilfeleistungen entwickelt. Zentral war dabei die Frage, inwieweit Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe und geltende Rechtsansprüche junger Menschen und ihrer Familien (wie z.B. Beteiligung) unter Anwendung digitaler Instrumente verbessert und den aktuellen Bedarfen angemessener entsprochen werden kann. Ein Teilprojekt des Instituts Sozial- und Organisationspädagogik an der Universität Hildesheim untersuchte dabei, wie sich die offenen Angebote der Kinder- und Jugendarbeit spätestens unter dem Einfluss der Pandemie zu vermehrt digitalen Formaten entwickelt haben, welche Auswirkungen dies perspektivisch auf dieses Arbeitsfeld hat und welche Digitalisierungsbedarfe die Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) für ihre Arbeit formulieren. Hierzu wurde in dem Baustein „Digitalisierung in der Offenen Kinder- und Jugendhilfe“ vom 6.3.2023 bis 7.5.2023 eine Online-Umfrage unter Mitarbeitenden in der OKJA durchgeführt. Dieses Papier stellt die Ergebnisse dieser Umfrage in den Mittelpunkt und ergänzt damit den bisherigen Forschungsstand zur Digitalisierung in der Offenen Kinderund Jugendarbeit in Deutschland

    Music-Making Materials Natural Resource Use and Sustainability in Musical Instrument Making

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    Sustainability in music is an important area of research that spans multiple academic disciplines, fields of study, and domains of practical and specialised knowledge. Ecomusicological scholars, resource managers, and environmental geographers emphasise that the engagement with materiality, natural materials, and natural environments is central to the sustainability of music, particularly with regard to musical instrument making. This edited volume offers a comprehensive overview of current research on the use of natural resources and sustainability aspects in musical instrument making. It brings together case studies from diverse instrument-making contexts, contributed by scholars from various disciplinary backgrounds. The case studies explore questions related to the use of natural materials in musical instrument making, the associated sustainability challenges, and possible approaches to address these challenges at local, regional, and global scales

    Historia Prima Band 2 (2024)

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    Historia Prima versteht sich als die historiographische Fachzeitschrift für Studierende aller geschichtswissenschaftlicher Institute Niedersachsens. Ziel ist es, exzellente studentische Arbeiten nach einem gründlichen peer-­review-Verfahren und einer genauen redaktionellen Überarbeitung zu publizieren und damit einer breiten Leserschaft zur Verfügung zu stellen. In dieser ersten Ausgabe finden sich sieben ausgewählte Beiträge, von der Antike bis in die neueste Geschichte, die sich mit aktuellen Fragen und Methoden in der geschichtswissenschaftlichen Forschung beschäftigen. In einem eigenen Rezensionsteil finden interessierte Leser:innen zudem Rezensionen zu publizierten wissenschaftlichen Abschlussarbeiten

    Die Braunschweiger Weichbilde und ihre Konflikte in Hermann Botes „Schichtbuch“

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    Als eine der wichtigsten Quellen für die Geschichte innerstädtischer Konflikte Braunschweigs bildet Hermann Botes „Schichtbuch“ die Grundlage dieser Arbeit. Es werden die Fragen gestellt, welchen Einfluss die Weichbilde – eigenständige Stadtteile mit eigener Verwaltung und eigenem Rat – auf Entstehung und Ablauf der Schichten hatten und inwiefern die einzelnen Weichbilde als Akteure der Schichten ausfindig gemacht werden können. Die Beziehungen der Weichbilde untereinander waren zwar von großer Wichtigkeit für Auslösung und Verlauf der Schichten, die Weichbilde im „Schichtbuch“ lassen sich allerdings nicht als klare Akteure lesen. In Botes Erzählungen der Schichten lassen sich sowohl die ursprüngliche Unabhängigkeit der Weichbilde als auch die langsame Entwicklung hin zu einer geeinten Stadt Braunschweig ablesen

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