University of Hildesheim
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    Kindergärtnerinnen-Briefe als Dokumente historischer kindheitspädagogischer Forschung

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    Als historische Dokumentenanalyse arbeitet der Beitrag mit einem Ausschnitt aus einem Briefwechsel zwischen Friedrich Fröbel und Bernhardine Herold, die in einem der Fröbel’schen Kindergärten arbeitete. Briefe wie diese bilden als überlieferte Quellen für die historische (Kindheits-)Forschung ein wichtiges Datenmaterial. Von diesen Briefen ausgehend skizziert der Beitrag schrittweise exemplarisch, wie die Originalbriefe im Rahmen einer Dokumentenanalyse erhoben, in transkribierte Dokumente transformiert und im Anschluss an Wolfgang Klafkis hermeneutischen Ansatz der Textinterpretation ausgewertet wurden. Die im Beitrag skizzierten Schritte sind jedoch keine starren Arbeitsschritte, sondern orientieren sich an Prinzipien, die unter Verwendung method(olog)ischer Verfahren eigens für das gewählte Forschungsinteresse entwickelt wurden. Dabei zeichnet der Beitrag zugleich nach, welches Potential historische Quellen insbesondere für die Klärung des Beginns der Professionsgeschichte sowie hinsichtlich der Alltagserfahrungen innerhalb der Kindheitsinstitution entfalten. Zentral für die Qualität der Analysen der Briefe ist die hohe Bedeutung des historischen Kontextwissens, welches von den Forschenden entweder schon vor der eigentlichen Dokumentenanalyse oder parallel dazu durch Nachschlagen wie bspw. von sozialhistorischen Hintergründen angeeignet werden muss

    Care Leaver im Übergang zwischen Jugendhilfe und Jobcenter

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    Am 26.09.2018 fand ein Expert*innengespräch unter dem Titel „Care Leaver im Übergang zwischen Jugendhilfe und Jobcenter. Ein Blick auf gelingende Kooperationen“ an der Universität Hildesheim statt. Mehr als 50 Fach- und Führungskräfte aus Jugendämtern, Jobcentern sowie von freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und aus Fachverbänden aus ganz Deutschland haben über unterschiedliche kommunale Modelle zur Unterstützung von jungen Menschen im Übergang in Ausbildung und Arbeit bzw. zu ihrer sozialen Integration auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben diskutiert. Die Veranstaltung war Teil des Projekts „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“, das gemeinsam von der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird. Diese Dokumentation fasst die zentralen Erkenntnisse der Veranstaltung zusammen und gibt einen Überblick über die vorgestellten Kooperationsmodelle

    Videografie in der Lehrer*innenbildung

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    Das Sonderheft „Videografie in der Lehrer*innenbildung. Aktuelle Zugänge, Herausforderungen und Potenziale“ der Schriftenreihe „Hildesheimer Beiträge zur Schul- und Unterrichtsforschung“ geht aus der 4. Hildesheimer CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung hervor und nimmt insbesondere konzeptionelle und method(olog)ische Fragestellungen in den Blick, die sich aus der Arbeit mit audio-visuellen Daten in der Lehrer*innenbildung ergeben. Das vorliegende Sonderheft gliedert sich in die Slots Konzeptbeschreibungen, Konzeptevaluationen, Forschungsprojekte sowie Varianten und Einsatzbedingungen videobasierten Lehrens und Lernens in der Lehrer*innenbildung. In den Beiträgen wird der Fokus darauf gelegt, welche Formate des Einsatzes in der Lehre existieren, wie sie umgesetzt werden, welche spezifischen (fachdidaktischen) Problemstellungen verfolgt werden oder auch auf welche Wirksamkeiten durch den Einsatz von Videos in der Lehrer*innenbildung geschlossen werden kann

    Elementary School L2 English Teachers’ Language Performance and Children’s Second Language Acquisition

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    This doctoral dissertation investigates the linguistic performance of German elementary school English teachers and how their second language (L2) English performance relates to their students' acquisition of English as a foreign language. The studies reflect the teachers' L2 language performance, give insights into the interrelationships of the complexity, accuracy, and fluency (CAF) dimensions of L2 language production, and finally address how linguistic performance relates to the students' L2 development. Following a mixed-methods approach, the first study analyzed the language performance elicited in semi-structured qualitative interviews with eleven German elementary school English teachers based on CAF measures. The second study focuses on the students' language development of a sub-set of four of the interviewed teachers. The students (N = 132) were given picture pointing tasks of either receptive grammar, receptive vocabulary or both at two times during the fourth year of elementary school. The key finding was that the whole group’s mean grammar score significantly improved from time one to time two. The increase of the mean vocabulary score was not statistically significant. When the students were grouped with their respective teachers, comparisons exposed significant differences between some of the groups. The third study synthesizes the teachers’ CAF performance and the students’ development in receptive English grammar and vocabulary. A principal components analysis (PCA) first calculated the variability of the range of the measures for complexity, accuracy, and fluency and their contributions to each CAF dimension. Correlation analyses between the dimensions revealed several robust significant correlations for complexity, accuracy, and fluency as captured in breakdown fluency and speed fluency. Repair fluency and lexical diversity correlated with breakdown and speed fluency, but not with accuracy and complexity. Based on the teachers’ composite CAF scores calculated in the PCA and the students’ test scores, the relationships between the teachers’ language performances and their students’ L2 development were analyzed. Multiple regression analyses retained breakdown fluency, measured in the number and length of pauses as part of the fluency dimension, as the only dimension significantly predicting the students’ receptive grammar development. The results point to several conclusions: First, the significant correlations between complexity, accuracy, and fluency in terms of breakdown and speed fluency indicate that the dimensions did not come at the expense of one another in the L2 performance on the cross-sectional interview task used in this study. Second, the students’ significant improvement in receptive English grammar implies some positive development of elementary school L2 English as a whole. However, the high variability among the students’ scores indicates other factors being at play in the children’s L2 development in addition to the teachers’ performance investigated in this study. Third, breakdown fluency as a specific feature of the teachers’ spoken language performance may have a beneficial effect on the children’s receptive English grammar acquisition. This finding is in line with observations of pausing as an element of L2 teacher talk as well as a prosodic feature in child-directed speech in first language acquisition that potentially aids language learners in segmenting linguistic input. The findings propose that future research take into consideration specific features in the L2 input and examine them as possible factors in children’s L2 language acquisition. Der Anhang dieser Veröffentlichung steht ebenfalls als elektronische Publikation im Internet kostenfrei (Open Access) zur Verfügung unter: http://dx.doi.org/10.18442/08

    Vorstellungen und Kompetenzen zum geometrischen Abbildungs- und Symmetriebegriff von Grund-, Haupt- bzw. Realschullehramtsstudierenden

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    Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit untersucht Vorstellungen und Kompetenzen von Grund-, Haupt- und Realschul- (GHR-) Studierenden des Faches Mathematik zum geometrischen Symmetrie- und Abbildungsbegriff. Zu Beginn der Arbeit werden zentrale Begrifflichkeiten (Professionswissen, Kompetenzbegriff, Symmetrie- und Abbildungsbegriff, Vorstellungen) geklärt und der aktuelle Forschungsstand zum Themengebiet aufgezeigt. Diese Darstellungen dienen als Grundlage, um darauf aufbauend Vorstellungen zum geometrischen Symmetriebegriff herauszuarbeiten. Unter Vorstellungen zu einem Begriff werden in der Arbeit Deutungsmöglichkeiten verstanden. Im Gegensatz zu anderen mathematischen Bereichen, wie der Arithmetik und Analysis, finden sich in der Geometrie hierzu kaum Forschungsarbeiten. Zur Identifikation von Vorstellungen wurde ein qualitatives Vorgehen, vor allem in Form einer Literaturanalyse, gewählt. Dabei wurden folgende Vorstellungen herausgearbeitet: * Symmetrie als Regelmäßigkeit * Symmetrie als mathematische Bewegung * Symmetrie als physikalische Bewegung * Symmetrie als Zerlegung Basierend auf den identifizierten Vorstellungen schließt sich eine quantitativ- als auch qualitativ-empirische Untersuchung an, bei der unter Verwendung eines hierfür entwickelten, theoriebasierten Fragebogens zum einen genutzte Vorstellungen beim Umgang mit geometrischen Symmetrien und zum anderen Kompetenzen bezüglich des geometrischen Symmetrie- und Abbildungsbegriffs von GHR-Studierenden Untersuchungsinteresse sind. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung, einer Reflexion der vorgenommenen Untersuchungen und einem Ausblick mit offenen Forschungsfragen zum Themengebiet. Außerdem werden, ausgehend von den Untersuchungsergebnissen, didaktische Konsequenzen für den Mathematikunterricht sowie die universitäre Ausbildung von angehenden GHR-Lehrpersonen des Faches Mathematik aufgezeigt und diskutiert

    Digitalisierung in der stationären Kinder- und Jugendhilfe – nicht nur in Zeiten der COVID-19-Pandemie

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    Die Digitalisierung der Kinder- und Jugendhilfe wird bereits seit Jahren gefordert. Fachkräfte, Träger und Politik werden dazu angehalten, sich mit den Potenzialen und Herausforderungen dieser Entwicklung auseinanderzusetzen (vgl. Bundesjugendkuratorium 2016). Dies geschieht langsam und ist wissenschaftlich wenig fundiert: So liegen auch in der hier im Beitrag fokussierten Heimerziehung bislang kaum Studien und Forschungsarbeiten zur Thematik vor. Während der COVID-19-Pandemie und insbesondere während des Lockdowns zeigte sich, dass nicht nur die technische Ausstattung für viele junge Menschen nicht gegeben ist, sondern auch Organisationen nicht so schnell umstellen und aufholen konnten, was im Vorfeld verpasst wurde. Wie durch ein „Brennglas“ wurde deutlich, wie wenig Digitalisierung und Konzepte hierzu in den Organisationen verankert sind. Das BMBF-geförderte Projekt „DigiPäd 24/7 – Digitalisierung und Organisationsentwicklung in Heimen und Internaten“ der Universität Hildesheim und der TH Köln untersucht die Digitalisierung in 24/7-Einrichtungen sowohl vor als auch während und nach der COVID-19-Pandemie, um daran anknüpfend Handlungsempfehlungen für Medienbildung im stationären Bereich der Kinder- und Jugendhilfe abzuleiten

    Von der Kognition zum Handeln – Förderung professionellen Lehrhandelns durch videofallbasiertes Lernen

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    Die professionstheoretische Kernfrage, wie es Lehrenden gelingen kann, die ihnen jeweils verfügbaren Wissensgrundlagen in die Unterrichtspraxis umzusetzen, steht im Fokus der vorliegenden Untersuchung. Dabei wird ein fallbasiertes Konzept zur Fortbildung Lehrender erprobt, das gleichermaßen zum Aufbau handlungsleitender Kognitionen für eine situationsangemessene Gestaltung von Lehr-Lernprozessen beitragen möchte als auch den Transfer dieser von der Trainingssituation in die eigene Unterrichtssituation fördern und so die Teilnehmenden für professionelles Handeln in der pädagogischen Praxis ausstatten möchte. In der Erprobung findet ein Vergleich des Konzepts mit einem traditionell in der Erwachsenenbildung vorherrschenden, auf Wissensvermittlung fokussierenden Fortbildungsformat statt

    Zur Beschäftigungssituation des akademischen Mittelbaus

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    Im Jahr 2019 wurde die Beschäftigungssituation des Mittelbaus der Stiftung Universität Hildesheim zum dritten Mal erhoben und ausgewertet, erneut in Kooperation mit dem audit familiengerechte hochschule sowie mit Unterstützung des Präsidiums. Die Ergebnisse werden in den konstruktiven Dialog zwischen der Konferenz der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter*innen (KWM) und der Hochschulleitung einfließen und dabei helfen, Maßnahmen anzustoßen sowie die Wirksamkeit von in den Vorjahren vorgenommenen Schritten zu evaluieren. Der Autor der Studie Per Holderberg, ordnet die lokalen Untersuchungsergebnisse zu der soziodemografischen Beschäftigungsstruktur, den Arbeits-, (Weiter-)Qualifikations und Lehrbedingungen, der Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance und Gesundheit am Arbeitsblatt sowie der Vereinbarkeit von Promotion/Beruf/Karriere und Familie in die theoretischen und empirischen Forschungsergebnisse zum akademischen Mittelbau in Deutschland ein. Die zentralen Befunde sind dem ausführlichen Bericht vorangestellt. Mit über 41 Abbildungen und 29 Tabellen, mitunter nach soziodemografischen Gruppen aufgeschlüsselt, stellt die Untersuchung eine detaillierte Zusammenfassung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten unterhalb der Professur dar. Die Darstellung schließt mit einem kurz- und langfristigen Empfehlungskatalog der KWM zu Verbesserung der Beschäftigungssituation des akademischen Mittelbaus

    Schulzeugnisse von Erna Dohmeyer (* 2.3.1903)

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    Bei diesem Dokument handelt es sich um die Schulzeugnisse von Erna Dohmeyer (geboren am 2. März 1903 in Hannover) für die Jahrgänge 1 bis 8, ausgestellt durch die Bürgerschule 11 der Stadt Hannover für den Zeitraum von 1909 bis 1917. Provenienz: Stiftung Schulmuseum Hildesheim, Manuskripte, Sammlungen: Personalien, Nr.

    Das Handlungsfeld „Religion und Emanzipation" im interreligiösen Dialog - Lebensentwürfe muslimischer Frauen in Deutschland

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    This master thesis provides an interreligious overview of the relation between religion and emancipation in Islam. It examines existing theoretical concepts of the interreligious dialogue and presents distinct definitions in the fields of emancipation, feminism, and women’s rights. The thesis investigates the role of the woman in traditional Islam and German society in terms of self- and external-perception. For this purpose, life plans of Muslim women are outlined. Contrary to common presumptions among the German mainstream society about female oppression in Islam, religion assumes an empowering function in the life of many Muslim women. Furthermore, an examination of the Koran and the Hadith strongly refutes the unfounded notion of Islam’s alleged misogyny. Based on the collective results of current research, the thesis establishes action fields and provides guidance for the interreligious dialogue and learning.Die vorliegende Masterarbeit gibt einen Überblick über das Verhältnis von Religion und Emanzipation im Islam aus interreligiöser Sicht. Dafür wurden zunächst die theoretischen Konzepte des Interreligiösen Dialogs näher beleuchtet sowie Definitionen der Bereiche Emanzipation, Feminismus und Frauenrechte dargelegt. Die Rolle der Frau wurde sowohl in der islamischen Tradition als auch in der deutschen Gesellschaft untersucht und bezüglich der Fremd- und Selbstwahrnehmung dargelegt. Hierzu wurden Lebensentwürfe muslimischer Frauen skizziert. Entgegen vieler Annahmen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft, dass Frauen pauschal im Islam unterdrückt werden, ergibt sich ein Bild, bei dem Religion für viele Frauen empowernd wirken kann. Die genauere Betrachtung des Korans und der Hadithe belegt zudem, dass der Islam fälschlicherweise allgemein als frauenverachtend stigmatisiert wird. Aus den gesammelten Erkenntnissen wurden Handlungsfelder und –empfehlungen für den Interreligiösen Dialog sowie das Interreligiöse Lernen herausgearbeitet

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