University of Hildesheim
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Easy Language Research: Text and User Perspectives
This volume presents new approaches in Easy Language research from three different perspectives: text perspective, user perspective and translation perspective. It explores the field of comprehensibility-enhanced varieties at different levels (Easy Language, Plain Language, Easy Language Plus). While all are possible solutions to foster communicative inclusion of people with disabilities, they have varying impacts with regard to their comprehensibility and acceptability. The papers in this volume provide insights into the current scientific activities and results of two research teams at the Universities of Hildesheim and Mainz and present innovative theoretical and empirical perspectives on Easy Language research. The approaches comprise studies on the cognitive processing of Easy Language, on Easy Language in multimodal and multicodal texts and different situational settings as well as translatological considerations on Easy Language translation and interpreting
Chronik der Volksschule in Schliekum Kreis Springe
Die handgeschriebene Chronik der ehemaligen Volksschule in Schliekum, heute ein Ortsteil der Stadt Sarstedt, wurde im Jahr 1949 begonnen und bricht mit der Einschulung im Jahr 1962 ab. Sie wurde nach dem Vorbild klassischer preußischer Lehrer-Schulchroniken für Volksschulen abgefasst und folgt daher drei Gliederungspunkten: I. Der Schulort und die Schulgemeinde, II. Die äußere Einrichtung der Schule, III. Die innere Einrichtung der Schule. Aufgrund dieser Einteilung wird sowohl von der Orts- als auch von der Schulgeschichte Schliekums von ihren Anfängen bis zum Jahr 1962 berichtet.
Provenienz:
Stiftung Schulmuseum Hildesheim,
Manuskripte, Schliekum: Schulchroniken, Nr.
Videobasierte Lehrveranstaltungsformate zur Förderung reflexiver Unterrichtswahrnehmung in der sozialwissenschaftlich-historischen Lehrer*innenbildung
Im Mittelpunkt des Beitrags stehen videobasierte Lehrveranstaltungsformate zur Förderung reflexiver Unterrichtswahrnehmung in der sozialwissenschaftlich-historischen Lehrer*innenbildung, die in den im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderten Projekten Level – Lehrerbildung vernetzt entwickeln und The Next Level – Lehrkräftebildung vernetzt entwickeln an der Goethe-Universität Frankfurt am Main realisiert wurden. Dabei wird die konzeptionelle Herangehensweise innerhalb des Fächerverbunds skizziert und anhand eines ausgewählten videobasierten Lehrveranstaltungsformates exemplarisch illustriert. Diskutiert werden die Potenziale videobasierter Lehr-Lernformate innerhalb des Theorie-Praxis-Verhältnisses sowie die Bedeutung von Reflexivität in diesem Kontext. Insbesondere wird die Frage fokussiert, wie es gelingen kann, die Bedeutung der Beschäftigung mit theoretischen Konzepten und Fachwissen für die zukünftige Praxis zu verdeutlichen und die theoretische Reflexion der späteren Berufspraxis vorzubereiten
Datenhandbuch zur bundesweiten Studie JuCo
An der deutschlandweiten Online-Befragung JuCo zu den Sichtweisen junger Menschen während der Corona-Zeit nahmen im Zeitraum 15.04. bis 03.05.2020 mehr als 5.500 junge Menschen teil. Im vorliegenden Datenhandbuch werden deskriptiv und merkmalsbezogen die Ergebnisse der Studie dargestellt und die verwendete Methodik erläutert. Beleuchtet werden die Bereiche Wohnumfeld, Kontakte junger Menschen zu Freund*innen und Peers, die Situation junger Menschen in Schule, Studium, Ausbildung und Beruf, die technische Ausstattung junger Menschen sowie ihre Sorgen während des sogenannten Lockdowns. Die Studie wurde erstellt vom Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“, der sich aus dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik an der Stiftung Universität Hildesheim und dem Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Universität Frankfurt in Kooperation mit der Universität Bielefeld zusammensetzt. Entstanden sind darin bisher die bundesweite Studie JuCo zu den Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen sowie die bundesweite Studie KiCo zu den Erfahrungen und Perspektiven von Eltern und ihren Kindern während der Corona-Maßnahmen
Folge um Folge. Multiple Perspektiven auf die Fernsehserie
Fernsehserien sind längst ein unabdingbarer Bestandteil unseres Alltags geworden. Insbesondere die Internetdienste haben durch erschwingliche Subskriptionsmodelle die Rezeption serieller Formate drastisch erhöht. Die mittlerweile nahezu uneingeschränkte Verfügbarkeit von Fernseh- und Internetserien und die erhöhte zeitliche und räumliche Flexibilität bei deren Rezeption wirken als Katalysatoren für diese Entwicklung. Wohl aufgrund ihrer Aktualität und Ubiquität erfreut sich die Fernsehserie auch im gegenwärtigen akademischen Diskurs einer großen Beliebtheit sowohl als Gegenstand der praxisbezogenen Lehre als auch der Forschung.
Die Fernsehserienforschung befindet sich, aus wissenschaftstheoretischer Perspektive betrachtet, aktuell in einer spannenden Phase, in der ihr Stellenwert als eigenständiger Untersuchungsbereich ausgehandelt wird. Die Serie als akademischer Gegenstand kann keineswegs von einer Leitdisziplin für sich allein beansprucht werden, sondern sie liefert den unterschiedlichsten Disziplinen Anknüpfungspunkte für die Bestätigung, Justierung und Weiterentwicklung der eigenen Konzepte und Methoden. Gerade weil die Fernsehserienforschung derart hybrid ist, liegt es nahe, einen Sammelband zu verantworten, der diese heterogenen Herangehensweisen zusammenbringt. Ziel der vorliegenden Zusammenstellung ist es, über die Perspektiven einzelner Disziplinen zu Einblicken in die vielfältigen Möglichkeiten und Desiderata einer allgemeinen Fernsehserienforschung zu gelangen
Die neue Dauerausstellung des Bergbau- und Salzmuseums in Bad Salzdetfurth
Es wird das Konzept der im Juni 2021 neu eröffneten Dauerausstellung des Bergbau- und Salzmuseums in der Saline Bad Salzdetfurth erläutert
Wirkfaktoren internetbasierter Beratungsinterventionen
Einleitung. Die Wirksamkeit von internetbasierten Interventionen zur Behandlung psychischer Störungen kann als belegt angesehen werden. Jedoch ist noch weitgehend unklar, welche Faktoren ihre Effektivität beeinflussen. In dieser Arbeit wurde die zugehörige Wissensbasis daher dargestellt und erweitert. Dabei wurde der Einfluss der Programmdauer und des Einsatzes von Chat-Beratung auf die Wirksamkeit untersucht. Zudem wurde geprüft, welchen Effektivitätsvorteil Beratungsprogramme gegenüber einfacher E Mail-Beratung haben. Daneben wurden verschiedene potenzielle Wirkprädiktoren ausgewertet.
Methoden. Es wurden drei Online-Studien an zwei internetbasierten Beratungsprogrammen durchgeführt. Studie 1 ist eine zweifaktorielle Experimentalstudie, in der das Vorhandensein chatbasierter Beratung und die Dauer der Intervention systematisch variiert wurden. Studie 2 ist eine randomisiert-kontrollierte Untersuchung, in der Teilnehmende entweder einem Beratungsprogramm, E-Mail-Beratung oder einer Wartegruppe zugewiesen wurden. Studie 3 ist eine Sekundäranalyse der Daten aus Studie 1. In ihr wurde untersucht, welche Merkmale eine erfolgreiche Programmnutzung vorhersagen. Die Ergebnisse der drei Studien wurden in den aktuellen Forschungsstand integriert. Zuvor wurde eine theoriegeleitete Systematik zur Darstellung der Evidenz entwickelt.
Ergebnisse. Wirkfaktoren internetgestützter Interventionen können den folgenden Ebenen zugeordnet werden: den Nutzenden, der Umwelt, der Intervention und interaktionsspezifischen Merkmalen. Die Studien der Dissertation beziehen sich primär auf die Ebene der Intervention und auf die der Nutzenden. An Studie 1 und ihrer Sekundäranalyse Studie 3 nahmen n=534 Personen teil. Studie 2 verzeichnete n=167 Teilnehmende. In Studie 1 zeigten sich weder im Faktor „chatbasierte Beratung“ (p ≥ .63) noch im Faktor „Programmdauer“ (p ≥ .20) signifikante Effektunterschiede. In Studie 2 erreichte das Beratungsprogramm im Vergleich zur Wartegruppe in allen Indikatoren mittlere bis starke Effekte (d ≥ 0,55; p ≤ .023). E-Mail-Beratung erzielte dagegen nur in einem Merkmal signifikante Effekte (d = 0,74; p = .022). Zwischen dem Programm und der E-Mail-Beratung zeigten sich jedoch keine signifikanten Differenzen (p ≥ .25). In Studie 3 wurde das Programmziel „Konsumabstinenz“ (p < .001) als der wichtigste Erfolgsprädiktor identifiziert.
Diskussion. Die Wirksamkeit mehrwöchiger Beratungsinterventionen lässt sich womöglich nur begrenzt durch eine höhere Betreuungsintensität steigern. Die tendenzielle Überlegenheit von Beratungsprogrammen gegenüber einfacher E-Mail-Beratung ist vermutlich darin begründet, dass mithilfe ihrer multimodularen Struktur Interventionstechniken besser umgesetzt werden können. Aufseiten der Nutzenden verweisen die Ergebnisse auf die Wichtigkeit individueller Verhaltensziele. Wirkfaktoren internetgestützter Interventionen sollten verstärkt und systematischer erforscht werden
Effekte der videogestützten Selbstreflexionsmethode One-Take-Video auf die Kommunikations- und Präsentationskompetenzen angehender Lehrkräfte
Die vorliegende Studie überprüft die Wirksamkeit der videogestützten Selbstkonfrontationsmethode One-Take-Video (vgl. McCammon 2014) auf die verbalen und nonverbalen Präsentationskompetenzen von Lehramtsstudierenden über die Zeit. Hierzu erstellten 63 Teilnehmer*innen eines Bachelormoduls im Rahmen der Lehramtsausbildung semesterbegleitend insgesamt vier Kurzvorträge als One-Take-Video zu relevanten Seminarinhalten. Anschließend bewerteten sechs studentische Raterinnen höheren Semesters die Präsentationskompetenzen der Studierenden mithilfe eines Rückmeldebogens und verschriftlichten zudem ein individuelles Feedback. Die Ergebnisse der einfaktoriellen Varianzanalyse zeigen einen signifikanten Haupteffekt des Faktors Zeit auf die Präsentationskompetenzen der Studierenden. Im paarweisen Vergleich der Messzeitpunkte zeigen sich zudem signifikante Verbesserungen aller Skalen für die ersten drei Videos
Zur Koordination von Unterrichtsfaktoren in der Wahrnehmung von Unterricht. Eine empirische Modellprüfung
Die Wahrnehmung ist ein Teilprozess der professionellen Unterrichtswahrnehmung, in dem die Aufmerksamkeit auf lernrelevante Ereignisse in einer Unterrichtssituation gerichtet wird. Unterschiedliche Studien weisen darauf hin, dass Expert*innen mehr relevante Aspekte in einer Situation selektiv wahrnehmen und diese infolgedessen elaborierter und komplexer interpretieren. Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung ist ein Modell von Unterrichtsfaktoren (Gegenstand, Lehr-Lernziele, Dispositionen der Lernenden und Lehr-Lernmethoden), deren gleichzeitige Koordination bei der selektiven Wahrnehmung als wesentlich angenommen wird, um lernrelevante Aspekte zu erkennen. Die vorliegende Studie prüft, ob sich bei der Wahrnehmung fachlicher Lehr-Lernprozesse in einer Videovignette zum Literaturunterricht Unterschiede in der Koordination der Unterrichtfaktoren zwischen Proband*innengruppen mit angenommenem unterschiedlichen Expertisegrad zeigen (N = 14). Die Ergebnisse einer qualitativen Inhaltsanalyse der Wahrnehmungsdaten weisen auf Unterschiede in der quantitativen Komplexität der Wahrnehmung zwischen den Proband*innengruppen hin, die sich über die Anzahl der koordinierten Unterrichtsfaktoren beschreiben lässt
Easy Language - Plain Language - Easy Language Plus. Balancing Comprehensibility and Acceptability
This book shows how accessible communication, and especially easy-to-understand languages, should be designed in order to become instruments of inclusion. It examines two well-established easy-to-understand varieties: Easy Language and Plain Language, and shows that they have complementary profiles with respect to four central qualities: comprehensibility, perceptibility, acceptability and stigmatisation potential. The book introduces Easy and Plain Language and provides an outline of their linguistic, sociological and legal profiles: What is the current legal framework of Easy and Plain Language? What do the texts look like? Who are the users? Which other groups are involved in the production and use of Easy and Plain Language offers? Which qualities are a hazard to acceptability and, thus, enhance their stigmatisation potential? The book also proposes another easy-to-understand variety: Easy Language Plus. This variety balances the four qualities and is modelled in the present book