University of Hildesheim
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    Visualisierung der Kerr-Raumzeit. Flüge in der maximalen analytischen Fortsetzung

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    This PhD thesis aims at establishing an intuitive access to the understanding of General Relativity. For this purpose the curved spacetime of a rotating black hole with a geometry described by the Kerr metric is visualized. Kerr spacetime is a vacuum solution of the Einstein field equations possessing axial symmetry. In this work there is a certain focus on the black hole interior as described by the maximal analytic extension of Kerr spacetime. The videos produced during this work present the visual perception of an observer in free fall (in most cases) in the gravitational field of a black hole, travelling on various paths around the black hole as well as through its interior. The videos give an overview over all possible paths. For the calculation of the images ray tracing is used. In this method the paths of the light rays are traced from the observer back to the source. The first part of the thesis deals with the mathematical concepts of the underlying theory that are necessary for the calculation of the images. The second part is dedicated to a detailed presentation and discussion of the resulting pictures and videos.Die vorliegende Dissertation möchte einen intuitiven Zugang zum Verständnis der allgemeinen Relativitätstheorie bieten. Dazu wird die gekrümmte Raumzeit eines rotierenden schwarzen Loches visualisiert, deren Geometrie durch die Kerr-Metrik beschrieben wird. Die Kerr-Raumzeit stellt eine rotationssymmetrische Vakuumlösung der Einsteinschen Feldgleichungen dar. In dieser Arbeit liegt ein besonderer Fokus auf dem Innenraum des schwarzen Loches, wie er durch die maximale analytische Erweiterung der Kerr-Raumzeit beschrieben wird. In den im Rahmen dieser Arbeit erstellten Videos wird die visuelle Wahrnehmung eines im Gravitationsfeld eines schwarzen Loches (in den meisten Fällen) frei fallenden Beobachters auf verschiedenen Bahnen um oder durch ein rotierendes schwarzes Loch wiedergegeben. Die Videos geben hierbei einen Überblick über alle möglichen Flugbahnen. Die Erstellung der Einzelbilder der Videos erfolgte mit Hilfe von Ray-Tracing. Bei diesem Verfahren werden die Bahnen der beim Beobachter eintreffenden Lichtstrahlen zurück bis zum Objekt berechnet. Die für die Berechnung der Videos notwendigen mathematischen Konzepte der zugrundeliegenden Theorie werden im ersten Teil der Arbeit ausführlich diskutiert und erläutert. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse der Berechnungen in Form von Bildern und Videos präsentiert und ausführlich beschrieben

    Kompetenzen im Digitalen Wandel - Dokumentation

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    Das Zentrum für Digitalen Wandel lud fachübergreifend am 20. November 2020 zu einem dreistündigen Online-Workshop ein, der Frage nachzugehen, welche Veränderungen der Bedeutung von Kompetenzen im Digitalen Wandel zu erwarten sind. Dabei wurden vier Kompetenzbereiche differenziert: 1. Sprachliche Kompetenz und Lernkompetenz, 2. Soziale Kompetenz und unternehmerische Eigeninitiative, 3. MINT-Kompetenz, 4. Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit. Darüber hinaus wurden die Konsequenzen für die eigene Organisation reflektiert. Dieser Bericht dokumentiert die Arbeitsergebnisse der Teilnehmenden aus den vier Fachbereichen und der Wissenschaftsadministration der Stiftung Universität Hildesheim

    Religionslehrer:innen zeitgemäß ausbilden – Neue Ansätze der Vermittlung digitaler Medienkompetenzen im Rahmen der praxisorientierten Religionslehrer:innenausbildung und Erfahrungen zum Einsatz digitaler Medien im Religionsunterricht

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    Obwohl die Bedeutsamkeit digitaler Medien für den (Religions-) Unterricht und die (Religions-) Lehrer:innenausbildung sowohl aus bildungspolitischer als auch aus kirchlicher Perspektive in den letzten Jahren nachdrücklich aufgezeigt wurde, erweist sich die praktische Umsetzung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach wie vor äußerst schwierig. Einerseits entsprechen die technischen Voraussetzungen an den verschiedenen Lernorten häufig nicht den digitalen Möglichkeiten, andererseits sind die Wirkungen digitalen Lehrens und Lernens – zumindest in Bezug auf die Religionslehrer:innenausbildung und den Religionsunterricht – bisher kaum durch empirische Studien erforscht. Der Artikel erläutert neue Ansätze zum Einsatz digitaler Medien in der Religionslehrer:innenausbildung, die im Rahmen der Begleitseminare zur Praxisphase im Fach Katholische Religion an der Universität Hildesheim entwickelt und erprobt wurden

    Generation und politische Beteiligung in der Postdemokratie

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    Die politische Beteiligung der Bundesrepublik unterliegt einem stetigen Veränderungsprozess. Unverfasste Formen der Beteiligung ergänzen zunehmend die auf Parteien und Wahlen abzielenden Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung. Etablierte Beteiligungsnormen der Bürger:innen verschieben sich von einem pflichtbewussten zu einem stärker anlassbezogenen, engagierten Staatsbürgerschaftsverständnis. Generationen sind Träger dieses politischen Wertewandels. Die kumulative Dissertationsschrift gibt in diesem Themenkomplex Antworten auf zwei Fragen: Wie verändert sich im Zeitverlauf die politische Partizipation in Abhängigkeit von der Generationszugehörigkeit? Zudem wird als Reaktion auf die Erosion der Wahlnorm gefragt, ob die Reformoption der Einführung einer gesetzlichen Wahlpflicht ein effektives und von der Bevölkerung akzeptiertes Mittel darstellt, um dem Beteiligungsrückgang und der damit verbundenen politischen Ungleichheit entgegenzuwirken? Auf Basis von Sekundärdatenanalysen (ALLBUS 1980–2018) wird die Generationszugehörigkeit als Prädiktor verschiedener Formen der politischen Beteiligung unter Einsatz von Alters-, Perioden- und Kohortenanalysen untersucht. Ergänzend werden unter Rückgriff auf ein Experimental-Design mit zwei repräsentativen Primärerhebungen zur Bundestagswahl 2013 empirische Analysen vorgelegt, die der kontrafaktischen Frage nach den Auswirkungen der Einführung einer Wahlpflicht in Deutschland nachgehen

    Klimakrise, Generationen, Geschlecht und Bildung

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    Dieses Zine ist ein kreatives Kleinstmagazin mit Bildern, Text und jeder Menge Gedanken, die wir uns im Laufe des Wintersemesters 2020/21 zum Thema Klimagerechtigkeit gemacht haben. Aber was genau soll das sein, ein Zine? Ein Magazin, eine Dokumentation unserer Diskussion und Lektüre? Ehrlich gesagt haben wir uns einfach gewünscht, nicht schon wieder eine Hausarbeit für die Schublade zu schreiben, und in diesen distanzierten Zeiten mit dir da draußen im Netz Kontakt aufzunehmen; zu überlegen, wie man die Inhalte und kritische Lektüre auch auf anderen Wegen vermitteln und verständlich machen kann. Das Thema ist dringlich und es ist komplex, verwoben und verschränkt. Das zeigt auch das Manifest zur Klimagerechtigkeits- und Nachhaltigkeitsbildung, das ebenfalls in unserem Seminar entstanden ist und welches du als Abschluss dieses Zines findest. Lass dich inspirieren, lass dich irritieren, werde aktiv – und lass uns die Welt gemeinsam ein wenig gerechter machen

    Zur Auffindbarkeit von Informationen in Leichter Sprache Untersuchung der Zugänglichkeit von Texten in Leichter Sprache zu tagesaktuellen Themen auf öffentlich-rechtlichen Sendern im Internet

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    Die Arbeit geht anhand theoretischer Grundlagen sowie einer Korpusanalyse der Frage nach, welche Faktoren das Auffinden und die Auffindbarkeit von Nachrichten in Leichter Sprache im Internet beeinflussen können. Dazu wird zunächst die Bedeutung von Nachrichten auf öffentlich-rechtlichen Sendern beleuchtet und ihre Aufgabe für eine demokratiefähige und gleichberechtigte Gesellschaft aufgezeigt. Weiterhin wird die Mediennutzung von Adressat*innen von Texten in Leichter Sprache dargestellt. Dabei wird insbesondere auf Menschen mit Lernschwierigkeiten eingegangen. Im Anschluss werden sowohl textseitige als auch adressat*innenseitige Kategorien der Auffindbarkeit bzw. des Auffindens beleuchtet. Die Korpusanalyse untersucht, inwiefern das Nachrichtenangebot in Leichter Sprache auf den Webseiten des NDR und des MDR für die Zielgruppe „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ auffindbar präsentiert wird

    Editorial: Grundzüge erziehungswissenschaftlicher Diskursanalysen

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    Das Editorial stellt die Kontur und die Beiträge des Themenhefts zur Diskursanalyse des Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung vor

    Konstruktionen vergeschlechtlichter Professionalität in Diskussionen elementarpädagogischer Fachkräfte – eine Analyseheuristik

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    Der Beitrag stellt ein Analysemodell zur Untersuchung situierter diskursiver Praktiken vor. Kontext der Untersuchung ist eine DFG-geförderte Forschung, die Elementarpädagogik und Sozialpädagogische Familienhilfe bezogen auf Prozesse der Vergeschlechtlichung kontrastierend in den Blick nimmt und auf die Diskussion zu ‚mehr Männern in Erziehungsberufen‘ rekurriert. Die Autor*innen fragen nach den diskursiven Verknüpfungen von Geschlecht und Professionalität und den damit verbundenen (Neu)Ordnungen des Wissens

    Lizza May David: Bahala Ka

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    „Komme was wolle“ (Bahala na) ist eine von vielen möglichen Übersetzungen für „Bahala“, den titelgebenden Ausdruck für das Projekt, in dessen Rahmen dieses Buch erschienen ist. „Komme was wolle“ kann dabei sinnbildlich für die Arbeitsweise der Künstlerin Lizza May David stehen, deren Projekt die Ausstellung Bahala Ka [What do I know?], eine Performance im Rahmen dieser Ausstellung, ein Künstler:innengespräch, Gespräche der Vor- und Nachbereitung, verschiedene Kollaborationen und nicht zuletzt die Text- und Bildebene dieser Publikation umfasst

    Stu.diCo II. Die Corona Pandemie aus der Perspektive von Studierenden

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    Wie sieht die Situation von Studierenden im Sommer 2021 aus? Wie gestalten Sie ihren (digitalen) Studienalltag in der Pandemie und welche Herausforderungen und Belastungen erleben sie? Welche Vor- und Nachteile benennen Studierende im Hinblick auf das überwiegend digitale Studium und welche Unterstützungsstrukturen stehen ihnen zur Verfügung? Diesen Kernfragen geht ein Forscher:innen-Team der Universität Hildesheim und Universität Münster mittels der zweiten bundesweiten und fächerübergreifenden Online-Befragung von Studierenden (Stu.diCo II) nach. Der Fokus der Studie, an der über 2.500 Studierende teilnahmen, liegt dabei auf dem Wohlbefinden der Studierenden und ihrer sozialen Studiensituation. Sie setzt damit einen wichtigen Schwerpunkt, der über technische Fragen des Online-Studiums oder Einschätzungen zur Lehrqualität hinausgeht. Der vorliegende Bericht der Online-Befragung Stu.diCo II präsentiert erste Ergebnisse und deskriptive Befunde der Untersuchung – ergänzt um ausgewählte individuelle Antworten der Teilnehmenden aus den Freitextfeldern sowie Vergleichen zur vorangegangenen Befragung (Stu.diCo I)

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