University of Hildesheim
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Papst Franziskus und die Theologie der Befreiung - zur Einführung
Das einführende Paper gibt einen kurzen Überblick über die Theologie der Befreiung als einen religiösen Aufbruch der Kirche ausgehend von Lateinamerika in den 1960er/1970er Jahren. Stellvertretend für das mutige Zeugnis vieler Theolog*innen wird außerdem der große brasilianische Befreiungstheologe Dom Hélder Câmara porträtiert. Abschließend wird der Versuch unternommen, das Verhältnis von Papst Franziskus zur Befreiungstheologie zu bestimmen
Ageing and Technologies. Creating a vision of care in times of digitisation. A paper for policymakers
The global population is ageing, and with it the demand for health and social care. However, the number of people working in the sector is not keeping pace with the change, and the people who have traditionally provided informal and voluntary care are under increasing pressure. This growing gap between need and resources presents a challenge to countries in Europe and beyond, and all are seeking care and support arrangements that are better adapted and prepared for the future. This policy paper is one outcome from a project which investigated these issues across a range of European countries.
There is evidence from research and practice that technology can help to meet the challenge. However, it is still rare to find good matches between the technology and needs, and many potentially useful technical solutions do not find their way to those who could benefit.
The reasons for success or failure of technologies in care are comparable if not the same in the participating countries. Expectations are often unrealistic; the range of products and services is too complex and diverse for people to have a clear overview; appropriate infrastructure (and especially broadband coverage) is often inadequate; and research and development projects sometimes focus more on “selling” a technology than understanding what care recipients and carers might need or prefer. There is a clear need for better information for users on the options, their costs and benefits, and there is also relatively little accessible research into the level and nature of technology use and its social impact.
The key recommendations are
A vision of good later life: Developments in technology and caring need to be seen in the context of a vision of good later life, as understood by those who receive care and those who provide it, and in a framework of human rights. This matters because while it is clear that technology can play an important part in improving the quality of life of older people, technological interests are sometimes prioritised over client needs.
Policy coordination: Governments should aim for better coordination of public policymaking. This should include not only the most obvious Departments – health and social care services - but also digital services, housing, transport, employment, vocational training and others. This matters because technological development is taking place on a piecemeal basis, and relevant government Departments and agencies are not always involved or coordinated. This leads to inefficient use of resources.
Consumer information: A service or agency is needed, ideally at European level, to undertake independent evaluation of the technologies and tools available, and use that to provide information in appropriate forms to government, organisations providing care, carers and older people themselves. This matters because although a great deal of relevant creative technological innovation is taking place in Europe, and it is difficult to establish what is available, what works, in what circumstances, for what groups of older people and at what cost. As a result, governments, care providers and older people themselves, risk making poor investment decisions, in the development of tools and their purchase, delivery and use.
Digital literacy: Governments should ensure that appropriate education is available to enable older people and their carers to confidently make use of the technologies available. This matters because older people are the least likely group to have developed digital skills, although their quality of life, and the efficient use of the services available, will increasingly depend on confident use of technologies. Carers must be included because, while they can be valuable in supporting older people in the use of technologies, they can also be a barrier when they lack the necessary digital skills themselves
#BarrierefreiPosten in Social Media Eine Untersuchung zur sprachlichen und medialen Barrierefreiheit von Posts am Beispiel von Postings auf Facebook, Instagram und Twitter
In dieser Arbeit wird die Barrierefreiheit der Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter und Instagram der Aktion Mensch und der Bundesregierung für blinde, prälingual taube und prälingual taubblinde Menschen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen untersucht. Untersucht werden insgesamt 120 Social-Media-Beiträge der beiden Akteure im Zeitraum vom 01.12.2020 bis zum 07.12.2020. Aktion Mensch und Bundesregierung haben in der Öffentlichkeit eine enorme Vorbildwirkung und/oder die öffentliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit in den Sozialen Netzwerken. Die Analyse zeigt eindeutig, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den Kanälen der Aktion Mensch und denen der Bundesregierung gibt und dabei großes Verbesserungspotential bei den Kanälen der Bundesregierung besteht
Interreligiöse Öffnung durch Begegnung
Interreligiöse Begegnungen sind einerseits ein selbstverständlicher Teil des interreligiösen Dialogs, andererseits werden ihre Möglichkeiten an manchen Lernorten immer wieder in Frage gestellt. Ziel des Sammelbandes ist es, vor diesem Hintergrund zu einem reflektierten interreligiösen Begegnungslernen zu ermutigen.
Interreligiöse Öffnung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass durch gelingende Begegnungen ein Perspektivwechsel möglich wird, der die eigene Haltung reflektiert, Teilhabe ermöglicht und die Akzeptanz von kultureller und religiöser Vielfalt fördert.
Der Ansatz, der in diesem Band vertreten wird, setzt dabei auf eine Reflexion der Praxis für die Praxis, weshalb auch den Erfahrungen an verschiedenen Lernorten im Kontext des christlich-islamischen Dialogs im Sinne einer Bestandsaufnahme viel Raum gegeben wird.
An diesem Gemeinschaftsprojekt sind Forschende und Lehrende unterschiedlicher Universitäten, Schulen und außerschulischer Bildungseinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt
Kompetenzentwicklung für rassismuskritisches Handeln in Organisationen Neue Wege in der Lehre am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim
Der Beitrag „Kompetenzentwicklung für rassismuskritisches Handeln in Organisationen“ ist ein Handlungsbericht und stellt die neuen Wege zum Thema „Rassismussensibilisierung“ in der Lehre am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik (ISOP) der Universität Hildesheim dar. Dieser Handlungsbericht zur Etablierung des Themas „race – class – gender: Sensibilisierung und Kompetenzentwicklung für rassismuskritisches Handeln in Organisationen“ im Lehrangebot des ISOP dient der Verstetigung und der Erläuterung der erarbeiteten Inhalte und Formate. Darüber hinaus sind in diesem Handlungsbericht Podcasts der Studierende und eine umfassende Literatursammlung zu finden. Damit trägt dieser Beitrag dazu bei, interessierten Studierenden und Forschenden Lehrmaterial an die Hand zu geben, damit es jederzeit abrufbar ist und auch weiter ergänzt werden kann
Zugänglichkeit durch Verständlichkeit - Eine korpusgestützte Annäherung an Ausstellungstexte im Museum
Ausstellungstexte haben die Aufgabe, Ausstellungsinhalte zu kommunizieren. Sind die Texte schwer zugänglich, wirkt sich dies negativ auf die Zugänglichkeit der gesamten Ausstellung aus. Das Lesen der Ausstellungstexte ist jedoch für die Besucherinnen und Besucher herausfordernd. Warum das so ist, erklärt die Arbeit mit einer anspruchsvollen Lesesituation und der Experten-Laien-Kommunikation. Daran schließt sich ein kurzer Überblick über Kriterien verständlicher Texte an.
Im zweiten Schritt untersucht die Arbeit ein Korpus von exemplarischen Museumstexten. Diese Texte lassen sich als schwere Texte kennzeichnen, was vor allem durch dem Einsatz von Fach- und schweren Wörtern sowie einer hohen Propositionsdichte im Satz hervorgerufen wird.
Aus den Ergebnissen beider Teile wird eine Empfehlung für Einfache Sprache in Ausstellungen abgeleitet und begründet
Auffindbarkeit von Leichter Sprache für die Zielgruppen Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung und Deutsch als Zweitsprache
Die Abschlussarbeit untersucht die Auffindbarkeit von Leichter Sprache für die Zielgruppen Menschen mit sog. geistiger Behinderung und Menschen mit Deutsch als Zweitsprache.
Die Auffindbarkeit von Leichter Sprache ist zentral, wenn über die formale Erfüllung der rechtlichen Vorgaben hinaus gelebte Teilhabe angestrebt wird. Kernidee der Arbeit ist, dass Angebote in Leichter Sprache dann auffindbar sind, wenn Leichte Sprache bekannt ist und gezielt nach Angeboten gesucht werden kann oder aber, wenn Leichte Sprache in den Medien vorkommt, die von den Zielgruppen genutzt werden. Um erste Daten über die Auffindbarkeit von Texten in Leichter Sprache zu sammeln, wurde ein umfangreicher Fragebogen erstellt. Der Fragebogen wurde mündlich von insgesamt 63 Personen aus den beschriebenen Zielgruppen beantwortet. Der Fragebogen ist grundsätzlich quantitativ ausgelegt, durch die Aufnahme zusätzlicher Aussagen der Befragten wird jedoch von der rein quantitativen Form abgewichen, sodass letztlich eine Mixed-Method vorliegt.
Anhand der gewonnenen Daten konnten erste Schlüsse über die Auffindbarkeit von Leichter Sprache für beide Zielgruppen gewonnen werden. Unter anderem auf Grund der zu geringen Anzahl der Befragten, sind die gewonnenen Ergebnisse nicht repräsentativ. Die Ergebnisse, aber auch die Abbrecherquote von 0 % und die gute praktische Durchführbarkeit der Befragung zeigen indes, dass die angewandte Methode und insbesondere der erstellte Fragebogen geeignet sind, die Frage nach der Auffindbarkeit von Leichter Sprache zu beurteilen. Eine Wiederholung der Befragung mit einer größeren Stichprobe bietet sich deshalb an. Der erstellte Fragebogen wird gerne für weitere Befragungen durch andere Forscher:innen zur Verfügung gestellt
Durchblick. Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben
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https://doi.org/10.18442/leavingcare-
Elterngespräche und die Gestaltung von (inklusionsorientierten) Übergängen in Kindertageseinrichtungen
Die Broschüre ist im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekts „Begleitung von inklusiven Übergangsprozessen in Elterngesprächen“ (BeikE) der Universität Hildesheim entstanden. Sie gibt Einblicke in ausgewählte Projektergebnisse. Anschaulich und verständlich wird aufgezeigt, wie verschieden die Gestaltung von Elterngesprächen in Kindertageseinrichtungen ist und welche grundlegenden Herausforderungen zum einen in der Kommunikation zwischen Eltern und Fachkräften und zum anderen in einer (inklusionsorientierten) Übergangsgestaltung liegen. Mit Hilfe von didaktisch aufbereiteten Praxisbeispielen (Vignetten) aus den Elterngesprächen werden im Sinne des fallorientierten Lernens Möglichkeiten der eigenen Auseinandersetzung mit diesen Themen eröffnet und zur Selbstreflexion eingeladen.
Die Broschüre richtet sich vor allem an Studierende und Lehrende in sozial- und kindheitspädagogischen sowie erziehungswissenschaftlichen Studien- und Ausbildungsgängen an Fach- und Hochschulen bzw. Universitäten
STARK für eine Reise durch den Formenwald - eine Bastelgeschichte
Neuropsychologische Studien zeigen, dass die vorschulische Förderung von mathematischen Kompetenzen sowie von kognitiven und sozio-emotionalen Basisfähigkeiten gewöhnlich positiv auf den späteren Schulerfolg, die sozio-emotionale Entwicklung und das Selbstkonzept von Kindern einwirkt. Mit dem Manual des STARK-Trainings stellen wir ein wissenschaftlich evaluiertes Förderinstrument für den Elementarbereich vor, das als zweiwöchiges neuropsychologisches Gruppentraining für den Einsatz in inklusiven Lernumgebungen konzipiert wurde. Das STARK-Training berücksichtigt in besonderer Weise die Lernausgangslage von Kindern mit Migrationshintergrund und/oder besonderem Förderbedarf, die ein halbes Jahr vor Ihrer Einschulung stehen. In insgesamt 27 spielerisch und kooperativ gestalteten Übungen erlernen die Kinder mit Hilfe von nicht-sprachlichen Repräsentationsformen, d.h. auch ohne umfassende Kenntnis der deutschen Sprache, grundlegende Fähigkeiten der Raumwahrnehmung und Raumkognition, auf denen die weitere Entwicklung des mathematischen Verständnisses und des mathematisch-technischen Fähigkeitsselbstkonzeptes aufbauen kann. Die unterschiedlichen Übungen sind didaktisch so aufgebaut, dass sie mit ihren gestalterischen Elementen sowie Geschicklichkeits- und Bewegungselementen in besonderer Weise auf die körperlich-sensorische Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder Bezug nehmen. Hierdurch können, wie auch die Evaluationsergebnisse des STARK-Trainings belegen, besonders die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis, aber auch die Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstkompetenz, sozio-emotionale Kompetenz und Kreativität der Kinder inklusiv vermittelnd gefördert werden.
Das Trainingsmanual richtet sich primär an Erziehende im Elementarbereich, die Kinder in inklusiven Kleingruppen gezielt auf die bevorstehende Einschulung vorbereiten möchten. In diesem Praxisfeld wurde das STARK-Training wissenschaftlich evaluiert. Es kann sehr leicht auch an Lernkontexte im Gesundheitsbereich (z.B. im Rahmen einer psychologischen und neuropsychologischen Förderung) adaptiert werden.
Die Konzeption und Evaluation des STARK-Trainings erfolgte im Rahmen eines Verbundprojektes zum Thema „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“ und in Kooperation von Praxispartnern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arbeitsgruppen „Neurodidaktik“ sowie „Didaktik der Mathematik“ an der Stiftung Universität Hildesheim. Das Verbundprojekt und die vorliegende Publikation wurden im Niedersächsischen Vorab durch die Volkswagenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.
Die vorliegende Bastelgeschichte fasst die Reise durch den Formenwald zusammen, die die Kinder im Laufe des STARK-Trainings durchlaufen haben. Sie soll dazu beitragen, die Erinnerungen an die Erlebnisse und Übungen frisch zu halten. Neben kleiner Bastel- und Malelemente, soll sie auch die (Vor-)Leselust wecken