University of Hildesheim
Not a member yet
    1144 research outputs found

    The Sublimation of Unfitness in Victorian Fiction Domesticating the Grotesque and Extending the Readers’ Sympathies

    No full text
    Inspired by Erving Goffman’s understanding of stigma management, Stefani Brusberg-Kiermeier takes a fresh look at the representation of Otherness and transgression in Victorian fiction in different forms – social and moral as well as physical, in terms of gender and mentality as well as aestheticism. In reaction to current disability studies, Brusberg-Kiermeier proposes the term ‘unfitness’ as a more appropriate and holistic concept for the examination of Victorian texts and implies that it was unfitness that was suspended over the heads of the Victorians like the sword of Damocles. In contrast to studies on the Gothic or enfreakment, this investigation places the inclusive strategies of the texts in the limelight and argues that the narratives were often motivated by reformative ideas. For their white middle-class didactic project the authors appropriated the concept of sympathy – which Darwin established as a biological one – as the ‘social glue’ to bind different members of society together. The conceptualization of the investigation has also been inspired by the Victorians’ fascination with categorization and classification. The categories adopted, adapted, and questioned in this scholarly ‘cabinet of curiosities’ are derived from the cultural constructions of the time and reflect the Victorians’ views of unfitness

    Successful development and well-being through goal adjustment processes: Convergent and divergent perspectives on a family of processes

    No full text
    While research on self-control and persistence in goal pursuit has evoked countless re-search efforts, research on goal adjustment processes when facing insurmountable ob-stacles in goal pursuit has received less attention. This research has mainly focused on the adaptive consequences of these processes for stability of the self and well-being. De-spite these valuable studies highlighting the relevance of these processes, some issues still require further research. In the present thesis, I consider the role of adjustment processes in goal selection using the positivity effect as an illustration of context-sensitive goal selection and the associated information processing across the lifespan. Moreover, I focus on goal adjustment processes in response to difficulties in goal pursuit when encountering unattainable, resource-depleting obstacles, or when crossing (devel-opmental) deadlines. In this context, I elaborate on the conceptual difficulties concerning the goal adjustment process and argue for the need to distinguish between different fac-ets of goal adjustment processes (i.e., cognitive-affective and behavioral facet) and inves-tigate their (temporal) interrelationship as well as associations with well-being indicators and ensuing development. Within the scope of the presentation of the current state of research on the functionality of these processes, I discuss methodological problems and approaches to their solution. In considering the conceptualization of goal adjustment processes in more detail, I describe conceptual and empirical convergences and diver-gences of different theoretical approaches, discuss the role of emotion, and consider fa-cilitating factors of goal adjustment processes. Furthermore, I outline approaches and the difficulties related to investigating the development of goal adjustment processes themselves. Finally, I provide suggestions for future avenues to investigate goal adjust-ment processes. My contributions in the respective fields encompass theoretical consid-erations and empirical studies including experimental and correlational designs, cross-sectional as well as longitudinal implementation, and measures at the personal as well as sub-personal level

    Kindliche und elterliche Partizipation in Kindertageseinrichtungen Arbeitsmaterialien für die fallorientierte Lehre und fallreflexive Praxis

    No full text
    Die vorliegende Broschüre thematisiert am Beispiel von in Elterninitiativ-Kitas erhobenen empirischen Daten verschiedene Beteiligungsstrukturen und -praxen in Kindertageseinrichtungen und die Akteur:innen, die ebendiese im pädagogischen Alltag gemeinsam gestalten (sollen). Partizipation soll Kinder befähigen, ihr Recht auf Meinungsäußerung, Mitbestimmung und Mitgestaltung wahrzunehmen und den Grundstein für ein Leben als mündige, demokratiefähige Individuen zu legen. Eltern soll sie ermöglichen, optimal in die institutionelle Bildung und Betreuung ihrer Kinder eingebunden zu werden und gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften bestmögliche Entwicklungs- und Bildungsbedingungen für die Kinder zu gewährleisten. Fachkräfte sind somit aufgefordert, sowohl für Kinder als auch für Eltern Partizipationsräume zu schaffen und sich zugleich selber gestaltend einzubringen. Anhand didaktisch aufbereiteter Praxisbeispiele sollen die Lesenden an unterschiedliche Fälle kindlicher und elterlicher Partizipation in Kindertageseinrichtungen herangeführt werden, um verschiedene Ebenen des Themenspektrums Partizipation zugänglich zu machen

    Kinder fotografieren ihren Kindergarten Dokumentarische Interpretation von Fotografien

    No full text
    Im methodischen Zentrum des Beitrags steht die Interpretation von Fotos mit der Dokumentarischen Methode. Dafür wurden Fotos aus zwei verschiedenen Projekten ausgewählt, in denen Kinder dazu aufgefordert wurden, in den Außenräumen ihres jeweiligen Kindergartens für sie wichtige Orte zu fotografieren und ggfs. etwas zu diesen zu erzählen. Mit der Methode der Autofotografie bzw. der reflexiven Fotografie (photovoice) erzeugten Kinder damit selbst das empirische Rohmaterial und brachten ihren Orientierungsrahmen zur (Bild-) Sprache. Anhand der Fotos wird zum einen das mehrschrittige methodische Vorgehen der dokumentarischen Interpretation von Fotos nachvollziehbar demonstriert. Zum anderen wird die gegenstandstheoretische Frage bearbeitet, ob und wie sich Prozesse der Hervorbringung von bedeutungsvollen Orten im Sinne des Place-Makings in den Fotos der Kinder dokumentieren

    Adaptationen

    No full text
    Adaption ist überall. Von der jahrmillionenlangen Veränderung der Arten über jahrhundertelange kulturelle Entwicklungen unter dem Eindruck veränderter Bedingungen, jahrelangen individuellen Antworten auf die Veränderungen im Lebenslauf und kurztaktiken emotionalen Reaktionen auf akute Belastungen bis zu blitzschnellen Anpassungen des Auges an veränderte Helligkeit: Wir passen uns immer wieder neu an, allmählich oder schnell, nützlich oder weniger nützlich. Die unterschiedlichsten Formen von menschlichen Adaptionen – körperlich, psychisch, sozial – haben bei aller Verschiedenheit doch dies gemeinsam: Sie tendieren dazu, die Passung zwischen der Ausgangskonstellation des Organismus und der Herausforderung durch die äußeren Bedingungen zu erhöhen. Anpassungen sind ein Prinzip des Lebens

    Rethinking (: -) Essay. Experimentalität und Epistemologie eines (Text-)Phänomens vor dem Hintergrund der künstlerischen Forschung

    No full text
    Der Forschungsansatz dieser Arbeit besteht im Interesse, einen Prozess des Umdenkens in Bezug auf »Essay« anzustoßen und die Verflechtungen des Phänomens mit den literarischen Aktivitäten künstlerischen Forschens aufzuzeigen. Die Entscheidung, die Ausführungen mit Rethinking zu betiteln, betont die Idee eines veränderten Denkens, das in der Aufrechterhaltung einer zweifelsäenden Inskription einem Ich bei Montaigne in hohem Maße Rechnung tragen möchte. Sichtbar wird dies im Besonderen in der skeptischen, auf eine Antwort drängende Annäherung an das eigene Menschsein, wenn die hier besprochenen Autorinnen- und Autorentexte sich selbst bzw. ihrem Wissen um sich selbst und die Welt bis zuletzt nicht trauen. Das skeptische Moment eines essayistischen Denkens will sich weder sozial noch moralisch noch ethisch rechtfertigen, sondern verharrt in der Suchbewegung.Lucia Tischmeyer follows the idea that art enters the interwoven continuum of knowledge as an indispensable and integral moment. Historical epistemology, discussed here on the basis of Hans-Jörg Rheinberger’s works, offers an approach to a practice-oriented, experimental concept of science that views scientific knowledge as proportionate to cultural knowledge, cultural patterns of thought, orientation, and action. This opens up possibilities and scope for literary practice. Based on the 'invention' of Michel de Montaigne Rethinking (: -) Essay. Experimentalität und Epistemologie eines (Text-)Phänomens vor dem Hintergrund der künstlerischen Forschung would like to open up a different view of his 'legacy'

    Durch die Ausstellung führen oder Freundschaften schließen?

    No full text
    Die documenta in Kassel als eine der bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst wurde zunehmend populär für ein kunstinteressiertes Freizeitpublikum und erwies sich zugleich als besonders „vermittlungsbedürftig“, weil es für viele der Positionen noch keine vertrauten Rezeptionsmuster gibt. Dies gilt um so mehr für die documenta fifteen mit ihrem Anspruch, künstlerisch-politische Aktionen und Interventionen von Kunstschaffenden des globalen Südens zu diskutieren. Welche Erwartungen haben die Besucher*innen an Vermittlung auf der documenta, was macht für sie Qualität von Kunstvermittlung aus? Welche Auswirkung hat die Vermittlung auf ihre Rezeption der documenta sowie ihr Verständnis von Kunst? Dies sind zentrale Fragen einer empirischen Studie von Studierenden des Masters Kulturvermittlung der Universität Hildesheim. Hierfür wurde ein Mixed-Methods-Ansatz auf Basis von Erkenntnissen zu Kunstvermittlung und Publikum vorhergehender documenta-Ausstellungen entwickelt. Umfangreiche Daten aus qualitativen Leitfadeninterviews, ergänzt durch eine quantitative Befragung, liefern tiefergehende Einblicke in Teilnahmemotivation, Erwartungshaltung und Gütekriterien von Kunstvermittlungsangeboten aus Sicht des Publikums

    ›Instrumentalität‹ Der Begriff des Musikinstruments zwischen Klangerzeuger, Kultgerät und Körper-Technik

    No full text
    Der Begriff des Musikinstruments wird mit den technologischen Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts fortwährend infrage gestellt. Elektronische und digitale Musikinstrumente lassen begriffliche Grenzen zwischen Instrumenten und Nicht-Instrumenten zunehmend verschwimmen – etwa wenn sie Klänge nicht erzeugen, sondern reproduzieren, und keine Töne spielbar machen, sondern Tracks. Der vorliegende Band stellt sich der grundlegenden wie vielschichtigen Frage nach einem zeitgenössischen Instrumentenbegriff im Kontext medien-instrumentaler Formen und Praktiken. Dabei führt die Autorin historische und aktuelle Diskurse aus verschiedenen instrumentenbezogenen Fachgebieten zusammen und erweitert so den traditionellen Begriff des Musikinstruments um kulturelle und mediale Aspekte. Mit dem Rahmenkonzept der ›Instrumentalität‹ wird schließlich eine Perspektive eröffnet, die es möglich macht, Musikinstrumente in einem Ensemble kulturspezifisch und dynamisch anwendbarer Kriterien neu zu denken

    Spar- und Anlagewissen Messung und empirische Evidenz zum Einfluss auf finanzielle Verhaltensweisen

    No full text
    Das Spar- und Anlageverhalten der breiten Bevölkerung hat sich insbesondere in Deutschland in den letzten Jahren zum gesellschaftlichen Brennpunktthema entwickelt. Insbesondere in Zeiten von hoher Inflation, welche die Kaufkraft ceteris paribus negativ beeinflusst, sind Menschen darauf angewiesen, ihr Geld renditeorientiert anzulegen, um Vermögensverluste zu vermeiden. In diesem Buch wird dargestellt, welche Faktoren das Spar- und Anlageverhalten beeinflussen können. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Faktor finanzielle Grundbildung (financial literacy) gelegt. Das hat mehrere Gründe. Zum einen steht financial literacy immer mehr im Fokus der wissenschaftlichen Literatur und von Organisationen wie zum Beispiel der OECD (Organization for Economic Co-operation and Development). Zum anderen können gezielte Maßnahmen im Bildungsbereich die Ausprägung positiv beeinflussen. Neben der Darstellung der Einflussfaktoren stellt der Autor dar, wie ein Testinstrument, welches einen Teilbereich der finanziellen Grundbildung, das Spar- und Anlagewissen misst, methodisch geleitet entworfen und weiterentwickelt werden kann. Bei der Auswertung und Weiterentwicklung kommen sowohl Methoden der Klassischen Testtheorie als auch der Probabilistischen Testtheorie zum Einsatz, sodass am Ende ein messtheoretisch fundiertes Testinstrument zur Messung von Spar- und Anlagewissen entsteht. Dieses Testinstrument könnte in nachfolgenden Forschungsarbeiten verwendet werden, um in ganz unterschiedlichen Kontexten weitergehende Erkenntnisse zu generieren. Das finale Testinstrument steht auch als App zum kostenlosen Download im Apple-Store zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie innerhalb des Buches

    Methodische Überlegungen zur Philosophiegeschichtsschreibung Eine Auswahl aus den Stücken 1 bis 4 der Acta Philosophorum (1715–1716)

    No full text
    C. A. Heumanns (1681–1764) Acta Philosophorum sind heute in Vergessenheit geraten, obwohl sie im 18. Jahrhundert maßgeblich dazu beitrugen, Philosophiegeschichtsschreibung als Disziplin sowie Philosophie als eine rein europäische Denkform zu etablieren. Darum werden in diesem Band die ursprünglich verstreut publizierten Textstellen erstmals gesammelt herausgegeben, um so Heumanns weitreichendes Projekt sichtbar zu machen. Eine ausführliche Einleitung soll das Verständnis erleichtern, indem die wesentlichen Motive von Heumanns Philosophiegeschichtsschreibung präsentiert und sein eurozentrisches Narrativ kritisch diskutiert werden. Eine umfangreiche Kommentierung und ein erweitertes Literaturverzeichnis komplettieren die Neuausgabe

    42

    full texts

    1,144

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    University of Hildesheim is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇