University of Hildesheim
Not a member yet
    1144 research outputs found

    Strategien der Unterrichtsplanung angehender Biologielehrkräfte Befunde und ihre Modellierung

    No full text
    Obwohl die Unterrichtsplanung ein Kernbestandteil des alltäglichen Lehrkräftehandelns und ein zentraler Bestandteil der Lehrkräftebildung ist, ist das Forschungsfeld zur Unterrichtsplanung bisher unsystematisch und lückenhaft. Die aktuelle Literatur gibt nur begrenzt Aufschluss darüber, welche Faktoren die Fähigkeit einer Lehrkraft, Unterricht zu planen, beeinflussen, oder wie die fachspezifische Entwicklung von Unterrichtsplanungs-kompetenz in der Lehrkräftebildung angemessen unterstützt werden kann. Zudem existiert kein etabliertes Modell der Unterrichtsplanungskompetenz von Lehrkräften, das als gemeinsamer Orientierungsrahmen in der Professionsforschung dienen kann. Im Rahmen des vorliegenden Dissertationsprojektes wird daher erstens mittels eines Scoping Reviews eine Systematisierung des Forschungsfeldes vorgenommen und darauf aufbauend ein heuristisches Modell der Unterrichtsplanungskompetenz von Naturwissen-schaftslehrkräften entworfen (Studie A). Zweitens wird ein Unterrichtsplanungssetting (Materialbasiertes Planen) zur Unterstützung der Aktivierung themenspezifischer Unterrichtsplanungsstrategien entwickelt und erprobt (Studie B). Das Scoping Review umfasst 66 Studien, die die Unterrichtsplanung (angehender) Naturwissenschaftslehrkräfte untersuchen. Es zeigt sich, dass ein Großteil der bestehenden Forschung auf die Analyse von konzeptuellem Wissen in Unterrichtsplanungsprodukten fokussiert, während der komplexe Prozess der Unterrichtsplanung, der das Treffen einer Vielzahl interdependenter Entscheidungen durch Integration verschiedener Wissensressourcen umfasst, und darin genutzte Planungsstrategien in der Forschungslandschaft kaum berücksichtigt werden. Neben konzeptuellem Wissen und Planungsstrategien werden weitere personale (z. B. Überzeugungen oder Erfahrungen) und extrapersonale (z. B. Schulbücher, Planning Guides etc.) Faktoren als Einflussfaktoren auf das Unterrichtsplanungshandeln identifiziert und darauf basierend ein heuristisches Modell der Unterrichtsplanungskompetenz entwickelt. Als Forschungsdesiderate lassen sich beispielsweise die Entwicklung themenspezifischer, prozessbegleitender Fördermaßnahmen für Unterrichtsplanungskompe-tenz in der Lehrkräftebildung und die Entwicklung geeigneter Instrumente zur Erfassung von Planungsstrategien in Planungsprozessen ausweisen. Studie B setzt an genannten Forschungs-desideraten an. In Studie B wird das Potenzial des Materialbasierten Planens zur Aktivierung von themenspezifischen Planungsstrategien explorativ untersucht. Zu diesem Zweck werden Think-Aloud-Protokolle von 19 angehenden Biologielehrkräften aus materialbasierten Planungs-prozessen zu drei verschiedenen Unterrichtsthemen qualitativ analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Planungsstrategien, wie beispielsweise die Kreation von Planungsalternativen und die Legitimation von Planungsentscheidungen unter Einbezug relevanten Wissens, durch Materialbasiertes Planen aktiviert werden können, auch wenn Schwierigkeiten Studierender beispielsweise bezüglich der Vernetzung von Planungsentscheidung und der Planung kognitiv aktivierender Lerngelegenheiten bestehen bleiben. Außerdem zeigt sich, dass es themen- und phasenspezifische Unterschiede in der Aktivierung der Planungsstrategien gibt, die Rückschlüsse für die Entwicklung von Fördermaßnahmen in der Lehrkräftebildung erlauben. Aus dem durchgeführten Scoping Review zur Unterrichtsplanung von Naturwissen-schaftslehrkräften und der qualitativen Untersuchung der Planungsstrategien angehender Biologielehrkräfte beim Materialbasierten Planen werden abschließend Implikationen für die empirische Forschung und die Lehrkräftebildung abgeleitet.Lesson planning is a core element of daily teaching practice and a central component of teacher education. However, the research field of lesson planning research is characterized by its lack of systematization and comprehensiveness. Current literature provides limited insight into the factors influencing a teacher's ability to plan a lesson and how the subject-specific development of lesson planning skills can be facilitated in teacher education. Furthermore, there is no established model of teachers’ knowledge and skills for lesson planning that can serve as a common framework in professional research. As part of this PhD project, firstly a scoping review was conducted to address the lack of systematization within the research field. Based on this, a heuristic model of science teachers’ knowledge and skills for lesson planning was developed (Study A). Secondly, a lesson planning setting (material-based planning) was developed and analysed to support the activation of topic-specific lesson planning strategies (Study B). The scoping review includes 66 studies, examining the lesson planning by (preservice) science teachers. It reveals a significant bias towards the analysis of conceptual knowledge in lesson planning products, while the complex process of lesson planning and the use of planning strategies remain understudied. In addition to conceptual knowledge and planning strategies, other personal (e.g., beliefs or experiences) and extra-personal factors (e.g., textbooks, planning guides, etc.) were found to influence lesson planning skills. Based on the findings of the scoping review, Research desiderata were formulated and a heuristic model of lesson planning competence was developed. Both framed the following Study B. Study B investigated the potential of material-based planning to activate topic-specific planning strategies. For this purpose, think-aloud protocols of 19 preservice biology teachers, engaged in material-based planning processes for three different lesson topics were qualitatively analyzed. The results indicate that material-based planning is suitable for activating planning strategies such as the creation of planning alternatives and the justification of planning decisions. Furthermore, there are topic- and phase-specific differences in the activation of planning strategies. Implications for future research and teacher education were derived from both the scoping review on science teachers' lesson planning and the empirical research on pre-service biology teachers' planning strategies

    Biografie und Professionalisierung Materialien für die Biografiearbeit und fallorientierte Lehre in der Qualifizierung von Fachkräften kindheitspädagogischer Handlungsfelder

    No full text
    In dieser Arbeitsbroschüre geht es um das didaktisch-methodische Aufgreifen biografischer Bezüge und damit um eine Auseinandersetzung mit Biografien (angehender) kindheitspädagogischer Fachkräfte, mit drei Perspektiven: 1. der Annäherung über fremde Biografien, 2. daran angeschlossen der Ermöglichung, eigene biografische Zusammenhänge in den Blick nehmen zu können und 3. der Eröffnung eines Transfers hin zu Adressat*innen kindheitspädagogischer Settings und deren biografischer Kontexte. Die Arbeitsbroschüre will damit für die (fach- und hochschulische) Lehre ein didaktischmethodisches Repertoire an Impulsen für mögliche biografische Reflexionsprozesse anbieten

    Inklusion am Übergang Schule - Beruf Aus Perspektive junger Menschen Barrieren abbauen und Experimentierräume für alle schaffen

    Get PDF
    Inklusion ist ein Menschenrechtsgrundsatz, der im Besonderen auch für berufliche Bildungsprozesse gilt. Die Broschüre "Inklusion am Übergang Schule – Beruf" stellt einen Leitfaden für all diejenigen dar, die in diesem Bereich inklusionsförderliche Maßnahmen umsetzen wollen und fokussiert in diesem Sinne auf Entscheidungsfindungsprozesse und Beziehungen junger Menschen während des Übergangs von der Schule in Ausbildung oder Beruf. Dabei wird aufgezeigt, wie diese Faktoren als Barrieren oder Unterstützung dienen können. Ziel der Broschüre ist es, für die Wahrnehmung und den Abbau von Barrieren zu sensibilisieren und jungen Menschen eine diskriminierungsfreie Teilhabe zu ermöglichen. Die Broschüre endet zu diesem Zweck mit Kernbotschaften, deren Bedeutung auf interaktionaler, organisationaler, regionaler und überregionaler Ebene betrachtet und mit Reflexionsfragen verknüpft wird. Die Broschüre ist damit ein wertvolles Instrument für Praktiker*innen sowie Verantwortliche auf Steuerungsebene, die aus Perspektive junger Menschen Barrieren abbauen und Experimentierräume für alle ermöglichen wollen

    Deep Neural Networks for Illustration from 19th-Century Children and Young Adults Literature Development and Evaluation of an Illustration Information System

    No full text
    Since digitization in the late 20th century, there has been a signicant advancement in how people interact with data, culture, and information systems, transforming these interactions signicantly. In academic research, systems utilizing digitized resources have promoted empirical research in various disciplines. The inclusion of machine and deep learning components in these systems has introduced novel approaches to research. This is particularly evident in the eld of Digital Humanities (DH), where innovative and diverse research methodologies are emerging, although these have primarily been centered around texts. Lately, advancements in image processing and deep learning have shown promise in extracting information from images at large scales, suggesting a new direction for image-based information systems. This is key to overcoming the traditional limitations associated with image utilization in information systems. While some initiatives have attempted to integrate deep learning and image processing into these systems, there is a gap in understanding and addressing the varied needs and viewpoints of users, which is crucial for creating usable software. Understanding the unique research approaches and information requirements of DH scholars, known for their varied cognitive approaches to research, is deemed particularly essential. This study investigates strategies for integrating computer vision, a subset of deep learning, to aid image-centric research within DH. It specically focuses on 19th-century children's and young adult literature illustrations, a subject of particular interest among DH researchers, to meet their special needs and viewpoints. This research incorporates the outcomes of various deep model applications into the Illustration Information System (IlluInfo), actively involving users throughout the development stages to ensure their diverse needs and perspectives are well represented and addressed in the system. The study not only explores the feasibility of applying deep learning to illustrations, often considered ambiguous and unreliable, but also assesses their acceptance in research settings. The _ndings of this research underscore the practical applications of deep learning in DH, highlight ways to involve users in the development cycle, and o_er valuable evaluations that could enhance system development and acceptance

    Evangelium digital Chancen und Grenzen in der Kommunikation durch Sinnfluencer

    No full text
    Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll sich dem Feld der christlichen Influencer*innen angenähert werden. Dabei soll der Fokus in der Erarbeitung der Chancen und Grenzen in der Kommunikation des Evangeliums durch diese liegen. Zu Beginn wird sich der Frage gewidmet, inwiefern Glaubenserfahrungen und -kommunikation im Internet und dabei insbesondere in den sozialen Medien stattfinden und was bei der Betrachtung von Religion im Internet zu beachten ist. Anschließend wird sich einigen Begriffen, die für diese Arbeit relevant sind, definitorisch angenähert und sich konkret mit der Einstellung und den Vorstößen der evangelischen Kirche in Bezug auf die Kommunikation des Evangeliums in den digitalen Sphären beschäftigt. Daran anknüpfend erfolgt eine Annäherung an das evangelische Contentnetzwerk yeet sowie drei der dazugehörigen christlichen Influencer*innen und ihrer Kanäle auf der Plattform Instagram. Dazu gehört auch die Darstellung, welche Inhalte den jeweils betrachteten Christfluencer*innen wichtig sind. Abschließend erfolgt eine Gegenüberstellung der Chancen und Grenzen in der Kommunikation des Evangeliums durch christliche Influencer*innen

    Familienbilder in der Artefaktanalyse Analysegegenstand: Family Memo von Leona Games GmbH

    No full text
    In der Artefaktanalyse stellen Svenja Garbade und Peter Cloos heraus, dass das Familienmemory durch die Verknüpfung von Differenz im Kontext Familie Normalisierung und Empowerment erzeugen kann. Es hat das Potential, das stereotype Bild der weißen heteronormativen Kernfamilie aufzubrechen und zur Normalisierung vielfältiger Lebensstile beizutragen. Obwohl das Spiel viele Heterogenitätsdimensionen abbildet, sind systematische Leerstellen vorzufinden, sodass während des Spiels eine diversitätsreflexive Haltung von pädagogischen Fachkräften in Interaktion mit Kindern eine bedeutsame Rolle einnimmt. Zentral verbleibt in der Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte der Anschluss an die Lebenswelten der Kinder, da der Wiedererkennungswert der eigenen Biografie durch die erhöhten Diversitäten unter Umständen begleitet werden sollte

    Kulturerbe, Institutionalisierung und Nationalidentität Yangge nach der chinesischen Kulturrevolution (1966-1976)

    No full text
    Dieses Buch präsentiert eine eingehende Analyse der Transformationsprozesse des chinesischen Yangge und seiner komplexen Verflechtungen mit politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen nach der chinesischen Kulturrevolution (1966-1976). Die Autorin verfolgt methodisch die historischen und politischen Rahmenbedingungen und engagiert sich als Ethnologin in der selbstreflexiven Musikethnologie. Durch die Verbindung von Insider- und Outsider-Perspektiven positioniert sich die Studie im Kontext einer postmodernen Musikethnologie und der Tradition der Cultural Studies. Das Resultat ist eine gründliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit drei Fallstudien des Yangge, die sich im Spannungsfeld zwischen den Polen der Globalisierung und der Nationalidentität bewegt.This book thoroughly analyzes the transformation processes of Chinese yangge and its complex entanglements with political, economic, and cultural developments after the Chinese Cultural Revolution (1966-1976). The author systematically explores the historical and political conditions and actively engages in self-reflexive ethnomusicology as an ethnologist. By intertwining insider and outsider perspectives, the study positions itself in the context of postmodern ethnomusicology and the tradition of cultural studies. The result is a comprehensive scholarly exploration of three case studies of yangge, situated in the dynamic interplay between the poles of globalization and national identity

    Warum ist der Stabilitätspakt gescheitert? Europas Finanzen und Haushaltsregeln nach den Wahlen zum Europäischen Parlament mit einem Anhang rezenter Artikel, Interviews und Kommentaren

    Get PDF
    Prof. Dr. Jürgen Stark war von 2006 bis 2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB). Am 9. September 2011 kündigte er an, „aus persönlichen Gründen“ zurückzutreten. Er sah im Ankauf von Staatsanleihen eine Mandatsüberschreitung der EZB, die seiner Auffassung nach dem Modell der Deutschen Bundesbank zufolge nicht politisch agieren, sondern primär der Geldwertstabilität verpflichtet sein sollte. Im Rahmen der Hildesheimer Finanz-, Wirtschafts- und Währungsgespräche wurde Jürgen Stark eingehend über die Geschichte und Entwicklung des Stabilitäts- und Wachstumspakts, zur europäischen Einheitswährung sowie zu seinem Rücktritt von der EZB befragt. Seine Kritik am Agieren unter ihren Präsidenten Jean-Claude Trichet und Mario Draghi sowie am Corona Wiederaufbaufonds („NextGenerationEU“) wird in diesem Expertengespräch sowie mit einem Anhang rezenter Beiträge in deutschen Printmedien dokumentiert. Wer über die Frage der Geschichte des Euro und die Finanzierbarkeit von Zukunftsaufgaben der Europäischen Union mehr und ungeschönt von einem Zeitzeugen und überzeugten Europäer erfahren will, dem sei dieses Buch nicht nur empfohlen, es ist ein Muss

    Revisiting The »Rock Groupie« Medien, Musikbiografien, Selbstzeugnisse

    Get PDF
    Dem Boom geschlechtsspezifischer Groupie-Erzählungen in den 1960er- und 1970er-Jahren in der Rockmusik, in Zeitschriften und Filmen stellt der Band Selbstzeugnisse von Rockkünstlerinnen und cultural workers gegenüber und wertet wissenschaftliche Interviews, Autobiografien und audiovisuelle Medien aus. Im Zentrum stehen ehemals tätige Zeitzeuginnen aus den technisch-organisatorischen und künstlerisch-kreativen Feldern wie Radio, Tourmanagement, Booking und Bühnenperformance. Die Studie fragt nach dem Verhältnis von Sichtbarkeit und Hörbarkeit, nach Effekten von Deutungsmacht, Diskretierbarkeit und „Entähnlichung“, aber auch nach dem Umgang damit, von Dissens bis Raumaneignung. Hinzu kommt eine breite Musikpraxis, die für sich spricht. In den schriftlichen, mündlichen und medialen Zeugnissen werden eine Reihe wenig beachteter Rockbiografien in Nordamerika erkennbar sowie die alltäglich erschwerten, geschlechtsspezifischen Arbeits- und Partizipationsbedingungen von Rock-Akteurinnen. So verbinden sich Einsichten über Akteurinnen, die mit MusikmachDingen operier(t)en, mit Erkenntnissen über MusikmachKulturen und MusikmachVerhältnisse

    Armutbewusstsein über Bilderbuchanalyse sichtbar machen Analysegegenstand: 100 Kinder von Christoph Drösser

    No full text
    In der Bilderbuchanalyse von Jessica Prigge geht sie der Frage nach, wie Armut als Differenzkategorie im Material hervorgebracht wird. Hierbei nutzt sie die Analysemethode nach Staiger (2022) und berücksichtigt dabei eine armutssensible Haltung. Das Ergebnis zeigt auf, dass im Buch verschiedene Normalitätsfolien zu Armut gezeigt werden sollen, die auf eine globale Situation im bildenden Sinn verweisen. Folgend werden dadurch die Perspektive der einzelnen Subjekte sowie die Intersektionen zwischen bspw. Armut und Herkunft oder Geschlecht nicht in den Blick genommen. Die pädagogische Begleitung müsste dahingehend Perspektiven der einzelnen Kinder – sowohl im Buch als auch in der Kindergruppe – in den Mittelpunkt rücken, um ein Verständnis in Bezug auf die Lebenswelten zu erzeugen

    42

    full texts

    1,144

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    University of Hildesheim is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇