University of Hildesheim
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    Professionskommunikation

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    Worte, Wissen, Brücken bauen! – Fachwissen, Fachsprache und Routine allein genügen oft nicht mehr, um im Beruf adäquat zu kommunizieren. Die Anforderungen an Professionen reichen heute von der klassischen Fachkommunikation über Fachpersuasion bis hin zu digital-medialen Fachtextsorten und Texten in ihren Relationen und Vernetzungen. Dieses Buch soll den Blick öffnen für die vielschichtigen Dimensionen in der Welt der Professionskommunikation. Es beleuchtet, wie Fachleute über Disziplinen hinweg und mit Laien effektiv kommunizieren und komplexe Informationen verständlich machen. Es liefert Analysen und praktische Anleitungen nicht nur für Fachleute, die sich in der komplexen Landschaft interdisziplinärer Kommunikation bewegen. Die versammelten Beiträge entschlüsseln die Nuancen und Techniken, die notwendig sind, um Brücken über Fachgrenzen hinweg zu bauen, Verständnis zu fördern und die Effektivität in der Zusammenarbeit zu steigern. Mit seinem Fokus auf fundierte Forschungsergebnisse, innovative Ansätze und exemplarische Anwendung ist es ein Leitfaden für alle, die in der modernen Arbeitswelt erfolgreich sein und verstanden werden wollen. Es erweitert die Grenzen des Verständnisses und der Praxis professioneller Kommunikation

    Nachhaltigkeit in aller Munde – und in Schülerköpfen? Ergebnisse einer geographiedidaktischen Interventionsstudie zu Schülervorstellungen zu Nachhaltigkeit

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    Die Untersuchung von Schülervorstellungen hat sich in den vergangenen Jahren in der Geographiedidaktik etabliert, konzentriert sich häufig jedoch auf physisch-geographische Phänomene. Schülervorstellungen zu den geographischen Basiskonzepten sind hingegen noch weitgehend unerforscht – so auch Vorstellungen zum Nachhaltigkeitskonzept, zu dem trotz der großen Präsenz von Nachhaltigkeit sowohl im allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs als auch speziell im Schulkontext bislang wenig Erkenntnisse vorliegen. Die vorliegende qualitative Studie setzt an dieser Forschungslücke an, indem eine dreistündige Unterrichtseinheit zum Nachhaltigkeitsviereck in einer neunten Klasse einer niedersächsischen Realschule umgesetzt wird und die Vorstellungen der Lernenden in einem Prä-Post-Design exploriert werden. Die Studie ergibt, dass Nachhaltigkeit von den Schüler:innen der untersuchten Lerngruppe im Sinne eines gesellschaftlichen Leitbilds aufgefasst wird, das eine Handlungserfordernis impliziert. Häufig wird Nachhaltigkeit insbesondere auf die ökologische Nachhaltigkeitsdimension bzw. auf Umweltschutz reduziert, wenngleich auch ein Verständnis von Nachhaltigkeit als positive Lebensbedingungen für den Menschen implizierend zum Ausdruck kommt. Dass wirtschaftliche Belange und politische Rahmenbedingungen eine Rolle im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit spielen, scheint hingegen weniger intuitiv für die Schüler:innen zu sein – ebenso wie ein Verständnis von Nachhaltigkeit als weltweiter Gerechtigkeit. Die Post-Erhebung zeigt eine recht hohe Beständigkeit der Ausgangsvorstellungen der Lernenden auf, wobei ein (leichter) Conceptual Change hin zu einem fachkonzeptionellen Nachhaltigkeitsverständnis im Sinne des Nachhaltigkeitsvierecks festgestellt wird. Die Erkenntnisse der Studie werden zum Anlass genommen, praktische Konsequenzen für die Gestaltung von Lehr-Lernumgebungen zu Nachhaltigkeit (als Lerngegenstand bzw. Konzept) abzuleiten und eine weitere Erforschung von Schülervorstellungen zu den geographischen Basiskonzepten anzuregen.In recent years, the study of students' conceptions has gained popularity in the didactics of geography, but often focuses on phenomena of physical geography. Yet, studentsstudents' ideas of geographical key concepts remain largely unexplored – this includes their perceptions of the concept of sustainability, about which little data is available despite its widespread presence in both social discourse and more specifically the educational cont ext. The present qualitative study addresses this research gap by establishing a three three-lesson teaching unit on the concept of sustainability in a ninthninth-grade class at a secondary school in Lower Saxony and examining the learners' perspectives in a pre pre-post design. According to the findings of the study, students perceive sustainability as a guiding concept for societal development that implies a need for actio n. Although it is also partly implied that sustainability refers to the provision of favorable living conditions for humans, it is most frequently limited to the ecological aspect or the protection of the environment in particular. However, it seems to be less intuitive for students that political and economic factors also play a vital role in the conceptual understanding of sustainability, nor that sustainability is a state of global justice. The post post-survey reveals a (slight) conceptual change among the l earners toward a conceptual understanding of sustainability, although the initial perceptions still remain fairly consistent. Beyond that, the findings of the study are taken as an opportunity to derive practical consequences for the design of teaching teaching-lea rning environments on the topic – respectively on the concept – of sustainability and to encourage further research on studentsstudents' ideas of geographical key concepts

    Die Bedeutung der Kategorie Beeinträchtigung in einem Legespiel Analysematerial: Gebärden Numbers Legespiel von Plantoys

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    In der Artefaktanalyse nach Lueger und Froschauer (2018) wird das Spielmaterial Gebärden Numbers in sieben Schritten beleuchtet. Es symbolisiert die Vielfalt von Kommunikationsformen und Sprachen, welche normalisiert werden sollen. Die Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen werden empowert. Die Kombination aus Normalisierung und Empowerment kann durch das Legespiel erzeugt werden, jedoch nicht die Dekonstruktion von Dis/Ability. Durch das Spielmaterial kann die Gebärdensprache spielerisch erlernt werden, sodass den marginalisierten Personen Akzeptanz und ein Bewusstsein entgegengebracht werden kann

    SARTAN The regulatory function of affect in norm-relevant action, based on Julius Kuhl’s PSI theory

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    This dissertation introduces the self and affect regulation theory of adherence to social norms (SARTAN), addressing the need for specific, integrative explanations of criminal behavior grounded in basic psychological research. Rooted in Julius Kuhl’s personality-systems-interactions (PSI) theory, SARTAN explains norm-relevant behavior as a result of the interaction between affect (positive and negative), its regulation, and internal and external controls. The theory identifies two primary modes of action regulation: the introjective mode, where intentions are formed based on external cues, and the self mode, guided by personal norm commitment. The affective state is assumed to determine the mode of action generation (i.e., introjective mode vs. self mode) in given situations. In four studies using offender samples, hypotheses and research methods derived from the theory were tested. Although support for specific hypotheses was mixed, the findings underscore the psychological significance of the distinction between positive and negative affect in norm-relevant behavior. The potential of PSI theory for criminal psychology is explored within the SARTAN frame and beyond. The empirical and theoretical work is discussed in terms of its implications for predicting criminal behavior and enhancing offender treatment. Its limitations are acknowledged both in terms of internal and external validity, and avenues for future research are outlined

    Erkenntnis und Transfer. Barrierefreie Kommunikation als gesellschaftliche Aufgabe und Gegenstand der Forschung

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    7 Jahre Forschungsstelle Leichte Sprache an der Stiftung Universität Hildesheim: Eine Broschüre zum Jubiläum 2021. Was hat sich in den letzten 7 Jahren rund um die Leichte Sprache getan? An welchen Stellen hat die Forschungsstelle Leichte Sprache aktiv mitgewirkt und aktiv gestaltet? Projekte, Publikationen und Kooperationen finden Sie gebündelt in diesem Heft

    Zwischen Kaiserreich und NS-Zeit Die Rezeption Karls des Großen in der Weimarer Republik

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    In dieser Masterarbeit wird die Rezeption Karls des Großen in Schulbüchern der Weimarer Republik untersucht. Hierzu hat der Verfasser verschiedene Werke anhand selbst erstellter Kategorien untersucht und anhand eines Rasters miteinander verglichen. Es erfolgt zudem eine Darstellung der Rezeption im Kaiserreich sowie in der NS-Zeit, um einen Überblick über die Entwicklung der Rezeption des Herrschers Karl zu ermöglichen

    Gerechtigkeit und soziale Integrität Zur moralischen Grammatik sozialer Beziehungen

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    Das Konzept der ausgewogenen Gegenseitigkeit nimmt exemplarisch soziale Interaktionen ins Visier und legt deren immanente Potenziale der Gerechtigkeit frei; es zeigt auf, dass in vielen Sphären des Sozialen die Impulse der Gerechtigkeit nicht zu ihrer Vollendung gelangt sind. Ausgewogene Gegenseitigkeit indiziert ein wechselseitig gewolltes Verhältnis, das sich Menschen ab einer bestimmten Stufe der Humanität notwendigerweise „schulden“; ihre grundlegende Idee ist ein soziales Ethos des gerechten Maßes. Mit Hilfe der zentralen Ideen der Anerkennung und Gerechtigkeit wird sich jener Wert bestimmung angenähert, die in sozialen Interaktionen radikale und ungerechtfertigte Handlungen und Behandlungen offenlegt und desavouiert, bis erkennbar wird, dass sich in diesen sozialen Zusammenhängen das Verständnis der ausgewogenen Gegenseitigkeit, dies im Sinne der Gerechtigkeit und Redlichkeit, als Aufklärung aufdrängt. Für die Allegorie der Ausgewogenheit hat der Autor die klassische Balkenwaage im Sinn, weil ihre lateinische Bedeutung vieles von dem offenbart, was mit der Idee der Gerechtigkeit assoziiert wird. Die Balkenwaage wurde im Lateinischen mit dem Begriff der libra (libare = im Gleichgewicht, schwebend, halten, schwingen) benannt und symbolisierte in allen Hochkulturen Gerechtigkeit, Wahrheit, Weisheit, Gesetz und Ordnung. Das Ansinnen der sozialen Ausgewogenheit wird deshalb durch das Bild der Waage zu verdeutlichen versucht, weil die Waage sich um eine Mittelachse symmetrisch schwingend bewegt und dabei versucht, zwischen einem Gewicht und einem Gegengewicht Balance zu halten. Man kann darin einiges hineininterpretieren, so zum Beispiel, dass in der Bewegung der Waagschalen eine Entscheidungsfindung zu ersehen ist, die ihre Zeit benötigt und in der kurzweilig die eine Seite mehr Gewicht anzeigt, obgleich das Endziel doch die Ausgewogenheit bleibt

    Gewalt hat viele Gesichter – Ressourcen auch! Ein Projekt des muslimischen Familienbildungszentrums MINA e.V., Duisburg, in wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Hildesheim

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    Die Broschüre "Gewalt hat viele Gesichter – Ressourcen auch!" ist ein Bestandteil der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Hildesheim des gleichnamigen Projektes, das in Zusammenarbeit mit dem muslimischen Familienbildungszentrum MINA e.V. in Duisburg durchgeführt wurde. Die Idee zu diesem Projekt basiert auf Beobachtungen der Mitarbeiter*innen von MINA e.V. in ihrer Fachpraxis. Sie stellten fest, dass Frauen und Männer in Moscheevereinen und Migrant(*inn)enselbstorganisationen (kurz: MSO), besonders häufig Erstanlaufstellen für Frauen aus kollektivistisch geprägten Communities (oder deren Angehörige) sind, die häusliche Gewalt erleben, beobachten oder von dieser bedroht sind. Die in den Moscheevereinen und MSO ehrenamtlich tätigen Frauen wendeten sich wiederum an das muslimische Familienbildungszentrum, um sich Unterstützung für den weiteren Beratungsweg der von Gewalt betroffenen oder bedrohten Frauen oder deren Angehörigen einzuholen. Die Broschüre richtet sich an alle Interessierten sowie an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, insbesondere an Berater*innen, die mit von Gewalt betroffenen oder bedrohten Menschen arbeiten. Die Broschüre zielt darauf ab, das Verständnis und den Umgang mit Gewalt multiperspektivisch zu erweitern. Auch betont sie die Bedeutung der Einbeziehung von Migrant*innenselbstorganisationen (MSO) und muslimischen Gemeinden in die Soziale Arbeit. Sie enthält Reflexionsfragen, die Fachkräfte bei der kritischen Auseinandersetzung mit den Themen rund um Gewalt und darüber hinaus in ihrer Praxis unterstützen sollen

    A Bayesian Optimization Approach for Tuning a Grouping Genetic Algorithm for Solving Practically Oriented Pickup and Delivery Problems

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    Background: The Multi Depot Pickup and Delivery Problem with Time Windows and Heterogeneous Vehicle Fleets (MDPDPTWHV) is a strongly practically oriented routing problem with many real-world constraints. Due to its complexity, solution approaches with sufficiently good quality ideally contain several operators with certain probabilities.Thus, automatically selecting the best parameter configurations enhances the overall solution quality. Methods: To solve the MDPDPTWHV, we present a Grouping Genetic Algorithm (GGA) framework with several operators and population management variants. A Bayesian Optimization (BO) approach is introduced to optimize the GGA’s parameter configuration. The parameter tuning is evaluated on five data sets which differ in several structural characteristics and contain 1200 problem instances. The outcomes of the parameter-tuned GGA are compared to both the initial GGA parameter configuration and a state-of-the-art Adaptive Large Neighborhood Search (ALNS). Results: The presented GGA framework achieves a better solution quality than the ALNS, even for the initial parameter configuration used. The mean value of the relative error is less than 0.9% and its standard deviation is less than 1.31% for every problem class. For the ALNS, these values are up to three times higher and the GGA is up to 38% faster than the ALNS. Conclusions: It is shown that the BO, as a parameter tuning approach, is a good choice in improving the performance of the considered meta-heuristic over all instances in each data set. In addition, the best parameter configuration per problem class with the same characteristics is able to improve both the frequency of finding the best solution, as well as the relative error to this solution, significantly

    Histories of Philosophy and Thought in the Italian Language A Bibliographical Guide from 1480 to 2024

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    The endeavor of this bibliographical guide is inscribed in the broader effort to reframe the discipline of Philosophy in a global perspective through the account of its history. With the present work readers will gain a broad overview of the materials available in Italian on the histories of philosophy in different regions of the world from the first editions, in the 15th century, to the present. Some of these materials are presented in the extensive introduction to the bibliography, which has been organized according to geographical regions, such as continents and nations, as well as thematic focuses, such as religions, doctrines, or disciplines. Moreover, the introduction discusses two main themes, namely the strong historiographical tradition in Italy and its close connection with political agendas, and the influence of the history of philosophy in the schools. One outcome of the work is the mapping of leading research areas as well as neglected areas, and even the uncovering of some blind spots. Francesca Greco was a research member of the DFG Koselleck-Project “Histories of Philosophy in Global Perspective” (2019-2024) and she is currently a PhD student at the University of Hildesheim in the field of intercultural philosophy. Her main interests are negativity (such as negation and nothingness), relationality, and the history of philosophy in global perspective. She co-edited the 14/2 issue of trópos. Rivista di ermeneutica e critica filosofica “La filosofia e l'universale. Un approccio interculturale (Parte prima e seconda) / Philosophy and the Universal. An Intercultural Issue. (Part one and two)” (2022, with Emma Lavinia Bon) and the 10th volume of “Frontiers of Japanese Philosophy” Transitions. Crossing boundaries in Japanese Philosophy (2021, with Leon Krings and Yukiko Kuwayama). Her last publications include “Absolute Self-Contradictory Human Existence: Nishida in Davos” (2024, Kyoto in Davos. Intercultural Readings of the Cassirer-Heidegger Debate), “Radical Relationality. A Philosophical Approach to Mindfulness Inspired by Nishida Kitarō” (2023, The Routledge Handbook of Phenomenology of Mindfulness), and “Die Begegnung mit den eigenen Schatten: Polylogisches Philosophieren in globaler Perspektive zur Zeit der Dekolonisierung” (2023, Polylog als Aufklärung? Interkulturell-philosophische Impulse)

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