University of Hildesheim
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    Rechte von Care Leaver*innen Verfügbare Leistungen auf Betreuung, Begleitung und finanzielle Unterstützung im deutschen Sozialleistungssystem

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    Mit der Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes haben sich gesetzliche Regelungen für den Leaving Care-Prozess prinzipiell verbessert. Ziel war es, mit der Reform des Kinder- und Jugendhilferechts Übergänge von jungen Menschen aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben besser auszugestalten und junge Menschen dafür mit eindeutigen Rechtsansprüchen auszustatten. In diesem Band werden die Rechtsansprüche von Care Leaver*innen unter Nennung der einschlägigen gesetzlichen Normen zusammengetragen. Es ist ein Überblick für junge Menschen über Leistungen, die sie in Anspruch nehmen können, auch über die entsprechenden Stellen, bei denen sie beantragt werden können, sowie Hinweisen zur Einforderung von Rechten, wenn diese nicht umgesetzt werden. Es ist aber ebenso eine Arbeitshilfe für Fachkräfte in der Beratungsarbeit sowie der Begleitung von jungen Menschen im Übergang aus stationären Erziehungshilfen

    Übersetzung für/von Laien Perspektiven auf die Laientranslation und Laientranslatologie in der Romania

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    Der Band beleuchtet zentrale Fragestellungen der aktuellen Sprach- und Translationsforschung im Hinblick auf die Experten-Laien-Dichotomie und auf die dynamischen Konzepte von Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb. Diese Themen sind in der heutigen Informationsgesellschaft von besonderer Relevanz, da traditionelle Grenzen wie die zwischen Experten und Laien sowie zwischen Produzenten und Rezipienten in vielen Bereichen zunehmend porös werden. Wenn sie heute noch gezogen werden, so scheinen sie lediglich für einen kleinen Bereich der Kommunikationspraxis zu gelten: Expertise, die kommuniziert werden will, muss zunächst durch Rezeption von Wissensbeständen und praktischer Erfahrung auf dem Gebiet aufgebaut werden. Da ist es selbstverständlich, dass niemand in allen Bereichen als Experte gelten kann und sich auf das (sprachliche) Handeln anderer verlassen muss – mit allen Potenzialen und Gefahren. In der Sprach- und Translationswissenschaft, werden diese beiden Positionen als Endpunkte eines dynamischen Kontinuums mit zahlreichen Zwischen- und Übergangsformen konzeptualisiert. Und dennoch behalten diese beiden Kategorien in den genannten Disziplinen ihren heuristischen Wert. In der (Medien-)Linguistik und Semiotik sind dies nach wie vor nützliche Begriffe, um ein bestehendes Wissens- und damit auch Machtgefälle zwischen den Interaktanten zu beschreiben. In vielen Situationen sind die Aushandlung und Inszenierung von Expertise integraler Bestandteil des kommunikativen Vorgangs. Mit der Translationsforschung haben sie gemein, dass sich die Zielgruppenspezifik der (intra- und inter-)lingualen sowie intersemiotischen Kommunikation häufig auf die Unterscheidung von Experten und Laien zurückführen lassen. Vor allem in komplexen, aber für die meisten von uns relevanten Domänen, etwa in den Bereichen Recht und Medizin, kann eine präzise und zuverlässige Wissenskommunikation – eventuell über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg – nur unter bestimmten Bedingungen von statten gehen, denen wir uns im präsentierten Band widmen. Diese sind ein fundiertes domänenspezifisches Fachwissen, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und ein ethisches Verhalten (als Produzent und Rezipient).The volume sheds light on central questions of current language and translation research with respect to the expert-lay dichotomy and the dynamic concepts of knowledge transfer and competency acquisition. These topics are of particular relevance in today's information society, as traditional boundaries, such as those between experts and laypeople and between producers and recipients, are becoming increasingly porous in many areas. Today, if these boundaries are still drawn at all, they seem to apply only to a small area of communication practice: Expertise that seeks to be communicated must first be established through the reception of knowledge and practical experience within/in the field. It is thus self-evident that no one can be considered an expert in all areas and must rely on the (linguistic) actions of others – with all the potential and dangers this entails. In language and translation science, these two positions are conceptualized as endpoints of a dynamic continuum with numerous intermediate and transitional forms. Nevertheless, these two categories retain their heuristic value in the aforementioned disciplines. In (media) linguistics and semiotics, they remain useful terms for describing an existing knowledge and power differential between interactants. In many situations, the negotiation and staging of expertise is an integral part of the communicative process. They share with translation research that the target audience specificity of intra- and interlingual as well as intersemiotic communication can often be traced back to the distinction between experts and laypeople. Particularly in complex but relevant domains for most of us, such as law and medicine, precise and reliable knowledge communication – potentially across language and cultural boundaries – can only take place under certain conditions, which are addressed in this volume. These conditions include a solid domain-specific expertise, pronounced communicative skills, and ethical behavior (as both producers and recipients)

    Spieltheoretische Analyse des Equality-Memorys mit Blick auf Geschlechtergerechtigkeit Analysegegenstand: Equality Memory (Jobs) von the moon project

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    Madita Maasberg untersucht mit der spieltheoretischen Analyse nach Baar (2020) das Memory-Spiel „Equality-Memory (jobs)“ unter dem Gesichtspunkt der Konstruktion von Geschlecht. Diese Analyse wird verknüpft mit Wissen über Geschlecht und dessen Konstruktion. Dabei kommt sie zu dem Fazit, dass durch das Spielmaterial Normalisierung und Empowerment von Geschlecht ermöglicht wird, allerdings keine Dekonstruktion durch die bildliche Darstellung stattfindet, sondern Geschlecht aktiv konstruiert wird. Außerdem wird das binäre Geschlechtersystem und das Fehlen non-binärer Personen hinterfragt, wohingegen die Darstellung weiterer Diversitätskategorien positiv hervorgehoben wird

    Bilderbuchanalyse zu den Kategorien Ein- und Ausschluss in Kindertageseinrichtungen Analysegegenstand: „Du gehörst nicht dazu!“ von Antje Szillat & Marion Goedelt

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    Die Bilderbuchanalyse von Catalina Hamacher geht der Frage nach, wie Ein- und Ausschlussprozesse von Kindern in Kindertageseinrichtungen themati¬siert werden. Die Geschichte des Bilderbuches greift Ausgrenzungserlebnisse von Kindern in Institutionen auf. Es wird das Anliegen verfolgt, Fachkräfte zu sensibilisieren und Handlungshinweise zu geben. Das Material regt Kinder und Fachkräfte zum Perspektivwechsel an. Durch die Darstellung von egalitärer Differenz in der Geschichte wird vor allem Normalisierung und Dekons¬truktion verfolgt. Dabei ist es fraglich, wie die Geschichte zu empowernden Momenten anregen kann, wenn die Differenz unter Kindern eher hintergrün¬dig thematisiert wird. Dies erfordert eine machtkritische Einordnung durch pädagogische Fachkräfte sowie die Übersetzung in die Lebenswelt der lesen¬den Kinder

    Ergebnisbericht „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“

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    In diesem Bericht werden die Ergebnisse der Aufarbeitung zu „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“ vorgestellt. Im Fokus der Aufarbeitung steht einerseits, die Verfahren, in denen das Landesjugendamt Verantwortung für Kinder und Jugendliche getragen hat, zu rekonstruieren. Andererseits werden die Verflechtungen des Landesjugendamts auch über Berlin hinaus mit anderen Institutionen und Akteur*innen herausgearbeitet. Als Ergebnis lässt ein deutschlandweites Netzwerk rekonstruieren, in dem verschiedene Akteure aus Wissenschaft, Kinder- und Jugendhilfe, Verwaltung u. a. als Vertreter der Heimreform und/oder Sexualpädagogik in Zusammenarbeit mit dem Berliner Landesjugendamt pädophile Positionen und sexualisierte Gewalt unterstützten, legitimierten, duldeten, rechtfertigten und/oder selbst ausgeübt haben

    Der Umgang mit völkischen Siedler*innen am Beispiel Rutenberg und Lychen in Brandenburg

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    Rechtsextreme und verschwörungsideologische Gruppierungen wie das „Königreich Deutschland“ und die „Anastasia-Bewegung“ breiten sich deutschlandweit aus. Im uckermärkischen Lychen und Rutenberg hat sich die „Anastasia-Bewegung“ bereits etabliert und zeigt Interesse daran, mit der Reichsbürgerbewegung „Königreich Deutschland“ zusammenzuarbeiten. Die betroffenen Orte haben aber eine Besonderheit: Sie wehren sich gegen diese Unterwanderung und haben sich in einem Verein zusammengeschlossen. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Kampf betrachtet und analysiert. Dabei wird auch das Handeln anderer Akteure, wie Lokal- und Bundespolitiker, verfolgt und verglichen. Die Arbeit beantwortet somit die Forschungsfrage, ob und wie verschiedene Instanzen Widerstand gegen die Unterwanderung dieser Gruppierungen leisten. Hier zeigen sich u.a. Unterschiede in der Beurteilung der Gruppierungen, in der Motivation und in den Strategien

    Response Priming mit dynamischen biologischen Reizen: Neue Erkenntnisse durch systematische Variation kritischer Variablen

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    Beim Response Priming handelt es sich um eine Sonderform des Primings, bei der die (motorische) Aktivierung der Präsentation eines Prime Stimulus auf die Reaktion auf einen Target-Stimulus untersucht wird. Vorarbeiten konnten zeigen, dass biologische Bewegungen, als Prime-Stimuli eingesetzt, das Potential starker positiver Kompatibilitätseffekte (PCE) haben. In den vorliegenden Studien wird dieser Effekt weiter vertieft. Experiment 1 untersucht, ob die Richtungsdiskriminierbarkeit des Prime-Stimulus möglicherweise ein Erklärungsmechanismus für den stärkeren Effekt einer biologischen im Vergleich zu einer nichtbiologischen Bewegung als Prime-Stimulus sein kann. Experiment 2 testet die Variation einer a-priori Stimulus-Response Bindung bzw. den örtlichen Einfluss der Pfeilspitze als Element einer räumlichen Aufmerksamkeitslenkung durch semantische Target-Stimuli. Experiment 3 und 4 testeten in einem Response Priming Setting einen weiteren biologischen Stimulus gegen verschiedene Kontrollbedingungen, nämlich Blickrichtungsbewegungen. Experiment 5 und 6 testen den in der Literatur um visuelle Wahrnehmung häufig genannten Inversionseffekt für beide zuvor eingesetzten biologischen Bewegungen als Prime-Stimuli. Die Ergebnisse werden im Lichte der Wahrnehmung von biologischen Bewegungen sowie der allgemeinen Theorien des Response Priming bezüglich des Zusammenhangs zwischen wahrgenommenen Bewegungen und eigener motorischer Voraktivierung diskutiert.Response priming is a special form of priming in which the (motor) activation caused by the presentation of a prime stimulus on the response to a target stimulus is examined. Previous research has shown that biological movements, when used as prime stimuli, have the potential for strong positive compatibility effects (PCE). The present studies further investigate this effect. Experiment 1 examines whether the discriminability of the prime stimulus direction could be an explanatory mechanism for the stronger effect of a biological compared to a non-biological movement as a prime stimulus. Experiment 2 tests the variation of a priori stimulus-response binding or the local influence of the arrowhead as an element of spatial attentional orientation through semantic target stimuli. Experiments 3 and 4 tested another biological stimulus in a response priming setting against various control conditions, namely gaze direction movements. Experiments 5 and 6 test the inversion effect, often mentioned in the literature on visual perception, for both previously used biological movements as prime stimuli. The results are discussed in light of the perception of biological movements as well as the general theories of response priming regarding the relationship between perceived movements and one's own motor pre-activation

    Internationale Kinder- und Jugendhilfe: Eine postmobile Perspektive Eine Handreichung für die Fachpraxis, Fachpolitik sowie junge Menschen und die Ausbildung

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    Die Alltagsrealitäten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind postmigrantisch sowie transnational verflochten und dehnen sich sowohl physisch als auch virtuell über nationale Grenzen hinweg aus. Gegenwärtig weisen 40% der in Deutschland lebenden unter-20-Jährigen eine Migrationsbiografie auf und es ist zu erwarten, dass sich diese Diversität in den kommenden Jahren steigern wird. Bereits jetzt kann von einer Normalität transnationaler Lebenswirklichkeiten ausgegangen werden und internationale Mobilitätserfahrungen stellen integrale alltagsweltliche sowie biografische Bezugspunkte für junge Menschen, ihre Peers und ihre Familien dar. Jedoch: Die Anlässe, Bedingungen und Möglichkeiten der Mobilität sowie damit verbundene Aspirationen sind durch soziale Ungleichheiten geprägt. Sie können einerseits Bildungs- und Teilhabechancen steigern, andererseits aber auch begrenzend wirken oder gar Zugänge verwehren. Dies stellt nicht nur vielfach die jungen Menschen selbst vor Herausforderungen, sondern auch eine Kinder- und Jugendhilfe, die es sich zum Ziel gemacht hat, Internationalisierung als Querschnittsaufgabe in ihren Handlungsfeldern zu verankern. Die vorliegende Handreichung basiert auf einer empirischen Auseinandersetzung mit Ansätzen, Projekten und Akteuren der Internationalisierung der Kinder- und Jugendhilfe. Hierbei wird ein postmobiler Bezugsrahmen entwickelt, um den Blick sowohl auf Ansätze der grenzüberschreitenden Jugend- und Fachkräftemobilität zu richten, als auch für diejenigen Internationalisierungsprozesse zu öffnen, welche in Anerkennung einer postmigrantischen Gesellschaft ‚vor Ort‘ bereits stattfinden. Im Fokus steht hierbei eine Öffnung von Konzepten und Zugängen, um der gegenwärtigen Diversität, den Bedarfen sowie den Erfahrungen junger Menschen gerecht zu werden und damit Internationalität nicht ausschließlich zum Ziel, sondern vielfach bereits zum Ausgangspunkt einer Internationalisierung der Kinder- und Jugendhilfe zu machen

    An MLOps Platform Comparison

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    While many companies aim to use Machine Learning (ML) models, transitioning to deployment and practical application of such models can be very time-consuming and technically challenging. To address this, MLOps (ML Operations) offers processes, tools, practices, and patterns to bring ML models into operation. A large number of tools and platforms have been created to support architects and developers in creating practical solutions. However, specific needs vary strongly in a situation-dependent manner, and a good overview of their characteristics is missing, making the architect’s task very challenging. We conducted a systematic literature review (SLR) to identify key features, patterns, and platform characteristics. As a result, we provide an overview of the technical design space of MLOps and insights into different ML platforms. Our review can help architects select MLOps components and support them in their development efforts

    Das Phönix-Paradigma Handlungs- und Heldinnenschemata in frauenzentrierter Gegenwartsliteratur der 2000er und 2010er Jahre

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    Wie ein Phönix, der sich aus der Asche erhebt, erheben sich in Bestsellern und Kultbüchern der 2000er und 2010er Jahre postfeministische Heldinnen aus persönlichen Krisen: Was diese Narrative vereint, sind aufsteigende Handlungskurven, die an Transformationsfähigkeit, Selbstverwirklichung und Konzepte der Positiven Psychologie anknüpfen. Der Pfad des Phönix-Paradigmas erscheint im Licht postfeministischer Theorien als Erzählformel weiblicher Selbstoptimierung. – Eine Revision inspirierender Heldinnenreisen, die von Frauen auf ihrem Weg zum Glück erzählen

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