University of Hildesheim
Not a member yet
1144 research outputs found
Sort by
Angebotsplanung mit einer Schwarzen Puppe zu Rassismuskritik Analysegegenstand: Schwarze Puppe Brady von Vestida de Azul
In der didaktischen Analyse stellt Eda Kaya heraus, dass die Schwarze Puppe in Bezug auf ihre fiktive Angebotsplanung in einer Kindertageseinrichtung dekonstruierend und empowernd eingesetzt werden kann, sofern ein rassismuskritischer Blick angewendet wird. Dabei hat das Material das Potenzial Schwarze Kinder in ihrer Identität zu repräsentieren und an deren Lebenswelt anzuschließen. Nicht Schwarze Kinder können im Umgang mit dem Material lernen eine machtkritische Perspektive auf die eigenen Privilegien zu entwickeln. Jedoch ist die Fachkraft-Kind-Interaktion entscheidend für einen diversitätsreflexiven Einsatz, sowie eine rassismuskritische Haltung im Umgang mit bestehenden Alltagswissenselementen über PoC
Abschlussarbeiten am Institut für Sportwissenschaften der Universität Hildesheim 2022/2023
Kaum eine Wissenschaftsdisziplin vereint so unterschiedliche Sachgebiete wie die Sportwissenschaft. Entsprechend vielgestaltig sind auch ihre „Schreib- und Denkkulturen“, die teils den geistes- / sozialwissenschaftlichen, teils den naturwissenschaftlich / medizinischen Disziplinen entstammen. Die in diesem Band zusammengestellten Abstracts spiegeln diese Vielfalt in Inhalt und Form sehr schön wider. Um diese Vielfalt zu erhalten, wurde die redaktionelle Bearbeitung der Abstracts auf ein Minimum reduziert, der äußeren Form nur weite Rahmen gesteckt. Ebenso wurden inhaltliche, formale und orthographische Aspekte nicht redaktionell überarbeitet. Der Band bildet also weitestgehend die originalen Abstracts in all ihren Stärken und Schwächen und in all ihrer Vielfalt ab
Geschlechterkonstruktionen in Kindertageseinrichtungen Arbeitsmaterialien für die fallorientierte Lehre
Ziel dieser Arbeitsbroschüre ist es, über didaktisch aufbereitete Vignetten eine Sensibilisierung und Neu-Thematisierung von Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen. Es soll angeregt werden, eine eigene fachliche Position zu finden. Zu diesem Zweck werden Reflexionsfragen bereitgestellt, die die Lesenden unterstützen, die eigenen Vorannahmen zu Geschlecht sowie dessen pädagogische Herausforderungen des Umgangs zu reflektieren und eigene Handlungsoptionen zu entwickeln
Bilderbuchanalyse zum Umgang mit Emotionen in Bezug auf Geschlecht zum Bilderbuch „Ein Mann, der weint“
Lore Lerch untersucht in ihrer Bilderbuchanalyse nach Staiger (2022) das Bilderbuch „Ein Mann, der weint“ auf den Umgang mit Diversitätskategorien. Dabei steht in dieser Geschichte die Vulnerabilität eines Mannes im Fokus und wie die Gesellschaft mit dieser umgeht. Mit dem Wissen, dass aus den eigenen subjektiven Erfahrungen die Kategorie Mann konstruiert werden kann, kommt Lore Lerch zu dem Schluss, dass das Buch vor allem männlich gelesene Kinder ermuntern soll ihre Emotionen zu zeigen. Das offene Ende des Buches eignet sich, über Männlichkeitserwartungen mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Dies kann auch kritisch gesehen werden, erfordert es doch, dass sich die Fachkraft mit einer Kritik an Männlichkeit auskennt. Pädagogisch und im Trilemma der Inklusion gesprochen wird also Normalisierung und Empowerment durch das Buch erzeugt, Dekonstruktion jedoch außen vorgelassen. Pädagogische Angebote müssten weitere Diversitätskategorien berücksichtigen und unter Umständen einen dekonstruierenden Blick auf Geschlecht werfen
Kinder- und Jugend(arbeit) – Heute
Kindheit und Jugend unterliegen wie die Kinder- und Jugendarbeit selbst auch einem ständigen Wandel. Dies betrifft die (gesellschaftlichen) Rahmenbedingungen, die Zusammensetzung der jungen Menschen und auch die Interessensschwerpunkte. In diesem Papier wird der aktuelle Forschungsstand dazu zusammengefasst, welche Faktoren die Kinder- und Jugendarbeit beeinflussen, wo aktuelle Interessenschwerpunkte junger Menschen liegen und wer überhaupt "die jungen Menschen“ sind
Barrierefreie Hochschullehre Ein Leitfaden für die Online-Lehre
Im Rahmen des Projekts "Kommunikative Barrierefreiheit im Studium" wurde am Beispiel des Moduls "Leichte Sprache" im Masterstudiengang Barrierefreie Kommunikation ein „Best Practice“ für die barrierefreie Aufbereitung von universitären Studieninhalten erarbeitet. Das Projekt wurde von April 2021 bis Dezember 2022 im Rahmen der Ausschreibung „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“ vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Nach 1,5 Jahren der intensiven Zusammenarbeit, des Austauschs mit Expert(inn)en und der ständigen Weiterentwicklung ist das Projekt nun abgeschlossen. In der Broschüre werden die Projektergebnisse vorgestellt
Wieviel Diversität steckt in Bilderbüchern? Ein Vergleich von zwei Wimmelbüchern
Am Beispiel des Bilderbuches Mimis kunterbunte Welt (2021) wurde in einer ersten Analyse gezeigt, wie Bilderbücher Dekonstruktion und Empowerment erzeugen können. In dieser zweiten Analyse findet ein Vergleich mit einem weiteren, nicht explizit-diversitätsreflexiven Bilderbuch statt, welches die Unterschiede zwischen konventionellen und diversen Spielmaterialien verdeutlichen soll. Es ist zu empfehlen, dass pädagogische Fachkräfte sich ein spezifisches Wissen insbesondere der Themen Diversität und Intersektionalität aneignen, bevor sie das Spielmaterial didaktisch umsetzen
Die Qualifizierung für unternehmerisches Denken und Handeln Ergebnisse der ersten Entrepreneurship Education Fachkonferenz 2023
Im Mai 2023 fand die erste Entrepreneurship Education Fachkonferenz in Hildesheim statt – und sie war ein großartiger Erfolg. Im Rahmen der Fachkonferenz wurden WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus Schule, Hochschule und dem Bildungsdienstleistungssektor zusammengebracht, um gemeinsam über die Entwicklungen und vor allem auch die landes- und bundespolitisch geforderten und geförderten Möglichkeiten der Entrepreneurship Education in Deutschland zu diskutieren. Die Fachkonferenz bot eine breit genutzte Plattform für den Wissensaustausch, die Vernetzung und die Weiterentwicklung von Lehr- und Lernkonzepten im Bereich Entrepreneurship und dessen systematischer Förderung. Die sehr publikumswirksame Veranstaltung wurde von startup.niedersachsen organisiert und durch die Abteilung Wi-WiD der Universität Hildesheim fachlich und wissenschaftlich begleitet. Im vorliegenden Tagungsband sind nun ausgewählte Beiträge dieser Fachkonferenz verschriftlicht, um die Diskussionen um aktuellste Entwicklungen fortzuführen und wichtigste Erkenntnisse festzuhalten
Didaktische Analyse – Körperdarstellungen und die pädagogische Vermittlung von Körpergefühl Material: „Alle haben einen Po“ von Anna Fiske
In der didaktischen Analyse, auf der theoretischen Grundlage von Norbert Neuß, werden Chancen und Grenzen des Buches „Alle haben einen Po“ für die Kindheitspädagogik untersucht und ein passendes kreatives Angebot für die pädagogische Praxis entwickelt. Durch verschiedene Körperdarstellungen hat das Buch das Potenzial, zu empowern und zu normalisieren. Es kann dazu beitragen, Kindern ein positives Körpergefühl und einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper zu vermitteln. Das Buch kann nicht genutzt werden, um Dekonstruktion von Körper zu erzeugen, dafür benötigt es ergänzende und erweiternde Angebote von pädagogischen Fachkräften
Verbindliche Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit Empfehlungen und Anknüpfungspunkte für gesetzliche Regelungen im SGB VIII
Ausgehend davon, dass Organisationen und Einrichtungen der Offenen und verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit derzeit gesetzlich nicht verpflichtet sind, Schutzkonzepte umzusetzen, da sie keiner Betriebserlaubnis bedürfen, wurde im Rahmen des Projekts SchutzJu von der Universität Hildesheim und der Hochschule Landshut eine Initiative gestartet. In zwei Workshops mit Fachpraxis und juristischer Expertise wurden Möglichkeiten einer verbindlichen Umsetzung von Schutzkonzepten auch in nicht-betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit & Jugendverbandsarbeit im SGB VIII erörtert.
Die Vorschläge und Positionierungen wurden in dem vorliegenden Paper veröffentlicht