University of Hildesheim
Not a member yet
1144 research outputs found
Sort by
Jenseitsvorstellungen heutiger Grundschulkinder
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Studie zu Jenseitsvorstellungen heutiger Grundschulkinder. Sie wurde als Replikationsstudie zu der von Katrin Krafczyk im Jahr 2018 umgesetzten Untersuchung an einer katholischen Grundschule einer niedersächsischen Stadt durchgeführt. Ziel war es erneut, im Zuge einer qualitativen Untersuchung unter der Fragestellung „Wie stellen sich heutige Grundschulkinder ein Leben nach dem Tod vor?“ zu forschen, die Ergebnisse mit der Ursprungsstudie zu vergleichen, um gegebenenfalls eine Entwicklung herausstellen zu können. Als wichtigste Ergebnisse gilt festzuhalten, dass keine großen Abweichungen zu den Ergebnissen von Krafczyk auszumachen waren und viele der von ihr als klassische Vorstellungsbilder klassifizierten Antworten auch im Zuge der hier vorliegenden Untersuchung auftraten. Dazu zählen die positive Verortung des Jenseitigen im Himmel, die Vorstellung eines Weiterlebens als Engel, die starke Verbindung zwischen Diesseitigem und Jenseitigem, die Abgrenzung zwischen leiblicher Hülle und Seele, der Wiedergeburtsvorstellungen sowie die dualistische Unterteilung in gut und böse beziehungsweise Himmel und Hölle
Geschlechterrepräsentationen im Bilderbuch in Sprache und Abbildungen Analysegegenstand: Bilderbuch DISCO! aus dem Jungbrunnen-Verlag
Inken Nothwehr untersucht mit der Bilderbuchanalyse nach Staiger (2022) unter Bezugnahme auf das Trilemma der Inklusion nach Boger (2019) das Bilderbuch DISCO! auf sein Verhältnis zur Herstellung von Geschlecht. Mit diesem Ziel werden ausgewählte sprachliche und bildliche Mittel analysiert. Daran schließt sich eine komparative Analyse mit dem Berufe-Memory von Elsa och Sam an, in der die jeweiligen Positionen zum Thema Geschlecht und der mögliche Einsatz in pädagogischen Settings betrachtet werden. Aus der Analyse des Buches zieht die Autorin die Schlussfolgerung, dass anti-geschlechterstereotype Ansichten und Verhaltensweisen normalisiert werden, wodurch ein Beitrag zum Empowerment geleistet wird. Die Gegenüberstellung mit dem Memory zeigt, dass beide Materialien über ähnliche Zugänge zum Thema Geschlecht verfügen und Inklusion über Normalisierung und Empowerment anstreben, jedoch auch gleiche Leerstellen in Bezug auf die fehlende Dekonstruktion vorliegen
Entrepreneurial Education for the Creative Industries Mapping the Evolving Provision in International Higher Education Studies
Entrepreneurial Education for the Creative Industries explores how higher education fosters entrepreneurship in the creative industries worldwide. It examines policies in the UK, Australia, and Europe, and their impact on the evolving provision and pedagogies. By analyzing 53 international study programmes, the PhD research identifies practical models for integrating entrepreneurship into different types of creative and business education for the field. This comprehensive and practical resource is useful for educators, policymakers, and researchers aiming to enhance entrepreneurial education in the dynamic creative industries
Modelling the Impact of Culture on Agile Methods
Context: Nowadays, agile methods are state of the art approaches in software development and thus, are used in a wide variety of organizational contexts regardless of specific industries, sizes, or regions. Furthermore, agile methods are used in global distributed software development teams. For a successful use of agile methods, social aspects are of high importance as agile approaches focus strongly on human interaction and collaboration. We know, that the cultural shape of individuals guide how people, think, act, and communicate. Thus, one may assume that cultural characteristics play a significant role in agile software development.
Problem: We know that one of the core challenges for the use of agile methods in practice is related to culture. However, the existing literature in the field lacks on a systematic understanding of how cultural characteristics influence the elements of agile methods. This ambiguity makes it challenging for practitioners to select a suitable agile approach considering the underlying cultural
context. The selection of agile elements based on one’s cultural circumstances is therefore often neglected. Another problem occurs due to the wide-spread use of agile methods in practice. Today, we know that a wide variety of the elements of agile methods exist, which is often argued by intensive tailoring activities when using agile methods. Furthermore, “agile" can be understood differently, which is a good example for a missing common understanding of the core terminology in the area of agile methods. Thus, this situation is challenging for researchers, as we do not have a formalized description of agile methods aiming to provide a well-defined understanding of the elements of agile methods. Objective: The main objective of this thesis is to provide an in-depth understanding of the cultural influence on agile methods. To be more precise and solving the problems above, we develop and empircally evaluate a theory analyzing the influence of cultural characteristics on agile elements. Contributions: The core contribution of this thesis is the Model of Cultural Impact
on Agile Elements. MoCA is a theory enabling practitioners and researchers to describe and analyze the cultural influences on agile elements based on case-related empirical data for specific cultural contexts. The theory consists of three components: a causal impact model, an application process, and an evolution process for the theory. The MoCA causal impact model was initially created based on thorough analysis of existing literature. The basis of the MoCA causal model are the dimension of Culture, the dimension of Agile Elements and the theoretical impact between them. The Agile Elements dimension is defined based a created reference model named The Tree of Agile Elements using taxonomy creation grounded by a literature survey. Furthermore, we filled the dimension using the Integrated List of Agile Practices, an up-to-date overview of agile practices based on literature. For the creation of the dimension of Culture, we analyzed the results of a systematic literature review focussing on cultural influences on agile methods. The meta-model defines the
systematic structure. Finally, we designed and conducted a multiple case study with a total of four cases, each two in Germany and Japan for the evaluation of MoCA. Based on the empirical data, we improved MoCA while validating the model case by case.Kontext: Heutzutage sind agile Methoden etablierte Ansätze in der Software-Entwicklung und werden daher in einer Vielzahl von organisatorischen Kontexten eingesetzt, unabhängig von bestimmten Branchen, Größen oder Regionen. Darüber hinaus werden agile Methoden auch in global verteilten Software-Entwicklungsteams eingesetzt. Für einen erfolgreichen Einsatz agiler Methoden sind soziale Aspekte von großer Bedeutung, da agile Ansätze stark auf menschliche Interaktion und Zusammenarbeit setzen. Wir wissen, dass die kulturelle Prägung von Individuen die Art und Weise bestimmt, wie Menschen denken, handeln und kommunizieren. Man kann also davon ausgehen, dass kulturelle Merkmale bei der agilen Softwareentwicklung eine wichtige Rolle spielen.
Problem: Wir wissen, dass eine Kernherausforderung bei der Anwendung agiler Methoden in der Praxis mit Kultur(en) zusammenhängt. In der vorhandenen Literatur fehlt es jedoch an einem systematischen Verständnis dafür, wie kulturelle Merkmale die Elemente agiler Methoden beeinflussen.
Diese Unklarheit macht es für Praktiker schwierig, einen geeigneten agilen Ansatz unter Berücksichtigung des zugrunde liegenden kulturellen Kontextes auszuwählen.
Ein weiteres Problem ergibt sich aus der weiten Verbreitung von agilen Methoden in der Praxis. Wir wissen heute, dass es eine Vielzahl von Elementen agiler Methoden gibt, was oft durch intensive Tailoring-Aktivitäten beim Einsatz agiler Methoden argumentiert wird. Zudem kann "agil" unterschiedlich interpretiert werden, was ein Beispiel für ein fehlendes gemeinsames Verständnis der Terminologie bzgl. agiler Methoden darstellt.
Diese Situation stellt für Forscher eine Herausforderung dar, da es keine formalisierte Beschreibung agiler Methoden gibt, die ein genau definiertes Verständnis der Elemente agiler Methoden ermöglicht.
Ziel: Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, ein tieferes Verständnis des kulturellen Einflusses auf agile Methoden zu schaffen. Um genauer zu sein und die oben genannten Probleme zu lösen, wird eine Theorie entwickelt, die den Einfluss kultureller Merkmale auf agile Elemente analysiert, und bewerten sie empirisch.
Beiträge: Der zentrale Beitrag dieser Arbeit ist das Model of Cultural Impact on Agile Elements. MoCA ist eine Theorie, die es Praktikern und Forschern ermöglicht, die kulturellen Einflüsse auf agile Elemente zu beschreiben und zu analysieren, basierend auf fallbezogenen empirischen Daten für spezifische kulturelle Kontexte. Die Theorie besteht aus drei Komponenten: einem kausalen Wirkungsmodell, einem Anwendungs- und einem Evolutionsprozess für die Theorie. Das Kausalmodell wurde auf der Grundlage einer gründlichen Analyse der vorhandenen Literatur erstellt. Die Grundlage des Kausalmodells bilden die Dimensionen der Kultur und agilen Elemente, sowie die theoretischen Auswirkungen zwischen ihnen. Für die Evaluation und Optimierung von MoCA haben wir eine multiple Fallstudie bestehend aus vier Fällen, jeweils zwei in Deutschland und Japan konzipiert und durchgeführt
A Practical and Robust Approach for Solving the Multi-Compartment Vehicle Routing Problem Under Demand Uncertainty using Machine Learning
Theater im Off Publikum und Audience Development in der Theaterlandschaft ländlicher Räume
Wie gestaltet sich das Theaterangebot in ländlichen Räumen? Was sind zentrale Unterschiede in den Beziehungen zwischen Theateranbietern und ihrem Publikum im Vergleich städtischer und ländlicher Räume und inwiefern unterscheidet sich das Publikum in seinen Motivationen und seiner soziodemografischen Zusammensetzung? – Das waren zentrale Fragen eines BMBF-geförderten Forschungsprojekts zu den darstellenden Künsten in ländlichen Regionen, das in Kooperation der Universitäten Göttingen und Hildesheim durchgeführt wurde. Auf Anbieterseite wurden professionelle Akteure wie die Landesbühnen oder Tourneetheater und nicht-professionelle Akteure wie Amateurtheater befragt zu ihren Programmen, Publikumsstrategien und den Herausforderungen, mit denen sie bei der Publikumsbindung konfrontiert sind. Auf der Nachfrageseite differenzierte die vorliegende Studie zwischen Publikum städtischer und ländlicher Theaterangebote sowie Publikum professioneller und nicht-professioneller Theaterangebote und analysierte in einer umfangreichen qualitativen und quantitativen Studie Unterschiede bei Theaternutzung, Interessen, Erwartungen, Motivationen und soziodemografischer Zusammensetzung des Publikums
Der Kurbetrieb in Bad Salzdetfurth
In diesem Band wird die Geschichte des Kurbetriebs im niedersächsischen Ort Bad Salzdetfurth bei Hildesheim von seiner Gründung im Jahr 1857 bis zur Gegenwart dargestellt. Zuerst aufgerichtet als Aktiengesellschaft mit 140 Aktionären, dann in Trägerschaft der Salzpfännergilde und anschließend der Stadt Bad Salzdetfurth, wird der Kurbetrieb gegenwärtig durch die Kurbetriebsgesellschaft Bad Salzdetfurth GmbH bewirtschaftet
Why and When Organizational Climate Affects Attitudes and Behavior of Employees in Work and Non-Work Settings
With this dissertation, I aim to shed light on how the workplace affects employees’ attitudes and behaviors in work and non-work settings. A perspective to investigate these workplace influences provides the construct of organizational climate. To develop a theoretical framework of why and when organizational climate affects employees’ attitudes and behaviors, I draw on theories of attitude and behavior change and integrate them with research on organizational climate. I propose that organizational climate affects employee behavior through the establishment of social norms in the workplace and that this indirect association is amplified by climate strength and organizational identification. Further, I suggest that organizational climate can spill over into the non-work domain through a self-perception process. Through this spillover process organizational climate can even relate to distal attitudes and behaviors that are relevant for the broader societal context. I utilize the case of the coronavirus disease 2019 (COVID-19) to test my theoretical model. The results suggest that social norms mediate associations of COVID-19 safety climate and COVID-19 safety behavior on both the employee-level and unit-level. Results were mixed regarding the moderating roles of climate strength and organizational identification. I found no support for an amplifying effect of climate strength and mixed support for an amplifying effect of organizational identification. Regarding spillover, the results imply that COVID-19 safety climate not only affects employees’ behavior in the workplace but further leads them to continue this behavior in the non-work domain. Further, COVID-19 safety climate also extended to more distal attitudes (vaccine readiness) and behaviors (vaccination)
Verschiebung des Sagbaren? Wahrnehmungen recht(sextrem)er Äußerungen im Kontext des Studiums Sozialer Arbeit
Durch die Analyse recht(sextrem)er Einflussnahmen auf Hochschulen wird verdeutlicht, dass diese Phänomene eng mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Kontexten verknüpft sind. Die Dissertation hebt hervor, wie rechte Akteur*innen gezielt wissenschaftliche und bildungspolitische Räume beeinflussen und inhaltlich unterwandern. Dies betrifft nicht nur Studierende, sondern auch Lehrende und die institutionellen Strukturen der Hochschulen.
Die Arbeit ermahnt zur Wachsamkeit gegenüber dieser Problematik und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit rechtsextremen Positionen sowie eine aktive Verteidigung der demokratischen und berufsethischen Prinzipien der Sozialen Arbeit. Abschließend betonen die Ergebnisse die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Diskurses innerhalb der Hochschulen, um die Einflüsse rechter Ideologien zu erkennen und entgegen zu wirken
Identitäten im Netz Performative Strategien in kollaborativer Online-Musikproduktion
Das Internet hat die Art und Weise, wie Menschen interagieren, grundlegend verändert und formiert einen dynamischen Kulturraum, in dem auch gemeinsam Musik gemacht werden kann. Die veränderten Vorzeichen erfordern jedoch eine Aktualisierung musik- und kulturwissenschaftlicher Überlegungen über Praktiken, kulturelle Ordnungen, Paradigmen, Machtverhältnisse und Wertesysteme von Online-Musikkulturen. Diese Zusammenhänge spiegeln sich in Identitäten und den performativen Strategien ihrer Hervorbringung.
In dem Band wird den Verstrickungen von musikalischer Praxis, dem Kulturraum Internet und Identitäten nachgespürt. In der online-ethnografischen Feldstudie wurden dafür exemplarisch Praktiken kollaborativer Musikproduktion auf audiotool erforscht. Neben der Entwicklung eines Identitätsbegriffs, der Rekonstruktion der Plattform-Genese und ihrer Verortung zwischen medientechnischer Innovation und musikalischer Online-Praxis wird aus der Empirie ein Modell performativer Strategien entwickelt. Diese Studie ermöglicht damit nicht nur ein tieferes Verständnis der untersuchten musikalischen Praxis im Netz, sondern wirft zugleich ein Schlaglicht auf kulturelle Dynamiken der Gegenwart