University of Hildesheim
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    Didaktische Potenziale für Diversität in der Arbeit mit einem Wimmelbuch Analysegegenstand: Buch „Mimis kunterbunte Welt“

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    Das Ziel der vorliegenden Arbeiten ist es, zu klären, wie mittels einer didaktischen Analyse ausgewähltes Spielmaterial auf ihre Diversitätsreflexivität geprüft werden kann. Am Beispiel des Bilderbuches Mimis kunterbunte Welt (2021) wird gezeigt, wie Bilderbücher Dekonstruktion und Empowerment erzeugen können. In der zweiten Analyse findet ein Vergleich mit einem weiteren, nicht explizit-diversitätsreflexiven Bilderbuch statt, welches die Unterschiede zwischen konventionellen und diversen Spielmaterialien verdeutlichen soll. Es ist zu empfehlen, dass pädagogische Fachkräfte sich ein spezifisches Wissen insbesondere der Themen Diversität und Intersektionalität aneignen, bevor sie das Spielmaterial didaktisch umsetzen

    Konstruktion und Validierung von Messinstrumenten zur Untersuchung der User Experience für Kinder und Jugendliche

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    Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Validierung eines modularen User Experience (UX) Fragebogens für Kinder und Jugendliche, der im Rahmen einer nutzerzentrierten bzw. produktspezifischen Evaluierung interaktiver und digitaler Services, Informationssysteme, Spiele oder Produkte für jüngere Zielgruppen eingesetzt werden kann. Unter Berücksichtigung des etablierten Itemformats semantischer Differenziale (z.B. schön - hässlich) ist das übergeordnete Ziel der Arbeit durch partizipative Forschung mit Heranwachsenden innerhalb von Workshops einen UX Fragebogen zu konstruieren, der für jüngere Zielgruppen sowohl sprachlich verständlich ist und relevante UX Dimensionen abdeckt, als auch gängigen Testgütekriterien (Konstruktvalidität und Reliabilitätsschätzung) entspricht. Als Ergebnis konnte ein modularer Fragebogen konstruiert werden, der UX anhand der Dimensionen Lernerfolg, Spaß bei der Nutzung, Durchschaubarkeit, Inhaltsqualität, Attraktivität, Design und Aussehen, Stimulation sowie Nützlichkeit misst

    "Inklusion ja, aber ..." Einstellungen und Einstellungsänderungen von Lehrerinnen und Lehrern zu schulischer Inklusion

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    Inklusion ist von hoher Relevanz, insbesondere im Bildungsbereich. Im Inklusionsprozess sind die Lehrenden von zentraler Bedeutung. Sie sind eine der wichtigsten – wenn nicht gar die wichtigsten – Akteur*innen, mit denen Inklusion steht und fällt. Die vorliegende Arbeit ergreift die historisch einmalige Gelegenheit, Einstellungen und deren mögliche Veränderungen mit der Einführung inklusiver Bildung zu erforschen. Dabei werden längsschnittlich auf Inklusion bezogene Einstellungen, mit inklusiver Schule einhergehende Erfahrungen sowie die Einstellungsveränderungen von Lehrenden qualitativ untersucht und zeigen vielfältige Einstellungsmuster sowie interessante Veränderungen auf

    Durchblick (7. Auflage) Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben

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    Die Broschüre informiert rund um den Übergang aus Jugendwohngruppen oder Pflegefamilien ins Erwachsenenleben. Seit 2014 wird die Publikation aufgrund des großen Interesses kontinuierlich neu aufgelegt. In der 7. Auflage wurden insbesondere gesetzliche Änderungen aufgegriffen und Links aktualisiert. Sie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die in Wohngruppen, Pflegefamilien oder anderen stationären Hilfeformen leben und bei denen das Hilfeende bzw. der Auszug absehbar sind. Die Broschüre kann auch gut von Fachkräften genutzt werden, denn sie bietet in 9 Kapiteln einen systematischen Überblick über wichtige Themenfelder, die in der Übergangsbegleitung eine Rolle spielen. Sie kann dazu beitragen, den jungen Menschen Orientierung im Prozess des Übergangs zu geben. Dazu vermittelt die Broschüre in kurzen Texten eine Vielzahl wichtiger Informationen und gibt zudem Hinweise zu weiterführenden Materialien, Formularen, Links und Apps. Inhalt: - Erwachsen werden in der Wohngruppe / Pflegefamilie (Übergangsvorbereitung, betreute Wohnformen, Hilfe für junge Volljährige) - Endlich 18! (Rechtliche Änderungen mit der Volljährigkeit) - Wohnen (Infos rund um die Wohnungssuche; Mietvertrag, Umzug etc.) - Geld (Umgang mit Geld, eigenes Konto, Leistungsansprüche zur Existenzsicherung) - Versicherungen (Kranken- und Haftpflichtversicherung)- Schule (Schulabschlüsse, alternative Wege zum Abschluss) - Ausbildung / Trainings / Studium (Berufsorientierung, Ausbildungsplatzsuche, Bewerbungen, Studium etc.) - Weitere Hilfen (Ombudsstellen, Übersicht über diverse Hilfsangebote) - Mein Leben. (Gesundheit, Ernährung, Sexualität, Medien, Beziehungen etc.) Die Broschüre "Durchblick" kann direkt bei der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen als Druckexemplar bestellt werden: https://igfh.de/publikationen/broschueren-expertisen/durchblic

    Sprache und Lernen Kurzbeiträge einer digitalen Arbeitstagung

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    Sprache ist als Lerngegenstand wie auch als Werkzeug für das Lernen in allen Fächern essentiell. Über alle Bildungsinstitutionen und -stufen hinweg spannt sich der Erwerb von Sprache, in erster Linie zwar mit Blick auf (Schrift-)Spracherwerb, aber auch über den Elementar- und Primarbereich hinaus sind schon Fragen des Literalitätserwerbs unerlässlich. Im Sinne des lebenslangen Lernens erwerben die Lernenden auch im Sekundarbereich sowie im Bereich der tertiären Bildung sprachliche Kompetenzen. Diese versetzen die Lernenden in die Lage, auf einer rezeptiven Ebene sich mit Inhalten, Fähigkeiten, Ansichten und Lebensweisen auseinanderzusetzen (Lese- und Hörverstehen) und sich auf der produktiven Ebene über diese mit anderen Personen auszutauschen (Sprech- und Schreibfähigkeit). Zahlreiche Konzeptionen sowie konkrete Maßnahmen für Lernsituationen sind daher in den vergangenen Jahren entwickelt worden, um Lernende in ihrem fachbezogenen (Schrift-)Spracherwerb zu unterstützen. Diese Maßnahmen und Konzeptionen gilt es nun in die Professionalisierungskontexte des Fachpersonals wie Lehrkräfte oder auch Erzieherinnen und Erzieher zu implementieren. Für eine breit aufgestellte und fundierte Professionalisierung in diesem Bereich ist es unerlässlich, die mitunter sehr disziplinbezogenen Maßnahmen und Kompetenzen interdisziplinär zu vergleichen und so ein vernetztes Lernen nicht nur für die Lernenden, sondern auch für das Fachpersonal zu ermöglichen. Die Tagungsbeiträge in diesem Heft zeigen, dass Zwecke und Ziele der bisher konzipierten und durchgeführten Maßnahmen breit gefächert sind. Zudem erwiesen sich Maßnahmen vielfach als sehr fach- oder situationsspezifisch. Insbesondere ein Transfer auf ein anderes Fach bedarf sorgfältiger fachspezifischer Anpassungen, ist jedoch auch nicht immer möglich oder sinnvoll. Im Sinne einer durchgängigen Sprachbildung in allen Fächern während der gesamten Schulzeit ist also auch nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der sprachlichen Anforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten zu fragen. Auf Seiten der Lehrkräfte steht die Frage nach einem möglichen Modell eines Pedagogical Language Knowledge als Teil des Professionswisssens sowie Möglichkeiten des Erwerbs entsprechender Kompetenzen während des Studiums im Vordergrund

    Neuroimmune interactions and their influence on cognitive, affective, and somatic outcomes

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    Human health can be disrupted by inflammation, the immune system`s response to various pathogens (i.e., fungi, parasites, bacteria and viruses). An acute inflammatory response is characterized by physiological (e.g., the increase of pro-inflammatory cytokines), as well as psychological changes, including cognitive-affective and behavioral symptoms, both of which help to successfully cope with the pathogen. However, inflammation can be chronic, which represents a significant risk factor for the development of mental and physical diseases, why it is currently part of psychoneuroimmunological research. Different groups of pathogens were shown to alter physical and mental health of their hosts, but viruses are of current importance. In light of the aforementioned background, this dissertation aims to examine potential neuroimmune interactions, tries to elucidate their impact on mind and behavior and to point out their relevance for mental illness. The objective of the conducted research was therefore to investigate which potential cognitive, affective, and somatic outcomes might occur specifically in the context of current viral infections, namely Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) and Borna Disease Virus 1 (BoDV-1), and to determine the extent to which neuroimmune interactions might contribute to them. In sum, the findings of this research suggest that virus-related impairments appear to be characterized by cognitive and somatic symptoms that are presumably caused by virus- induced inflammatory mechanisms affecting neural circuits of the limbic system and the basal ganglia. In contrast, affective symptoms do not appear to occur specific to viral infection. Instead, they might be rather virus-unrelated and potentially caused by stress- promoting conditions as they occurred during the Coronavirus Disease 2019 pandemic. Consequently, the observed impairments are assumed to underlie different pathophysiological processes, that may, however, interact with each other. The findings of this work are of great importance for psychopathological research, as neuroimmune interactions could contribute to elucidate the heterogeneity of mental disorders (e.g., depressive disorders), as well as the comorbidity between mental and physical diseases. The diversity of symptoms and pathophysiological mechanisms should be given greater consideration in diagnostics and treatment. Future studies should further specify inflammation-related cognitive-affective and behavioral impairments and integrate interdisciplinary research methods. The results of this work point to the need to investigate beneficial treatments appropriate to pathophysiological mechanisms. To this end, multi-professional teams and health concepts should be considered.Die menschliche Gesundheit kann durch Entzündungen, die Reaktion des Immunsystems auf verschiedene Krankheitserreger (z. B. Pilze, Parasiten, Bakterien und Viren), gestört werden. Eine akute Entzündungsreaktion ist sowohl durch physiologische (z. B. den Anstieg entzündungsfördernder Zytokine) als auch durch psychologische Veränderungen, einschließlich kognitiv-affektiver und verhaltensbezogener Symptome, gekennzeichnet, die beide zur erfolgreichen Bewältigung des Erregers beitragen. Die Entzündung kann jedoch chronisch sein, was einen bedeutenden Risikofaktor für die Entwicklung psychischer und körperlicher Krankheiten darstellt, weshalb sie aktuell Teil der psychoneuroimmunologischen Forschung ist. Es wurde nachgewiesen, dass verschiedene Gruppen von Krankheitserregern die physische und psychische Gesundheit ihrer Wirte verändern, wobei Viren derzeit die größte Bedeutung haben. Vor diesem Hintergrund zielt diese Dissertation darauf ab, mögliche neuroimmunologische Interaktionen zu untersuchen, ihre Auswirkungen auf Erleben und Verhalten zu beleuchten und ihre Relevanz für psychische Erkrankungen aufzuzeigen. Ziel der durchgeführten Forschung war es daher, zu untersuchen, welche potenziellen kognitiven, affektiven und somatischen Folgen speziell im Zusammenhang mit aktuellen Virusinfektionen, nämlich dem Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) and Borna Disease Virus 1 (BoDV-1), auftreten können, und zu ermitteln, inwieweit neuroimmunologische Interaktionen dazu beitragen. Insgesamt deuten die Ergebnisse dieser Forschung darauf hin, dass virusassoziierte Beeinträchtigungen durch kognitive und somatische Symptome gekennzeichnet zu sein scheinen, die vermutlich durch virusassoziierte Entzündungsmechanismen verursacht werden, die neuronale Schaltkreise des limbischen Systems und der Basalganglien beeinträchtigen. Im Gegensatz dazu scheinen affektive Symptome nicht spezifisch bei einer Virusinfektion aufzutreten. Stattdessen könnten sie eher virusunabhängig sein und möglicherweise durch stressfördernde Bedingungen verursacht werden, wie sie während der COVID-19 Pandemie auftraten. Folglich wird davon ausgegangen, dass den beobachteten Beeinträchtigungen unterschiedliche pathophysiologische Prozesse zugrunde liegen, die jedoch miteinander interagieren können. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind für die psychopathologische Forschung von großer Bedeutung, da neuroimmune Interaktionen dazu beitragen könnten, die Heterogenität psychischer Störungen (z. B. depressiver Störungen) sowie die Komorbidität zwischen psychischen und körperlichen Erkrankungen zu verstehen. Die Vielfalt der Symptome und pathophysiologischen Mechanismen sollte bei der Diagnose und Behandlung stärker berücksichtigt werden. Zukünftige Studien sollten entzündungsassoziierte kognitiv-affektive und verhaltensbezogene Beeinträchtigungen weiter spezifizieren und interdisziplinäre Forschungsmethoden integrieren. Die Ergebnisse dieser Arbeit weisen auf die Notwendigkeit hin, passende Behandlungen zu erforschen, die an den pathophysiologischen Mechanismen ansetzen. Zu diesem Zweck sollten multiprofessionelle Teams und Gesundheitskonzepte in Betracht gezogen werden

    Pädagogische Räume? Orts- und dingbezogene, regierungssensible Reflexionen in Kindertageseinrichtungen. Arbeitsmaterialien für die Fallorientierte Lehre

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    Kindertageseinrichtungen stellen pädagogisch-institutionelle Orte dar, an denen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern sichergestellt werden soll. Damit ist die Aufgabe um¬rissen, pädagogische Räume zu eröffnen – etwa Räume des Lernens, des einander Begeg¬nens, der Auseinandersetzung sowie der Aneignung von Welt. Pädagogik reagiert damit auf Kindheit als die sozialhistorisch hervorgebrachte Vorstellung von Kindern als verletzliche und somit schutzbedürftige, sich entwickelnde und lernwillige und somit erziehungsbedürftige und erziehungsfähige Subjekte. Dabei fokussiert Pädagogik in Kindertageseinrichtungen konzeptionell vor allem das spielende Kind, welches zugleich immer schon als lernendes Kind begriffen wird. Während mit Blick auf die gegenwärtige Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften, Erziehung oftmals verkürzt wird auf den Aspekt der Beziehung – fokussiert auf die Dyade von Fachkraft und Kind – wirbt die vorliegende Broschüre dafür, den Fokus auf die (pädagogischen) Effekte zu richten, die von den Orten und Dingen ausgehen. In den Fokus gerät somit dann die materiell-territoriale Umgebung in Kindertageseinrichtungen – und zwar zunächst unabhängig davon, ob die orts- und materialgebundenen Effekte pädagogisch intendiert sind oder nicht

    Buchanalyse zur Dimension Gesundheit in der Pandemie Analysegegenstand: Buch „So viele liebe Lachgesichter“ von Dawn McNiff

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    In der sechsdimensionalen Bilderbuchanalyse nach Staiger (2022) stellen Amke Fischer und Peter Cloos fest, dass das Bilderbuch So viele liebe Lachgesichter von Dawn McNiff durch Betrachtung Normalisierung und Empowerment unterstützen kann. Sie arbeiten heraus, dass das Buch als auf eine sehr junge Altersgruppe abgestimmter Versuch interpretiert werden, durch Reframing eine als Problem für Kinder markierte Situation – das Masketragen der Erwachsenen und die fehlende Lesbarkeit ihrer Mimik – in ein positives Licht zu rücken und zu entproblematisieren. Mit dem Mittel der Aktivierung von Kindern in der Vorlesesituation soll das Kind sich andere Sichtweisen aktiv aneignen. Das Buch zielt damit auf das Empowerment von Kindern, auch wenn ihre Perspektive, ihr Begehren unsichtbar bleiben. Insgesamt betrachtet eröffnet das Buch einen normalisierenden Umgang mit Masken sowie eine normalisierende Darstellung verschiedener Ethnien bzw. Hautfarben

    Spielen und Spiel als Analyserichtung für Diversitätsreflexivität Analysegegenstand: Schwarze Puppe Brandy von Vestida de Azul

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    Eda Kaya und Svenja Garbade nutzen in Anlehnung an Robert Baar (2020) eine spieltheoretische Analyse, die im Projekt DivSpace entwickelt wurde. Sie analysieren eine Schwarze Puppe und folgen dabei der Frage, wie diese Diversitätsreflexivität bei den Forschenden auslösen kann. Die spieltheoretische Analyse wird mit der konstruktivistischen Grounded Theory (Charmaz 2014) verknüpft. Es wurde herausgearbeitet, dass das Material mittels Normalisierung und Empowerment Diversitätsreflexivität erzeugen kann. Eine Leerstelle bleibt bei der Dekonstruktion. Damit ist die Puppe geeignet rassismuskritisch die eigenen Annahmen zu hinterfragen und in pädagogischen Settings Repräsentationen herzustellen

    Deutschland vom Kriegsausgang 1945 bis zum Ende der Ära Merkel 2021 Festschrift anlässlich der 75-Jahrfeier der kwg Hildesheim

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    Dieses Buch bietet einen Überblick von der deutschen Nachkriegsgeschichte bis zur ausklingenden Amtszeit von Angela Merkel. In siebzehn Kapiteln geht es um Befreiung, Flucht und Vertreibung, Besatzung, Entnazifizierung, Wiederaufbauhilfe, Währungsreform sowie die Berlin-Blockade und die Luftbrücke. Es folgen die doppelte Staatsgründung (1949), soziale Marktwirtschaft und sozialistische Planwirtschaft, das „Wirtschaftswunder“, Sozialpolitik, Lastenausgleich und „Neue Heimat“. Behandelt werden auch abweichende Erinnerungskulturen und Gedenkstätten, „Wiedergutmachung“ an Israel, der Mauerbau, die sozial-liberale Wende im Westen, der Grundlagenvertrag zwischen Bundesrepublik und DDR, der KSZE-Entspannungsprozess sowie Wachstumskrisen, die Ära Honecker, der Mauerfall und das Ende der SED-Diktatur 1989, gefolgt von der inneren und äußeren deutschen Einigung 1990. Die „Berliner Republik“ sowie Bilanzen der Ära Kohl (1982‒1998) und Merkel (2005–2021) beschließen den Band mit Literaturnachweisen. Die geraffte Darstellung ist auch unter Bezug auf die Geschichte des Bundeslandes Niedersachsen und das 75. Jubiläum der Kreiswohnbaugesellschaft verfasst

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