Ludwig-Maximilians-Universität München

Digitale Hochschulschriften der LMU
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    Skull bone marrow emerges as a key neuroimmune player through DISCO-clearing and multi-omics

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    The use of novel polymeric vials for lyophilization of biopharmaceuticals and microwave-assisted freeze-drying

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    Magnetohydrodynamic stability analysis of non-axisymmetric tokamak plasmas using the linear visco-resistive stability code CASTOR3D

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    Growth of large single crystals from the Ga-Pd-Sn system for basic research in heterogeneous catalysis

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    The integrated 3-point correlation functions of cosmic shear and projected galaxy density fields

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    Mithilfe des schwachen Gravitationslinseneffekts versuchen Kosmologen, die Natur der dunklen Materie und dunklen Energie zu verstehen. Programme zur Auswertungen großskaliger Himmelsdurchmusterungen verfolgen dieses Ziel zurzeit hauptsächlich durch Messung und Analyse der 2-Punkt-Korrelationsfunktion (2PKF) des kosmischen Scherungsfelds, d.h. der geringfügigen Verzerrungen von Bildern von Hintergrundgalaxien durch gravitative Gezeitenfelder im Vordergrund. Die großskalige Struktur unseres Universums folgt jedoch keiner Gaußverteilung, und signifikante Anteile kosmologischer Informationen sind in höheren Momenten des Scherungsfeldes enthalten, welche nicht von diesen traditionellen 2-Punkt-Statistiken erfasst werden. Das zuverlässige Extrahieren dieser Information höherer Ordnung ist insbesondere daher erstrebenswert, weil sie Messungen kosmologischer Parameter stark verbessern kann. Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden eine Vielzahl von Statistiken höherer Ordnung vorgeschlagen, um höhere Momente des Scherungsfelds zu quantifizieren und zu nutzen. Solche Statistiken stehen aber in der Regel vor einer Reihe von Herausforderungen, insbesondere dem hohen numerischen Aufwand für ihre Schätzungen sowie schwerwiegenden Mängel in den theoretischen Modellen. Daher ist die Anwendung solcher Methoden bisher begrenzt geblieben. Um diese Hürden zu überwinden, entwickele und analysiere ich in dieser Arbeit eine neuartige Statistik höherer Ordnung des kosmischen Scherungsfelders namens integrierte 3-Punkt-Korrelationsfunktion (i3PKF) . Diese kann direkt anhand von kosmischem Scherungsdaten gemessen werden, indem lokale Messungen der Scherungs-2PKF mit der mittleren Scherungs-Aperturmasse innerhalb von lokalen sub-Volumen einer Himmelsdurchmusterung korreliert werden. Zusätzlich zu Details und Validierung dieser Methode präsentiere ich eine gemeinsame Analyse von Scherungs-i3PKF und den traditionellen Scherungs-2PKF in verblindeten Daten des drei-Jahres-Datensatzes des sogenannten Dark Energy Survey (DES). Unsere Ergebnisse zeigen, dass die von i3PKF zu 2PKF addierte Information signifikante Verbesserungen der Messungen kosmologischer Parameter ermöglicht, insbesondere eine Verbesserung von etwa 40% für den Zustandsgleichungsparameter der dunklen Energie, w0. Ermutigt von diesen Ergebnissen analysiere ich auch das Potential der integrierten 3-Punkt-Kreuzkorrelationen zwischen kosmischem Scherungs- und den Dichtefeldern. Damit erweitere ich das weitgenutzte Schema der 3x2-Punkt-Korrelationsfunktionen von Scherungs- und Galaxiendichtefeld auf ein praktisches Schema höherer Ordnung: die integrierten 6x3-Punkt-Korrelationsfunktionen. Damit können nicht nur kosmologische, sondern auch Parameter der Beziehung von Materie- und Galaxiendichte um 20-40% genauer bestimmt werden. Diese Ergebnisse motivieren daher zukünftige Anwendungen der Galaxie-Scherung integrierten 3PKF in Bedobachtungsdaten. Neben der integrierten 3PKF präsentiere ich auch meine Beteiligung an Fortschritten bei der theoretischen Modellierung einer anderen Statistik, welche ebenfalls in der Lage ist, einen umfassenderen Blick auf die großskalige Struktur des kosmischen Dichtefeldes zu werfen als die 2PKF: die gemeinsame Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion des lokalen Materiedichtekontrasts und des Galaxiendichtekontrasts. Auch diese Analysemethode kann nicht nur kosmologische Parameter einschränken, sondern auch detaillierte Informationen über die Verbindung zwischen der unsichtbaren dunklen Materie und dem beobachteten Galaxiendichtefeld extrahieren. Die Beiträge dieser Arbeit ebnen somit den Weg für eine effiziente und effektive Ausnutzung der nicht-Gaußschen Information in aktuellen und zukünftigen Himmelsdurchmusterungen.A central goal of weak gravitational lensing cosmology is to understand the nature of dark matter and dark energy. The key program of ongoing lensing surveys involves 2-point correlation function (2PCF) analyses of the cosmic shear field, minute distortions of background galaxy images by intervening foreground large-scale structure (LSS) of our Universe, to constrain cosmological parameters. However, the LSS is non-Gaussian distributed with important information in its higher-order moments, not captured by these traditional 2-point statistics. Reliably extracting this higher-order information can therefore enable tighter cosmological parameter constraints. Over the past decade, a plethora of higher-order statistics have hence been proposed to harness this information from lensing data, but several challenges including computationally expensive estimation, significant deficiencies in theoretical models etc. have kept their analyses rather few and standalone. To overcome these hurdles, in this thesis, I have developed and analysed a novel weak lensing higher-order statistic called the integrated 3-point correlation function (i3PCF) which can be directly measured on cosmic shear data by correlating the local measurements of shear 2PCF with the mean lensing aperture mass signal within patches on the sky-survey. In addition to modelling and validating this statistic, me and my collaborators have also performed a joint analysis of i3PCF alongside the traditional shear 2PCF in the blinded cosmic shear Year 3 dataset of the Dark Energy Survey. Our results show that the addition of i3PCF to 2PCF yields significant tightening of cosmological parameter constraints, specifically 40% improvement on the dark energy equation of state parameter, w0. Encouraged by these promising results I have also proposed the integrated 3-point cross-correlations between cosmic shear and the foreground galaxy density fields thus extending the popular 3x2-point galaxy-shear correlation functions to the practical higher-order framework: integrated 6x3-point correlations which have the potential to bring further 20-40% improvements on not only cosmological but also on galaxy bias parameters which describe the connection between the invisible dark matter and the observed galaxy density field that traces it. These results therefore motivate future applications of the galaxy-shear integrated 3PCFs in real data. In addition to the integrated 3PCF, I also present my contributions to advances in the theoretical modelling of another statistic capable of obtaining a more comprehensive view of the LSS than 2PCFs: the joint probability density function of local matter and galaxy density fluctuations which can not only constrain cosmological parameters but also extract detailed information about the galaxy bias parameters. The contributions of this thesis will thus pave the way for a efficient and effective utilisation of the non-Gaussian information from current and upcoming galaxy imaging sky-surveys

    Die Unterbringung von Hunden in Hundeboxen unter Tierschutzaspekten

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    eHealth als Quelle der Ressourcenoptimierung und Verbesserung der Arzt-Patienten-Beziehung im Bereich der Gynäkoonkologie

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    Hintergrund: Mit einer Inzidenz von circa 72.000 pro Jahr stellt das Mammakarzinom die häufigste maligne Erkrankung der Frau dar. Sowohl die steigenden Überlebensraten als auch die lange Therapiedauer, insbesondere der oralen Therapien, führt zu einem vermehrten Betreuungsaufwand und stellt hohe Anforderung an die Adhärenz der Patienten. Autonomiezugewinn bedeutet auch mehr Eigenverantwortlichkeit und diese ist nur durch ausreichende Aufklärung, also eine intensivere Patienten-Arzt Beziehung zu gewährleisten. Eine vielversprechende Lösung die Patienten-Arzt-Beziehung zu unterstützen und somit die Versorgungsqualität zu verbessern, bietet eHealth. Wichtig bei der Entwicklung neuer Medien, wie Internet, Smartphones und Tablets ist eine nutzerorientierte Ausrichtung, also vom Patienten und Behandlungsteam. Zielsetzung: Zu diesem Zweck haben wir jeweils zwei Fragebögen entwickelt, welche das Nutzungsverhalten neuer Medien von Patienten und Ärzten analysiert, um eine effiziente Ausrichtung künftiger Medien zu gewährleisten. Methoden: Die Austeilung der Fragebögen an Patienten erfolgte während des „Mamazone Kongresses Diplompatientin“ in Augsburg 2012 mit ungefähr 375 Teilnehmern. Die Befragung war anonym und wurde in vier Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde der demographische Status der Teilnehmer ermittelt, im Zweiten deren Gesundheitszustand, im Dritten deren aktuelle Nutzung von Internet, Handy/ Smartphone und Tablet und im Vierten deren Bereitschaft moderne Medien zur Therapieverbesserung zu nutzen. Die standardisierten Fragebogen der Ärzte wurden an 2 Standorten ausgeteilt: „COMBATing Breast Cancer Konferenz“ in München 2012 und auf einer Veranstaltung vom Brustzentrum München 2012. Neben der Befragung des alltäglichen Gebrauchs neuer Medien, wurden die Ärzte/innen noch nach deren Nutzungsverhalten im Beruf, sowie deren berufliche Laufbahn (Assistent, Fach-/ Ober-/ Chefarzt, Anstellungsort, etc.) befragt. Des Weiteren wurde die Bereitschaft der Ärzte neue Medien therapiebegleitend einzusetzen analysiert. Ergebnisse: Insgesamt wurden 168 Fragebögen (Patienten) beantwortet. Das mediane Alter der Patienten war 56 Jahre (zwischen 28-76 Jahre), wobei fast die Hälfte (49,3%) der Patienten zwischen 50 bis 60 Jahren war. 161 von den 168 Teilnehmern der Patientenbefragung (95.8%) nutzen das Internet für alltägliche und 91.5% für medizinische Zwecke. 22.6% der Patienten besitzen ein Smartphone. Zwei Drittel der Befragten (67.3%) würden das Internet therapiebegleitend nutzen. Signifikanter Einflussfaktor dafür waren das Alter der Patienten ( 2 Personen). Von den 120 Teilnehmern in der Ärztebefragung mit einem medianen Alter von 41 Jahren, waren 57,5% Frauen und 40,8% Männer. Das Internet wurde von 99.2% der Befragten im Alltag und 98.3% für medizinische Zwecke verwendet. 66.4% würden das Internet und 51.3% das Smartphone therapiebegleitend einsetzen. Faktoren, die die Akzeptanz, das Internet und das Smartphone therapiebegleitend einzusetzen, beeinflussen, wurden eruiert. Besonders hohe Akzeptanz zeigte sich bei den Befragten, die jünger als 60 Jahre waren. Zudem spielte die Anstellung im Krankenhaus und das Weiterbildungsjahr (Assistenzarzt) eine Rolle. Schlussfolgerung: Die Nutzung neuer Medien ist ein vielversprechendes Konzept in der dynamischen Therapiebetreuung von Brustkrebspatienten und wird sowohl von Ärzten und Patienten verwendet. Mit der Entwicklung von CANKADO, ein eHealth-basiertes therapiebegleitendes System für Ärzte, Patienten und Pflegepersonal, ist es möglich die Anwendung mit Patienten und Ärzten zu eruieren. Kann das eHealth-basierte System zu einer Zunahme der Adhärenz und dadurch ggf. auch zu einer Verbesserung der Prognose führen? Wird der zunehmende Betreuungsaufwand verringert bzw. fühlen sich Ärzte in der Kommunikation mit ihren Patienten unterstützt? Diese Fragen müssen in zukünftigen wissenschaftlichen Untersuchungen geklärt werden, um die Versorgungsqualität durch ein eHealth-basiertes Tool zu gewährleisten und zu verbessern

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