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Film ab! Digital und kreativ eigene Statements formulieren
Jugendliche zu unterstützen, sich auszudrücken, ist ein wichtiger Bereich der Demokratiebildung. Eine der Möglichkeiten dafür ist es, sie die Medien gestalten zu lassen, die sie am besten kennen. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie man kreative und themenbezogene Projektarbeit mit digitalen Medien – genauer: dem Smartphone – verbinden kann
Action ! Formuler des prises de position de façon créative en ligne
Aider les jeunes à s’exprimer constitue un volet important de l’éducation à la démocratie. Dans ce contexte, une des méthodes consiste à laisser les jeunes concevoir les médias qu’ils/elles connaissent le mieux. Cet article examine essentiellement comment mettre en relation le travail de projet créatif avec les médias numériques, et plus précisément, le smartphone
Praxisleitfaden zur Integration externer Dienstleistungen in die FDM-Servicelandschaft von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen werden heute zunehmend in die Pflicht genommen, für ihre Forschenden Strukturen und Services für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement (FDM) bereit-zustellen. Da es vor allem für disziplin- oder datenspezifische Bedarfe nicht für jede Forschungseinrichtung möglich ist, die dafür notwendigen Dienste selbst vorzuhalten, müssen sie externe Dienstleistungen in ihre FDM-Servicestrukturen integrieren. Das erfolgreiche Management der Schnittstelle zwischen den kooperierenden Insti-tutionen bedeutet einen erheblichen Organisationsaufwand, für den der vorliegende Praxisleitfaden eine Hilfe-stellung bietet. Er soll die Einrichtungen in die Lage versetzen, fremdbezogene FDM-Dienstleistungen erfolgreich in ihr eigenes FDM-Serviceangebot bzw. ihre übergeordnete FDM-Strategie zu integrieren. Der Leitfaden dient insbesondere als Anleitung für die erfolgreiche Steuerung der Zusammenarbeit und Kommunikation der invol-vierten internen und externen Mitarbeiter*innen. Über eine Reihe von Steuerungsmechanismen, die in diesem Leitfaden ausführlich erläutert werden, lässt sich der Prozess des Schnittstellenmanagements bestmöglich hand-haben. Der Praxisleitfaden versteht sich als Arbeitsgrundlage für alle Akteur*innen einer Forschungseinrichtung, die an der Erstellung eines institutionellen FDM-Konzeptes beteiligt sind.Today, universities and research institutions are increasingly called upon to provide their researchers with struc-tures and services for sustainable research data management (RDM). Since it is not possible for every research institution to provide the necessary services itself – especially for discipline- or data-specific requirements –, they must integrate external services into their RDM service structures. The successful management of the interface between cooperating institutions requires a considerable organizational effort, for which this practical guide offers assistance. It is intended to enable institutions to successfully integrate externally procured RDM services into their own RDM service offering or their superordinate RDM strategy. In particular, this document serves as a guide for the successful management of cooperation and communication between the involved internal and external employees
Self-Fulfilling Theory. Eine mechanismenbasierte Perspektive auf die Performativität ökonomischer Theorien am Beispiel des Shareholder-Value-Ansatzes
Die vorliegende Arbeit liefert eine Kritik der Performativity-of-Economics-Debatte, welcher theoretische Probleme unterstellt werden. Dies betrifft insbesondere Defizite hinsichtlich einer handlungstheoretischen Erschließung und Erklärung ihres Gegenstandes.
Zur Überwindung dieses Problems wird eine Verknüpfung mit dem Mechanism Approach der analytischen Soziologie vorgeschlagen, welcher erstens einen explizit handlungstheoretischen Zugang bietet, zweitens über die Identifikation der zugrundeliegenden sozialen Mechanismen die Entschlüsselung sozialer Dynamiken und Prozesse erlaubt und, drittens, verschiedene Ausprägungen des zu untersuchenden Phänomens (die Performativität ökonomischer Theorien) in Theorien mittlerer Reichweite übersetzen kann. Eine Verbindung wird durch den Mechanismus der Self-fulfilling Theory als spezifische Form der Self-Fulfilling prophecy hergestellt, welche im weiteren Verlauf der Argumentation als Erklärungsinstrument des Mechanism Approach verwendet und dabei kritisch reflektiert wird.
Die handlungsbasierte Erklärung eines spezifischen Typs der Performativität ökonomischer Theorien wird schließlich anhand eines Fallbeispiels – dem Aufstieg und der Verbreitung des Shareholder-Value-Ansatzes und der zugrundeliegenden Agency Theory – empirisch demonstriert. Es kann gezeigt werden, dass mechanismenbasierte Erklärungen zur allgemeinen theoretischen Aufwertung der besagten Debatte beitragen können. Der Mechanismus der Self-fulfilling Theory im Speziellen bietet zur Erklärung des untersuchten Phänomens verschiedene Vor- und Nachteile, kann allerdings als eine theoretische Brücke ebenfalls einen fruchtbaren Beitrag leisten, nicht zuletzt indem er eine differenzierte Betrachtung des Zusammenhangs zwischen starken Formen von Performativität und selbsterfüllenden Prophezeiungen erlaubt.The main focus of this paper is a critique of the „Performativity of Economics“ debate concerning certain theoretical issues. The deficit of a yet missing, action-based analysis and explanation is addressed in particular.
As a solution to this problem, this paper proposes a connection to the mechanism approach, based in explanatory sociology. Following merits are assumed: Firstly, the aforementioned program offers an explicitly action-based approach. Secondly, the identification of the underlying social mechanisms allows the decryption of ongoing social dynamics and processes. Thirdly, different forms of the social phenomenon in question (performativity of economics) can be translated into different middle-range theories. The „self-fulfilling theory“ as a certain type of „self-fulfilling prophecy“ is regarded as an explanatory social mechanism, both linking the explanation with its present object and providing an explanatory instrument – while being under scrutiny itself.
The action-based explanation of a specific form of performativity finds empirical demonstration in the case example of the rise and spread of shareholder value and the underlying agency theory. It is shown that mechanism-based explanations can provide fruitful theoretical insights for the debate in general. The application of the self-fulfilling theory as a social mechanism seems more controversial, but can still offer a valuable theoretical bridge, allowing a more nuanced view on the relationship between strong types of performativity and self-fulfilling prophecies
„Wie dort drüben?“ Versuch, ein Schweizer Modell für öffentliche Versorgungswohnungen in den französischen Kontext zu übertragen
Les régions transfrontalières sont souvent des laboratoires de circulation d’idées et de pratiques. Cet article se demande si, dans le Grand Genève il est possible de transposer le modèle de logement coopératif, assez développé en Suisse, dans le contexte français, où ce type d’habitat est moins pratiqué. A partir de l’exemple de Viry, commune française sise dans le périmètre institutionnel du Grand Genève, l’article analyse les possibilités et les limites d’une telle transposition. Les résultats montrent la difficulté à émuler un contexte propre à reproduction du modèle suisse de coopératives en France. Les différences législatives et institutionnelles, mais aussi culturelles sur le rapport au logement dans ses différentes dimensions sont autant d’obstacles pour reproduire à l’identique en France des modalités éprouvées de construction du logement coopératif en Suisse. Il est ainsi nécessaire de procéder à des adaptations créatives de différents ordres pour que le modèle puisse trouver une place dans le nouveau contexte.Crossborder regions are often laboratories for the circulation of ideas and practices. This article asks whether, in Greater Geneva region, it is possible to transpose the cooperative housing model, fairly developed in Switzerland, into the French context, where this type of housing is less common. Using the example of Viry, a French municipality located within the institutional perimeter of Greater Geneva, the article analyzes the possibilities and limits of such a transposition. The results show the difficulty in emulating a context specific to reproducing the Swiss model of cooperatives in France. The legislative and institutional differences, but also cultural differences with regard to housing in its various dimensions are all obstacles to reproducing, identically in France, proven methods of construction of cooperative housing in Switzerland. It is therefore necessary to develop creative adaptations of different kinds so that the original model can find a place in the new context.Grenzüberschreitende Regionen sind häufig Laboratorien für die Verbreitung von Ideen und Praktiken. In diesem Artikel wird gefragt, ob es im Großraum Genf möglich ist, das in der Schweiz fair entwickelte kooperative Wohnmodell in den französischen Kontext zu übertragen, in dem diese Art von Wohnraum weniger verbreitet ist. Anhand des Beispiels von Viry, einer französischen Gemeinde im institutionellen Umkreis von Genf, analysiert der Artikel die Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Umsetzung. Die Ergebnisse zeigen, wie schwierig es ist, einen Kontext herzustellen, der für die Reproduktion des Schweizer Genossenschaftsmodells in Frankreich spezifisch ist. Die rechtlichen und institutionellen Unterschiede, aber auch die kulturellen Unterschiede in Bezug auf den Wohnungsbau in seinen verschiedenen Dimensionen sind Hindernisse für die Reproduktion bewährter Methoden zum Bau von Genossenschaftswohnungen in der Schweiz, die in Frankreich identisch sind. Es ist daher notwendig, kreative Anpassungen verschiedener Art zu entwickeln, damit das ursprüngliche Modell einen Platz im neuen Kontext finden kann
"Die Demokratisierung von Schulen ist uns ein großes Anliegen"
„Die Demokratisierung von Schulen ist uns ein großes Anliegen“, beschreibt Lucia Wagner eines ihrer Hauptmotive für das Engagement in der rheinland-pfälzischen Schülervertretung. Für mateneen sprach Maike Koböck mit ihr und weiteren Schülervertreter*innen aus Luxemburg und dem Saarland über ihre Erfahrungen
New Concise Extended Formulations for Circular Structures in Optimization Problems
Many NP-hard optimization problems that originate from classical graph theory, such as the maximum stable set problem and the maximum clique problem, have been extensively studied over the past decades and involve the choice of a subset of edges or vertices. There usually exist combinatorial methods that can be applied to solve them directly in the graph.
The most simple method is to enumerate feasible solutions and select the best. It is not surprising that this method is very slow oftentimes, so the task is to cleverly discard fruitless search space during the search. An alternative method to solve graph problems is to formulate integer linear programs, such that their solution yields an optimal solution to the original optimization problem in the graph. In order to solve integer linear programs, one can start with relaxing the integer constraints and then try to find inequalities for cutting off fractional extreme points. In the best case, it would be possible to describe the convex hull of the feasible region of the integer linear program with a set of inequalities. In general, giving a complete description of this convex hull is out of reach, even if it has a polynomial number of facets. Thus, one tries to strengthen the (weak) relaxation of the integer linear program best possible via strong inequalities that are valid for the convex hull of feasible integer points.
Many classes of valid inequalities are of exponential size. For instance, a graph can have exponentially many odd cycles in general and therefore the number of odd cycle inequalities for the maximum stable set problem is exponential. It is sometimes possible to check in polynomial time if some given point violates any of the exponentially many inequalities. This is indeed the case for the odd cycle inequalities for the maximum stable set problem. If a polynomial time separation algorithm is known, there exists a formulation of polynomial size that contains a given point if and only if it does not violate one of the (potentially exponentially many) inequalities. This thesis can be divided into two parts. The first part is the main part and it contains various new results. We present new extended formulations for several optimization problems, i.e. the maximum stable set problem, the nonconvex quadratic program with box
constraints and the p-median problem. In the second part we modify a very fast algorithm for finding a maximum clique in very large sparse graphs. We suggest and compare three alternative versions of this algorithm to the original version and compare their strengths and weaknesses.Viele NP-schwere Optimierungsprobleme aus der klassischen Graphentheorie, wie beispielsweise das Stabile-Mengen-Problem oder das Cliquenproblem, wurden in den vergangenen Jahrzehnten ausgiebig erforscht. Häufig besteht die Problemstellung darin, eine optimale Teilmenge der Knoten oder Kanten des zugrunde liegenden Graphen auszuwählen. Zur Lösung werden in der Regel direkte kombinatorische Methoden auf den Graphen angewandt. Eine universelle und sehr einfache Methode ist die vollständige Enumeration. Alle zulässigen Lösungen werden dabei aufgelistet und die beste davon wird schlussendlich ausgewählt. Aufgrund der meist großen Anzahl an zulässigen Lösungen kann dieses Verfahren durch geschicktes Ausschließen bestimmter Suchbereiche während der Ausführung häufig erheblich beschleunigt werden. Alternativ können graphentheoretische Probleme auch als ganzzahlige lineare Programme formuliert werden, deren optimale Lösung dann eine optimale Lösung für das ursprüngliche Problem liefert.
Um ein ganzzahliges lineares Programm zu lösen, lassen sich zunächst die Ganzzahligkeitsbedingungen relaxieren. Anschließend werden Ungleichungen gesucht, welche fraktionale Ecken des für die Relaxierung zulässigen Bereichs, aber keine ganzzahligen Punkte abschneiden. Im Idealfall führt dies zu einer vollständigen Beschreibung der konvexen Hülle aller zulässigen Punkte des ganzzahligen linearen Programms. Leider ist das Finden einer vollständigen Beschreibung selbst für den Fall, dass die entsprechende konvexe Hülle lediglich polynomiell viele Facetten hat, meist viel zu aufwendig. Daraus ergibt sich das Ziel, die schwache Relaxierung des ganzzahligen linearen Programms durch das Hinzufügen starker, für die konvexe Hülle aller ganzzahligen zulässigen Punkte gültiger Ungleichungen bestmöglich zu verstärken.
Viele Klassen gültiger Ungleichungen sind exponentiell groß. Ein einfaches Beispiel hierfür sind die ungeraden Kreisungleichungen des Stabile-Mengen-Problems, da ein Graph exponentiell viele ungerade Kreise enthalten kann. Glücklicherweise lässt sich manchmal in polynomieller Zeit überprüfen, ob ein gegebener Punkt mindestens eine von exponentiell vielen Ungleichungen verletzt. Dies ist beispielsweise für die ungeraden Kreisungleichungen des Stabile-Mengen-Problems der Fall. Ein solches Verfahren wird Separations-Algorithmus genannt. Existiert ein solcher, so existiert auch eine lineare Formulierung, die einen bestimmten Punkt genau dann enthält, wenn dieser keine der entsprechenden Ungleichungen verletzt. Diese Arbeit lässt sich inhaltlich in zwei Abschnitte unterteilen, wobei der erste Abschnitt den größten Teil dieser Arbeit bildet. Darin werden insbesondere neue erweiterte Formulierungen für das Stabile-Mengen-Problem, für das allgemeine nichtkonvexe quadratische Programm mit Box-Bedingungen, sowie für das p-Median-Problem vorgestellt. Der zweite Abschnitt dieser Arbeit widmet sich einem bekannten, sehr schnellen Algorithmus zum Finden einer größten Clique in sehr großen, dünn besetzten Graphen. Drei modifizierte Versionen dieses Verfahrens werden hergeleitet und anhand numerischer Experimente mit dem ursprünglichen Algorithmus verglichen
Local museums in Wallonia and Luxembourg
Heimatfabrik Lokalmuseum bietet einen neuen Blick auf lokal verankerte Museen. Anhand von ausgewählten Fallbeispielen, die durch eine quantitative Untersuchung von etwa 370 Museen im Großherzogtum Luxemburg und in der belgischen Region Wallonien ergänzt werden, analysiert die Autorin, welche Identifikationsangebote bäuerliche Alltagsmuseen, Stadtmuseen, Industriemuseen, Kriegsmuseen und Auswanderermuseen ihren Besuchern bieten. Wen schließen die Museumsverantwortlichen durch ihre Erzählweisen ein und wen grenzen sie aus? Wie gehen sie mit sprachlichen, konfessionellen, kulturellen, sexuellen und soziale Minderheiten um?
Das Buch beginnt mit der Klärung der Frage, wie sich das Heimatverständnis in Luxemburg in Luxemburg und im angrenzenden Wallonien im Spannungsfeld zwischen dem klassischen Heimatbegriff des deutschsprachigen Raums und der Inwertsetzung der Landschaft durch die französischen Humangeographen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt hat. Aus diesem unterschiedlichen Zugang zu dem was als enger Kreis des gesellschaftlichen Zusammenhalts empfunden wird, ergeben sich verschiedene Typen von lokalhistorischen Museen, die die Autorin in historischer Perspektive vorstellt.
Indem sie Dinge des Alltags durch die Aufnahme in ihre Sammlungen zu symbolischen Zeichenträgern einer Gesellschaft erheben sind Museen privilegierte Orte für die Schaffung von Heritage. Mit den Ausstellungen erzeugen die Museumsträger eine subjektiv empfundene gesellschaftliche Einheit, die von manchen Besucher als Heimat angenommen oder abgelehnt wird, andere wiederum gleichgültig lässt. Vor diesem Hintergrund dieser Feststellung beschäftigt sich die Autorin mit dem, was unter lokalem heritage zu verstehen ist und welcher gestalterischen Mittel sich die Verantwortlichen von lokalhistorischen Museen bedienen um ihre Vorstellung von Heimat zu konstruieren. Anhand der Themenbereiche bäuerlicher Alltag, Natur, Ein- und Auswanderung, Krieg sowie Industrie geht das Buch der Frage nach, wie interne und externe Museumsstakeholder das vom Museum vermittelte Heimatbild und damit verbunden auch die nationale Geschichtskultur mitbestimmen.
Das Buch möchte dazu beitragen, den Blick einer interessierten Öffentlichkeit für lokales Kulturerbe zu schulen sowie Historiker auf das Potenzial von lokalhistorischen Museen hinzuweisen. In diesem Sinne ist die Untersuchung auch ein Plädoyer für die Anerkennung der Besonderheit von außerakademischer historischer Aufarbeitung und für die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung
Das Systemisch-Salutogene Interaktionsmodelll (SSIM) Entwicklung und Begründung eines anwendungsorientierten, integrativen Modells zur Erklärung und Förderung salutogenen Führungsverhaltens
In light of an alarming increase of sick leave and early retirement because of mental diseases, the public, political and scientific interest in an effective protection of psychological health within organizational context has been increasing for years. More and more the focus is especially on executives who influence the mental health of their employees by leadership behavior within interactions and by designing work tasks and working pro-cesses. In this regard classical and modern, explicit health-oriented leadership approaches provide valuable insights but also neglect the important influence of leadership situation on health-oriented leadership. This situation reduces the explanatory and predictive potential of available health-oriented leadership concepts.
In article 1 a conceptual framework model called Systemic Salutogenic Interaction Model (SSIM) is developed and justified that is based on findings of evidence-based leadership research but also integrates systemic concepts and key elements of the theory of saluto-genesis. The SSIM distinguishes between two levels: Within the primary system of salutogenic interaction salutogenic leadership and employees behavior for the first time are conceptualized as recipocal influence factors that influence each other (level 1). The organizational context is explicitly taken into account as significant factor outside the primary system that effects the behavior of both interaction partners mediated via cognitive pro-cesses (level 2). Due to this focus on interactions und context factors for the first time leadership situation becomes an explicit component of a health-oriented leadership concept.
First of all, article 2 focusses on the systematic analysis of the relative importance health related leadership aspects. For this purpose the TIMP-inventory was developed that records three distinct core-factors of salutogenic leadership (trust, incident management and pressure) which explain more variance of the Work-SoC construct than established general approaches and health-related leadership concepts.
In article 3 the results of a cross-sectional multilevel analysis indicate that the perceived leadership situation significantly explains variance of salutogenic leadership between teams. For the first time, this shows a significant correlation between specific aspects of leadership situation und salutogenic leadership behavior.
Within the frame of a quasi-experimental study (article 4), for the first time, a correlation is shown between salutogenic target-setting processes on executive’s side and the Work-SoC of team members. These results support an essential effect mechanism that is postulated in the SSIM. Furthermore these findings indicate that the SSIM can profitably be used within the context of salutogenic coachings, underlining its practical benefit.
Taken together the empirical findings of this dissertation support the assumption that the new SSIM approach significantly expands the explanatory und predictive potential of the health-oriented leadership concepts so far available. The results also raise a number of new, interesting questions for future research. Furthermore the SSIM broadens the perspective regarding the strategic orientation of human resource and organizational devel-opment. Especially out of the SSIM important guiding principles and innovative concepts for a target-oriented diagnostic und effective interventions can be derived. Thus this dissertation lays the foundation for a coherent, holistic oriented salutogenic leadership research und practice
Ability Self-Concept and Self-Efficacy in Higher Education: An Empirical Differentiation Based on Their Factorial Structure
Ability self-concept (SC) and self-efficacy (SE) are central competence-related self-perceptions that affect students’ success in educational settings. Both constructs show conceptual differences but their empirical differentiation in higher education has not been sufficiently demonstrated. In the present study, we investigated the empirical differentiation of SC and SE in higher education with N = 1,243 German psychology students (81% female; age M = 23.62 years), taking into account central methodological requirements that, in part, have been neglected in prior studies. SC and SE were assessed at the same level of specificity, only cognitive SC items were used, and multiple academic domains were considered. We modeled the structure of SC and SE taking into account a multidimensional and/or hierarchical structure and investigated the empirical differentiation of both constructs on different levels of generality (i.e., domain-specific and domain-general). Results supported the empirical differentiation of SC and SE with medium-sized positive latent correlations (range r = .57 - .68) between SC and SE on different levels of generality. The knowledge about the internal structure of students’ SC and SE and the differentiation of both constructs can help us to develop construct-specific and domain-specific intervention strategies. Future empirical comparisons of the predictive power of SC and SE can provide further evidence that both represent empirical different constructs