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Generation Z im Arbeitsmarkt: Die Rolle der Betrieblichen Sozialen Arbeit bei der Integration und Unterstützung junger Menschen.
Einleitung und Problemstellung:
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die Betriebliche Soziale Arbeit zur Integration und Unterstützung junger Menschen der Generation Z im Arbeitsmarkt beitragen kann.
Die Generation Z, geboren zwischen 1995 und 2010, bringt neue Werte, Kommunikationsstile und Erwartungen an das Berufsleben mit. In öffentlichen Diskursen wird sie teils pauschal als arbeitsunwillig oder unreif beschrieben, gleichzeitig sind Unternehmen mit demografischem Wandel, Fachkräftemangel sowie tiefgreifenden Transformationsprozessen durch Digitalisierung und Globalisierung konfrontiert. Der Eintritt der Generation Z in das Arbeitsleben löst einige Herausforderungen aus. Eine dieser großen Herausforderungen sind Generationskonflikte. Die Betriebliche Soziale Arbeit kann durch lebensweltorientierte Unterstützung und betriebsbezogenes Wissen eine Vermittlerrolle zwischen jungen Mitarbeitenden und Unternehmensanforderungen einnehmen.
Theoretische Basis:
Grundlage der Arbeit bildet eine Auseinandersetzung mit empirischen Studien zur Generation Z. Dabei stehen die Einstellungen der Generationen Z auf das Berufsleben im Fokus. Es wird in der Arbeit aufgezeigt, dass die Generation Z nicht als homogene Gruppe verstanden, sondern durch verschiedene Milieus, differenziert unterteilt werden kann. Innerhalb dieser Milieus ist der Unterschied zwischen Personen unterschiedlicher Generationen geringer als in der Generationskohorte über die Milieus hinweg. Demnach haben die jungen Personen je nach Milieu unterschiedliche Einstellungen und Erwartungen an Leben und Beruf.
Dennoch lassen sich generationstypische Merkmale feststellen: eine hohe Veränderungsbereitschaft, ein verstärkter Fokus auf Selbstverwirklichung, materieller Sicherheit sowie neue Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit. Trotz vieler Krisen schaut die Generation Z jedoch sehr zuversichtlich in die Zukunft. Merkmale, die die Generation Z definieren, lassen sich auf prägende Ereignisse der letzten Zeit zurückführen. Zu diesen zählen die Digitalisierung, Urbanisierung, Globalisierung, der Umgang mit Krisen und der demographische Wandel.
Als zweiter Teil der theoretischen Grundlage der Arbeit werden die Aufgaben und die Rolle der Betrieblichen Sozialen Arbeit in Organisationen aufgezeigt. Die Betriebliche Soziale Arbeit ist eine Profession, die auf eine 100-jährige Vergangenheit schaut, in der sie sich stark anpassen musste. Sie entwickelte sich von einer dienenden Fürsorge hin zu einer leistungs- und lösungsorientierten arbeitenden Serviceinstitution. Sie ist in Unternehmen nicht gesetzlich vorgeschrieben, weshalb sie sich immer wieder neu legitimieren muss und dementsprechend immer neue Entwicklungen in Organisationen analysiert. Ihre Aufgaben liegen in Sozialberatung, Mediation und Begleitung von Problemen sowie Umsetzung struktureller Veränderungen und Trainings/Beratung von Führungskräften.
Methodik:
Zur empirischen Fundierung wurden fünf leitfadengestützte, qualitative Experteninterviews durchgeführt. Diese wurden mit Fachkräften der BSA, Personen aus dem Bereich Übergang Ausbildung-Beruf sowie einem Vertreter der Generation Z geführt. Die Interviews wurden transkribiert, induktiv ausgewertet und in thematischen Kategorien strukturiert. Es ergaben sich die Kategorien:
1. Aufgaben und Zuständigkeiten der Betrieblichen Sozialen Arbeit in Bezug auf die Generation Z
2. Wichtige Faktoren für gelingende Onboarding-Prozesse der Generation Z
3. Eigenschaften und Herausforderungen der Generation Z
4. Zukunft der Arbeitswelt: Soll sie sich an die neue Generation anpassen?
Die Zielsetzung lag darin, subjektive Erfahrungen und professionelles Wissen hinsichtlich der Unterstützungsbedarfe und Handlungsoptionen der Betrieblichen Sozialen Arbeit mit der Generation Z zu erfassen.
Ergebnisse der Arbeit:
Die Analyse ergibt, dass die Betriebliche Soziale Arbeit auf mehreren Ebenen zur Unterstützung der Generation Z beitragen kann. Diese Arbeit unterscheidet dabei zwischen personenbezogenen direkten Hilfestellungen und systembezogenen indirekten Verbesserungen der Bedingungen. Direkte Maßnahmen beinhalten insbesondere:
1. die Begleitung im Einarbeitungsprozess
2. Sozialberatung und Suchtprävention
3. die Unterstützung beim Übergang von Ausbildung in das Berufsleben.
Indirekte Maßnahmen umfassen
4. die Schulung und Beratung von Führungskräften,
5. Konfliktmoderation bei Generationskonflikten
6. die Mitgestaltung förderlicher Rahmenbedingungen für die Generation Z
Ein zentrales Ergebnis ist die Bedeutung der betrieblichen Sozialen Arbeit in der Übersetzer-Rolle zwischen den Generationen, um Missverständnisse zu vermeiden und unterschiedliche Erwartungen zu vermitteln. Zudem wird deutlich, dass die Sozialberatung weiterhin ein Kernbereich ist – mit neuen thematischen Herausforderungen wie Internetsucht, Einsamkeit oder mentaler Belastung.
Allerdings zeigt die Arbeit auch auf, dass die Betriebliche Soziale Arbeit ihre Grenzen bei der Unterstützung der Generation Z hat. So wird die Betriebliche Soziale Arbeit besonders in Problemfällen aktiv und die Generation Z ist mit einer guten Anleitung erstmal nicht unterstützungsbedürftig. Zudem ist es am besten, wenn mit den Berufseinsteigern eng verbundene Berufsgruppen, die Einarbeitung übernehmen. Da sie am besten privat, und beruflich unterstützen können. Im Falle von schon funktionierenden Einarbeitungsprozessen in Organisationen wird auf die indirekte Unterstützung der Betrieblichen Sozialen Arbeit verwiesen.
Fazit und Ausblick:
Die Ergebnisse zeigen, dass die Betriebliche Soziale Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Integration junger Menschen leisten kann, auch wenn die wenigsten Vertreter:innen der Generation Z explizit unterstützungsbedürftig sind. Vielmehr kann die BSA dazu beitragen, bei individuellen Problemlagen zu unterstützen, Konflikte zu entschärfen und strukturelle Bedingungen für eine erfolgreiche Einarbeitung zu verbessern. Je stärker die Generation Z in den Arbeitsmarkt eintritt, desto stärker wird sich auch die Arbeitswelt verändern. Das zentrale Anliegen bleibt jedoch, die Generation Z – wie jede andere Generation – als das zu begreifen, was sie ist: eine Gruppenzugehörigkeit unter vielen, die einzelne Facetten einer Person beschreibt, jedoch nicht deren gesamte Identität bestimmt. Entsprechend sollte bei der Arbeit mit jungen Menschen dieser Generation stets die individuelle Lebensrealität im Vordergrund stehen. Es gilt, dem Gegenüber mit Respekt, Offenheit und professioneller Haltung zu begegnen. Die Betriebliche Soziale Arbeit ist dabei gefordert, diese Perspektive aktiv in Trainings, Workshops und internen Diskursen zu vertreten und so zu einem differenzierten, vorurteilsfreien Umgang mit der Generation Z beizutragen
Stromverdrängung in Formspulen elektrischer Maschinen unter Berücksichtigung des Wickelkopfes
Der Einsatz von elektrischen Maschinen in Hybrid- und Elektrofahrzeugen bedingt besonders hohe Anforderungen bezüglich Leistungsdichte und Wirkungsgrad bei gleichzeitig hohen zu produzierenden Stückzahlen. Im Bereich der elektrischen Traktionsmaschinen für Kraftfahrzeuge haben sich in den vergangenen Jahren Wicklungen aus Formspulen (z. B. in der Ausführung als Hairpin-Wicklung) gegenüber herkömmlichen Einzugswicklungen aufgrund einiger spezifischer Vorteile weitgehend durchgesetzt. Die Kombination aus vergleichsweise großem Leiterquerschnitt der Formspulen und hoher Grundfrequenz der elektrischen Speisung führt aber dazu, dass die Stromverdrängung in der Wicklung im Allgemeinen nicht mehr vernachlässigbar ist und zu einer deutlichen Erhöhung der Stromwärme führen kann.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der Stromverdrängung am Beispiel von Hairpin-Wicklungen und die Entwicklung einer hybriden Berechnungsmethode. Dazu werden zunächst die Ursachen der Stromverdrängung mit der eindimensionalen analytischen Berechnung betrachtet. Wie sich zeigen wird ist diese Methode bei den betrachteten, hochausgenutzten elektrischen Traktionsmaschinen jedoch nur eingeschränkt anwendbar, sodass die gewonnenen Erkenntnisse mit der 2D-FEM erweitert werden.
Die entwickelte hybride Methode trennt die Berechnung der Stromwärme in den Spulenseiten der Nut von der Berechnung der Stromwärme in den Leitern des Wickelkopfes. Zur Berechnung der Stromverdrängung in den Spulenseiten der Nut wird zunächst die zeitveränderliche Längs- und Querkomponente des Nutstreufeldes mit einem magnetischen Ersatzschaltbild ermittelt und daraus die Stromverdrängung bzw. die zusätzliche Stromwärme in den Spulenseiten mit einem analytischen Ansatz berechnet. Die Stromverdrängung in den Leitern des Wickelkopfes wird mit der 3D-FEM untersucht und aus diesen Erkenntnissen wiederum eine hybride Berechnungsmethode entwickelt. In diesem Fall wird zur Berechnung des magnetischen Feldes im Stirnbereich das Gesetz von Biot-Savart numerisch gelöst und die Spiegelleitermethode angewendet. Die Wirbelstromdichte in den Leitern wird anschließend analytisch berechnet. Beide hybride Methoden werden in dieser Arbeit anhand von ungesehnten Hairpin-Wicklungen vorgestellt, sind aber grundsätzlich auf beliebige Anordnungen übertragbar.
Den Abschluss der Arbeit bildet die Messung des magnetischen Feldes im Stirnbereich und die temperatur- und frequenzabhängige Messung des Stromverdrängungsfaktors bei einem Stator mit Hairpin-Wicklung.The application of electric machines in hybrid and full-electric vehicles necessitates high requirements in terms of power density and efficiency. At the same time high production volumes are needed. In the case of traction machines for vehicles, formwound windings (especially in its application as hairpin-windings) have prevailed in recent years over common insert-windings due to some specific advantages. However the combination of a relatively high cross-sectional area of form-wound windings with high fundamental frequencies has the consequence of current displacement within the winding that might cause a significant increase of Joule loss.
The aim of this thesis is the investigation of current displacement within form-wound windings, especially in regards to hairpin-windings and the development of a hybrid method for its calculation. By this the origin of current displacement is investigated by the well-known one-dimensional analytical calculation. As will be shown the one-dimensional solution is only applicable to a limited extent to the considered highly-exploited electric machines for traction applications. Therefore 2D-FEA is used to extend the investigation.
The developed hybrid method to calculate the additional Joule loss separates the calculation of current displacement within the coil sides of the stator’s slots and the calculation of current displacement within the end-winding’s conductors. The current displacement in the coil sides within the slots is fundamentally based on the calculation of slot’s magnetic leakage field and the evaluation of its time-varying longitudinal and transverse component by means of a magnetic equivalent circuit. The current displacement, respectively the additional Joule loss within the coil sides, is subsequently calculated by an analytical approach. Current displacement within the end-winding’s conductors is at first investigated by 3D-FEA to use these insights within an additional hybrid method. In this case the magnetic field in the end-region is calculated by the numerical solution of Biot- Savart’s law and the application of the Method of Images. The eddy currents within the conductors are then subsequently calculated by an analytical approach. Both hybrid methods are applied to full-pitch hairpin windings, however they are applicable to an arbitrary winding arrangement.
Finally measurements of the time-varying magnetic field in the end-region as well as the measurement of the current displacement factor at varying frequency and temperature of a stator with hairpin-winding have been carried out
Quarterly on Refugee Problems (4, 3)
In her editorial, Friedery introduces the European Commission's revision of the safe third country concept and the most significant amendments to the existing system. Kops reflects on migration and what he calls the philosophy of hearkening in a contribution examining the encounter between so-called ‘locals’ and ‘migrants’ or individuals with a migration background through the two intellectual senses of perception: seeing and hearing. Stelljes applies Arlie Hochshild's theory of emotional labour to immigrants' emotional adaptation at work within the context of EU-internal migration. Taking the perspective from Rohingya refugee camps and host communities in Bangladesh, Siraj looks on the dynamics humanitarian responses have on community security. The study of Menth & Madi examines the impact of the ongoing war in Gaza on children’s right to education and the role of social work in addressing these challenges. Finally, the book review of Roßkopf introduces legal literature on German migration law
Therapeutic songwriting to enhance wellbeing and decrease depression in older people living in residential care: A lyrics analysis of participant-composed songs
Towards an approach for strategic IoT architecture decision processes in SMEs
Research in this article refers to the influencing factors during Strategic IoT architecture decisions in small and medium-sized enterprises. Our results reveal the importance of each factor and its influence on other factors. A selection of influencing factors - mainly from literature - is examined for their significance and relations using Interpretive Structural Modeling. The data for the Interpretive Structural Modeling comes from an interview study with high-quality experts from the German-speaking area. Based on the results, a decision environment for practical decision-makers is built up from the influencing factors found. Subsequently, we provide a tactic to manage the decision-making process via a guide for practitioners. The outcome of our research can help SME practitioners control influencing factors on strategic decisions about the IoT architecture to improve the decision outcome. The authors are unaware of any literature source that provides an approach to handling the influencing factors of strategic IoT architecture decisions in small and medium-sized enterprises
Clinical effectiveness of music interventions for dementia and depression in older people (MIDDEL): a multinational, cluster-randomised controlled trial
A Peak Shaving Approach in Manufacturing Combining Machine Learning and Job Shop Scheduling
Computerized Numerical Control (CNC) plays an important role in highly autonomous manufacturing systems with multiple machine tools. The necessary Numerical Control (NC) programs to manufacture the parts are mostly written in standardized G-code. An a priori evaluation of the energy demand of CNC-based machine processes opens up the possibility of scheduling multiple jobs according to balanced energy consumption over a production period. Due to this, we present a combined Machine Learning (ML) and Job-Shop-Scheduling (JSS) approach to evaluate G-code for a CNC-milling process with respect to the energy demand of each G-command. The ML model training data are derived by the Latin hypercube sampling (LHS) method facing the main G-code operations G00, G01, and G02. The resulting energy demand for each job enhances a JSS algorithm to smooth the energy demand for multiple jobs, as peak power consumption needs to be avoided due to its expense
Situation von Angehörigen psychisch kranker Menschen
Diese Arbeit untersucht die Lebenssituation von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen mit einem besonderen Fokus auf das persönliche Erleben hinsichtlich der alltäglichen Herausforderungen, Belastungen und individuellen Bewältigungsstrategien. Im Zentrum stehen dabei Angehörige, die keine formellen Unterstützungsangebote wie Angehörigengruppen in Anspruch genommen haben, hierbei jedoch von sich selbst sagen, gesund geblieben zu sein. Ziel war es, ein besseres Verständnis für die Perspektiven dieser oft übersehenen Gruppe zu schaffen und die Gründe für die Nichtnutzung formeller Hilfen zu analysieren, um auf Verbesserungen hinweisen zu können. Mithilfe halbstrukturierter Interviews mit narrativen Elementen wurden die subjektiven Erfahrungen von zwei Teilnehmenden umfassend untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Angehörige mit erheblichen emotionalen, sozialen und praktischen Belastungen und Herausforderungen konfrontiert sind, die sich entsprechend negativ auf ihr Wohlbefinden auswirken. Besonders eindeutig waren hierbei das Zurückstellen eigener Bedürfnisse, das Sorgen machen sowie das fehlende Wissen über psychische Erkrankungen und eine damit zusammenhängende Überforderung. Zentrale Gründe für die Nichtnutzung formeller Unterstützungsangebote waren mangelnde Informationen über deren Existenz sowie die persönliche Wahrnehmung, wie das Gefühl, kein Anrecht auf externe Hilfe zu haben oder diese durch bereits ausreichend Unterstützung nicht zu benötigen. Trotz der Belastungen entwickelten die Betroffenen verschiedene Bewältigungsstrategien, die sich teilweise durch das Kohärenzgefühl der Salutogenese erklären lassen. Die Verstehbarkeit wurde beispielsweise besonders durch eine eigenständige Wissensaneignung, die Handhabbarkeit durch das Zurückgreifen auf soziale Kontakte und die Sinnhaftigkeit durch die Bindung zu dem erkrankten Familienmitglied deutlich. Zudem gaben beide Teilnehmenden an, ihre Situation hin und wieder verdrängt zu haben. Auf Basis dieser Erkenntnisse liefert diese Arbeit Empfehlungen zur Verbesserung oder auch Erweiterung bestehender Unterstützungsangebote. Neben der gezielten Ansprache und Sichtbarmachung solcher Hilfen wird auf die Ausweitung niedrigschwelliger, zielgruppenspezifischer Angebote hingewiesen, um Angehörige besser zu erreichen und frühzeitig unterstützen zu können. Ziel sollte es sein, das Wohlbefinden der Angehörigen nachhaltig zu verbessern, ihre individuellen Bedürfnisse stärker zu berücksichtigen und durch verbesserte Hilfsangebote in der Sozialen Arbeit zu stabilisieren
Patientenverfügungen: (Non‑)Adhärenz von Ärztinnen und Ärzten
Patientenverfügungen stoßen in der klinischen Praxis auf verschiedene Hindernisse, die ihre rechtliche Verbindlichkeit berühren. Ein bislang im nationalen Kontext wenig betrachteter Aspekt bildet die Bereitschaft von Ärzt:innen, den vorausverfügten Willen umzusetzen. Die Studie nimmt die (Non‑)Adhärenz von Ärzt:innen in Bezug auf Patientenverfügungen in den Blick. Durchgeführt wurde eine Fallvignetten basierte Interviewstudie mit 17 Ärzt:innen unterschiedlicher Fachrichtungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass unterschiedliche Faktoren (u. a. Orientierungen am Patientenwillen oder die Auslegung des beruflichen Ethos) die Entscheidung für oder gegen die Umsetzung des vorausverfügten Willens beeinflussen können. Die Ergebnisse werden zudem vor dem Hintergrund des Zusammenspiels von Indikation und Patientenwillen diskutiert