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    Qualitätsstandards im wirtschaftspolitischen Journalismus

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    Im Jahr 2023 dominierte kaum ein wirtschaftspolitisches Thema die öffentliche Debatte so stark wie die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Die vorliegende Forschungsarbeit widmet sich der Untersuchung der medialen Darstellung dieses Gesetzesentwurfs und analysiert die vorherrschenden Diskurspositionen in der öffentlichen Debatte. Ziel ist es, Qualitätsstandards für die wirtschaftspolitische Berichterstattung bei kontroversen Themen abzuleiten und einen praxisorientierten Leitfaden für Journalisten zu entwickeln. Unter Anwendung der Wissenssoziologischen Diskursanalyse nach Keller werden Artikel aus BILD, taz, F.A.Z. und SZ empirisch analysiert. Die Ergebnisse zeigen vier dominante Diskurspositionen: „ausgewogen-sachlich“ (38,02%), „kritisch-sachlich“ (24,79%), „kritisch-rhetorisch“ (29,75%) und „befürwortend-sachlich“ (7,44%). Die Berichterstattung ist überwiegend sachlich, wobei in 42,1% der Artikel eine kritische Tonalität zu erkennen ist. Qualitätsmängel treten vor allem in „kritisch-rhetorischen“ Artikeln auf, während „ausgewogen-sachliche“ und „kritisch-sachliche“ Positionen durch faktenbasierte und gut strukturierte Darstellungen hervorstechen. Aus den Ergebnissen leitet die Studie neun Qualitätskriterien ab, die praxisorientierte Empfehlungen für den wirtschaftspolitischen Journalismus bieten. Diese Untersuchung unterstreicht die Bedeutung von Ausgewogenheit, Tiefgründigkeit, Vielfalt und Neutralität in der Berichterstattung. Zudem sind die Kriterien Anwendbarkeit, Zugänglichkeit (einschließlich Unterhaltsamkeit), Integrität und Selbstkritik entscheidend für die Aufbereitung kontroverser und komplexer Themen

    Identifying Plausible Labels from Noisy Training Data for a Land Use and Land Cover Classification Application in Amazônia Legal

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    Most studies in the field of land use and land cover (LULC) classification in remote sensing rely on supervised classification, which requires a substantial amount of accurate label data. However, reliable data are often not immediately available, and are obtained through time-consuming manual labor. One potential solution to this problem is the use of already available classification maps, which may not be the true ground truth and may contain noise from multiple possible sources. This is also true for the classification maps of the MapBiomas project, which provides land use and land cover (LULC) maps on a yearly basis, classifying the Amazon basin into more than 24 classes based on the Landsat data. In this study, we utilize the Sentinel-2 data with a higher spatial resolution in conjunction with the MapBiomas maps to evaluate a proposed noise removal method and to improve classification results. We introduce a novel noise detection method that relies on identifying anchor points in feature space through clustering with self-organizing maps (SOM). The pixel label is relabeled using nearest neighbor rules, or can be removed if it is unknown. A challenge in this approach is the quantification of noise in such a real-world dataset. To overcome this problem, highly reliable validation sets were manually created for quantitative performance assessment. The results demonstrate a significant increase in overall accuracy compared to MapBiomas labels, from 79.85% to 89.65%. Additionally, we trained the L2HNet using both MapBiomas labels and the filtered labels from our approach. The overall accuracy for this model reached 93.75% with the filtered labels, compared to the baseline of 74.31%. This highlights the significance of noise detection and filtering in remote sensing, and emphasizes the need for further research in this area

    „Werteorientierte Medienbildung“

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    „Werteorientierte Medienbildung“; ehrenamtlich erstellter Selbstlernkurs für Lehrpersonen, Referendarinnen und Referendare, Lehramtsstudierende und alle Menschen im Bildungsbereich mit Interesse an Wertebildung junger Menschen im Digitalisierungskontext; Erstversion als kostenlose Bildungsressource veröffentlicht zusammen mit Ines Hensch und Hannes Großhauser auf der Website des Zentrums für digitales Lehren und Lernen der Universität Augsburg (DigiLab)

    Die Verantwortung ehrbarer Kaufleute

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    Zum Start des Sommersemesters 2024 präsentieren IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Sascha Genders (IHK) und der Würzburger Wirtschaftsethiker Professor Dr. Harald Bolsinger (THWS) ein neues bilingual produziertes Lehrmodul für die Vorlesungsreihe „Corporate Responsibility“ im Bachelorprogramm International Management und der Blended-Learning Lehrveranstaltung Unternehmensethik im Bachelorprogramm Betriebswirtschaftslehre der THWS Business School. „Es ist eine echte Besonderheit Deutschlands, eine gesetzlich verankerte Institution zu haben, die sich für die Wahrung von Anstand und Sitte der ehrbaren Kaufleute einsetzt und noch dazu freiheitlich selbst verwaltet aus der Unternehmerschaft heraus agiert!“ begründet Professor Dr. Bolsinger die Aufnahme der Inhalte ins Pflichtlehrprogramm für angehende Kaufleute seiner Vorlesungen. Dieses positive Beispiel unternehmerischer Selbstorganisation der jeweiligen Kammern müssten unbedingt auch internationale Studierende kennlernen, um Deutschlands Besonderheiten rund um die verfassungsgemäß garantierte unternehmerische Freiheit verstehen zu können, so Bolsinger weiter. Der Impuls zur Umsetzung des Lehrmoduls geht auf die AG Verantwortungsregion Mainfranken zurück, die 2018 von der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der IHK Würzburg-Schweinfurt und der Handwerkskammer für Unterfranken mit einer Absichtserklärung zur „Förderung der Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung in der Region Mainfranken“ gemeinsam ins Leben gerufen wurde und der heute auch die Region Mainfranken GmbH angehört

    Advance Care Planning in Deutschland und international – Ein Vergleich ausgewählter Ansätze

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    Mittels Advance Care Planning soll die Entscheidungsbildung und -findung einer Person mit Blick auf ihre letzte Lebensphase unterstützt werden. Es existiert eine Vielzahl an, unterschiedlich ausgestalteten, Ansätzen zur Umsetzung. Ziel des Beitrages ist eine vergleichende Darstellung ausgewählter internationaler Konzepte sowie nationaler Ansätze. Hierfür wurde eine Literatur- und Sachstandsrecherche durchgeführt. Ausgewählte Konzepte werden anhand von feststehenden Merkmalen beschrieben und vergleichend gegenübergestellt. Ideen zur Gestaltung und Umsetzung von Advance Care Planning unterscheiden sich in Deutschland und im internationalen Raum teilweise voneinander. Auch innerhalb Deutschlands zeigen sich Unterschiede. Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, bei der Bewertung von Konzepten die jeweiligen konstituierenden Charakteristika und Prämissen mitzudenken bzw. bei etwaiger Adaption die Übertragbarkeit zu hinterfragen

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