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    Massen-Mobilität und saubere Umwelt – (wie) passt das zusammen?:Interview mit Prof. Dr. Antonia Graf

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    Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Allerdings wirkt sich der Massenverkehr erheblich auf die Umwelt aus. Wie lässt sich dieses Problem lösen? Antonia Graf, Professorin für Global Environmental Governance, beschäftigt sich in ihrer Forschung mit genau dieser Frage – und entsprechenden Lösungsansätzen. Im Podcast erklärt die Politikwissenschaftlerin, wie eine Verkehrswende gelingen, Städte besser geplant werden und durch die Transformation des Mobilitätssektors eine höhere Lebensqualität erreicht werden kann

    Mehr als nur traurig – Volkskrankheit Depression:Interview mit Prof. Dr. Udo Dannlowski

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    An trüben Wintertagen wie im Moment fühlen sich vermutlich viele Menschen bedrückt und antriebslos. Häufig fällt dabei der Begriff "depressiv", um schwankende Befindlichkeiten und Gemütszustände zu beschreiben. Aus medizinischer Sicht ist eine Depression eine ernste psychische Erkrankung. Prof. Dr. Udo Dannlowski, Leiter des Instituts für Translationale Psychiatrie, forscht dazu und definiert im Podcast, wo die Grenze zwischen Niedergeschlagenheit und Krankheit verläuft. Im Podcast erklärt er zudem, wie die Behandlung aussieht, warum die Vorurteile gegenüber Medikamenten in der Regel unbegründet sind und mit welchen Mitteln sich Menschen vor einer Depression schützen können

    Entwicklung von Leihspielern im Profifußball

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    This study analyses the development of loan players in the German Bundesliga from 2010/2011 to 2021/2022, motivated by the increasing importance of player loans in professional football and upcoming FIFA rule changes to reduce loans. The study analyses 378 loan transfers and compares them with 6,162 non-loan players. The focus is on the three main protagonist: the loaned player, the lending club and the loaning club. It is found that loan players do not receive more playing minutes than average Bundesliga players and that there is no recognisable increase in market value for the loaning club, which does not improve the negotiating position when selling players. In our data, the loaning club also does not benefit significantly from the sporting performances of the loaned players.Diese Studie untersucht die Entwicklung von Leihspielern in der deutschen Bundesliga von 2010/2011 bis 2021/2022, motiviert durch die steigende Bedeutung der Spielerleihen im Profifußball und bevorstehende FIFA-Regeländerungen zur Reduktion von Leihen. Analysiert werden 378 Leihtransfers und mit 6.162 Nicht-Leihspielern verglichen. Der Fokus liegt auf den drei Hauptakteuren: dem verliehenen Spieler, dem verleihenden und dem ausleihenden Verein. Es zeigt sich, dass Leihspieler nicht mehr Spielminuten erhalten als durchschnittliche Bundesligaspieler und keine Marktwertsteigerung für den verleihenden Verein erkennbar ist, was die Verhandlungsposition beim Spielerverkauf nicht verbessert. Der ausleihende Verein profitiert in unseren Daten ebenfalls nicht signifikant von den sportlichen Leistungen der Leihspieler

    Einfluss der Organqualität von Spenderorganen nach normothermer Maschinenperfusion auf den postoperativen Verlauf nach Lebertransplantation

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    Lebern mit erweiterten Spenderkriterien (ESK) sind mit einem erhöhten perioperativen Risiko und einem schlechteren Outcome nach Transplantation (TX) assoziiert. In Zeiten des Organmangels ist es unvermeidbar, auch diese Organe zu allozieren. Die normotherme Maschinenperfusion (NMP) ermöglicht, Organe vor TX objektiv zu testen und folglich das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Die Studie hat das Ziel, den Einfluss der ESK auf das Outcome nach Leber-TX zu untersuchen. Eingeschlossen wurden 91 primäre Leber-TX, die nach Anzahl ESK retrospektiv in drei Gruppen unterteilt wurden. Die Ergebnisse lieferten keine signifikanten Unterschiede im Hinblick auf das Outcome, jedoch konnte ein Einfluss des Empfänger MELD-Scores auf das Patientenüberleben festgestellt werden. Die Auswertung zeigt, dass eine TX marginaler Organe, unabhängig von der Anzahl ESK, nach NMP machbar war und dies eine sichere Methode darstellt, den Spenderpool zu erweitern, ohne das Outcome des Empfängers zu gefährden

    Third Symposium Proceedings. New Ways of Teaching and Learning:Aemilia Hotel, Bologna, Italy August 6-10, 2024

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    his volume contains the papers presented at the Third International Symposium on New Ways of Teaching & Learning held from August 6-10, 2024, at the Aemilia Hotel, Bologna, Italy. The Conference was organized by The Mathematics Education for the Future Project – an international educational project founded in 1986 and dedicated to innovation in mathematics, statistics, science and computer education world wide

    Timing of Resection of Spinal Meningiomas and Its Influence on Quality of Life and Treatment

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    Background: The main treatment modality for spinal meningiomas (SM) is gross total resection (GTR). However, the optimal timing of surgery, especially in cases with absent or mild neurological symptoms, remains unclear. The aim of this study is to assess the impact of early-stage resection on neurological outcome, quality of life (QoL), and quality of care. The primary objective is a favorable neurological outcome (McCormick scale 1). Methods: We retrospectively analyzed data from patients who underwent operations for SM between 2011 and 2021. Patients with mild neurological symptoms preoperatively (McCormick scale 1 and 2) were compared to those with more severe neurological symptoms (McCormick scale 3–5). Disabilities and QoL were assessed according to validated questionnaires (SF-36, ODI, NDI). Results: Age, spinal cord edema, thoracic localization, and spinal canal occupancy ratio were associated with more severe neurological symptoms (all p < 0.05). Patients presenting with mild symptoms were associated with favorable neurological outcomes (OR: 14.778 (95%CI 3.918–55.746, p < 0.001)), which is associated with shorter hospitalization, better QoL, and fewer disabilities (p < 0.05). Quality of care was comparable in both cohorts. Conclusions: Early surgical intervention for SM, before the development of severe neurological deficits, should be considered as it is associated with a favorable neurological outcome and quality of life

    Webarchivierung in NRW – ein Werkstattbericht

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    Webarchivierung gehört bereits seit über 20 Jahren zu den wichtigen Aufgaben großer Nationalbibliotheken, aber auch kleinerer Regionalbibliotheken. Seit der Novellierung des Pflichtexemplargesetzes in NRW 2013 gehören neben elektronischen Publikationen auch Websites mit landeskundlicher Relevanz zu den Sammelaufgaben der drei Landesbibliotheken in NRW. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, prüfen die Landesbibliotheken organisatorische und technische Voraussetzungen. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die Werkstatt der Landesbibliothek zu diesem Thema

    Wer ich bin, ist nicht vorhersehbar:Individuelle musikalische Stilbildung und persönliche Klangsprache

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    Individuelle musikalische Stilbildung und die Entwicklung einer persönlichen Klangsprache sind Prozesse, die im Kontext von biografischen, soziokulturellen und zeitgeschichtlichen Ereignissen und Erfahrungen entstehen und wirken. Mit ihnen werden individuelle Denkweisen und Empfindungen ausgedrückt, (intersubjektiv) geteilt sowie vielversprechende und unvorhersehbare schöpferische Räume kreiert. Diese Ausdrucks- und Entwicklungsräume markieren und umfassen widersprüchliche Eigenschaften und werden erkennbar in diversen Zuständen des ästhetischen Fühlens und des Spekulativen. In einer kombinierten Untersuchungsperspektive wird sich diesen Aspekten in der vorliegenden Arbeit mit Hilfe des phänomenologischen Ansatzes der morphologischen Psychologie und des Zugangs der Musiktheorie angenähert, und der Blick sowohl auf psychologische Strukturen des Erlebens, Verhaltens und Empfindens wie auch auf musikalische Strukturen, Materialdispositionen und Verfahrensweisen des musikalischen Materials gerichtet. Individuelle semantische Intentionen und Wirkungen von musikalischem Material werden herausgearbeitet und anhand des Phänomens „persönliche Klangsprache“ diverse individuelle Logiken musikalischer Raum- und Formenbildungen zugänglich gemacht. Zusätzlich werden selbstgeschichtliche, psychohistorische und musikgeschichtliche Zeitzonen und Affektschichten und damit verbundene affektive und ästhetische Normen unter dem Begriff „transtemporale Affektsprache“ untersucht. Der Aufbau der Dissertation besteht aus einem theoretischen Kapitel, einem zweiten empirischen Abschnitt mit einer Datenanalyse von siebzehn semistrukturierten Interviews und einer Ergebnisauswertung, die den Komplex musikalischen Agierens besonders von Musiktherapierenden reflektiert

    "Wir konsumieren zu viel Fett, Salz und Zucker":Lebensmittelchemikerin Melanie Esselen plädiert für eine ausgewogene Ernährung – nicht für einen Verzicht

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    Noch nie waren Lebensmittel so sicher wie heute. Auch das Ernährungsbewusstsein nimmt in Deutschland stetig zu. Dennoch nehmen wir nach wie vor zu viel Fett, Salz und Zucker zu uns, betont die Lebensmittelchemikerin Prof. Dr. Melanie Esselen in der neuen Folge des "Umdenken"-Podcasts. Gleichwohl plädiert die Wissenschaftlerin keinesfalls für einen konsequenten Verzicht von Zuckerprodukten. "Es kommt auf eine ausgewogene Ernährung an. Meistens stellen Stoffe wie Zucker oder Fett erst dann eine Gefahr für den Körper dar, wenn wir sie im Übermaß konsumieren", erklärt Melanie Esselen

    "Wir sollten alle sehr wachsam sein" – ein Gespräch über hate speech:Interview mit Kommunikationsexpertin Prof. Dr. Nina Springer

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    Erfahrungsgemäß nimmt der Anteil von "hate speech" in sozialen Medien vor Großereignissen wie Wahlen oder Sportveranstaltungen deutlich zu. Vor dem Hintergrund der am kommenden Freitag beginnenden Olympischen Spiele warnt die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Nina Springer im Podcast "Umdenken" der Universität Münster daher vor dem negativen gesellschaftlichen Einfluss von "Hassrede" – diese Art von "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" könne durchaus zu einer Gefahr für die Demokratie werden. "Es ist eines der Grundziele vieler Täter, dass sich bestimmte Personen aus öffentlichen Debatten heraushalten sollen, dass bestimmte Themen intensiver behandelt und wiederum andere Themen verschwiegen werden sollen, dass man Einfluss nehmen will. Deswegen sollten wir alle sehr wachsam sein", betont die Wissenschaftlerin der Universität Münster

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