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Marco Polo (UA): nach Tagebuchfragmenten Marco Polos, in einer Fassung von den Regisseur*innen der Werkstatt Regie und Objekt und Astrid Griesbach, Puppentheater, Kleine Bühne : 10+
Unter der künstlerischen Leitung von Astrid Griesbach lesen und
schreiben die acht Teilnehmer*innen der Werkstatt Regie und Objekt
in ihrer gemeinsamen Inszenierung das Reisetagebuch Marco Polos
neu. Sie entsenden die sieben Puppenspieler*innen des tjg., um die
Spuren des abwesend anwesenden Marco Polo an den verschiedenen
Reisestationen mit immer wieder anderen Mitteln des Puppen- und
Objekttheaters zu suchen. Dabei befragen sie ihn als historische
Figur, seine Geschichte(n) und Aufenthaltsorte aus heutiger Sicht.
Premiere Sa 31. Aug 201
Ich bin Kain: von Jens Raschke, Puppentheater, Kleine Bühne : 12+
Autor Jens Raschke wirft in seinem Stück „Ich bin Kain“,
uraufgeführt 2016 am Deutschen Nationaltheater Weimar,
einen neuen Blick auf eine sehr bekannte Familie. In dieser
biblischen Familiengeschichte werden zentrale Fragen unseres
gemeinsamen Miteinanderlebens und darüber Redens formuliert:
Welche Regeln gibt sich eine Gemeinschaft? Woran
glauben wir? Wie glauben wir? Und vor allem: Welchen Raum,
welche Akzeptanz haben Andersdenkende in einer Gesellschaft.
Premiere Sa 23. Mrz 201
Ecotone (UA): von Ariel Doron, eine theatrale Installation, Studiobühne : 14+
In seiner Inszenierung kreiert Regisseur Ariel Doron spielerische
Begegnungen mit Fremden und Fremdheit. Zusammen
mit dem Ensemble des tjg. untersucht er Momente der
Unsicherheit.
Er schafft theatrale Zwischenräume, Situationen,
die noch nicht definiert sind und in denen noch nicht
festgelegt ist, welche Regeln gelten oder welche Verabredungen
getroffen werden. Hier ist noch vieles möglich und alles
bedarf einer Interpretation. Aber deuten wir Zuschauer*innen
die Zeichen richtig? Schätzen wir die Situation angemessen
ein und verstehen wir, zu was wir aufgefordert werden? Die
Inszenierung ist eine Einladung an das Publikum, die eigenen
Erwartungen an Begegnungen und Kommunikation zu reflektieren.
Premiere Fr 25. Okt 201
Hochskalierung der selektiven Expansion von funktionalen memory-like NKG2C-positiven NK-Zellen mittels neuartiger HLA E-Trimer-modifizierter Feederzellen zur Immuntherapie des Glioblastoms
Trotz intensiver Forschungsbemühungen ist bisher eine Heilung für Glioblastom (GBM)-Patienten nicht möglich gewesen. Selbst mit der üblichen aggressiven Standardtherapie wird lediglich eine mediane Überlebenszeit von 15 Monaten erreicht. Kommt es zusätzlich nach der Behandlung zur Rezidivbildung, so gibt es hierfür keine etablierte Standardtherapie. Es herrscht somit ein dringender Bedarf an neuen Behandlungsansätzen. Immuntherapien rücken immer mehr in den Fokus der Forschung und bergen oftmals ein hohes Potential. Vor-rangig wurden dabei bisher meist T-Zellen eingesetzt, allerdings bieten Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) ebenfalls vielversprechende Perspektiven. Insbesondere die Subpopulation der NKG2C-positiven NK-Zellen ist dabei von Interesse. Diese NK-Zellsubpopulation, welche in Patienten nach einer akuten humanen Cytomegalievirus (hCMV)-Infektion entdeckt wurde, zeichnet sich durch einen NKG2A-negativen sowie NKG2C-, KIR- und CD57-positiven Phänotyp aus. Zusätzlich besitzt sie eine erhöhte anti-tumorale Zytotoxizität. Der aktivierende NK-Zellrezeptor CD94/NKG2C bindet an das nichtklassische HLA-Klasse I-Molekül HLA-E. Es ist nach wie vor strittig, inwiefern eine hCMV-Infektion die Entstehung von GBMs begünstigt, allerdings wurde eine verstärkte Expression von HLA-E und HLA-G auf GBMs beobachtet. Somit stellen GBMs ein mögliches Ziel für die NKG2C-positiven NK-Zellen dar. Um die NKG2C-single positiven NK-Zellen in einer adjuvanten Behandlung von GBMs einzusetzen, müssen diese aufgrund ihrer geringen Anzahl im peripheren Blut zunächst mit einer geeigneten Methode expandiert werden.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine modifizierte PC3-Feederzelllinie – PC3PSCA-IL 2-mIL 15d-HLA-E*spUL40 zur selektiven Expansion von NKG2C-positiven NK-Zellen verwendet. Nach der erfolgreichen Verifizierung der verwendeten PC3-Feederzelllinie wurde diese eingesetzt, um primäre NK-Zellen von historisch hCMV-seropositiven Spendern zu expandieren. Die Expansion der NK-Zellen erfolgte für den ersten Teil der Arbeit im 24-Well-Format. Der Einsatz der modifizierten PC3-Feederzelllinie führte dabei zu einer selektiven Expansion NKG2C-single positiver NK-Zellen. Die NKG2C-single positiven NK-Zellen entstanden dabei de novo aus zuvor NKG2C-negativen NK-Zellen. Das Expansionsvermögen der einzelnen Spender wurde allerdings von dem initialen Anteil an NKG2C-single positiven NK-Zellen beeinflusst. Es zeigte sich, dass ein initialer Anteil von > 4 % NKG2C-single positiven NK-Zellen zu einer hoch signifikanten Steigerung der selektiven Expansion führte. Für die weiteren Auswertungen wurden daher lediglich solche Spender berücksichtigt. Daraus ergab sich für die NKG2C-single positiven NK-Zellen ein medianer Anteil von 93,3 % mit einem medianen selektiven Expansionsfaktor von 115,5 am Ende der Expansion. Im Verlauf der Expansion blieb die Expression aktivierender und inhibierender Rezeptoren erhalten. Durch die bestehende Expression inhibitorischer KIRs auf den NK-Zellen ist die Selbsttoleranz der expandierten NKG2C-positiven NK-Zellen gewährleistet.
Da im 24-Well-Format eine Expansion im großen Maßstab nicht möglich war (mediane Zell-zahl 1,4 × 107 NK-Zellen), wurde die etablierte Expansionsmethode auf ein skalierbares System übertragen und entsprechend angepasst. Durch den Einsatz einer G-Rex 6M Well-Platte mit einem PC3-Feederzell-zu-NK-Zell-Verhältnis von 1:10 und einer verkürzten Expansionsdauer von 10 Tagen wurde für die NKG2C-single positiven NK-Zellen ein medianer Anteil von 57,7 % mit einem medianen selektiven Expansionsfaktor von 261,0 erreicht. Die mediane Zellzahl betrug 1,9 × 108 NK-Zellen. Neben dem initialen Anteil an NKG2C-single positiven NK-Zellen hat auch der NKG2C-Status einen Einfluss auf das Expansionsvermögen. Die vorhandene Deletion eines NKG2C-Allels resultierte in einem hoch signifikant geringeren An-teil an NKG2C-positiven NK-Zellen am Ende der Expansion. Die Expression verschiedener aktivierender und inhibierender Rezeptoren verhielt sich vergleichbar zum 24-Well-Format. Die so expandierten NKG2C-positiven NK-Zellen wurden anschließend für Zytotoxizitätsversuche verwendet. Es zeigte sich, dass eine Überexpression von HLA-E auf verschiedenen primären Glioblastom-Zellkulturen zu einer verstärkten Lyse durch die NKG2C-positiven NK-Zellen führte. Die minimale Stimulation der NK-Zellen mit 50 IU/ml IL-2 bewirkte eine zusätzliche Steigerung der spezifischen Lyse. Eine Sekretion von IFN-γ bzw. TNF-α wurde nach Kontakt mit den Zielzellen jedoch nicht beobachtet. Weiterhin wurde durch den Einsatz modifizierter K562-Zelllinien gezeigt, dass ein KIR-HLA-C-Mismatch die Degranulation der expandierten NKG2C-positiven NK-Zellen hoch signifikant begünstigt. Die Analyse des Sekretionsprofils zeigte hierbei ebenfalls, dass ein KIR-HLA-C-Mismatch tendenziell zu einer stärkeren Sekretion führte. Die Menge an sekretierten Proteinen war jedoch größtenteils gering. Iden-tisch zu den primären Glioblastom-Zellkulturen wurde keine Sekretion von IFN-γ bzw. TNF-α nach Kontakt mit den Zielzellen beobachtet. Für den weiterführenden Einsatz in einem klinischen Setting kann dies einen Vorteil darstellen, sollte jedoch noch detaillierter untersucht werden.
Mithilfe der modifizierten PC3-Feederzelllinie – PC3PSCA-IL 2-mIL 15d-HLA-E*spUL40 ist es gelungen, selektiv NKG2C-positive NK-Zellen zu expandieren. Durch die Übertragung auf ein skalierbares System ist es zusätzlich möglich gewesen, große Mengen an NKG2C-positiven NK-Zellen zu generieren und erste Zytotoxizitätsversuche durchzuführen. Im Rahmen dieser zeigten sich die expandierten NKG2C-positiven NK-Zellen reaktiv gegenüber HLA-E-positiven Tumorzelllinien, besonders bei Zugabe geringer Mengen an IL-2 und im KIR-HLA-C-Mismatch-Setting. Aufgrund der hohen Spenderindividualität werden jedoch zur Validierung die Daten von zusätzlichen Spendern benötigt. Zusammenfassend kann man konstatieren, dass diese Arbeit eine solide Grundlage für den weiterführenden Einsatz von NKG2C-positiven NK-Zellen bzw. die Translation in die Klinik geschaffen hat.In spite of intensive research efforts, a cure for glioblastoma (GBM) patients is not yet possible. Treating patients with the current highly aggressive standard therapy only results in a median survival time of 15 months. For patients suffering from a relapse after treatment no established standard therapy is available. Therefore, there is an urgent need for new treatment approaches. Immunotherapies more and more move into the spotlight of current research due to often holding great potential. So far, T cells have been used primarily, but natural killer cells (NK cells) also offer promising prospects. The subpopulation of NKG2C-positive NK cells is particularly interesting. This NK cell subpopulation, which was discovered in patients after an acute human cytomegalovirus (hCMV) infection, is characterized by a NKG2A-negative as well as NKG2C-, KIR- and CD57-positive phenotype. It also exhibits increased anti-tumor cytotoxicity. The activating NK cell receptor CD94/NKG2C binds to the non-classical HLA class I molecule HLA-E. The extent to which hCMV infection promotes the development of GBMs is still controversial, but an increased expression of HLA-E and HLA-G on GBMs has been observed. Thus, GBMs represent a potential target for NKG2C-positive NK cells. In order to use the NKG2C-single positive NK cells in an adjuvant treatment of GBMs, they must first be expanded using a suitable method due to their low frequency in peripheral blood.
In this study, a modified PC3 feeder cell line – PC3PSCA-IL 2-mIL 15d-HLA-E*spUL40 was used for the selective expansion of NKG2C-positive NK cells. After successful verification of the PC3 feeder cell line it was used to expand primary NK cells from historically hCMV-seropositive donors. The expansion of the NK cells was carried out in a 24-well format for the first part of the work. The use of the modified PC3 feeder cell line led to a selective expansion of NKG2C-single positive NK cells. The NKG2C-single positive NK cells were generated de novo from previously NKG2C-negative NK cells. However, the expansion capacity of individual donors was affected by the initial proportion of NKG2C-single positive NK cells. It was found that an initial proportion of > 4 % NKG2C-single positive NK cells led to a highly significant increase in their selective expansion. Therefore, only these donors were considered for subsequent evaluations. This resulted in a median proportion of 93.3 % NKG2C-single positi-ve NK cells achieving a median selective expansion factor of 115.5 at the end of the expansion. The expression of activating and inhibitory receptors was maintained during the course of the expansion. The existing expression of inhibitory KIRs on the NK cells ensures the self-tolerance of the expanded NKG2C-positive NK cells.
As a large-scale expansion was not feasible using the 24-well format (median cell count 1.4 × 107 NK cells), the established expansion method was transferred to a scalable system and adapted accordingly. By using a G-Rex 6M well plate with a PC3 feeder cell to NK cell ratio of 1:10 and a shortened expansion time of just 10 days, a median proportion of 57.7 % NKG2C-single positive NK cells with a median selective expansion factor of 261.0 was achieved. The median cell count was 1.9 × 108 NK cells. In addition to the initial proportion of NKG2C-single positive NK cells, the NKG2C status also had an impact on the expansion capacity. The presence of an NKG2C allele deletion led to a highly significant lower proportion of NKG2C-positive NK cells at the end of the expansion. The expression of various activating and inhibitory receptors was comparable to what was seen in the 24-well format. The NKG2C-positive NK cells expanded in this way were then used for subsequent cytotoxicity assays. The results showed that overexpression of HLA-E on various primary glioblastoma cell cultures led to an increased lysis through the NKG2C-positive NK cells. A minimal stimulation of the NK cells using 50 IU/ml IL-2 caused an additional increase of the specific lysis. However, no secretion of IFN-γ or TNF-α was observed after target cell contact. Furthermore, the use of modified K562 cell lines showed that a KIR-HLA-C mismatch favored the degranulation of expanded NKG2C-positive NK cells in a highly significant manner. The analysis of the secretion profile also showed that a KIR-HLA-C mismatch tended to lead to greater secretion. However, the amount of secreted proteins was mostly low. Identical to the primary glioblastoma cell cultures, no secretion of IFN-γ or TNF-α was observed after target cell contact. This may represent an advantage for further use in a clinical setting, but should be investigated in more detail.
Using the modified PC3 feeder cell line – PC3PSCA-IL 2-mIL 15d-HLA-E*spUL40 it was possible to selectively expand NKG2C-positive NK cells. By transferring the cells to a scalable system, it was also possible to generate large quantities of NKG2C-positive NK cells and carry out initial cytotoxicity assays. In these assays, the expanded NKG2C-positive NK cells were reactive towards HLA-E-positive tumor cell lines, especially when small amounts of IL-2 were added as well as in a KIR-HLA-C mismatch setting. However, due to high donor individuality, data from additional donors is needed for validation. In summary, this work has created a solid basis for the further use of NKG2C-positive NK cells and their translation into the clinic
Pinocchio: nach Carlo Collodi, eine Koproduktion mit dem Zoo Dresden, Schauspiel und Puppentheater, Freilichtbühne im Zoo Dresden : 6+
Unter das Schauspielensemble mischt sich in diesem Jahr eine
Puppe, die nicht aufhört, mit einem beherzten „Warum?“ die
Welt zu befragen. So kommt Collodis Klassiker im zeitgenössischen
Gewand auf die Freilichtbühne des Zoos.
Premiere So 02. Jun 202
Kirche weltweit: Mitteilungsblatt des Leipziger Missionswerkes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
Zugversuche an Birkenfurnieren: Kennwerte zur Bewertung und Modellierung von Furnieren und Furnierwerkstoffen
In dieser Publikation wird eine Methodik zur Durchführung und Auswertung von Zugversuchen an Furnieren vorgestellt. Die Ergebnisse werden beispielhaft an Birke (Betula pendula Roth.) vorgestellt und diskutiert. Mechanische Kennwerte, wie die hier ermittelten, sind zur Auslegung und Bewertung von Furnierwerkstoffen erforderlich. Mithilfe solcher Furnierkennwerte soll eine Vorhersage der mechanischen Eigenschaften, z. B. der Steifigkeit, von Lagenhölzern möglich sein, die Berechnungen und Simulationen von Strukturen aus Lagenhölzern ermöglichen.This publication presents an implementation and evaluation method for tensile tests at veneers. Results are exemplarily presented and discussed by birch veneer. Mechanical parameters such as presented in this publication are necessary for the dimensioning and evaluation of veneer-based products. By means of such veneer parameters, a prediction of the mechanical properties, e. g. the stiffness of veneer-based products, is possible which allow calculations and simulations