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Patricks Trick: von Kristo Šagor, Schauspiel, Kleine Bühne : 8+
Das Down-Syndrom ist eines der verbreitetsten angeborenen
Syndrome: Bisher wird alle drei Minuten auf der Welt ein
Kind mit Down-Syndrom geboren und soeben ist der heftig
umstrittene, nicht-invasive pränatale Bluttest in begründeten
Einzelfällen als Krankenkassenleistung vom Gemeinsamen
Ausschuss des Gesundheitswesens bestätigt worden. Dem
brisanten Thema Inklusion von Menschen mit körperlicher und
geistiger Beeinträchtigung widmet sich Kristo Šagor mit seinem
an mehr als dreißig Theatern aufgeführten Stück „Patricks
Trick“ von 2014 anhand eines intimen familiären Kontextes.
Premiere Sa 28. Sep 201
Der Wermsdorfer Wald: Willkommen im Waldgebiet des Jahres 2018
An Natur und Geschichte interessierte Personen und Gäste der Region finden in der Broschüre Informationen zur Siedlungs- und Wald- bzw. Jagdgeschichte.
Die naturräumliche Ausstattung, die Ziele der forstlichen Bewirtschaftung sowie Maßnahmen des Natur- und Artenschutzes werden ebenso vorgestellt wie ausgewählte touristische Angebote.
Redaktionsschluss: 18.07.202
Synthese, Struktur und Verformungsverhalten von superharten und schadenstoleranten Hochentropienitrid-Beschichtungen
Hochentropienitride sind eine neue Klasse von Hartstoffen. Sie bestehen aus mindestens fünf nitridbildenden Elementen, welche zusammen mit Stickstoff stabile kubisch flächenzentrierte Nitride bilden. Die Klasse der Hochentropienitride (HEN) ist charakterisiert durch hohe Härten und thermische Stabilitäten. Für eine erfolgreiche Anwendung als Werkzeugbeschichtung muss eine Hartstoffschicht jedoch nicht nur hart sein, sondern sie muss auch in der Lage sein, äußeren mechanischen Belastungen standzuhalten, ohne funktionskritische Schäden davon-zutragen. Diese Eigenschaft wird im Sinne dieser Arbeit als Schadenstoleranz dünner Schich-ten bezeichnet.
Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Charakterisierung der Schadenstoleranz von Hochentropienitridschichten. Zu diesem Zweck wurden sechs verschiedene Schichtsys-teme mit dem Verfahren der DC-Vakuumbogenverdampfung abgeschieden und Korrelationen zwischen den Abscheidebedingungen, der resultierenden Mikrostruktur und den resultieren-den mechanischen Eigenschaften aufgestellt. Zwei der untersuchten Schichten (AlCrNbSiTiV)N und (HfNbTaTiVZr)N wurden ausgewählt und durch den Designansatz von HEN/TiN-Multila-genschichten modifiziert, um ihre mechanischen Eigenschaften weiter zu verbessern. An aus-gewählten Schichtsystemen wurde die Schadenstoleranz untersucht. Dies wurde erreicht, in dem die mechanischen Prüfverfahren der Mikrobalkenbiegung, Zugprüfung beschichteter Substrate, Ritztests mit zwei Indentergeometrien und Kalottenverschleißtests unter Berück-sichtigung der zugrundeliegenden Belastungen mit den Schichteigenschaften der Härte, dem Verhältnis aus Härte und Elastizitätsmodul, den Schichteigenspannungen und der Bruchzähig-keit verglichen wurden.
Die abgeschiedenen HEN wiesen einphasige kubisch flächenzentrierte Mikrostrukturen auf. Für drei der untersuchten Schichten ((AlCrTaTiZr)N, (AlCrMoTaTiZr)N und (AlCrNbSiTiV)N) wurde eine deutliche Kornfeinung mit steigender Substratvorspannung festgestellt. Dies war nicht der Fall für die drei rein refraktären Schichten: (HfNbTiVZr)N, (CrHfTiVZr)N und (HfNbTa-TiVZr)N). Für einzelne Schichten ließen sich zudem Schichthärten nahe dem superharten Be-reich (Härte > 40 GPa) realisieren. Korrelationen zwischen den Kennwerten der mechanischen Prüfverfahren und den Schichteigenschafen wurden aufgestellt und es wurde gezeigt, dass die Schadenstoleranz weder durch eine einzelne Schichteigenschaft noch durch ein einzelnes Prüfverfahren abgeschätzt werden kann. Vielmehr müssen auf Grundlage der in der potenti-ellen Anwendung vorliegenden mechanischen Belastungen die Schichteigenschaften gezielt gewählt werden, um eine hohe Schadenstoleranz zu realisieren
Die Tafelglashütten W. Hirsch in Radeberg
Dargestellt wird eine weitere Glashüttengründung für Tafelglas in Radeberg durch Eduard Wilhelm Hirsch. Die Glashütte durchlief eine ständige Entwicklung bis zur Aktienfabrik. Betrachtet wird das Lebensumfeld der Glasmacher einschließlich ihrer sozialen Einbindung in enger Nachbarschaft mit dem Wohnumfeld der Hüttenbesitzer. Ergänzt wird die Arbeit durch eine Erfassung des direkten Familienumfeldes von E. W. Hirsch und einen Überblick zu der Vielzahl von in Radeberg im Rahmen der Glasindustrie tätigen Familienvertreter der Familie Hirsch.:E.W. Hirsch vor der Glashüttengründung in Radeberg
Die Hüttengründung in Radeberg und der erste Hüttenkomplex
Die erste bauliche Erweiterungsetappe
Die zweite wesentliche Erweiterungsetappe
Zweigbetrieb Tafelglashütte Schmölln
Zweigbetrieb Tafelglashütte in Carlsfeld- Weiterglashütte / Erzgebirge
Die Umwandlung zur Aktiengesellschaft
Die Fabrikausrüstungen
Die Produkte der Hütte
Die Bautätigkeit nach der Gründung der AG
Der wirtschaftliche Verlauf der AG und die Aktionäre
Die Hüttenarbeiter und ihr Lebensumfeld
Die Hüttendirektoren und ihr Lebensumfeld
Das Ende der Aktiengesellschaft
Nachbetrachtun
Die Rathenaustraße, Ergebnis der Industrialisierung
Im Rahmen der Auswirkungen der Industrialisierung in Radeberg nach 1850 kam es auch zu einer wesentlichen Erweiterung der Stadt. Dieser Vorgang wird am Beispiel des Ausbaus eines einfachen Kommunikationsweges zur heutigen Rathenau Straße vorgestellt. Der Straßenausbau wurde auf einer Seite durch den Bau von Glasfabriken begleitet. Auf der anderen Seite wurden durchgängig Wohnhäuser errichtet. Damit im Zusammenhang etablierten sich Versorgungseinrichtungen unterschiedlichster Art in den Wohnhäusern. Zusätzlich entstanden in Gebäuden im jeweiligen Hofbereich Handwerksbetriebe und industrielle Kleinbetriebe in einer breiten Vielfalt, die ebenfalls entsprechend ihrer Bedeutung vorgestellt werden
Innovations in Mechanical Recycling of automotive Lithium-Ion Batteries: A Focus on Discharge Depths and Material Classification
In dieser Arbeit wird das mechanische Recycling von Lithium-Ionen-Batterien unter Anwendung des an der TU Bergakademie Freiberg entwickelten Verfahrens untersucht. Ziel ist es, das Recyclingverhalten zu verbessern, da das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien im Zusammenhang mit der zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrssektors immer wichtiger wird. Um die von der EU geforderten Verwertungsquoten, zu erreichen, ist es notwendig, Recyclingprozesse robust zu gestalten. Das mechanische Recycling stellt in Kombination mit der Hydrometallurgie eine vielversprechende Option zur Erreichung dieser Ziele dar, insbesondere angesichts der Rolle, die es bei dem Aufschluss der Lithium-Ionen-Batterie, einer komplexen Materialverbindung, spielt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Interaktion zwischen Maschine und Material, wobei der Sortierung und Analyse der Produkte sowie den Auswirkungen unterschiedlicher Batterietypen oder Entladestufen auf den Prozess besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Im Rahmen der Modellierung und Simulation wird der Zick-Zack-Sichter im Hinblick auf seine Trennleistung und die verwendeten Materialien, nämlich die Stromsammlerfolien der Batterie, untersucht. Darüber hinaus werden Fallstudien vorgestellt, die die zunehmende Komplexität des zu recycelnden Materials im mechanischen Recycling verdeutlichen. Die Robustheit des Prozesses wird unter Berücksichtigung verschiedener Batterietypen und Entladestufen untersucht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Qualität der Schwarzmasse, die erzielten Rückgewinnungsraten, die Herkunft der Verunreinigungen sowie das Sortier- und Freisetzungsverhalten gelegt. Folglich werden die Partikelgröße, die Produktzusammensetzung, die spezifische Energie, die Sinkgeschwindigkeitsverteilungen und die Analyse der Schwarzmasse (chemisch und optisch) untersucht, um die Ergebnisse mit den von der EU geforderten Rückgewinnungsraten zu vergleichen. Ausblickend wird angeführt, dass die Absiebung der Separatorfolie anstelle der Windsichtung die Robustheit des mechanischen Recyclings erhöht. Abschließend werden neue Forschungsansätze für das mechanische Recycling vorgestellt.:1. Motivation
2. Outline
3. State of the art: Lithium-Ion batteries
3.1 Composition and design
3.2 Hazards potential of Lithium-ion batteries
3.3 Recycling of Lithium-Ion Batteries
3.3.1 Process combinations of Lithium-Ion Battery recycling and their application in industry
3.3.2 Discharge
3.3.3 Mechanical processing
3.3.3.1 Comminution
3.3.3.2 Material separation
4. Materials and Methods
4.1 Material
4.2 Methodology
4.2.1 Recycling procedure
4.2.2 Analysis Methods
4.2.3 Definition of core parameters
5. Conclusion and Outlook
References
Publications
AppendixThis thesis investigates the mechanical recycling of Lithium-Ion Batteries (LIB), applying the process developed by TU Bergakademie Freiberg. The objective is to enhance the recycling behaviour, given the growing importance of lithium-ion battery recycling in the context of the increasing electrification of the transport sector. It is necessary to design recycling processes in a robust way in order to achieve the recovery rates required by the EU, as published in July 2023. The mechanical recycling process, when used in combination with hydrometallurgical treatment represents a promising option for achieving these goals, particularly given its role in liberating the components of LIB, a complex material compound. The focus is on the interaction between the machine and the material, with particular attention paid to the sorting and analysis of products, as well as the impact of varying battery types or discharge levels on the process. In the context of modelling and simulation, the Zig Zag air classifier is investigated with regard to its separation efficiency and the feed material, namely the current collector foils of the battery. Furthermore, case studies are presented, which illustrate the increasing complexity of the material to be recycled in the mechanical recycling process. The robustness of the process is investigated by considering different battery types and discharge levels. In this context, particular attention is paid to the quality of the black mass, the recovery rates achieved, the origin of the impurities, and the sorting and liberation behaviour. Consequently, the particle size, product composition, specific energy consumption, settling velocity distributions and black mass analysis (chemical and optical) are investigated in order to compare the results to the recovery rates requested by the EU. Looking ahead, it is stated that screening off the separator foil instead of air classification enhances the robustness of the mechanical recycling process. Finally, new research approaches for mechanical recycling are presented.:1. Motivation
2. Outline
3. State of the art: Lithium-Ion batteries
3.1 Composition and design
3.2 Hazards potential of Lithium-ion batteries
3.3 Recycling of Lithium-Ion Batteries
3.3.1 Process combinations of Lithium-Ion Battery recycling and their application in industry
3.3.2 Discharge
3.3.3 Mechanical processing
3.3.3.1 Comminution
3.3.3.2 Material separation
4. Materials and Methods
4.1 Material
4.2 Methodology
4.2.1 Recycling procedure
4.2.2 Analysis Methods
4.2.3 Definition of core parameters
5. Conclusion and Outlook
References
Publications
Appendi
Deutschkatholische bzw. Freireligiöse Gemeinde Dresden: Dossier zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut (NS-Raubgut)
The emotion-performance relationship in safety-critical systems
This dissertation examines the emotion-performance relationship and aims to establish a foundation for diagnosing critical and non-critical emotional states. Emotional states such as anger or fear have been demonstrated to influence performance in human-machine systems, potentially resulting in severe negative outcomes, particularly in safety-critical environments. To address this issue, it is essential to establish a formal description of the relationships between user performance and the key parameters valence, arousal, and task demand. For this purpose, a literature review was conducted, and Article 1 proposes the cubic P-EAT model. An analysis of empirical literature indicated that high performance is associated with positive valence, low arousal, and low task demands.
Furthermore, the emotion-performance relationship was examined using a simulated safety-critical environment in an experimental study (N = 50, Article 2). The results revealed interindividual differences: While one cluster of subjects benefited from positive valence and low arousal, a second cluster showed high performance associated with negative valence and low arousal, and a third cluster showed no discernible correlation of emotion and performance. Based on these results, a categorization system of users was proposed, the Affective Response Categories (ARCs). To consider these interindividual differences in safety-critical environments, it was necessary to determine whether they present situational states or stable traits. Article 3 demonstrated overall consistency over time, as was additionally replicated in a second experimental study (N = 17). However, the physiological parameters utilized are complex signals that necessitate cost-intense sensor technology. To design the planned user state diagnosis in a scalable and accessible way, the usage without physiological sensors, relying on self-reported emotions instead, should be feasible. For this purpose, users could be categorized into ARCs based on variations in personality traits. A third experiment (N = 50) showed that the three categories were characterized by differences in the personality traits Neuroticism and Openness to experience (Article 4). A positive valence-performance relationship was associated with higher Neuroticism and lower Openness to experience compared to a negative valence-performance relationship. Based on the results of the present dissertation, a diagnostic component could be developed that first determines ARC membership using a baseline of physiological data or personality self-report. Subsequently, the emotional state could be classified into critical and non-critical using current physiological data or emotional self-report data. For example, states of negative valence would be potentially critical for the cluster characterized by a positive valence-performance relationship. In the future, an affect-adaptive system could optimally support users by addressing critical states with suitable adaptation mechanisms, taking cluster membership into consideration. Thereby, performance decrements could be mitigated or avoided, possibly reducing negative consequences, and increasing safety in high-stakes environments