ZU|Repositorium – der Hochschul- und Dokumentenschriftenserver der Zeppelin Universität
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The politics of (de)liberalization: studying partisan effects using mixed-effects models
Liberalization is a perennial topic in politics and political science. We first review a broad scholarly debate, showing that the mainstream theories make rival and contradictory claims regarding the role of political parties in (de)liberalization reforms. We then develop a framework of conditional partisan influence, arguing that and under what conditions parties matter. We test our (and rival) propositions with a new dataset on (de)liberalization reforms in 23 democracies since 1973 covering several policy areas. Methodologically, we argue that existing quantitative studies are problematic: They rely on time-series cross-section models using country-year observations; but governments do not change annually, so that the number of observations is artificially inflated, resulting in incorrect estimates. We propose mixed-effects models instead, with country-year observations nested in cabinets, which are nested in countries and years. The results show under what conditions parties matter for (de)liberalization. More generally, the paper argues that mixed-effects models should become the new standard for studying partisan influences
Neue Arbeitswelten im Großkonzern: Analyse von benutzerspezifischen und tätigkeitsorientierten Arbeitsflächen anhand unterschiedlicher Anforderungen der Tätigkeitstypen, Geschlechter und Generationen
Um Effizienz- und Effektivitätssteigerungen im Arbeitsalltag voranzutreiben, setzen Unternehmen seit einigen Jahren verstärkt auf neue Arbeitswelten nach dem Sharing-Ansatz. Die Mitarbeiter:innen wählen der Tätigkeit entsprechend die passende Arbeitsumgebung aus und können so allmorgendlich entscheiden, ob sie Flächen für Rückzug, Austausch oder Kollaboration benötigen. Das klassische 2-4-Personen-Büro wird also Schritt für Schritt abgelöst.Doch die verschiedenen Generationen, Geschlechter und Tätigkeitstypen stellen unterschiedliche Ansprüche an die eigene Arbeitsumgebung und eine pauschale Einordnung aller in die gleiche Arbeitswelt ist nicht zielführend. Vorliegende Studie steigt genau an dieser Stelle ein und untersucht die unterschiedlichen Anforderungen der Mitarbeitenden eines DAX-Unternehmens an die neue Arbeitswelt inklusive Sharing. Hierfür wurde in einem süddeutschen Automobil-Großkonzern eine umfangreiche Befragung mit 1.169 Proband:innen durchgeführt, die von einer „alten“ in eine „neue“ Arbeitswelt umgezogen sind. Die Befragung gibt detaillierte Informationen zur eigenen Wahrnehmung der neuen Arbeitsumgebung, der eigenen Arbeitseffizienz im neuen Arbeitsumfeld sowie zum Veränderungsprozess und der Kommunikationsfähigkeit auf der neuen Fläche. Dabei werden interessante Erkenntnisse gewonnen, die bezogen auf die unterschiedlichen Generationen und Tätigkeitstypen explizite Rückschlüsse auf die unterschiedlichen Arbeitsweisen zulassen.Mithilfe einer umfangreichen Analyse von nationalen und internationalen Studien aus den Forschungsfeldern der Arbeitsorganisation und den Kommunikationswissenschaften wird eine organisations- und kommunikationswissenschaftlich fundierte analytische Bestandsaufnahme zu Veränderungsprozessen in Arbeitswelten durchgeführt. Strömungen und Einflussfaktoren, die sich mit Change-Management und der Anpassungsfähigkeit in Unternehmen beschäftigen, nehmen Einfluss auf die spätere Ergebnis-Analyse. Auch wird eine kurze historische Einordnung der Veränderung der Büroarbeit – vom Spätmittelalter zur Gegenwart - durchgeführt und eine Übersicht der Begrifflichkeiten gegeben.Es wird empirisch erhoben, welche Bedürfnisse und Anforderungen an die individuelle Arbeitswelt bei den unterschiedlichen Tätigkeitstypen und Hierarchieebenen, den unterschiedlichen Generationen und Geschlechtern vorhanden sind. Dabei wird die Arbeitseffizienz der einzelnen Tätigkeitstypen in der neuen Arbeitswelt explizit beleuchtet und entsprechende Schlüsse gezogen, welche Typen sich für Arbeitswelten inklusive Sharing eignen oder dies eher weniger tun. Aufgrund der breiten Datenbasis können klare Handlungsempfehlungen abgeleitet und dadurch ein Forschungsbeitrag geleistet werden. Zusätzlich wird der Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die neuen Arbeitswelten an mehreren Stellen explizit beleuchtet und fließt in die Diskussion der Ergebnisse mit ein. Auch wenn die Studie bereits deutlich vor Beginn der Rezession stattfand, können relevante Erkenntnisse bezogen auf mobiles Arbeiten, Sharing-Konzepte und zukünftige Anforderungen der Arbeitnehmer:innen an den Arbeitsplatz gewonnen werden
The variety of listening modes in classical concerts and their influence on the experience
Zwischen guten Absichten und ausbleibendem Erfolg. Ambivalenzen in der Online-Berichterstattung deutscher Tageszeitungen über die UN-Friedensmission MINUSMA
Valence or Position? A Matter of Degree — A Unified Conception of Party Competition and Its Implication for the Model-Based Reconstruction of Parties’ Political Positions from Their Manifestos
There are two contrasting conceptions about parties’ use of political topics to appeal to voters that are used to justify the coding schema used by the Manifesto Project. According to the first conception political topics that parties refer to in their manifestos are essentially controversial. In one variant of this conception parties make either positive or negative references to these topics and their respective position is expressed by the balance of positive and negative positions. In a different variant of the conception the controversial nature of topics becomes manifest by parties’ divergent selective emphasis of them. In the second conception parties avoid taking stances on controversial topics. Instead parties mostly refer to non-controversial political aims or ”valence issues” and selectively emphasize those of which they have gained ”issue ownership”.In the paper I argue that neither of these conceptions is exclusively valid and propose a synthesizing conception. I construct a model that formalizes this conceptual synthesis and develop a method of reconstructing parties’ political profiles based on this model from manifesto data. This model will be implemented in open source software and applied to data from the Manifesto Project