ZU|Repositorium – der Hochschul- und Dokumentenschriftenserver der Zeppelin Universität
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    Netzwerk-Organisationen. Eine Analyse struktureller und relationaler Einbettung im Kontext interorganisationaler Unternehmensallianzen. Implikationen für das Management und die Theorie des Unternehmens.

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    Diese Arbeit ist dem Strategischen Management zuzuordnen. Es wurde der Versuch unternommen, theoretische Konzepte aus der Institutionenökonomik, der Soziologie und dem Strategischen Management im Rahmen empirischer Untersuchungen zu operationalisieren, deduktiv Ergebnisse zu erarbeiten und induktive Ableitungen zu treffen. Es wurde eine traditionelle Fragestellung des Fachs, die Untersuchung von Performance-Unterschieden verschiedener Unternehmen, in Bezug auf das Phänomen der Einbettung untersucht. Mit Blick auf eine Reihe von Untersuchungen (Abschnitt 1.1), die belegen, dass relationale oder strukturelle Einbettung von Unternehmen in deren Wertschöpfungsnetzwerke ein Erklärungsfaktor für die Performance dieser Unternehmen sein kann, war eine Meta-Analyse dieser Zusammenhänge überfällig. Im Strategischen Management wurde bis dato vor allem die Resource Based View (RBV) empirisch untersucht und theoretisch ausgearbeitet. Die Relational View (RV) findet trotz Dyer und Singh (1998) weniger empirische und theoretische Beachtung. In Kapitel 2 wurde ein systematischer Literaturüberblick durchgeführt. Inklusive einer Meta-Analyse auf Basis von Partial Correlation Coefficients und einer narrativen Analyse. Entwickelte Hypothesen wurden in Kapitel 3 unter Anwendung einer Korrelationsanalyse, einer Hauptkomponentenanalyse und einer multiplen linearen Regression getestet. Es bestehen Zusammenhänge zwischen struktureller und relationaler Einbettung von Unternehmen und der Unternehmensperformance dieser Unternehmen (Abschnitt 2.2.3). Diese Zusammenhänge sind im arithmetischen Mittel positiv, variieren jedoch abhängig von der Unternehmensgröße und vom Wirtschaftssektor, von stark negativ bis stark positiv. Außerdem bestehen signifikante positive lineare Zusammenhänge zwischen der Intensität und Heterogenität von interorganisationalen Unternehmensallianzen und Indikatoren innovativer Unternehmensperformance involvierter Unternehmen (Abschnitt 3.3.4). Lineare Zusammenhänge zwischen der Intensität und Heterogenität von interorganisationalen Unternehmensallianzen und finanzieller Unternehmensperformance wurden nicht gefunden. Die Intensität der Kooperation in interorganisationalen Unternehmensallianzen und die Heterogenität der Allianzpartner können sich positiv auf die innovative Performance beteiligter Unternehmen auswirken. Der in dieser Untersuchung verwendete Begriff von Relationalität (Abschnitt 1.1) unterstreicht zur Erzielung von hohen Faktoreinkommen und relationalen Renten die Notwendigkeit einer iterativen und vor allem adaptiven Kooperationsstruktur im Rahmen interorganisationaler Unternehmensallianzen (Abbildung 15). SMEs sollten ihre Einbettung allgemein fördern, während große Unternehmen dies unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren planen sollten (Abschnitt 3.3.4). Wenn Unternehmen eine Steigerung ihrer innovativen Performance anstreben, so können interorganisationale Unternehmensallianzen eine Möglichkeit hierfür bieten (Abschnitt 4.2). Der Zusammenhang zwischen der Einbettung eines Unternehmens und dessen Performance sollte perspektivisch mit adäquaten Paneldaten untersucht werden, da zeitabhängige Zusammenhänge vermutet werden (Abschnitt 4.3).  In dieser Dissertation wurde ein Überblick betreffend den Zusammenhang zwischen Einbettung und Unternehmensperformance erarbeitet. Eine Meta-Analyse der, von der Wissenschaftsgemeinde bis dato erarbeiteten empirischen Erkenntnisse zu diesem Zusammenhang ist nicht bekannt. Eine Verwendung hochwertiger Daten zur Untersuchung des Zusammenhangs, wie sie in dieser Dissertation verwendet wurden (Abschnitt 3.1), liegt ebenfalls nicht vor. Schließlich ist der theoretische Mehrwert im Kontext der Relational View (RV) für das Strategische Management von hoher praktischer und theoretischer Bedeutung (Abschnitt 1.1 und Abschnitt 2.3)

    Integrating Advanced Mobility Services in Federated Data Spaces: An Exploration of Organizational Roles

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    This poster introduces a novel framework for Federated Data Spaces (FDSs) for advanced mobility services, aligning with the forefront of digital economy research, as demonstrated in Gaia-X initiatives. The paper addresses inter-organizational collaboration in digital mobility services and systematically identifies and categorizes 32 distinct organizational roles into eight meta-roles. Derived from two meticulously selected mobility use cases, expert interviews developed this framework, embodying a unique blend of technological insight and economic foresight. Our research elucidates the intricate dynamics of role distribution in the digital economy, offering a comprehensive guide to establishingand managing FDSs. The methodology and findings are poised to influence digital economy strategies, particularly in fostering efficient, interoperable, and sovereign data exchanges within complex, multi-organizational structures

    Navigating Relational and Transactional Rationalities in Chinese Thought and Business Practice

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    This chapter examines the interplay between relational and transactional rationality in Chinese business culture, tracing its philosophical roots to Confucianism, Daoism, Legalism, and the School of Military Strategists. It challenges the Western assumption that transactional rationality is the sole driver of modern economies, highlighting how relational rationality—emphasizing long-term, networked interactions—has underpinned China's economic history and contemporary practices. The text explores how Confucian ethics, with their focus on moral virtues and hierarchical relationships, shaped social norms and business conduct, while Daoist principles of natural harmony and Legalist pragmatism contributed to governance and strategic flexibility. The chapter also discusses the historical marginalization of merchants and the eventual rise of "Confucian merchants" who blended profit-seeking with moral obligations.In contemporary China, the tension between traditional relational rationality and Western transactional logic persists, particularly in guanxi networks, where trust and reputation are paramount. The analysis reveals how Chinese entrepreneurs navigate this duality, integrating Western management practices while preserving cultural values. The chapter concludes by advocating for a balanced appreciation of both rationalities, suggesting that relational rationality offers unique insights for global cooperation, as seen in the revival of Confucian-inspired business models. This study underscores the importance of transcultural competencies for understanding China's distinct economic culture and its implications for global business practices

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