German University of Administrative Sciences
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Das Planungssicherstellungsgesetz in der Evaluation
Im Rahmen der 25. Speyerer Planungsrechtstage hat das FÖV am 02.03.2023 einen Vortrag über die Ergebnisse und mögliche Folgen der Evaluation des Planungssicherstellungs-gesetzes gehalten
GovTech: Government Technology
Der Beitrag ist Teil des Buches von Ebers, Martin: Stichwortkommentar "Legal Tech", Recht - Geschäftsmodelle - Technik, das im Nomos Verlag Baden-Baden 2023 erscheint
Wege zur nachhaltigen Verankerung von Präventionsketten in Kommunen
Die aktuelle kommunale Praxis stellt nicht flächendeckend sicher, dass alle Kinder und Ju-gendlichen ihrem Bedarf entsprechend unterstützt werden. Die Versäulung der Verwaltung führt dazu, dass die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen nicht ganzheitlich wahrge-nommen und Problemlagen daher nicht adäquat bearbeitet werden. Das Problem wird bun-desweit mit zahlreichen Projekten und Initiativen angegangen, indem Problematiken be-stimmter Lebenslagen über untergesetzliche – kommunal-koordinierte – Leistungserbrin-gung verbessert werden sollen. Präventionsketten oder -netzwerke sind jedoch bisher nicht flächendeckend so verankert, dass familiäre Armut und Bildungsbeteiligung spürbar zurück-gegangen wären. Eine nicht adäquate Bearbeitung der Problemlagen armutsbetroffener Familien behindert jedoch nicht nur ein gelingendes Aufwachsen, sondern führt aufgrund der damit einhergehenden ungleichen Verteilung von Lebenschancen auch dazu, dass Kinder ihre Grundrechte nicht im vollen Maße verwirklichen können
Ergebnisbericht – Befragung der HAW-Professor:innen zum Thema Wissenstransfer
Im Rahmen einer bundesweiten Online-Befragung wurden 2023 über 2.000 Professor:innen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zu ihrem Verständnis, ihrem Engage-ment und den institutionellen Rahmenbedingungen des Wissenstransfers befragt. Ziel der Erhebung war es, ein umfassendes Bild der Transferaktivitäten und -strukturen an HAWs zu gewinnen. Die Befragung erfasste neben soziodemografischen Angaben verschiedene Di-mensionen des Transfers – von der Anwendungsorientierung der Forschung über Koopera-tionsformen und Transferpartner bis hin zur Rolle von Nebentätigkeiten und institutionellen Anreizen.
Die Ergebnisse zeigen eine insgesamt hohe Anwendungsorientierung der Forschung und ein stark eingeschätztes Transferpotenzial. Wissenstransfer macht durchschnittlich knapp ein Drittel der wissenschaftlichen Tätigkeit aus. Kooperationen bestehen vorrangig mit KMU, NGOs, Bildungsinstitutionen und Anwender:innen – meist auf lokaler oder regionaler Ebene. Unterschiede bestehen zwischen den Fächergruppen in Bezug auf Transferintensität, Form der Zusammenarbeit und Bedeutung von Nebentätigkeiten. Letztere sind weit verbreitet (64 %) und häufig eng mit der wissenschaftlichen Arbeit verknüpft. Die Ergebnisse unter-streichen die zentrale Rolle von HAWs im regionalen und praxisnahen Wissenstransfer sowie die Bedeutung institutioneller Unterstützung für dessen Weiterentwicklung
Projektvorstellung Umsetzungsbegleitung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) Umstellung der Verwaltungsstrukturen im Bereich der Eingliederungshilfe
Im Rahmen der 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Inklusives SGB VIII“ des BMFSFJ am 27. Juni 2023 stellte Frau Dr. Rademann das erweiterte Projektdesign des durch das BMFSFJ geförderten Zuwendungsprojekts "Umsetzungsbegleitung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) Umstellung der Verwaltungsstrukturen im Bereich der Eingliederungshilfe" den AG-Mitgliedern aus Kommunen, Bund, Ländern und Verbänden vor
Der Jugend-Check in Thüringen: Gesetzesfolgenabschätzung für junge Menschen
Vorstellung des Jugend-Check Thüringen bei der Mitgliederversammlung der Landesvereinigung kulturelle Jugendarbeit Thüringe
Bericht zum Beteiligungsworkshop zur Einführung einer Kindergrundsicherung
Vom 16. bis 18. Juni 2023 lud das Kompetenzzentrum Jugend-Check 25 junge Menschen aus Deutschland im Alter von 12 bis 27 Jahren nach Berlin ein, um zu erfahren, wie sie auf das Thema „Kindergrundsicherung“ blicken
Federal Road Infrastructure PPP in Germany: The Impact of COVID-19 and Lessons Learned
The purpose of this chapter is to delineate and analyse current adjustments of Public Private Partnerships (PPP) in Germany in the context of the COVID-19 pandemic. Based on current data and official material, road infrastructure PPP was analysed, as demand for transporta-tion services is highly sensitive to fluctuations of overall economic activity. Accordingly, they do not only offer a good illustration of the challenges encountered by PPP operators in gene-ral but also – as road infrastructure PPP in Germany exist in different designs – important lessons may be learned with respect to their respective resilience in extraordinarily adverse economic conditions. One finding from the COVID-19 pandemic in Germany is that the case for public–private partnerships (PPP) become more compelling, also as an integral element of a large-scale reform package to massively improve the resilience of public service delivery to citizens and companies alike. Another important insight from the pandemic and the politico-administrative countermeasures is that massive pressure – both financial and in terms of the workload on the human resources employed – has been placed upon existing PPP, especially in critical infrastructures. The principal reasons are unforeseen or unexpected changes in user behaviour, affecting demand, and more difficult access to funding. These new insights demonstrate the relevance of anticipation of such events in the PPP contract, and the role of preparation for practitioners on both the private as well as the public side. Moreover, the findings provide leeway for further research on how the public administration, in particular in a federal multilevel system, can strengthen knowledge management and information exchange between single entities and stakeholders, and the role of PPP units as potential gatekeeper within this system
Hochwasserwarnung: Lessons to Learn nach dem Julihochwasser 2021
Zwei Jahre nach dem intensiven Hochwasserereignis im Juli 2021 liegen erste Erkenntnisse
im Rahmen der wissenschaftlichen Aufarbeitung vor. Das BMBF-HoWas2021-Projekt richtet hierbei seinen Fokus auf die Warnkommunikation und das Krisenmanagement. Die Analyse beinhaltet die Verknüpfung vonmeteorologischen und hydrologischen Daten mit Aktivitäten aufbehördlicher Ebene und dem Katastrophenschutz. Im Ergebnis können technische und strukturelle Optimierungspotenziale identifiziert werden und deuten somit auf den Nachhol-bedarf bei der Antizipation zukünftiger Hochwasser und dem Entwickeln neuer Ansätze für effektive Warnsysteme hin