Hochschulbibliographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
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3D-Evaluation hybrider Lösungsansätze – Ansatz zur Bewertung von Lösungsansätzen für innovative Geschäftsmodelle hybrider Wertschöpfung
Der Beitrag beschreibt einen quantitativen und qualitativen Bewertungsansatz für Ideen beziehungsweise Konzepte hybrider Wertschöpfung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unter Berücksichtigung existierender Fähigkeiten, erwarteter Erfolgspotenziale sowie dem Hybridisierungsgrad. This paper describes a quantitative and qualitative evaluation approach for ideas or concepts of hybrid value creation for SMEs (small and medium-sized enterprises), taking into account existing capabilities, expected potential for success and the degree of hybridization
Wirtschaftspolitik
Dieses Lehrbuch befasst sich eingehend mit den Grundlagen der Wirtschaftspolitik. Die Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es, Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft zu geben und diese politisch zu gestalten. Es geht unter anderem um Markt und Wettbewerb, Marktversagen und die Frage, inwiefern und wie Ordnungspolitik die Wirtschaft gestalten kann. Außerdem werden die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und aktuelle außenwirtschaftliche Fragestellungen beleuchtet. Dabei wird volkswirtschaftliches Wissen vermittelt, welches betriebswirtschaftliche Kenntnisse sinnvoll ergänzt. Anhand von praktischen Übungsaufgaben inklusive Lösungen können Leser und Leserinnen ihr erworbenes Wissen direkt anwenden und ihren Kenntnisstand vertiefen und überprüfen. Ein Muss für alle, die sich für das Thema Wirtschaftspolitik interessieren. Die 2. Auflage wurde vollständig überarbeitet und um neue Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaften (Psychologie, Sozialpsychologie, Soziologie und Behavioral Economics) erweitert. Hieraus entstanden viele neue Impulse für die Wirtschaftspolitik
Foreign Exchange Interventions under a One-Sided Target Zone Regime and the Swiss Franc
From September 2011 to January 2015, the Swiss National Bank (SNB) implemented
a minimum exchange rate regime (i.e. a one-sided target zone) vis-`a-vis the euro to
fight deflationary pressures in the aftermath of the Great Financial Crisis. During
this period of unconventional monetary policy, the SNB faced mounting criticism
from the media and the public on the sizable balance sheet risks that it was incurring.
Motivated by this episode, I present a structural model embedded within the target
zone framework developed by Krugman (1991) that allows monetary authorities to
determine ex-ante the maximum size of foreign exchange market interventions that
are expected to be necessary to implement and maintain a one-sided target zone. An
empirical application of the proposed model to the aforementioned episode reveals
that it is well suited to explain the actual size of these interventions and that, in
January 2015, the SNB’s euro purchases might indeed have been large without the
abandonment of the minimum exchange rate regime, which is consistent with the official statements of the SNB in the aftermath of that episode
Interaction analysis for dynamic sustainability ass essment of manufacturing systems
Sustainability assessment of manufacturing systems usually requires assessment on pillars of sustainability, such as technology, economic, environmental, and social impact. In practice, however, studies have been focusing on separate aspects of sustainability, rather than a whole. System science believes that the pillars are interconnected, and a comprehensive sustainability analysis should be conducted by understanding the relations between all factors involved in the system boundary. The challenge of discovering the linkages, however, is resulted from the lack of interdisciplinary knowledge from separate fields. The aim of this study is to take a systems approach to unveil the underlying linkages in a manufacturing system at the shopfloor level. The study focuses on four linkages including economic and quality, economic and environment, social and environment, and economic and social. Knowledge and methods from industrial ecology, environmental safety and health, cost of quality, psychology, and environmental accounting are used in connecting the separate aspects of sustainability. The methods were demonstrated on a painting process of a metal processing manufacturer. The interconnections model provides an analysis tool for production managers and decision makers on sustainability improvement of manufacturing systems. The interaction analysis is fundamental to practitioners conducting dynamic sustainability assessment on manufacturing systems
Virtuelle kooperative Serviceentwicklung während einer Pandemie – Fortsetzung des Verbundprojektes „ABILITY – Ganzheitliche Befähigung zur hybriden Wertschöpfung“ während der COVID-19-Pandemie
Die Ende 2019 ausgebrochene COVID-19-Pandemie hat die Gesellschaft ebenso wie die Wirtschaft vor große Herausforderungen gestellt. Die Stärke der wirtschaftlichen Auswirkungen zeigt sich insbesondere im Einbruch des BIP von 10,1 % im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal [1]. Auch Forschungsprojekte waren durch Kontaktbeschränkungen und Reiseverbote in ihrer Fortführung oder zumindest in ihrem Fortschritt gefährdet. So mussten beispielsweise im Forschungsverbundprojekt »ABILITY – Ganzheitliche Befähigung zur hybriden Wertschöpfung« bereits geplante und vorbereitete Workshops und Meetings abgesagt werden. Wie dieses Problem der Verbundpartner durch digitale Arbeitskonzepte in eine Chance gewandelt wurde, thematisiert dieser Beitrag am Beispiel einer virtuellen Serviceentwicklung zur Hybridisierung des bisherigen Geschäftsmodells
Verantwortung in Organisationen herstellen. Berater*innen und Klient*innen am Übergang in Arbeit
In der organisationspädagogischen Forschung interessiert uns in einer ethnomethodologischen Perspektive nicht das, was inhaltlich über das Lernen gesagt wird, sondern wie in Organisationen lernend gehandelt wird. In diesem Beitrag soll Verantwortung im interaktiven Vollzug personenbezogener Beratungsgespräche am Übergang in Arbeit in Organisationen empirisch beobachtet und analysiert werden. Nach einem Einblick in den Forschungskontext, in dem die Daten erhoben wurden, wird ein relationales Konzept von Verantwortung vorgestellt, um sodann aus dem empirischen Material drei Modi der Herstellung von Verantwortung in Beratungsgesprächen von Organisationen herzuleiten, die Beratung und Begleitung am Übergang in Arbeit anbieten. Die Ergebnisse zeigen jene Rationalitäten am Übergang in Arbeit auf, nach denen Verantwortung in Organisationen pädagogisch bearbeitet wird
Basiswerkzeuge zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten – Starthilfen und Tools zur praktischen Umsetzung
Dieses Buch bietet eine kompakte Starthilfe zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten, wie Seminar-, Studien- und Praxisarbeiten sowie der Bachelor- oder Masterthesis. Die Basiswerkzeuge sind in eine humorvolle Rahmengeschichte mit drei typischen Protagonisten eingebettet. Auf deren Problemen, Erfahrungen, Recherchen und typischen Fehlern bauen die einzelnen Lerneinheiten auf. Dabei wurden die wichtigsten Lei(d)tfragen in hilfreiche Tools zur leicht nachvollziehbaren Anwendung überführt und übersichtlich zusammengefasst. Das Buch vermittelt die Fähigkeit zum selbstständigen Einarbeiten in komplexe Sachverhalte, zur kritischen Reflexion und nachvollziehbaren Argumentation
Theorien und Theoriekonzepte der Kinder- und Jugendarbeit
Angesichts einer Vielfalt von unterschiedlichen Theorieansätzen zur Kinderund
Jugendarbeit fragt der vorliegende Beitrag, welche gesellschaftlichen Entwicklungen
die Theorieproduktion zur Kinder- und Jugendarbeit beförderten
und welche Perspektiven die einzelnen Ansätze auf ihren Gegenstand einnehmen.
Grundlage dieser sowohl historischen als auch systematischen
Betrachtung ist die Erkenntnis einer „Theoriebeladenheit aller Beobachtung“
(Sandermann/Neumann 2018, S. 22). Darauf aufbauend
argumentiert der Beitrag für eine eigenständige Theoriebildung zur
Kinder- und Jugendarbeit und rekonstruiert die Theorieentwicklung von den
1950er Jahren bis in die Gegenwart. Aufgrund ihrer zentralen Stellung in der
Theorieentwicklung werden die vier Versuche zu Beantwortung der Frage
„Was ist Jugendarbeit?“ (Müller, Kentler, Mollenhauer, & Giesecke, 1986
[1964]) aus dem gleichnamigen Werk ausführlich betrachtet und auf ihre
Aktualität hin überprüft. Im Folgenden wird die Entwicklung weg von gesellschaftskritischen
Theorien hin zu pragmatischen Konzeptualisierungen von
Kinder- und Jugendarbeit aufgezeigt. Von den nach wie vor bestehenden
theoretischen Entwürfen skizziert der Beitrag zwei Ansätze – sozialräumliche
und subjektorientierte Kinder- und Jugendarbeit – und fragt abschließend nach
der Zukunft theoretischer Beschreibungen des Arbeitsfelds
Jugendzentren, Jugendhäuser, Jugendtreffs und Co – Jugendfreizeit- und Jugendbildungseinrichtungen
Die Angebotslandschaft der Kinder- und Jugendarbeit ist äußerst heterogen,
vielfältig und komplex. Systematisierungsversuche sind schwierig und
können an unterschiedlichen Kriterien ansetzen. Eine relativ einfache Unterscheidungslogik
bietet hierbei der Ort der Angebotserbringung. Grob unterschieden
werden können ortsungebundene Formen sowie ortsgebundene
Formen der Kinder- und Jugendarbeit, deren Größe und pädagogische
Konzeption weiterhin noch erheblich variieren können. In dem nachfolgenden
Beitrag stehen die ortsgebundenen Formen der Kinder- und Jugendarbeit mit
einem Schwerpunkt auf „größere“ Einrichtungen im Zentrum der Betrachtung.
Gemeint sind damit vor allem Jugendzentren, Jugendhäuser oder andere
Jugendfreizeit- bzw. Jugendbildungseinrichtungen. Da dieser Angebotstypus
in der Regel der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) zuzuordnen ist,
spielen die grundlegenden Leitprinzipien und Raumkonzepte der offenen
Arbeit eine wichtige Rolle. Dabei soll gezeigt werden, dass die wesentliche
Gemeinsamkeit dieser offenen Jugendeinrichtungen das Anliegen ist, jungen
Menschen Räume und Angebote zur Verfügung zu stellen, die sie sich eigeninitiativ
aneignen, die ihnen Bildungspotenziale bieten, in denen wichtige
soziale Lernprozesse ablaufen und in denen sie ihren jugendkulturellen
Interessen nachgehen können. Dabei spielen die Mitbestimmung bei der Angebots- und Programmgestaltung sowie die Mitgestaltung dieser Räume
stets eine wichtige Rolle. In einer kritischen historischen Perspektive wird
aber auch deutlich, dass diese „Frei-Räume“ häufig dazu dienten, die jungen
Menschen im Sinne vorherrschender gesellschaftlicher Wertvorstellungen
bzw. nach den Interessen der jeweils zuständigen Erwachsenen zu erziehen