Hochschulbibliographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
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    Herstellungsweisen und Wirkungen von Differenzkategorien im Zugang zu beruflicher (Aus-)Bildung

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    Eine komplexe Aufgabe auf dem Weg zu einem inklusiven Berufsbildungssystem ist, Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Ressource aufzugreifen sowie die individuellen (Lern-) Bedürfnisse zum Ausgangspunkt einer differenzierten Berufsbildung zu machen, um allen (jungen) Menschen gleiche Zugänge zur beruflichen Bildung zu ermöglichen. Nach einer Einführung in grundlegende Fragestellungen aus Sicht der Berufs-, Sozial- und Sonderpädagogik beleuchten die Beiträge bestehende Exklusionsrisiken und diskutieren Inklusionsstrategien, die die Strukturen im Sinne einer inklusiven Berufsbildung ausdifferenzieren. Herausgestellt wird, dass die Professionalität der pädagogischen Fachkräfte eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung einer inklusiven Berufsbildung einnimmt

    Wirkungen der Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen : Perspektiven von Beschäftigten

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    Mario Schreiner stellt in seinem Beitrag die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie mit Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vor. In dieser wurden die Auswirkungen der Werkstattbeschäftigung bezogen auf gesellschaftliche Teilhabe und soziale Anerkennung erfasst. Neben diversen Perspektiven zu den Folgen einer Beschäftigung in den WfbM, werden im Rahmen der Analyse des empirischen Materials vier unterschiedliche Typen von Werkstattbeschäftigten beschrieben. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund aktueller menschenrechtlicher Anforderungen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, wie sie beispielsweise in Artikel 27 der Behindertenrechtskonvention formuliert werden, dargestellt und mit den Perspektiven der Befragten kontrastiert. In seinen Ausführungen kommt der Autor zu dem Schluss, dass WfbM aus sozialhistorischer Perspektive eine wohlfahrtsstaatliche Errungenschaft darstellen, die aber – nicht zuletzt basierend auf den ambivalenten Einschätzungen ihrer Beschäftigten – durchaus einer kritischen Weiterentwicklung, wenn nicht sogar einer grundlegenden Reform bedürfen. Für eine solche Entwicklung der WfbM erscheint das vorgelegte BTHG nur bedingt geeignet zu sein

    Bericht zur Fachtagung "Partizipation und Beratung im Teilhaberecht" 09.09.2016

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    Die Autoren und Autorinnen berichten von der Fachtagung "Partizipation und Beratung im Teilhaberecht", die am 9. September 2016 in Kassel stattfand. In vier einführenden Vorträgen näherten sich die Referierenden dem Thema aus juristischer, sozialwissenschaftlicher und praktischer Sicht. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in sechs parallelen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen, wie Beratungsansprüche und Beratungsstrukturen für Übergänge an Schnittstellen, Partizipation bei Sozialleistungen und Partizipation an der Gesetzgebung. In den verschiedenen Diskussionen des Tages wurde u. a. gefragt, welche Stellen unabhängige Beratung künftig wahrnehmen können und wie sichergestellt wird, dass bereits bestehende Strukturen einbezogen werden. Wichtig sei, die Erwartungen an die unabhängige Beratung nicht zu hoch zu setzen und diese als ergänzendes Angebot zu verstehen. Zudem diskutierten die Teilnehmenden, was Gegenstand unabhängiger Beratung sein kann sowie Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen der Beratenden

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