ifa Repositorium zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP)
Not a member yet
1264 research outputs found
Sort by
transcultura_Deutschland und Mexiko
Mexiko und Deutschland haben mehr gemein als auf den ersten Blick ersichtlich: Beide sind Gesellschaften im Umbruch, jede auf ihre Weise im Übergang von der Behauptung autoritärer und nationaler Einheitskulturen hin zur Anerkennung demokratischer Vielfalt und Komplexität. Beide verfügen über schillernde Hauptstädte mit internationaler Ausstrahlung und sind zudem in Grenzregionen situiert, an den Schnittstellen zwischen Nord und Süd (Mexiko) und zwischen Ost und West (Deutschland). Die Broschüre gibt einen Überblick der jeweiligen Kulturbilder und skizziert Themen und Schnittstellen für transkulturelle Kooperationen zwischen Deutschland und Mexiko inklusive Praxisbeispielen
European Commemoration 2014
Das Jahr 2014 war geprägt von zahlreichen Gedenkfeiern: Neben der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Kalten Krieg lieferte vor allem der 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs 1914 den Anlass zum Gedenken. Die internationale Expertenkonferenz "European Commemoration - Europäische Erinnerungskulturen 2014" nahm die Vergegenwärtigung der Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in vielen Regionen Europas als Anlass, mit Wissenschaftlern, Pädagogen, Künstlern sowie Sachverständigen der europäischen Museumslandschaft und der Publizistik aus über 20 Ländern über den Stellenwert der Erinnerung zu reflektieren sowie über Veränderungen innerhalb der Erinnerungskultur im Verlauf des Multigedenkjahres 2014 zu diskutieren. Die ifa-Konferenz wurde wissenschaftlich unterstützt vom Lehrstuhl für Zeitgeschichte und der Professur für Public History der Universität Heidelberg. Weitere Partner waren die Bundeszentrale für Politische Bildung, die Deutsche Welle, Deutschlandradio Kultur sowie das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums.The year 2014 was marked by numerous commemorations: In addition to the remembrance of the Second World War and the Cold War, the 100th anniversary of the outbreak of the war in 1914 provided the main occasion for commemoration. The international expert conference "European Commemoration - European Cultures of Remembrance 2014" took the visualisation of the memories of the First World War in many regions of Europe as an opportunity to reflect on the significance of remembrance and to discuss changes within the culture of remembrance in the course of the Multi-Commemorative Year 2014 with scientists, educators, artists as well as experts from the European museum landscape and journalism from over 20 countries. The ifa conference was academically supported by the Chair of Contemporary History and the Chair of Public History at the University of Heidelberg. Other partners were the Federal Agency for Civic Education, Deutsche Welle, Deutschlandradio Kultur and the Zeughauskino of the German Historical Museum
transcultura_México y Alemania
México y Alemania comparten más de lo que se esperaría a primera vista: ambas son sociedades en transformación, cada una transitando de la imposición de una cultura autoritaria y homogeneizante hacia el reconocimiento de la complejidad y diversidad democrática. Ambos países disponen de ciudades capitales efervescentes, de atractivo internacional, y los dos se sitúan en zonas fronterizas, en las intersecciones entre Norte y Sur, en el caso de México, o entre Este y Oeste, en el de Alemania. Este folleto ofrece un panorama de los imaginarios culturales en juego y elabora una serie de ejes y plataformas temáticas propicias para la cooperación (trans)cultural entre Alemania y México, señalando ejemplos y posibles contrapartes
Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik für Flüchtlingslager?
Kultur- und Bildungsangebote geben der Flüchtlingsbevölkerung die Möglichkeit, ihre Konfliktperspektive zu kommunizieren, ihre Identität zu definieren und kulturelle Praktiken zu bewahren. Wie kann Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) im Sinne der Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern des Libanon aktiv werden? Die Studie bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle von Kulturarbeit auf der Basis der Erfahrungen und Debatten zweier Flüchtlingsgemeinschaften im Libanon: die palästinensischen Flüchtlinge, die schon Jahrzehnte im Land sind sowie die syrischen, die aufgrund der aktuellen Krise in ihrem Herkunftsland im Libanon Zuflucht suchen. Obwohl es sich um zwei Flüchtlingsgemeinschaften im selben Land handelt, unterscheiden sich die kulturelle Situation, die Problemlagen und Herausforderungen z.T. sehr. Dies belegt, dass Kulturakteure die Kontexte, Herausforderungen und bestehenden Kulturangebote kennen sollten. Die Studie macht deutlich, dass die Rolle von Kulturarbeit vor allem in der Bereitstellung von Freiräumen besteht, die kritische, kreative (und auch politische) Auseinandersetzung ermöglichen. Wesentlich dabei ist, dass Grundvoraussetzungen für Kulturarbeit zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel geeignete Räume. Ein Engagement in diesem Bereich kann dort am meisten für eine Flüchtlingsgemeinschaft leisten, wo es anerkennt, dass Themen der Identität und die Auseinandersetzung mit alltagsweltlichen und politischen Fragen zentral an die Existenz einer Flüchtlingsgemeinschaft geknüpft sind
Europäische Erinnerungskulturen 2014
Das Jahr 2014 war geprägt von zahlreichen Gedenkfeiern: Neben der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Kalten Krieg lieferte vor allem der 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs 1914 den Anlass zum Gedenken. Die internationale Expertenkonferenz "European Commemoration - Europäische Erinnerungskulturen 2014" nahm die Vergegenwärtigung der Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in vielen Regionen Europas als Anlass, mit Wissenschaftlern, Pädagogen, Künstlern sowie Sachverständigen der europäischen Museumslandschaft und der Publizistik aus über 20 Ländern über den Stellenwert der Erinnerung zu reflektieren sowie über Veränderungen innerhalb der Erinnerungskultur im Verlauf des Multigedenkjahres 2014 zu diskutieren. Die ifa-Konferenz wurde wissenschaftlich unterstützt vom Lehrstuhl für Zeitgeschichte und der Professur für Public History der Universität Heidelberg. Weitere Partner waren die Bundeszentrale für Politische Bildung, die Deutsche Welle, Deutschlandradio Kultur sowie das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums
Radio and Audio Strategies for External Cultural Relations
Radio and online audio-formats are valuable instruments for international cultural work, and for education and development programmes. However, political developments following the end of the Cold War and the rise of satellite TV and online media have brought with them far-reaching cuts in the radio programming of international broadcasters, and led to fundamental changes in the way radio and audio programmes are produced and distributed. Major western broadcasters, such as BBC World Service, BBG, RFI and DW, have limited their shortwave services to a small selection of countries, mainly in Africa and parts of Asia, where the infrastructure does not offer real alternatives for addressing the respective target groups. In these regions, radio still plays a vital role, not only for reasons related to infrastructure, but also because a great number of illiterate listeners can access information, knowledge and education best via audio. Traditional radio production and terrestrial transmission are also useful and efficient tools in media development work, as they can reach out into remote or rural areas and empower people to strengthen their community and cultural identity. But radio’s relevance goes beyond the local needs of regions that have not kept pace with the rate of recent technological change and media innovation. Radio has been at the core of international broadcasting right from the start, and now that it has become one element in a new mix of media, it turns out that there are some attractive core qualities of radio and audio that remain. These qualities are: 1. the direct and emotional impact of the human voice, 2. radio’s well-established culture of dialogue, 3. its potential to involve listeners as coproducers, 4. the flexibility, mobility and comparatively low production costs of audio, 5. its ability to subvert censorship
Migration, Integration und die Arbeit von Kulturinstituten
Alle europäischen Gesellschaften sind von Migration geprägt. Integration von Migranten findet alltäglich in ziviler, sozio-ökonomischer und kultureller Form statt. Was bedeutet kulturelle Integration? Wie können Kulturinstitute zu einer solchen von Migranten in europäischen Gesellschaften beitragen