University Hospital Bonn

bonndoc – Der Publikationsserver der Universität Bonn
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    12033 research outputs found

    The Role of C-X-C motif chemokine 12 in the crosstalk of brown adipocytes and microvascular endothelial cells

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    The pandemic of obesity keeps on rising. Especially from a pharmacological point of view, treatment options are quite limited. Late research has shown that brown adipose tissue might be a promising target for the development of innovative therapeutic strategies. However, biology of brown adipose tissue remains poorly understood. Utilizing in vitro assays, this study tackled the question whether microvascular endothelial cells and brown adipocytes potentially communicate via CXCL12. The data presented show that upon treatment with norepinephrine, brown adipocytes and microvascular endothelial cells release an increased amount of CXCL12. Further, it appears norepinephrine-stimulus induces hypoxia in brown adipose tissue. The data shown indicate that hypoxia yet again leads to an increase in CXCL12 released in both cell types, potentially mediated via HIF1a in microvascular endothelial cells and HIF2a in brown adipocytes. From a functional point of view, this work shows that CXCL12 leads to an increase in proliferation, tube formation and migration in microvascular endothelial cells, proposing CXCL12 plays a major role in angiogenesis in brown adipose tissue. Meanwhile, no evidence of CXCL12 interfering with brown adipocytes from a functional point of view was found. In summary, this work establishes a novel crosstalk of microvascular endothelial cells and brown adipocytes communicating via CXCL12, which potentially plays a vital role in (neo-)angiogenesis in brown adipose tissue

    The essential role of Cytohesin-2 as a regulator of intracellular transport

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    The protein family of cytohesins, comprising cytohesin-1 to -4, was identified between 1996 and 2000 as small guanine nucleotide exchange factors for ADP ribosylation factor (ARF) GTPases. Since then, the function of cytohesins was mainly investigated in cell systems. Cytohesin-2 (Cyth2) was found to activate both ARF6 and ARF1 and to act mainly at the plasma membrane. It was implicated in cortical actin rearrangements, endocytic cargo uptake and cargo flow, and was connected to the regulation of autophagy. Additionally, an association to the Golgi and an involvement in growth factor receptor signaling was proposed. However, the in vivo role of Cyth2 was only analyzed in a few studies so far, assigning Cyth2 to myelination, eosinophilic inflammation, and virus particle transport. How these in vitro observations are linked to the in vivo phenotypes is not understood yet. Therefore, the present study analyzed a conventional Cyth2 knockout (KO) mouse model comparatively to tissue-specific KOs of Cyth2. Full-KO mice exhibited postnatal lethality and observations in liver-specific KO animals suggested a metabolic imbalance in Cyth2-deficient mice, which was further analyzed in a CRISPR/Cas9-edited (Clustered regularly interspaced palindromic repeats/CRISPR-associated protein) KO cell line. In vitro feeding assays and Western Blot-based analysis of the mTOR (mammalian target of rapamycin) pathway revealed a deregulation of mTORC1 signaling, mainly affecting the autophagy kinase ULK1 (unc-51 Like Autophagy Activating Kinase 1). To identify the cellular location of Cyth2 regulating ULK1, and the transport processes which might be involved, an unbiased differential centrifugation/mass spectrometry approach was chosen. This method indicated morphological changes of the endosomal compartment and the Golgi apparatus, which were validated by immunofluorescence analysis in various cell types: Elevated numbers of endosomes and alterations of Golgi volume were found in Cyth2-deficient cells. Decreased cell surface glycosylation in vitro and impaired secretion of proteins to the plasma of Cyth2 KO mice emphasized a role for Cyth2 in Golgi function. Mechanistically, inhibitor studies with SecinH3 and rescue experiments in KO myoblasts using Cyth2 mutants indicated an ARF-dependent regulation of the endosomal network, while the regulation of the Golgi apparatus appeared ARF-independent, yet requiring the coiled-coil domain for protein interactions. All in all, the present study provides the first description of a conventional Cyth2 KO mouse and the essential role of Cyth2 in the early postnatal period. Mechanistic investigations in cell models revealed a novel function of Cyth2 in Golgi morphology and function, which was found to be ARF-independent. Additionally, functional consequences of the impaired Golgi activity provide a plausible explanation for the fatal, neonatal phenotype of Cyth2 KO mice, prompting follow-up experiments

    Analyse der hämodynamischen Reaktion auf die hypertherme intraoperative Chemoperfusion : Eine deskriptive Studie

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    Die Erhaltung des physiologischen Grundzustandes eines operierten Menschens während einer Operation ist die Hauptaufgabe des Anästhesieteams. Ein wichtiges Element ist dabei die Hämodynamik. Diese muss während eines operativen Eingriffs stetig kontrolliert werden. Dies ist vor allem nötig, wenn eine HIPEC, eine hypertherme intraperitoneale Chemotherapie, während einer tumorentfernenden Operation stattfindet. Da zu den anästhesiologischen Herausforderungen einer solchen HIPEC vor allem in Bezug auf die Hämodynamik lediglich wenige Ergebnisse aus der Forschung existieren, war es das Ziel dieser Arbeit weitere Informationen hierzu zu erhalten. Fokus wurde dabei auf die Kreislaufstabilität, die Körpertemperatur, die Veränderung der Beatmung und den Verlauf des Druckes in der Bauchhöhle während einer HIPEC gelegt. Dazu wurden die Daten von 12 Patientinnen ausgewertet, die im Rahmen der „HIPEC ROC I Studie“ aufgrund von wiederaufgetretenem Eierstockkrebs eine tumorreduzierende Operation mit direkt angeschlossener HIPEC erhielten. Die Überwachung der Patientinnen erfolgte hierbei mit erweitertem Monitoring durch Nutzen des PiCCO-Systems. Dieses lieferte dem Anästhesieteam zusätzliche Informationen zum Beispiel zur Hämodynamik. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass der Kreislauf der Patientinnen während der Operation und im Speziellen während der HIPEC stabil blieb. Die Körperkerntemperatur nahm zwar aufgrund der HIPEC zu, doch fand dies im physiologischen Rahmen und für das Anästhesieteam tolerierbar statt. Die Beatmung musste während der HIPEC angepasst werden, wodurch sich leicht erhöhte Druckwerte bei der Einatmung ergaben. Der Druck in der Bauchhöhle nahm aufgrund der HIPEC zu, doch blieb dieser Anstieg ohne Gefahr für die Durchblutung der Bauchraumorgane. Zu ähnlichen Ergebnissen, welche vor dem Hintergrund der geringen auszuwertenden Datenanzahl betrachtet werden müssen, kommen auch die bedingt vergleichbaren Studien, die in dieser Arbeit vorgestellt werden. Es wird deutlich, dass diese Arbeit zusätzliche Informationen zur Hämodynamik unter HIPEC liefert, jedoch noch weitere Studien zu den anästhesiologischen Risiken einer HIPEC benötigt werden

    Therapieerfolg der selektiven internen Radiotherapie als Erstlinientherapie und nach erfolgloser transarterieller Chemoembolisation : bei Patienten mit Leberzellkarzinom im intermediären und fortgeschrittenen Stadium

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    Die SIRT zeigt vielversprechende Ergebnisse in der Behandlung des HCCs. Im derzeitigen Behandlungsalgorithmus wird sie jedoch für die meisten Patienten nicht als Erstlinientherapie empfohlen, was zur Folge hat, dass viele Patienten im intermediären und fortgeschrittenen Stadium vor der SIRT bereits mit einem oder mehreren Zyklen TACE behandelt wurden. Für diese Therapiesequenz liegen nur wenige Daten vor, sodass sich die Frage stellt, ob das Therapiepotenzial der SIRT durch eine vorangegangene TACE maßgeblich beeinflusst wird. Ziel dieser retrospektiven Arbeit war es, hierzu erste Erkenntnisse zu gewinnen sowie Prädiktoren des Therapieerfolgs zu ermitteln. Hinsichtlich dieser Fragestellung wurden alle Daten derer Patienten ausgewertet, die sich im Stadium BCLC B oder C befanden und im Zeitraum von Februar 2011 bis Juli 2019 an den Unikliniken Bonn und Aachen nach erfolgloser Chemoembolisation mit SIRT behandelt wurden. Als Kontrollgruppe dienten Patienten in vergleichbaren Stadien, die im selben Zeitraum behandelt wurden, und vor der SIRT keine TACE erhielten. Anhand dieser Daten konnten wir in den beiden Therapiegruppen keinen signifikanten Unterschied im Gesamtüberleben und der lokalen Tumorkontrolle nachweisen. Für das progressionsfreie Überleben ergab sich im Gesamtkollektiv kein Unterschied, lediglich bei alleiniger Betrachtung der Patienten im Stadium BCLC B zeigte sich ein Vorteil in der Behandlungsgruppe, die keine TACE vor SIRT erhielt. Hier trat ein Progress im Median nach 7,3 Monaten und damit 4,3 Monate später als in der Kontrollgruppe auf. Unsere Analyse zeigte außerdem einen signifikanten Einfluss des Child Stadiums B auf das Gesamtüberleben. So war das Sterberisiko in diesem Stadium 2,7-fach höher als im Child Stadium A. Ein Unterschied im Gesamtüberleben für Patienten im Child Stadium B konnte in den beiden Therapiegruppen jedoch nicht nachgewiesen werden. Insgesamt legen die Ergebnisse dieser Arbeit nahe, dass die Sequenztherapie mittels TACE und nachfolgender SIRT erfolgen kann, ohne zu einer Beeinträchtigung der Behandlungsergebnisse der SIRT zu führen. Jedoch ist die Durchführung weiterer prospektiver Studien nötig, um zukünftig klare Behandlungsempfehlungen geben zu können

    Veränderungen des Gesamthirnnetzwerkes nach fokussierter Ultraschall-Therapie des Nucleus ventralis intermedius zur Behandlung von essentiellem Tremor

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    Die magnetresonanzgesteuerte fokussierte Ultraschallbehandlung (MRgFUS) des Nucleus ventralis intermedius (VIM) konnte in kürzlich zurückliegenden Studien bereits vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von medikamentenresistentem essentiellen Tremor (ET) zeigen. Hierbei bleibt jedoch noch unklar, ob die fokale VIM-Läsion durch MRgFUS weiter reichende restorative Effekte auf den Informationsfluss innerhalb des gesamten Gehirnnetzwerks bei ET-Patienten hat. In der vorliegenden Studie wurde ein informationstheoretischer Ansatz angewendet, der auf der Messung intrinsischer Zündungsereignisse und dem Konzept der Transfer Entropy (TE) basiert, um die räumlichen und zeitlichen Dynamiken nach VIM-MRgFUS zu quantifizieren. 18 ET-Patienten (Durchschnittsalter 71,44 Jahre) erhielten vor der Behandlung (T0) sowie einen Monat (T1) und sechs Monate (T2) nach MRgFUS 3T-Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) -Messungen im Resting-state. Darüber hinaus erfolgte die klinische Beurteilung der Symptomatik mittels des Clinical Rating Scale for Tremor (CRST). Es konnte eine kurzfristige signifikante Zunahme der Gesamthirnnetzwerk- Integration (IDMI) bei T1 (p < 0,05) beobachtet werden sowie ein Trend in einer weiter bestehenden Erhöhung der globalen IDMI zum Zeitpunkt T2. Darüber hinaus konnte in einzelnen motorischen Regionen eine signifikante Zunahme des Informations-Broadcastings (bilaterale supplementäre motorische Areale (SMA) und linker zerebellärer Lobulus III) sowie des Informationseingangs (rechter prämotorischer Kortex) bei T1 gemessen werden. Das erhöhte Informations-Broadcasting aus den bilateralen SMA zeigte eine Korrelation mit einer relativen Verbesserung des CRST in der behandelten Hand, was die klinische Relevanz der Arbeit unterstreicht. Zusätzlich zeigte die TE-basierte effektive Konnektivität (EC) bei T1 eine Zunahme der Konnektivität des rechten SMA zum linken zerebellären Lobulus Crus II und vom linken zerebellären Lobulus III zum rechten Thalamus. Zusammenfassend deuten die Ergebnisse darauf hin, dass sich das Gesamthirnnetzwerk bei ET nach MRgFUS einem stärker integrierten Zustand mit erhöhten globalen Informationsflüssen annhähert

    Erweiterung der etablierten Diagnostik bei neonataler Sepsis durch Sequenzierung mikrobieller zellfreier DNA

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    Hintergrund: Blutstrominfektionen stellen weiterhin eine Herausforderung für Neonatologen dar, da herkömmliche, kulturbasierte Nachweismethoden zeitaufwendig sind und eine ausreichende Blutmenge benötigen. Next-Generation-Sequencing (NGS) bietet eine vielversprechende Alternative, da die Sequenzierung mikrobieller zellfreier DNA (mcfDNA) rasch und aus einer vergleichsweise geringen Blutmenge eine Erregerbestimmung ermöglicht. Ziel dieser Studie war es, die diagnostische Leistungsfähigkeit von DISQVER®-NGS im Vergleich zur Blutkultur bei Neugeborenen mit Verdacht auf Sepsis zu untersuchen. Methoden: Bei Neugeborenen mit Sepsisverdacht wurden sowohl Blutkulturen als auch Proben für NGS prospektiv entnommen. Die Patienten wurden in vier Gruppen eingeteilt: 1) Sepsis mit positiver Blutkultur, 2) klinische Sepsis mit negativer Blutkultur, 3) Verdacht auf Sepsis, 4) Validierungskohorte. Ergebnisse: In 24 von 82 Proben konnte mithilfe von NGS bakterielle, virale oder fungale mcfDNA nachgewiesen werden. Blutkulturen wurden bei 46 von 84 Patienten entnommen, von denen 15 positiv ausfielen. DISQVER® erkannte die Erreger in 9 von 15 Fällen mit positiver Blutkultur korrekt, darunter zwei mit einer intrinsischen Resistenz gegen das gewählte Antibiotikaregime. In sieben Proben wurde mcfDNA von Bakterien nachgewiesen, die theoretisch in Blutkulturen hätten wachsen können, aber nicht detektiert wurden. Zusammenfassung: NGS hat durch den Nachweis mikrobieller zellfreier DNA das Potential die Sensitivität in der Sepsisdiagnostik bei Neugeborenen mit Sepsisverdacht zu verbessern. Um die Ergebnisse richtig zu interpretieren und eine umfassende Einschätzung des Gesundheitszustands des Patienten zu ermöglichen, ist jedoch eine sorgfältige Korrelation mit klinischen Befunden, Laborwerten und weiteren mikrobiologischen Befunden erforderlich.Microbial cell-free DNA-sequencing as an addition to conventional diagnostics in neonatal sepsis Background: Bloodstream infections remain a challenge for neonatologists, as traditional culture-based methods are time-consuming and rely on adequate blood volume. Next-generation sequencing (NGS) offers an alternative, as it can identify microbial cell-free DNA (mcfDNA) in a small blood sample, providing rapid pathogen detection. This study aimed to assess the diagnostic performance of DISQVER®-NGS compared to blood cultures in neonatal patients with suspected sepsis. Methods: In neonates with suspected sepsis, blood cultures and samples for NGS were prospectively collected. Patients were divided into four categories: 1) sepsis, blood culture positive, 2) clinical sepsis, culture negative, 3) suspected sepsis, 4) validation cohort. Results: NGS detected bacterial, viral or fungal mcfDNA in 24 of 82 samples. Blood cultures were collected in 46 of 84 patients (15/46 positive). DISQVER® correctly identified pathogens in 9/15 patients with a positive blood culture, two with intrinsic resistance to their antibiotic regimen. In seven samples NGS reported the mcfDNA of bacteria that could have theoretically grown in culture but did not. Conclusions: NGS may enhance sensitivity in sepsis diagnostics by detecting mcfDNA in neonates with suspected sepsis. Interpreting NGS results requires correlation with clinical data, laboratory values, and routine microbiological tests for a comprehensive understanding of the patient’s condition

    MR - gesteuerte fokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung bei Essentiellem Tremor : Untersuchung der Effekte auf das Tremornetzwerk

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    Thema: Magnetresonanzgesteuerter fokussierter Ultraschall des ventralen intermediären Nucleus ist eine inzisionslose ablative Behandlung des essentiellen Tremors (ET). Ziel: Ziel der Studie war es, die strukturellen und funktionellen Netzwerkveränderungen zu untersuchen, die durch eine unilaterale Ultraschallbehandlung des ventralen intermediären Nucleus bei ET induziert werden. Methoden: Fünfzehn Patienten mit essentiellem Tremor (66,2 ± 15,4 Jahre) wurden vor, 1 Monat (N = 15) und 6 Monate (N = 10) nach unilateraler Ultraschallbehandlung mittels probabilistischer Traktographie und funktioneller Magnetresonanztomographie (MRT) während unilateraler Aufgaben, die einen posturalen Tremor induzieren, untersucht. Ergebnisse: Die Traktographie zeigte traktspezifische Veränderungen innerhalb des dentato-thalamo-corticalen Trakts (DTCT), der von der Ultraschallbehandlung betroffen war. Im Vergleich zur unbehandelten Hand war die aufgabeninduzierte Aktivierung im kontralateralen primären motorischen Kortex und in den ipsilateralen Kleinhirnlobuli IV/V und VI sowie im Vermis signifikant reduziert. Die dynamische kausale Modellierung zeigte eine signifikante Reduktion der Erregungsübertragung vom Kleinhirn zum kontralateralen sensomotorischen Kortex. Schlussfolgerungen: Thalamische Läsionen durch Ultraschalltherapie führen zu spezifischen funktionellen Netzwerk-Veränderungen innerhalb des Tremornetzwerkes, insbesondere zu einer Reduktion des exzitatorischen Inputs zum ipsilateralen motorischen Kortex bei ET

    The influence of dietary concentration of nitrogen and phosphorus on performance and nutrient excretion of growing-finishing pigs, potential genotype by diet interactions and the role of gut microbiome

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    Rising feed costs and a high environmental burden from nutrient excretion need a re-evaluation of feeding and breeding strategies in pig production. Approaches focus on minimizing nitrogen and phosphorus (N/P) excretion, with dietary N/P restriction being well-established in animal nutrition. Studies have shown genetically determined variations in adaptability to such restriction, termed genotype×diet interactions (G×D). The background of these variations is largely unexplored, possibly influenced by the pigs’ gut microbiome. This study examined the effects of N/P restriction on performance and N/P-related traits in growing-finishing pigs, while investigating heritability (h2), G×D, and the microbiome’s influence characterized by the microbiability (m2) on these traits. To achieve this, a 3-phase fattening trial was conducted under farm conditions, including 103 Piétrain×German Landrace pigs, originating from 20 artificial insemination boars (AI-boars). Half of the pigs were fed extremely N/P-reduced diets according to the German Agricultural Society (DLG), while the other half were fed strongly N/P-reduced diets. The animals did not show any impairments in performance under the extreme N/P restriction. Only under an N/P restriction stronger than originally intended a reduction in N/P intake and excretion was observed. Estimated h2 varied depending on the trait and fattening period (h2: 0.00-0.77). The values of the AI-boar×feeding group interaction and the correlation coefficients between the AI-boars and feeding groups indicate a potential G×D for N/P intake and faecal N/P excretion. The gut microbiome was examined in 52 of the 103 pigs across four different gut sections (Jejunum, Ileum, Caecum, Colon). The N/P restriction showed only a limited effect on the microbiome composition. A clear distinction in gut microbiome composition was observed between the small (jejunum, ileum) and large intestine (caecum, colon). This difference in gut section microbiomes was also reflected by marked m2 estimates for relevant traits. Specifically, the microbiome of the large intestine affected feed efficiency traits (m2: 0.26-0.61), whereas the microbiome of the small intestine influenced N/P digestibility (m2: 0.22-0.27). The estimated h2 indicate a genetic foundation for most N/P-related traits, showing potential for genetic progress. Genotypes react differently to feed types, and the existence of G×D allows for selecting animals that maintain performance under strong dietary N/P restriction, enhancing robustness. The m2 estimates show a clear influence of the gut microbiome on target traits, suggesting microbial information can help elucidate inter-animal variability and help in ranking breeding animals. Study results induce further interdisciplinary research in animal nutrition, breeding, and microbiology to enhance the efficiency of growing-finishing pigs

    Gesundheitsrisiken und vermehrte Hausarztkontakte bei pflegenden Angehörigen mit niedrigem sozioökonomischem Status : Erkenntnisse aus DEGS1 und GPCare-1-Studie

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    Objectives Informal caregivers are known to have poorer mental health. Risk factors for caregiver burden include low education, female gender, cohabitation with the care recipient and lack of resources. General practitioners (GPs) have an important role in supporting caregivers. Drawing on data from two surveys, associations between caregivers’ socioeconomic status (SES), psychophysical health and GP contacts are analysed. Design Cross-sectional study. The study draws on data from two surveys (German Health Interview and Examination Survey for Adults, DEGS1 and General Practice Care-1, GPCare-1). Setting Germany. Participants DEGS1:Germangeneralpopulation(18+years) n=7987. GPCare-1: general practice patients (18+ years) n=813. Primary outcome Psychophysical health, GP contacts and communication. Methods Using representative DEGS1 data, the prevalence of informal caregivers, caregivers’ burden, chronic stress, various health conditions and frequency of GP contacts were evaluated stratified by SES. Data from the GPCare-1 study addressed caregivers’ experiences and communication preferences with GPs. Results In the DEGS1, the prevalence of caregivers was 6.5%. Compared with non-caregivers, caregivers scored significantly higher for chronic stress (15.45 vs 11.90), self-reported poor health (37.6% vs 23.7%) and GP visits last year (3.95 vs 3.11), while lifestyle and chronic diseases were similar. Compared with caregivers with medium/high SES, those with low SES had a significantly lower prevalence of high/medium caregiver burden (47.9% vs 67.7%) but poorer self-reported health (56.9% vs 33.0%), while other characteristics did not differ. In the GPCare-1 study, the prevalence of caregivers was 12.6%. The majority of them felt that their GP takes their problems seriously (63.6%) without difference by SES. Conclusion Caregivers with low SES constitute an especially high-risk group for psychological strain, requiring special GP attention to support their needs

    Vertrauen in einer digitalen Welt : Eine Betrachtung unter Berücksichtigung von Neurobiologie und ausgewählten individuellen Unterschieden

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    Die Entscheidung, bestimmten Menschen zu vertrauen, anderen jedoch nicht, ist seit jeher wichtig und hat auch evolutionsbiologisch große Bedeutung. Ein wesentliches Merkmal von Vertrauensbeziehungen über fast die gesamte Menschheitsgeschichte war, dass Interaktion von Angesicht zu Angesicht stattfand. Dieses Merkmal hat sich jedoch grundlegend verändert. Durch die zunehmende Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien und die damit einhergehende digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft haben sich Interaktionsmodi und -verhalten von Menschen dramatisch verändert. Viele Menschen erledigen Aufgaben über das Internet und kommunizieren heutzutage auch vielfach online. Zudem interagieren Menschen zunehmend mit Maschinen, Robotern und virtuellen Agenten. Dieser Trend zur Digitalisierung hat erhebliche Auswirkungen auf die Rolle des Vertrauens in Wirtschaft und Gesellschaft. Analysiert man die Fachliteratur zur Vertrauensforschung, dann fallen insbesondere zwei Aspekte auf: Erstens werden zunehmend mehr die neurobiologischen Grundlagen von Vertrauen erforscht und damit einhergehend hat sich mittlerweile ein umfangreicher Fundus an empirischen Erkenntnissen entwickelt; dieser bezieht sich vor allem auf drei Analyseebenen (Genetik, Hormone, Gehirn), die in Wechselwirkung miteinander stehen. Zweitens können individuelle Unterschiede (z. B. Geschlecht, Persönlichkeit) einen signifikanten Einfluss auf die Vertrauenswahrnehmung und das Vertrauensverhalten haben, wobei diese Unterschiede – zumindest teilweise – auf neurobiologische Unterschiede zurückgeführt werden können. In Anbetracht dieser Situation befasst sich die vorliegende Dissertation mit Vertrauen in einer digitalen Welt und berücksichtigt dabei die Neurobiologie des Vertrauens sowie ausgewählte individuelle Unterschiede (konkret Geschlecht, Persönlichkeit und die Parkinson-Krankheit). Die Dissertation setzt sich aus sieben Einzelarbeiten (Publikationen) zusammen; zudem wird ein Grundlagenteil dargeboten, der das Fundament der Einzelarbeiten darstellt. Der wesentliche Beitrag dieser Dissertation liegt in der integrativen Betrachtung der Phänomene „Vertrauen“, „Digitale Welt“ und „Neurobiologie“, wobei zusätzlich der Faktor „Individuelle Unterschiede“ explizite Berücksichtigung findet. Ein solcher Fokus existierte bis zum Zeitpunkt der Publikation der ersten Arbeiten dieser Dissertation nicht – daher wird durch die vorliegende Arbeit ein wirksamer Beitrag geleistet, eine wichtige Forschungslücke zu schließen. Die Verwendung von Digitaltechnologien kann für das Individuum, Organisationen sowie die Gesellschaft insgesamt einen Nutzen stiften (z. B. Informationszugang, Kommunikationsmöglichkeiten, Produktivitätssteigerungen und Innovationspotenzial), birgt jedoch auch Risiken. In welchem Ausmaß und in welcher Weise die Vorteile wirksam werden, hängt maßgeblich vom Vertrauen in die Technologien ab. Vertrauen im technologischen Kontext besser zu verstehen ist somit wichtig und diese Dissertation hat den Anspruch, einen Erkenntnisbeitrag auf diesem Gebiet zu leisten. Schließlich werden die Limitationen der hier vorgestellten Forschungsarbeiten dargelegt und mögliche künftige Forschungsausrichtungen werden transparent gemacht

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