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Continuity across languages, cultures, and stakeholders: Carrying plurilingual suitcases into classrooms.
This study explores the creation and testing of teaching materials aimed at promoting plurilingual and intercultural education in Swiss secondary schools. The piloting of these materials, grouped into six thematic units, involved 207 students from ten classes in Eastern Switzerland, revealing a highly diversified linguistic spectrum including European and non-European languages. The feedback brought to light positive engagement on the part of the students, but also challenges. These included the teaching materials' perceived lack of relevance to the pupil's everyday life outside school, and the difficulty for teachers to fit these activities into their busy schedules. While teachers expressed enthusiasm for plurilingual didactics, they perceived practical limitations due to time constraints as a significant obstacle. However, teachers recognised the potential of these activities to inspire pupils to be creative and alleviate their apprehensions about unfamiliar languages and cultures. The information gathered from the initial testing phases offers valuable insights for refining these materials and aligning them with the practical needs of classroom teaching, presenting an essential guide for effective implementation in different educational contexts, with the aim of ensuring a certain regularity to experiences of plurilingual education.Staatssekretariat für Bildung, Forschung und InnovationPublishe
Natur als Ideengeber - Impulse für Unterricht und ausserschulisches Lernen
Die Natur inspiriert Technik und Unterricht: Von Klettmechanismen bis zu Wabenkonstruktionen. Im Fokus stehen praxisnahe Ideen und die Natur als ein Lernort, der Neugier, Motivation und Verständnis fördert – etwa im Klassenlabor des Naturmuseums St. Gallen.Naturmuseum St.GallenDienststelle Schule und Musik der Stadt St.GallenPublishe
Advancing the construct of assessment literacy: A key variable in an interdisciplinary research project on assessment and student well-being
Schweizerischer NationalfondsAccepte
Vereinsamung im Jugendalter? Aspekte virtueller und realweltlicher Einsamkeit im Zusammenhang mit sozialer Eingebundenheit.
Soziale Onlinenetzwerke, digitale Kommunikationsmedien und Computerspiele sind fester Bestandteil des Freizeitverhaltens und alltäglichen Kommunikation von Jugendlichen geworden. Diese Entwicklungen können einen bedeutsamen Einfluss auf die Beziehungsqualität und das Wohlbefinden von Jugendlichen haben. Die Forschungslage zeigt diesbezüglich ein uneinheitliches Bild. Der Digitalisierung werden sowohl einsamkeitsstiftende als auch einsamkeitsentgegenwirkende Wirkungsphänomene zugesprochen. Während beispielsweise subjektiv stark empfundene Einsamkeit mit häufiger Internetnutzung zusammenhängt, können medialisierte Beziehungspraktiken auch mit erhöhtem Zugehörigkeitsgefühl einhergehen. Im Bemühen, diese heterogenen Befunde vertiefend zu erforschen, verfolgt der vorliegende Beitrag das Ziel, die psychometrische Validierung zweier Skalen zur Erfassung von realweltlicher und virtueller Einsamkeit bei Schweizer Schüler:innen vorzunehmen und deren Zusammenhang mit dem Konstrukt der sozialen Beziehungen zu untersuchen. Datengrundlage bildet die internationale Ländervergleichsstudie International Computer and Information Literacy Study (ICILS). Mittels konfirmatorischer Faktorenanalysen wurde die faktorielle Validität geprüft, wobei ein drei-faktorielles Modell (virtuelle Einsamkeit, realweltliche Einsamkeit, soziale Beziehungen) mit alternativen Messmodellen (zwei-faktorielles Modell, Generalfaktormodell) verglichen wurde. Darüber hinaus wurden die Konstrukttrennung getestet und die Zusammenhänge mit sozialen Beziehungen modelliert. Die Ergebnisse zeigen, dass virtuelle und realweltliche Einsamkeit miteinander korrelieren, sich jedoch inhaltsbezogen signifikant voneinander unterscheiden sowie analytisch und messmodelltheoretisch klar trennen lassen. Die Ergebnisse legen zudem nahe, dass ein inverser Zusammenhang zwischen zunehmender realweltlicher und virtueller Einsamkeit und sozialen Beziehungen besteht.Accepte
Erfassung von Interaktionsqualität beim dialogischen Lesen
Eine hohe Interaktionsqualität zwischen Erwachsenem und Kind trägt zu einer guten Entwicklung des Kindes bei. Geht es spezifisch um die sprachliche Entwicklung, so können Erwachsene die Entwicklung des Kindes durch die Anwendung sprachförderlicher Strategien, beispielsweise während Bilderbuchbetrachtungen, unterstützen. Welche Rolle unterschiedliche Bilderbuchformate (z.B. Printbuch versus Bilderbuchapp) in Bezug auf die Interaktionsqualität haben, ist bisher nicht eindeutig geklärt. Zur Analyse der Interaktionsqualität der dialogischen Bilderbuchbetrachtung sind Instrumente be-kannt, welche auf das Codieren und Auszählen der erwünschten Verhaltensweisen setzen. Dadurch ist jedoch keine Aussage bezüglich der Adaptivität der gezeigten Verhaltensweisen an die Voraussetzungen des Kindes möglich. Im Zentrum dieses Beitrags steht die Entwicklung eines Instruments, das eine Beurteilung der adaptiven Umsetzung von Merkmalen sprachförderlicher Interaktionsqualität in dyadischen Bilderbuchbetrachtungen mit verschiedenen Bilderbuchmedien ermöglicht. Die Pilotierung des Ratingrasters zeigte, dass das Instrument die Interaktionsqualität des dialogischen Lesens valide, reliabel und ökonomisch erfasst. Das Instrument wird für Forschungszwecke eingesetzt, um im Rahmen des Projekts “Das Potential von digitalen Apps für das dialogische Lesen” die Zusammenhänge zwischen Interaktionsqualität und anderen Einflussfaktoren auf die dialogische Bilderbuchbetrachtung zu untersuchen.Schweizerischer NationalfondsPublishe
Ideale sprachliche Selbstbilder von Französischlernenden der Sekundarstufe II: Der Versuch einer Messung im Sinne einer mehrsprachigen Wende in der Motivationsforschung
Schweizerischer NationalfondsAccepte
Co-Kreation einer zirkulären Zukunft: Entwicklung von Zukunftsszenarien mit der Vorstellungskraft von Schulkindern und der Systemperspektive von Forschenden
Visionen für eine wünschenswerte Zukunft wurden mit besonders begabten Primarschulkindern (3.-6. Klassen), Forschenden der Materialwissenschaften, einer Künstlerin, Bildungsexpert*innen und Lehramtsstudierenden in einem kollaborativen Designansatz entwickelt und im Buch „Zukunfts(K)reise“ umgesetzt. Zusammen mit einem Begleitband für Lehrpersonen, leistet das Buch einen Beitrag zur Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu planetaren Grenzen und zu einer kreislauffähigen Zukunft. Das Projekt wurde vom Schweizerischen Nationalfond im Rahmen von Agora, welches Kommunikationsprojekte zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unterstützt, mitfinanziert. Die entstandenen Produkte – ein illustriertes Geschichtenbuch und ein Begleitband für Lehrpersonen – möchten zur breiten Beschäftigung mit Umweltproblemen und den wissenschaftlichen Erkenntnissen einladen und kreative Lösungsansätze anregen.Schweizerischer NationalfondsSwicoV-ZUG AGAccepte
Still trapped in media comparison? A systematic review of comparative research on immersive virtual reality in education
Immersive virtual reality (IVR) has garnered increasing attention in educational research, leading to a growing body of empirical studies. A recurring critique within the field concerns the continued reliance on media comparison studies, which are considered theoretically limited and confounded. However, systematic evidence supporting or challenging this assumption is still lacking. This systematic review aims to map the types of comparative research designs used in educational IVR studies, examine whether key IVR-specific constructs such as presence and cybersickness are assessed, and analyze how these patterns have evolved between 2016 and 2024 in leading educational technology journals. Across 20 journals, 130 studies met the inclusion criteria. Contrary to prevailing assumptions, media comparison studies were common but not dominant. They were increasingly complemented by value-added designs, learner-treatment-interaction studies, and mixed approaches. However, the analysis also reveals a critical shortfall: essential IVR-specific constructs are frequently neglected: only 39% of the studies assessed presence, and just 10% measured cybersickness. By systematically characterizing comparative designs and the treatment of core IVR constructs, the review provides a nuanced picture of current methodological practices and identifies concrete directions for improving theory-driven and empirically rigorous IVR research.Publishe
Gemeinsam Demokratie erleben: Wie Schule aussieht, wenn Schüler:innen mehr mitbestimmen
Demokratie ist voraussetzungsreich und muss gelernt und praktiziert werden. Demokratische Bildung gehört deswegen zu den grundlegenden Aufgaben der Schule. In Österreich, Deutschland und der Schweiz eröffnen die Lehrpläne erhebliche Spielräume für eine aktive Beteiligung der Schüler:innen an allen relevanten Entscheidungen. Mitbestimmung setzt jedoch eine Reihe von Kompetenzen voraus, die Schüler:innen in der Regel erst entwickeln müssen und bei deren Vermittlung Lehrpersonen eine entscheidende Rolle einnehmen. Dieses Buch bietet dazu den notwendigen methodischen und praktischen Hintergrund.Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee EVTZmbHIn pres