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Yes, distance learning has improved significantly…!” Findings of a Student Survey on School-Guided Learning at Home During the Second School Closures in Germany
Schools in Germany have been closed nationwide twice so far due to the COVID-19 pandemic. This article focuses on the learner’s perspective based on the findings of an online survey of N = 396 students from different school types regarding the second school closures. The results of the survey show significant improvements in the structuring and organization of school-guided learning at home from the first to the second school closures. Furthermore, there are indications that characteristics of the home environment can predict students’ comprehension of tasks.Schweizerischer NationalfondsPublishe
Pädagogisch-technische ICT-Supporter:innen als Akteure digitaler Schulentwicklung: Eine fallbezogene Analyse der Gelingensfaktoren im Kanton St.Gallen (Masterarbeit)
Die digitale Transformation stellt Schulen vor komplexe Herausforderungen, die über den blossen Medieneinsatz hinaus strukturelle, pädagogische und organisationale Veränderungen erfordern. Im Kanton St. Gallen wurde mit dem Lokalen Umsetzungsprozess der digitalen Transformation (LUP-DT) ein Steuerungsrahmen etabliert, der den Wandel systematisch begleitet. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Pädagogischen ICT Support (PICTS) zu, der als intermediäre Instanz zwischen Technik, Pädagogik und Schulentwicklung agiert. Trotz der wachsenden Bedeutung dieser Funktion liegen bislang nur begrenzt empirische Erkenntnisse vor, welche Gelingensbedingungen die digitale Transformation aus Sicht der PICTS fördern und welche Herausforderungen in der Praxis bestehen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht daher die zentrale Forschungsfrage: Welche Gelingensbedingungen tragen aus Sicht des Pädagogischen ICT Supports (PICTS) zur erfolgreichen digitalen Transformation der Volksschulen im Kanton St. Gallen bei – und welche Herausforderungen bestehen dabei? Zur Beantwortung dieser Frage wird ein Mixed-Methods- Design verwendet, das qualitative leitfadengestützte Interviews mit sieben PICTS und eine quantitative Online-Befragung unter PICTS und Schulleitungen (n = 117) kombiniert. Die qualitative Inhaltsanalyse erfolgt nach Kuckartz, die quantitativen Daten werden deskriptiv-statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass eine gelingende digitale Transformation an Volksschulen wesentlich von fünf miteinander verflochtenen Gelingensbedingungen abhängt: (1) einer strukturell verankerten PICTS-Rolle mit angemessener Stellenprozent-Ausstattung, (2) einer klaren funktionalen Abgrenzung zwischen pädagogischem und technischem ICT-Support, (3) der strategischen Einbindung in schulische Entwicklungsprozesse, (4) kontinuierlichen Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten sowie (5) einer gezielten Sichtbarmachung und Anerkennung der PICTS- Arbeit im schulischen Alltag. Sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Befunde belegen konsistent, dass unklare Rollendefinitionen, mangelnde Ressourcen, fehlende strategische Anbindung und geringe institutionelle Sichtbarkeit zentrale Hemmnisse für die Wirksamkeit des PICTS darstellen. Besonders kritisch erweist sich die hohe Heterogenität der Anstellungsbedingungen und die vielfach unzureichende strukturelle Absicherung der PICTS-Funktion, welche die nachhaltige Verankerung digitaler Schulentwicklungsprozesse erheblich erschwert. Diese Masterarbeit leistet einen empirisch fundierten Beitrag zur Erforschung digitaler Schulentwicklungsprozesse und formuliert praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des LUP-DT. Die Erkenntnisse bieten Impulse für kantonale Steuerung, bildungspolitische Entscheidungen und die strategische Ausgestaltung der PICTS-Rolle an Volksschulen im Kanton St. Gallen.Publishe
Exploring Artificial Intelligence in the First Years of Primary School: the Potential of Guided Pretend Play
Jacobs FoundationPublishe
The impact of students’ self-regulation skills on learning success and well-being during COVID-19
School closures implemented to contain the COVID-19 pandemic forced students into remote learning environments requiring high levels of independent work. As the research on the impact of self-regulation in distance learning remains limited, this study investigates how students’ self-regulation skills influenced both their learning success and well-being during this period, using a multilevel mixed-methods approach. First, semi-structured interviews with N = 16 Swiss teachers revealed strong perceptions of a positive relationship between students’ self-regulation and both learning success and well-being. Based on these qualitative findings, hypotheses regarding the role of self-regulation were derived. In a second step, a structural equation model based on survey data from N = 1,224 secondary students from Switzerland and Germany confirmed the hypotheses: self-regulation significantly predicted learning success (β=.516, p<.001) and well-being (β=.238, p<.001). Additionally, we found a moderate to strong correlation (r=.429, p<.001) between learning success and well-being. These findings underscore the importance of fostering self-regulated learning—not only during crises but also in everyday educational practice. Implications include integrating self-regulation training into curricula and teacher development. The presentation will conclude with a participatory session to co-develop practical strategies for supporting self-regulated learning in future educational disruptions.Schweizerischer NationalfondsPublishe
Analog + Digital = Lernen? Impulse aus Evaluationsbericht und Handreichung Blended Learning
Wie kann Unterricht im Klassenzimmer so gestaltet werden, dass digitale und analoge Elemente sinnvoll zusammenspielen? Kurz: Wie gelingt Blended Learning?
In diesem Kontext sind Lehrpersonen Gestalter:innen, die Unterrichtsschritte neu denken und digitale Medien gezielt integrieren.
Schulen stehen dabei vor der Aufgabe, passende Konzepte zu entwickeln, Lehrpersonen in ihrer professionellen Weiterentwicklung zu begleiten und nachhaltige Strukturen zu schaffen.
Welche Erkenntnisse lassen sich aus drei Jahren Begleitung von Modellschulen ableiten? Wie kann Blended Learning konkret in Schule und Unterricht umgesetzt werden? Welche Herausforderungen wurden erkannt und wie können diese bewältigt werden? Welche Materialien, Konzepte, digitalen Werkzeuge und Weiterbildungen unterstützen dabei? Diese und weitere Fragen werden im Workshop aufgegriffen.
Die Teilnehmenden erhalten Einblick in ausgewählte Ergebnisse aus dem Abschlussbericht zu Blended Learning, lernen praxisnahe Umsetzungshilfen, Konzepte und erprobte Beispiele aus den Modellschulen kennen und diskutieren deren Transfermöglichkeiten in die eigene Praxis. Weiter erhalten sie Einblick in passende aprendo-Module und die neue Blended Learning-Handreichung, die mit vielfältigen Materialien und Impulsen direkt bei der Umsetzung von Blended Learning helfen. Gemeinsam wird zudem überlegt, welche weiteren Unterstützungsbedarfe und Wünsche die Teilnehmenden für die Umsetzung von Blended Learning an ihrer Schule sehen.Kanton St.GallenPublishe
Unterricht von zwei Fremdsprachen ab der Primarstufe: Häufig gestellte Fragen, beantwortet auf der Basis der wissenschaftlichen Literatur
Die Präsentation stellt wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zum Unterricht von zwei Fremdsprachen ab der Primarstufe in der Schweiz bereit und ordnet diese für bildungspolitische Entscheidungsprozesse ein. Sie geht auf häufig diskutierte Fragen ein, insbesondere zur möglichen Überforderung von Schülerinnen und Schülern, zu Auswirkungen auf die Schulsprache sowie zur Bedeutung eines frühen Fremdsprachenbeginns. Die Befunde zeigen, dass das bestehende Modell für die Mehrheit der Lernenden tragfähig ist und keine systematischen negativen Effekte auf schulische Leistungen aufweist. Vor diesem Hintergrund werden die bildungspolitischen Konsequenzen einer Reduktion des Fremdsprachenunterrichts sowie evidenzbasierte Ansatzpunkte für eine koordinierte Weiterentwicklung des bestehenden Modells aufgezeigt.Publishe
Bewertungskompetenzen und Heterogenität im Fremdsprachenunterricht: Formale Bildung in einer pluralen Gesellschaft – Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken im Diskurs
Publishe
AI-Enhanced Writing Instruction: Leveraging LLMs to Support Student Revision
This hands-on workshop demonstrates how Large Language Models (LLMs) can effectively scaffold students' writing processes. Although writing skills are critical to academic success, many students struggle with composition—particularly revision. LLMs provide valuable support through real-time feedback, text suggestions, and assistance with ideation and revision. Successful implementation, however, requires balancing established pedagogical approaches with an understanding of LLM capabilities and limitations. This workshop showcases practical strategies for integrating traditional writing instruction with LLM-enhanced approaches, focusing on the crucial but often overlooked revision phase. Through interactive activities, participants will learn how LLMs can generate authentic reader responses to students’ functional texts, providing feedback focused on communicative effectiveness rather than superficial features or summative scoring. This reader-response approach helps students understand the real-world impact of their writing choices. Participants will create and evaluate prompts for generating effective feedback, explore strategies for implementation in the classroom, and critically evaluate the opportunities and constraints of AI-assisted writing instruction. This workshop targets teacher educators, school-based trainers, and classroom teachers seeking to thoughtfully enhance writing instruction through strategic integration of AI tools.Jacobs FoundationAccepte