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    17 research outputs found

    Bildungscontrolling von Konzepten arbeitsplatznaher Weiterbildung: Wirkungsforschung zur individuellen Lernbegleitung (iLB)

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    Insbesondere individuelle, flexible sowie arbeitsplatznahe Lernformen erlangen in einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt eine zunehmende Relevanz. Die individuelle Lernbegleitung (iLB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist eine auf einem konstruktivistischen Lernverständnis basierende interne Qualifizierungsform. Die iLB intendiert auf der Ebene des Individuums den nachhaltigen Transfer von Qualifizierungsinhalten in den beruflichen Alltag auf Basis eines erfahrungsorientierten und arbeitsintegrierten Lernkonzepts. Ausgehend von spezifischen Problemlagen der Beschäftigten in der Praxis und von einem individuell ermittelten Lernbedarf unterstützt eine speziell qualifizierte interne Lernbegleitung das Lernen. Das Ziel dieser Begleitung ist es, den Transfer des Erlernten in die Berufspraxis und somit die Nachhaltigkeit des Lernens zu fördern. Der vorliegende Forschungsbericht fokussiert die Frage, inwieweit die individuelle Lernbegleitung dazu imstande ist, eine im Vergleich stärker fundierte und nachhaltigere Kompetenzausprägung zu ermöglichen als ohne die Verwendung einer iLB. Darüber hinaus gilt es, lernförderliche Rahmenbedingungen auf den Transfererfolg zu identifizieren. Die Ergebnisse der Wirkungsforschung belegen, dass mit der iLB ein zukunftsweisendes Lernformat in der BA etabliert ist. Es befähigt die Mitarbeitenden dazu, arbeitsplatzrelevante und interessenorientierte Lernaufgaben im Kontext der durch die Arbeitsmarkttransformation induzierten Weiterbildungsbedarfe eigenverantwortlich zu bewältigen. Dies führt zu nennenswerten Entwicklungen vor allem in überfachlichen Kompetenzdimensionen

    Conflict Management Strategies of Career Counsellors

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    oai:www.mycore.de:zafet_mods_00000248In everyday professional life, career counsellors are confronted with a variety of conflict situations. These conflicts are not related to clients only but also to problems with colleagues, with a service provider or with the team management. For the research group “behaviours of adolescents and young adults in their vocational and study orientation phase and their training and study success”, it was important to use the co-ping questionnaire for counsellors to find out which areas of conflict the 346 counsellors surveyed were confronted with, which coping strategies they used, how they assessed these strategies and what connections these behaviours had with personal attitudes and positions. The three most noticeable areas of stress for counsellors were problems with adolescents under 25 years of age and adults over 25 as well as problems with colleagues. Respondents reported that such events were perceived as unpleasant/stressful and were of great significance to them. According to a self-assessment, 72% of the counsellors were able to cope successfully with the problem. The predictability and duration of such problems had only a secondary influence on successful coping

    Modul EB Qualitätsbericht

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    Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) bietet das Modul „Erweiterte Beratungskompetenz“ seit einigen Jahren für die Berater*innen der Bundesagentur für Arbeit (BA) an. Das wissenschaftliche Weiterbildungsangebot startete mit der Welle1A im Dezember 2020 und wird einschließlich der Welle 6 bis zum Frühjahr 2025 dezentral durchgeführt. Im Anschluss wird das Modul für jährlich 400 Berater*innen zentral an den Campus der HdBA in Mannheim und Schwerin angeboten. Im Kontext der Qualitätssicherung und -weiterentwicklung des Angebots findet seit dem Beginn eine Modul-Evaluation im Rahmen der Umfrage zur Modulweiterentwicklung statt. Bisher wurde die Modul-Evaluation in den Wellen 1A bis 5 abgeschlossen. Der Bericht enthält ausgewählte Ergebnisse der Umfragen zur Modulweiterentwicklung in den Wellen 1A bis 5 im Vergleich

    Business Stealing + Economic Rent = Insufficient Entry?: An Integrative Framework

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    Entry in a homogeneous Cournot oligopoly can be excessive if there is business stealing. Since this excessive entry prediction has been established, a variety of circumstances have been identified which allow for insufficient entry, despite the business stealing externality. This paper shows that most of them rely on the same mechanism and, therefore, constitute a special case of a general set-up. To establish this insight, we survey the pertinent contributions and classify the circumstances, which are invoked to establish the possibility of insufficient entry into four categories. Importantly, they all imply that the oligopolists pay a rent, which reduces profits and deters entry. Since rents are welfare-neutral, insufficient entry will occur if the rent is high enough

    Konzertierte Verunsicherung angesichts Industrie 4.0 – Herausforderungen für die betriebliche Sozialpartnerschaft

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    Die Einführung von Industrie-4.0-Anwendungen ist aufgrund ihrer (potenziellen) Reichweite für die betrieblichen Akteurinnen und Akteure von grundlegenden Unsicherheiten in technischer, arbeitsorganisatorischer und beschäftigungspolitischer Hinsicht gekennzeichnet. Der Beitrag exploriert auf der Grundlage empirischer Fallstudien zur Einführung von digitaler Produktionstechnik in Industriebetrieben die dortigen Handlungs- und Entscheidungsbedingungen. Im Zentrum steht die Frage, wie nach Betriebsverfassungsgesetz mitbestimmungspflichtige Implementierungen von Industrie-4.0- Komponenten prozessiert werden und wie betriebliche Mitbestimmung in diesem Kontext praktiziert wird. Fokussiert werden insbesondere die betriebsinterne Relation von Management und Betriebsräten und die Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung hinsichtlich konkreter, bereits vollzogener oder aber noch laufender Einführungsprozesse der Industrie 4.0.The introduction of industry 4.0 applications implies considerable changes in terms of technology, work organization and employment politics in the perspective of the actors of industrial relations on the company level. The paper explores the conditions for decision-making and action of both management and works councils, based on empirical case studies on the implementation of digital production technology in in German manufacturing companies. The central question is how co-determination is being practiced under the condition that a basic consent for the implementation of industry 4.0 components by the works council is required by regulations of the Works Council Constitution Act. Special attention is given to the relationship of management and works council on the plant level,and the scope of action for works council representatives with regard to ongoing implementation processes of industry 4.0

    Don’t Keep It Too Simple: Simplified Items Do Not Improve Measurement Quality

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    When formulating questionnaire items, generally accepted rules include: Keeping the wording as simple as possible and avoiding double-barreled items. However, the empirical basis for these rules is sparse. The present study aimed to systematically investigate in an experimental design whether simplifying items of a personality scale and avoiding double-barreled items (i.e., items that contain multiple stimuli) markedly increases psychometric quality. Specifically, we compared the original items of the Big Five Inventory-2 – most of which are either double-barreled or can be regarded as complexly formulated – with simplified versions of the items. We tested the two versions using a large, heterogeneous sample ( N = 2,234). The simplified versions did not possess better psychometric quality than their original counterparts; rather, they showed weaker factorial validity. Regarding item characteristics, reliability, and criterion validity, no substantial differences were identified between the original and simplified versions. These findings were also replicated for the subsample of lower-educated respondents, who are considered more sensitive to complex item formulations. Our study thus suggests that simplifying item wording and avoiding double-barreled items in a personality inventory does not improve the quality of a questionnaire; rather, using simpler (and consequently more vague) item formulations may even decrease factorial validity

    Alternde Belegschaften in der Chemieindustrie vor und während der Corona-Krise. Chancen der Beschäftigung Älterer im disruptiven Arbeitsmarkt

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    Die Erwerbsquote älterer Beschäftigter hat in Deutschland in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies ist sowohl auf die steigende Erwerbsneigung Älterer als auch auf das seit 2012 sukzessiv erhöhte Renteneintrittsalter zurückzuführen. Zudem ist ein Anstieg der Erwerbstätigkeit nach Renteneintritt zu beobachten. Was für die Beschäftigten wirtschaftliche Notwendigkeit oder eine wunschgemäß verlängerte aktive Erwerbsphase sein kann, stellt sich für die Betriebe als wichtiges Mittel zur Sicherung des Fachkräftebedarfs dar. Zugleich ist die Beschäftigung Älterer für die Betriebe aber auch mit spezifischen Herausforderungen verbunden, denen mit einer alters- und alternsspezifischen1 Ausgestaltung der Personalpolitik zu begegnen ist. Bereits im Jahr 2016 haben die Hochschule der BA (HdBA) und das IAB in einer Online-Befragung von kleinen und mittelgroßen Betrieben der Chemischen Industrie (exemplarisch für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland) die Chancen und Risiken des demografischen Wandels für die Betriebe sowie deren Umgang mit älteren Beschäftigten untersucht. Damals deuteten die Befunde auf eine eher einzelfallbezogene Problemorientierung hin als auf ein systematisches Alter(n)s-Management. Um zu untersuchen, wie sich die Betriebe den fortschreitenden Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels stellen und durch welche personalpolitischen Maßnahmen sie diesen begegnen, wurde im Jahr 2022 erneut eine Online-Befragung in der Chemiebranche durchgeführt. Ein besonderer Fokus lag dabei auch auf der spezifischen Situation älterer Beschäftigter während der Corona-Krise. Die Erhebung wurde, wie bereits die Branchenbefragung 2016, durch das Umfragezentrum Bonn (uzbonn) im Auftrag der HdBA durchgeführt. Wie die Ergebnisse unserer Erhebung zeigen, hat sich der Trend einer steigender Erwerbsbeteiligung Älterer – trotz Corona-Krise – fortgesetzt. Ältere waren nicht überdurchschnittlich häufig von einem coronabedingten Personalabbau betroffen. Der Anteil Älterer in der Chemischen Industrie ist insbesondere in mittelgroßen sowie in bereits länger existierenden Betrieben hoch – und hier vor allem im Bereich der Produktion. Die Erhebung deutet aber auch darauf hin, dass spezifische Maßnahmen für die Beschäftigung Älterer noch immer häufig das Resultat von Einzelfalllösungen zu sein scheinen und vergleichsweise selten auf betrieblich unterstützten, systematischen Ansätzen basieren. Dennoch zeigt die Erhebung, dass die demografische Entwicklung den Handlungsdruck für die Betriebe tendenziell erhöht: So ist der Einsatz von Maßnahmen zur Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit Älterer verglichen mit der Branchenbefragung 2016 teilweise deutlich gestiegen. Einen erheblichen Zuwachs verzeichnen dabei insbesondere Angebote, nach Renteneintritt weiter für den Betrieb tätig zu bleiben. Zudem gewinnen Weiterbildungsangebote für (ältere) Beschäftigte an Bedeutung, die sich mit der fortschreitenden Technisierung der Arbeitswelt befassen. Dabei ist auffällig, dass Betriebe nur selten auf spezielle Weiterbildungsmaßnahmen für Ältere setzen, sondern ihre Weiterbildungsaktivitäten vielmehr unabhängig vom Alter der Beschäftigten ausrichten. Zudem scheinen die Betriebe die Notwendigkeit der Übergabe von Erfahrungswissen an (jüngere) Mitarbeitende tendenziell höher zu gewichten als den potenziellen Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit Älterer. So spielen Personalmaßnahmen wie die Flexibilisierung von Arbeitszeiten oder die Gestaltung alternsgerechter Arbeitsplätze, die auf den Beschäftigungserhalt Älterer abzielen, in der vorliegenden Branchenbefragung eine eher nachgeordnete Rolle für die Betriebe. Demgegenüber schreiben die Befragten Maßnahmen wie altersgemischten Arbeitsgruppen eine vergleichsweise große Bedeutung zu

    Bildungscontrolling von Konzepten arbeitsplatznaher Weiterbildung: Wirkungsforschung zur individuellen Lernbegleitung (iLB)

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    Forschungsfrage Im Fokus steht die Forschungsfrage, inwieweit die individuelle Lernbegleitung (iLB) in der Lage ist, eine im Vergleich stärker fundierte und nachhaltigere Kompetenzausprägung zu ermöglichen als ohne die Verwendung einer iLB. Zudem sollen lernförderliche Rahmenbedingungen auf den Transfererfolg identifiziert werden. Methodik Zu Beginn des Forschungsprozesses wurde auf Basis von 37 Interviews mit iLB-Teilnehmenden, Lernbegleiter*innen und Führungskräften das Forschungsgebiet explorativ untersucht. Zentrales Element der iLB-Forschung ist eine umfangreiche quantitative Erhebung: Zu drei Messzeitpunkten wurden über 2.200 Personen in ausgewählten Einarbeitungs- und Spezialisierungsprogrammen der BA sowie im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung der HdBA im Zertifikatsprogramm „Professionelle Beratung“ zur iLB schriftlich befragt. Mittels Selbsteinschätzungen wurden hierbei fachliche und überfachliche Kompetenzen erhoben. Durch ein zeitlich gestaffeltes Kontrollgruppendesign konnten bei Beschäftigten in Einarbeitungs- und Spezialisierungsprogrammen (EAP) die Effekte der iLB isoliert werden. Abschließend wurden gesammelte Befunde mit 35 Interviewpartnern (iLB-Teilnehmende, Lernbegleiter*innen und Führungskräfte) diskutiert und in die berufliche Umsetzungspraxis eingeordnet. Erkenntnisse Die Ergebnisse der Wirkungsforschung belegen, dass mit der iLB ein zukunftsweisendes Lernformat in der BA etabliert ist. Es ermöglicht den Mitarbeitenden, arbeitsplatzrelevante und interessenorientierte Lernaufgaben vor dem Hintergrund der durch die Arbeitsmarkttransformation ausgelösten Weiterbildungsbedarfe eigenverantwortlich zu bewältigen. Dies führt zu nennenswerten Entwicklungen vor allem in überfachlichen Kompetenzdimensionen. Sich über mehrere Erhebungsphasen hinweg gegenseitig bestätigende Befunde können herausgestellt werden: Hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden mit der iLB Die iLB spricht verstärkt Personengruppen an, die vor allem überfachliche Kompetenzen (Belastbarkeit, Selbstständigkeit, zielorientiertes Handeln, Reflexivität) stärken möchten. Der Fokus der Inanspruchnahme der iLB liegt in der Einarbeitungsphase häufig stärker auf der Bewältigungsunterstützung als persönlicher Herausforderung und weniger auf dem Lernprozess. Personen, die Entwicklungsbedarf im Bereich der fachlichen Kompetenzen identifizieren, nehmen weniger häufig die iLB als Unterstützungsleistung in Anspruch. Die iLB ermöglicht positive Entwicklungen, insbesondere im überfachlichen Kompetenzbereich. Diese sind in der Breite qualitativ beschrieben und lassen sich für die Dimensionen Belastbarkeit und Selbstständigkeit quantitativ nachweisen. Die Unterstützung durch Vorgesetzte und Kolleg*innen sowie die Bereitstellung entsprechender Ressourcen für die Umsetzung (Lernzeit, Handlungsspielräume im Arbeitsprozess, hohe Qualität der Lernbegleitung) werden als wesentliche Prämissen für den Erfolg und die Zielerreichung der iLB benannt

    Die Assistierte Ausbildung als Dienstleistungsangebot für Ausbildungsbetriebe zur Verbesserung der Fachkräftesituation

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    Assisted Training as a Service for Training Companies to Improve the Skilled Labour Situation Assisted training (Assistierte Ausbildung, AsA) is an instrument of employment promotion (Social Code Book III) for the purpose of supporting young trainees in the initiation and implementation of an apprenticeship. After a trial phase since 2015, assisted training has been subjected to a new regulation starting in 2021. The University of Applied Labour Studies of the German Federal Employment Agency examined the impact and achievements of the AsA from 2017 till 2019 with a multi-stage qualitative evaluation study. The article examines the perspective of 29 training companies with AsA-experience in order to show the successes of integration of trainees in companies, but also the reported obstacles to implementation. It also discusses which concrete support services are considered helpful by companies and to what extent AsA provides an integration incentive for training lower-performing young people. Finally, recommendations for action are made with regard to make the program more flexible, offering incentives for release from work, increasing awareness of the program, and providing an outlook on the newly designed “AsA flex”

    Begabung und Studienwahl: Begabungsvielfalt als Herausforderung der Berufs- und Studienwahl und Grundsatzfrage der Begabtenförderung

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    Junge Menschen, die ein breites Begabungsprofil aufweisen, stehen in der Berufs- und Studienwahl vor besonderen Herausforderungen. Diese Beobachtung wird unter dem Begriff Multipotentiality diskutiert. Diese Studie zeigt, dass theoretische Unschärfen eine empirische Betrachtung erschweren. Auch finden Berufswahl- und Begabungsforschung in unterschiedlichen Kreisen statt, deren Zusammenführung in einem berufswahlorientierten Begabungsmodell jedoch die empirische Untersuchung von Begabungsvielfalt ermöglicht. Dazu werden Befragungsstudien von Schüler:innen, Studierenden und Berater:innen vergleichend betrachtet. (Quelle: www.beltz.de

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