BJAS & JAIR (Journals)
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    Increasing Efficiency in Virtual Teaching in an International Context: E-learning and Instructional Approaches at ECRI

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    Hintergrund: Erfolgreiches Lernen erfordert sowohl eine interaktive als auch eine kollaborative Lernumgebung. Virtueller Unterricht oder elektronisches Lernen (E-Learning) kann definiert werden als die Bereitstellung von Lehr- und Lernmaterialien auf Distanz mit Hilfe von Computern und digitalen Werkzeugen oder Internettechnologien. Ziele: Das Hauptziel dieser Studie ist es, die verschiedenen Lehrformate an der Technischen Hochschule Deggendorf European Campus Rottal-Inn zu analysieren und Lücken zu identifizieren, die den Vorschlag effizienter Werkzeuge zur Unterstützung eines effektiven virtuellen Lehr- und Lernprozesses nahelegen. Darüber hinaus soll das virtuelle Assessment durch die Analyse der neuen elektronischen Prüfungsformen (e-Prüfungen) vor und nach COVID-19 optimiert werden. Methode: Die Studie verwendete einen qualitativen Forschungsansatz, z.B. es wurden Daten gesammelt und entsprechend einer strukturierten Überprüfung der Fachklassifizierungsebene in den Naturwissenschaften und des vorgeschlagenen Lehrformats klassifiziert. Ergebnisse: Verschiedene Lehrformate wie Vorlesung und Whiteboard, seminaristischer Unterricht, Laborarbeit, Exkursionen, Fallstudien und Online-Unterricht wurden entsprechend der Klassifizierungsebene in den Naturwissenschaften wie Naturwissenschaft, formale Wissenschaft, angewandte Wissenschaft, Informatik und Sozialwissenschaft identifiziert. Schlussfolgerung: Digitale Bildung zielt darauf ab, Störungen im Klassenzimmer zu minimieren, Rhythmus und Routine inmitten der aktuellen Herausforderungen während der COVID-19 zu schaffen und Studenten die Möglichkeit zu geben, neue Tools und Ressourcen kennenzulernen, während gleichzeitig ein sicherer Ort für Pädagogen geschaffen wird, um die Kontrolle über den Lehrprozess zu haben.Background: Successful learning requires both interactive and collaborative learning environment. Virtual teaching or electronic learning (e-learning) can be defined as the delivery of teaching and learning materials at a distance with the use of computer and digital tools or internet technologies. Aims: The main scope of this study is to analyse the various teaching formats at Deggendorf Institute of Technology European Campus Rottal-Inn, and to identify gaps that suggest the proposal of the efficient tools for the support of an efficient virtual teaching and learning process. Moreover, it optimizes virtual assessment through an analysis of the new electronic examination forms (e-exams) before and after COVID-19. Method: The paper employed a qualitative research approach i.e. data were collected, and classified according to a structured review of subject classification level in science and its proposed teaching format. Results: Various teaching formats such as; lecture and whiteboard, seminaristic, laboratory work, field trips, case-study, and online were identified according to subject classification level in science such as natural, formal, applied, computer, and social. Conclusion: Digital education aims at minimising interferences to education, providing rhythm and routine among current challenges times during COVID-19, and empowering students to experience new tools and resources at the same time creating a safe place for educators to have control on the teaching process

    Quality Awareness as a Competitive Edge: Implementation and Analysis

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    Im internationalen Wettbewerb gehört die Qualität mehr denn je zu den wichtigsten Differenzierungsmerkmalen. Trotz der wirtschaftlichen Bedeutung von Qualität unterscheiden sich das Verständnis und die Definition des Begriffs Qualität nicht nur in verschiedenen Kulturkreisen, sondern teilweise auch innerhalb von Unternehmen auf unterschiedlichen Hierarchieebenen, was die Umsetzung des Qualitätsmanagements und seiner Methoden erheblich erschwert [1, 2]. Immer häufiger müssen selbst namhafte Hersteller ihre Produkte aufgrund von qualitativen Mängeln vom Markt nehmen [3, 4]. Obwohl Unternehmen eine Vielzahl an Maßnahmen wie Qualitätsmeetings, Workshops, Arbeitsanweisungen und Management Shopfloors ergreifen, wird das angestrebte Qualitätsziel nicht nachhaltig erreicht. Es stellt sich also die Frage: Wie lässt sich die Unternehmensqualität steigern? Ein wesentliches Element zur Erreichung dieses Ziels ist die Schaffung eines Qualitätsbewusstseins und dessen Verankerung in den Köpfen aller Mitarbeitenden – eine Aufgabe jedes Einzelnen, egal welcher Hierarchie er oder sie angehört. Der vorliegende Bericht definiert zunächst den Begriff Qualitätsbewusstsein und zeigt Handlungsempfehlungen zur Etablierung und Stärkung dieses Bewusstseins in Unternehmen auf.In international competition quality is now, more than ever, one of the most important differentiating factors. Despite the economic importance of quality, the understanding and definition of the term quality tend to differ. This is the case not only in different cultural circles, but sometimes also within companies at different hierarchical levels, which makes the implementation of quality management and its methods considerably more difficult [1, 2]. In increasing numbers, even well-known manufacturers have to withdraw their products from the market due to qualitative deficiencies [3, 4]. Although companies take a variety of measures such as quality meetings, workshops, work instructions and shop floor meetings, the desired quality goal is not achieved sustainably. Thus, the question arises: how can corporate quality be improved? An essential element in achieving this goal is the creation of quality awareness and its anchoring in the minds of all employees – a task for each individual, regardless of which hierarchy he or she belongs to. This report sets out to define the concept of quality awareness and makes recommendations for establishing and strengthening it in companies

    Wenn die Krankenkasse schwächelt – Mit der Auslandsbehandlung importierte Insolvenzrisiken

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    Aufgrund des über- und zwischenstaatlichen Rechts ist es gesetzlich Versicherten möglich, medizinische Behandlungen im Ausland zu Lasten der heimischen Krankenkasse in Anspruch zu nehmen. Dabei erfolgt die zwischenstaatliche Abrechnung und Kostenerstattung zwischen dem zuständigen Träger im Heimatland des Versicherten und einem aushelfenden Träger im  Aufenthaltsland über eigens dafür eingerichtete Verbindungstellen. Ziel dieses Beitrags ist es, die Finanzierungslasten und Risiken einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse zu zeigen, die ihr durch die Vorfinanzierung der Behandlungskosten ausländischer Gastpatienten in Deutschland entstehen. Allein die AOK Bayern führt in ihren Büchern derzeit über 100 Millionen EUR offene Forderungen gegen ausländischeKrankenversicherungen, die sie nicht fällig stellen kann und die qua Gesetz unverzinst bleiben. [1] Manche Länder zahlen erst nach fünf Jahren, andere gar nicht. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind gesetzlich dazu verpflichtet, für die Behandlungskosten ausländischer Gastpatienten in finanzielle Vorleistung zu gehen, obwohl ihr dafür formal keinerlei Mittel zur Verfügung stehen. Auch alternative Möglichkeiten der Refinanzierung stehen ihnen nicht zur Verfügung, etwa durch eine Kreditaufnahme am Kapitalmarkt oder durch Sonderzuweisungen aus dem Gesundheitsfonds. Durch mangelhafte Compliance ausländischer Krankenversicherer, die vorfinanzierte Leistungen für ihre Versicherungsnehmer nicht oder nur mit erheblicher Verzögerung erstatten, können der  aushelfenden Krankenkasse neben Liquiditätsengpässen echte Insolvenzrisiken entstehen.Supranational and interstate law under certain conditions allows patients with statutory health insurance to benefit from medical treatment in other European member countries at the expense of their domestic health insurance carrier. The interstate billing and reimbursement of costs between the responsible health insurance carrier in the home country of the insured person and the ancillary health insurance carrier in the country of residence takes place via national contact points. The aim of this article is to illustrate the financial burden a German statutory health insurance carrier bears that arises from pre-financing treatment costs of foreign patients. As of now, the AOK Bavaria has open claims against foreign health insurance carriers amounting to more than 100 million EUR – receivables that are not interest-bearing. [1] As so called “competent institution” (Reg EC 883/2004 Art. 1 q) some foreign health insurance carriers in charge pay onlyafter years, others do not pay at all. In Germany, statutory health insurance carriers are legally obliged to cover costs from European guest patient treatment via advancepayments, although they have no dedicated means for that. Neither are they allowed to take out a loan on capital markets. As a corollary, foreign health insurance carriers that do not fully comply do not only carry liquidity problems but also real insolvency risks for the ancillary German health insurance carrier

    Organisationsbezogenes Risikomanagement bei der Führung von polizeilichen Organisationen: Organisations Governance 4.0

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    In den nachfolgenden Ausführungen gibt der Autor einen kurzen Einblick in seine Dissertationsschrift, welche an der philosophischen Fakultät (Lehrstuhl für internationale Politik) der Universität Passau eingereicht wird. Als übergeordnetes Thema der Arbeit steht die Überlegung der Übertragbarkeit von ökonomischen Anwendungen und Methoden auf staatliche Organisationen. Im Speziellen wird hinterfragt, wie (ökonomisches) Risikomanagement auf polizeiliche Organisationen übertragen werden kann und welche möglichen Vorteile daraus erwachsen. Aus dieser Überlegung ergibt sich eine Vielzahl von Fragen, welche in der Dissertationsschrift beantwortet werden sollen. Dazu gehört, ob es notwendig ist ein völlig neues Konzept für polizeiliches Risikomanagement zu entwerfen oder, ob bereits vorhandenes Wissen und Werkzeuge genutzt werden können? Andere Fragen lauten: Kann Risikomanagement dazu beitragen, die Führungs- und Entscheidungsprozesse im Sinne einer Effektivitäts- und Effizienzsteigerung zu verbessern? In welchem „Organisationskontext“ kann die Einführung und Umsetzung von Risikomanagement erfolgen? Gibt man sich als Verantwortliche/r damit zufrieden, lediglich einzelne Organisationsaspekte oder -aufgaben einer Risikomanagementbetrachtung zu unterziehen, oder richtet man den Blick auf die gesamte polizeiliche Organisation? Gibt es bereits eine Art Standard, ein gesamtpolizeiliches Risikomanagementkonzept, dass von allen (europäischen) Polizeien angewandt wird? Die Beantwortung dieser und noch weiterer Fragen soll die Basis für die Entwicklung eines Rahmenkonzeptes sein, welches im Sinne eines „Organisations-Governance (4.0)“ als (europäischer) Standard für polizeiliches Risikomanagement betrachtet werden kann.With the following remarks, the author provides a brief insight into his dissertation thesis submitted at the Faculty of Philosophy (International Politics) of the University of Passau. The overarching topic of the thesis is the thought of the transferability of economic applications and methods to state organisations. In particular it will be asked, how (economic) risk management can be transferred to police organisations and what possible advantages arise from this. Numerous questions triggered by these considerations shall be answered through the thesis. This includes if it is necessary to design a brand new concept for police risk management or whether existing knowledge and tools can be used? Some other questions are: Can risk management contribute in improving leadership and decision-making processes in terms of increasing effectiveness and efficiency? In which organisational context shall the introduction and implementation of risk management being considered? Is it enough for the responsible persons of the organisation to consider just individual organisational aspects or tasks or shall the whole organisation be subject of the consideration? Is already a kind of standard or common concept of police risk management available that is applied by all (European) police forces? The answers to these and further questions should form the basis for the development of a framework concept in the sense of “Organisational-Governance (4.0)” and being considered as (European) standard for police risk management

    A Comparison of Convolutional Neural Networks and Feature-based Machine Learning Methods for the Ripeness Classification of Strawberries

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    Für die Reifedetektion von Obst und Gemüse anhand von Bilddaten werden häufig verschiedene Methoden des maschinellen Lernens eingesetzt. Bestehende Forschung in diesem Bereich konzentriert sich oft nur auf das Training von merkmalsbasierten Klassifikatoren oder auf die Verwendung von Rohbildern mit Convolutional Neural Networks. Ziel dieser Publikation ist es, beide Ansätze in Bezug auf ihre Klassifikationsgenauigkeit zu vergleichen. Um unsere Forschungsfrage zu beantworten, analysieren wir die Leistung von Convolutional Neural Networks und verschiedenen merkmalsbasierten Klassifikatoren auf einem balancierten Datensatz, der aus drei Reifeklassen von Erdbeeren besteht: unreif, reif und überreif. Unsere Untersuchung zeigt, dass Convolutional Neural Networks fast alle merkmalsbasierten Klassifikatoren übertreffen. Die penalisierte multinomiale Regression erreicht jedoch die beste Genauigkeit von 86,27 % ohne jegliches Hyper-Parameter-Tuning. Eine weitere Erkenntnis ist, dass unterschiedliche Methoden zur besten Genauigkeit für unterschiedliche Reifeklassen führen. Convolutional Neural Networks klassifizieren unreife Erdbeeren am genauesten, während reife Erdbeeren am besten durch die penalisierte Diskriminanzanalyse und überreife Erdbeeren am besten durch die penalisierte multinomiale Regression klassifiziert werden.A variety of machine learning methods are often used for ripeness detection of fruits and vegetables using image data. Existing research in this area often focuses only on training feature-based classifiers or on using raw images with convolutional neural networks. The purpose of this paper is to compare both approaches in terms of their classification accuracy. To answer our research question, we analyze the performance of convolutional neural networks and different feature-based classifiers on a balanced dataset consisting of three strawberry ripeness classes: unripe, ripe, and overripe. Our investigation shows that convolutional neural networks outperform almost all feature-based classifier. However, the penalized multinomial regression achieves the best accuracy of 86.27 % without any hyper-parameter tuning. Another insight is that different methods lead to the best sensitivity for different ripeness classes. Convolutional neural networks most accurately classify unripe strawberries, while ripe strawberries are best classified by penalized discriminant analysis and overripe berries are best classified by penalized multinomial regression

    Corporate Social Responsibility (CSR) - Status Quo und Ausblick

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    Das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Environmental Social Governance (ESG) ist in aller Munde. Die EU-Kommission wird die bisherige CSR-Richtlinie (Non-financial Reporting Directive) durch eine CorporateSustainability Reporting Directive (CSRD) ersetzen. Dies hat erhebliche Bedeutung, weil sich die Anzahl der berichtspflichtigen Unternehmen deutlich erhöhen wird. Zudem sieht die künftige Neuregelung eine Pflicht zur externen Prüfung vor. Insofern werden künftig nicht nur mehr Unternehmen der Verpflichtung unterliegen, eine nicht-finanzielle Erklärung in ihrem Lagebericht zu veröffentlichen, sondern es werden diese Informationen von den Unternehmen vermutlich sorgsamer erstellt werden, da eine externe Prüfpflicht bestehen wird.Corporate Social Responsibility (CSR) and Environmental Social Governance (ESG) are on everyone\u27s lips. The EU Commission will replace the previous CSR Directive(Non-financial Reporting Directive) with a Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). This is of considerable importance because the number of companies subject to reporting requirements will increase significantly. In addition, the future new regulationprovides for an obligation to conduct an external audit. In this respect, not only will more companies be subject to the obligation to publish a non-financial statement intheir management report in the future, but this information will presumably be prepared more carefully by the companies, as there will be an obligation for external audit

    Prototyp eines digitalen Zwillings an der Schnittstelle zwischen Vorsorgewunsch des Patienten, Früherkennung und Diagnostik am Beispiel des Prostatakarzinoms

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    Im Zuge des medizinischen und technischen Fortschrittes besteht zunehmend die Möglichkeit Leiden und Erkrankungen zu behandeln und somit die Lebensqualität vieler Patienten nachhaltig zu steigern. Zusätzlich zur Steigerung der Therapiemöglichkeiten unterliegt die deutsche Bevölkerung einem demografischen Wandel hin zu einer Gesellschaft mit einem höheren durchschnittlichen Lebensalter. Alter korreliert bekannterweise mit Krankheit. So ergibt sich durch eine alternde Gesellschaft und die zunehmende Verfügbarkeit therapeutischer Möglichkeiten für die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens eine steigende Nachfrage nach medizinischen Leistungen. Jedoch unterliegt die heutige Medizin auch einer gewissen Limitierung in Form der Ressourcenverfügbarkeit. Personal, Krankenhausbetten, Medikamente und medizinische Geräte sind wie alle Ressourcen nicht unbegrenzt verfügbar und daher oft knapp. Medizinische Leistungen sind dementsprechend ein knappes Gut mit einer für die Zukunft prognostizierten steigenden Nachfrage. Aus diesem Grund benötigt das deutsche Gesundheitswesen neue Ansätze und Lösungsvorschläge, um das System langfristig zu entlasten und für die Herausforderungen der Zukunft resilient zu gestalten. Ein möglicher Lösungsansatz könnte die Etablierung der Zukunftstechnologie des digitalen Prozesszwillings für medizinische Behandlungsprozesse sein. Dadurch werden die konstante Kontrolle, Begleitung und Unterstützung des Behandlungsprozesses durch Informationstechnologie möglich. Im Rahmen dieser Veröffentlichung wird am Beispiel der Prostatakarzinomvorsorge ein Konzept und ein Prototyp vorgestellt, wie medizinische Prozesse berufs- und institutionenübergreifend digitalisiert werden können.As a result of medical and technical progress, it is possible to treat an increasing number of diseases and to improve the quality of life for many patients. Simultaneously, Germany’s demographic development towards an ageing society and the extending availability of therapeutic options will increase the demand for medical services. However, today\u27s medicine is limited by the access of resources. As scarce commodities conflict with an increasing demand, the German healthcare system requires innovative approaches to evolve its efficiency and resilience. The deployment of “Digital Twins” for medical treatment processes as a revolutionary technology can provide a possible solution to this dilemma. It enables permanent control, monitoring and support of the treatment process by information technology. Using the example of prostate cancer prevention this paper conceptualizes how medical processes can be digitized across professions and institutions by the means of a digital process twin prototype

    Integriertes Technical-Product-Compliance-Managementsystem m

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    Durch die Anforderungen zur ordnungsgemäßen und sorgfältigen Geschäftsführung, die sich sowohl in §§ 91, 93 und 116 Aktiengesetz oder als auch in § 1 StaRUG, etc. wiederfinden, ist für jedes Unternehmen die Erkennung Risiken obligatorisch. Compliance-Abweichungen können beispielsweise solche Risiken darstellen, weshalb ein wirksames Compliance Management System (CMS) notwendig ist. Dazu gehören Abweichungen zu verpflichtenden Anforderungen, die mit den Eigenschaften des Produktes in Beziehung stehen, also z.B. auch Aspekte des Datenschutzes, des Patentrechts oder sogar des Steuerrechts im Kontext der Produkt-Planung, ‑Entstehung, ‑Verwendung und -Entsorgung, also dem gesamten Lebenszyklus, in Verbindung stehen, also Risiken aus der (technischen) Produkt Compliance. Hierzu wird analog ein Technical Product Compliance Mangementsystem (TPCMS) benötigt.  In der Ausführung zeigt sich allerdings, dass der einzige Unterschied zwischen TPCMS und CMS in den inhaltlich zu behandelnden Sachverhalten besteht. TPCMS ist dann eine Teilmenge des CMS und kann integriert gesteuert werden. Methodisch ist folglich kein Unterscheid erkennbar. Dadurch profitieren alle Prozessbeteiligten: Juristen, die sich heute im Rahmen des CMS häufig im Detail und im Schwerpunkt z.B. vor allem mit Anti-Korruption und Anti-Trust beschäftigen, müssen vor vermeintlich neuen, unbekannten Themen nicht zurückschrecken und Ingenieure, die die TPCMS-Fragestellungen in ihrer Arbeit identifizieren, können auf ein ausgereiftes „klassisches“ integriertes Risiko- und Compliance-Managementsystem (z.B. gemäß der international – neben COSO – anerkannten Standards ISO 37301:2021, ISO 31000:2018 und ÖNORM 4901:2021) mit angemessen Methoden und Tools zurückgreifen. Governance, Risikomanagement und Compliance sind generell, nicht nur in Bezug auf ökologische Themen, die wesentlichen Säulen von Nachhaltigkeit (ESG / CSR). Somit ist das TPCMS für die Erfüllung der ESG- / CSR-Anforderungen und -Ziele unverzichtbar.Under certain German company laws (AktG andStaRUG), the company’s management is required to identify risks andestablish risk management processes. . Such a risk could be created by, for example, potential deviations from  regulations or other relevant requirements, thus making the installation of a functioning Compliance Management System (CMS) necessary. In particular, for companies manufacturing and selling products, each decision concerning the lifecycle of the product (including but not limited to planning, engineering, usage, recycling, data security and intellectual property) can potentially carry a risk, therefore a Technical Product Compliance Management System (TPCMS) should also be introduced, to ensure adherence with relevant laws and regulations. However, it is shown in the following article, that the only difference between TPCMS and CMS concerns the facts of the cases. TPCMS is a subset of the CMS and can be controlled simultaneously. The method remains the same. This helps every member involved in the process e.g. lawyers, who have been heavily involved in anti-corruption or anti-trust topics, can adapt easily to new issues; and engineers, who will encounter TPCMS-issues during their work can rely on an already implemented and effective system, that is certified and based on internationally recognized standards (ISO 37301:2021, ISO 31000:2018, ÖNORM 4901:2021 and the COSO framework). Governance, risk and compliance management are not only an important pillar of sustainability (ESG / CSR) from an ecological point of view. The TPCMS is essential to guarantee the fulfillment of ESG and CSR requirements and goals

    Die drei ??? - Was steckt eigentlich hinter GRC, ESG und CSR: Akademische Weiterbildung im undurchsichtigen Feld der Unternehmensführung 4.0 mit GRC, ESG und CSR

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    Ob Digitalisierung, Datenschutz und Datensicherheit, Fachkräftemangel, veränderte Arbeitswelten oder gestiegene Kundenanforderungen im Sinne von gelebter Nachhaltigkeit – die Megatrends im 21. Jahrhundert zielen immer stärker auf Existenzsicherung, Rechtssicherheit, Risikosteuerung und die Zufriedenheit der interessierten Parteien ab. Daneben steigern die Ansprüche von Aufsichtsbehörden an die Sicherheit und Qualität von Geschäftsprozessen, Produkten und Services die Anzahl und Komplexität der möglichen Risiken. Krisensituationen wie die COVID-19-Pandemie oder Cyber-Attacken zeigen, dass Unternehmen, staatliche Institutionen, aber auch Non-Profit-Organisationen wie Vereine, noch immer viel zu wenig auf den Ernstfall vorbereitet sind. Die Mentalität, im Sinne eines reaktiven „Feuerwehr-Managements“ einzugreifen, sobald ein Schaden unausweichlich wird, lässt wertvolle Zeit verstreichen und führt häufig zu Liquiditätsengpässen und Existenzgefährdung. Ein gelebtes Risiko und Business-Continuity-Management kann hier Abhilfe schaffen, indem Risiken und mögliche Gefahren transparent gemacht und offen  kommuniziert werden, um proaktiv in Schwachstellen einzugreifen. Deshalb stellt sich die dringende Frage, wie ein effektives Risiko-, Krisen- und Compliancemanagement unter den Gesichtspunkten von Environmental und Corporate Social Responsibility (ESG / CSR) als gelebte Nachhaltigkeit im Unternehmen unabhängig von Größe und Umsatzvolumen professionell implementiert und umgesetzt werden kann. Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung ist es ebenso erforderlich, diese Aspekte in entsprechenden Maßnahmen zu berücksichtigen.The megatrends of the 21st century, such as digitalization, data protection and data security, shortage of skilled workers, changing working environments and increased customer demands in terms of sustainability, are increasingly aimed at safeguarding the livelihood, legal security, risk management and stakeholder satisfaction. Moreover, the ever increasing demands of supervisory authorities regarding the security and quality of business processes, products and services increase the number and complexity of potential risks. Crises like the COVID-19 pandemic or cyber-attacks demonstrate that companies, government institutions, but also non-profit organizations like social clubs are still far from being adequately prepared for an emergency. Taking on a firefighting approach, i. e. only intervening once a damage becomes inevitable, kills valuable time, causes liquidity bottlenecks, and threatens livelihoods. A risk and business continuity management system can remedy this by making potential hazards and risks transparent and communicating them openly in order to be able to proactively target weak points. Therefore, the urgent question arises as to how effective risk, crisis, and compliance management can be professionally implemented under the aspects of environmental and corporate social responsibility (ESG / CSR) as practiced sustainability in the company, regardless of size and sales volume. Against the background of advancing digitalization, it is equally necessary to take these aspects into account and define appropriate measures

    Analyse der Publikationsaktivität zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung: zwei getrennte oder doch ein Megatrend?

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    Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden als globale Megatrends für das 21. Jahrhundert bezeichnet und mittlerweile beide mit der Entwicklungsfähigkeit von Gesellschaften, der Erhaltung unserer Lebensgrundlage sowie sozialem und ökonomischem Wohlstand verknüpft. Oftmals werden die beiden Bereiche als eigenständige Megatrends beschrieben, die jedoch zukünftig verstärktes gemeinsames Denken erfordern. Ausgehend vom Hauptgutachten des WBGU (2019) „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ [1], in welchem diese Forderung gestellt wird, beleuchtet der Beitrag in einer quantitativen Analyse die wissenschaftliche Publikationstätigkeit zu nachhaltiger Entwicklung und zu digitaler Transformation in historischer Perspektive. Die Ergebnisse derAnalyse zeigen zum einen hohe Dynamiken in der individuellen Bearbeitung beider Themen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingesetzt haben; und zum anderen, dass eine gemeinsame Betrachtung erst in jüngster Vergangenheit begonnen hat. Eine kurze Diskussion zur wechselseitigen Integration der Megatrends in Leitstrategien schließt den Beitrag ab.Sustainability and digitalization are described as global megatrends for the 21st century and are now both linked to the ability of societies to develop, the preservation of ourlivelihoods, and social and economic prosperity. Often, the two areas are described as independent megatrends, which, however, require increased joint thinking in thefuture. Based on the WBGU\u27s flagship report (2019) "Towards our Common Digital Future" [1], in which this postulation is made, the article uses a quantitative analysisto illustrate scientific publication activity on sustainable development and on digital transformation in a historical perspective. The results show, on the one hand, highdynamics in the individual processing of both topics, which began at different times, and, on the other hand, that a joint consideration has just begun in the recent past.A short discussion on the mutual integration of the megatrends in guiding strategies concludes the article

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